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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 83 Antworten
und wurde 14.321 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

06.06.2009 17:54
#31 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Otto,

ich denke es ist besser wir machen hier weiter.

Zitat von ow
Zitat von fgee
Gleisdichte:
In der Realität liegen selten viele Streckengleise beieinander. Die "klassische" Modellbahner-Methode der Streckenverlängerung durch "Aufwickeln" führt daher immer zu einer unrealistischen Sauschwänzlebahn.
Hier bietet das Konzept der Linearität von selbst einen Ausweg: Bei einem linearen an-der-Wand-lang-Konzept ist es viel schwieriger, das Sauschwänzle aufzuwickeln - und wenn doch, sieht es irgendwie plausibel aus. Auch Modulanlagen verunmöglichen die Wickelei systembedingt.
Berge und Täler:
Sehr beliebt sind Anlagen mit Thema "Mittelgebirge" oder sonstigen höhenmässigen Variationen, u.a. deshalb, weil dies eine plausible Erklärung für Tunnels ergibt, ohne die es bei der Modellbahn oft nicht geht. Anlagen in Plattenbauweise erinnern aber eher an die norddeutsche Tiefebene als ans Gebirge. Da ändert dann auch der obligate Ecktunnel aus tiefgezogenem Kunststoff nichts. Die Landschaft erinnert trotzdem eher an einen Kistendeckel.
Wer vom "Flachland-Look" wegkommen will, muss vor allem zwei Dinge bauen: Berge und Täler! So banal diese Erkenntnis ist, so selten wird sie umgesetzt. Die offene Rahmenbauweise begünstigt glaubwürdige Hügel und Täler.


Volltreffer,
Hallo Felix,
ich stimme dir zu 100% zu und glaube daß ich auf dem besten Wege bin, mit meiner "Gebirgsbahn mit Basisschublade" eine dieser seltenen Anlagen zu planen/haben und dem Ideal nahe zu kommen. (Für mich)!
Ganz schrecklich finde ich die Art Anlagen, bei denen die Strecke vom Bahnsteig aus eine 180° Wende um den wunderbaren 12 ständigen Lokschuppen macht und dann protzig als sogenannte Paradestrecke an der Anlagenfront vorbeiführt und dann unter einem "Flachtunnel" (Bei dem eine Betondecke besser angebracht wäre) Richtung Kehrschleife verschwindet.
Da bei meinen Raumbedingungen wirklich keine Anderwandlang-Anlage unterzubringen ist,(zumindest vorerst nicht), ist die Gebirgsbahn für mich die einzig sinnvolle Lösung. In Anlehnung der Vorbilder Dreibahnenblick bei Triberg und diverse Verschlingungen der Albulabahn und Berninabahn ist die Strecke mit Fug und Recht dreimal zu sehen. Ich glaube Spagetti ist nicht. (eher Sauschwänzle - auch ein Vorbild, ca. 40 km von meiner Wohnung entfernt).
Was mir noch tatsächlich Probleme macht (neben der betriebstechnisch korrekten Gestaltung der Bahnhofsgleisanlagen) ist die Einbettung der Trassen in realistische Steilhänge, Einschnitte und Dämme. Da bin ich noch lernfähig, dazu ist jetzt dieses Unterforum genau richtig. Von verschiedenen Forumsteilnehmer habe ich schon einige Literaturhinweise erhalten.
Um das Blättern zu ersparen hänge ich nochmal meinen Gleisplanentwurf an. (wie das per Link geht habe ich noch nicht kapiert)
Der Gebirgsbahnfan Otto (ow)


Eigentlich wollte ich mir verkneifen mich zu der Landschaft deiner Anlage zu äußern, aber wenn Du schon frägst.
Bei dir sehe ich schon noch ein paar Kritikpunkte. Den Tunnel bei A hätte die Bahn wahrscheinlich so nie gebaut. Von der Lage her durchstosst er wie ein richtiger Scheiteltunnel ja den ganzen Bergstock und würde im anderen Tal wieder herauskommen, irgendwie wirkt dann die Bergstrecke darüber unglaubwürdig. Die historisch ältere Hauptstrecke wird eher dem größerem Tal folgen und müsste dann eher bei F die Szene betreten.
Der nächste Knackpunkt ist der Tunnel der Nebenbahn bei B. Die Nebenbahn wäre hier in der Realität so trassiert, daß sie der Hauptbahn Richtung G längere Zeit parallel folgt und dabei an Höhe gewinnt. Beim nächsten passenden Seitental hatte man versucht durch Ausfahren des Tals weitere Höhenmeter zu gewinnen. Auf Nebenbahnen sind längere, teurere Tunnels nach meinem Wissensstand aus Kostengründen nie gebaut worden.
Wie Du den linken Wendel mit quasi senkrechten Felswänden glaubwürdig verkleiden willst ist mir persönlich auch ein Rätsel. In deinem Kontrollmodell sieht die Stelle nicht wirklich gut aus. Irgendwie erschlägt die Felswand den Bahnhof. Apropos Bahnhof: Wo ist den die Zufahrtsstrasse? Vielleicht solltest Du deine Anlage mal in eine reelle topograhische Karte übertragen damit wir dein Konzept besser verstehen können.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

ow Offline




Beiträge: 249

08.06.2009 13:37
#32 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat: OOK
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Hallo Otto,
ich habe mich bisher einer Stellungnahme zu deiner im Bau befindlichen Anlage enthalten. Wer mich kennt, weiß, wie das zu deuten ist. ........
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Hallo Otto,
ich hoffe nicht, daß ich dich so verstehen soll, daß du Anlagen, die deiner Denke nicht entsprechen (Schmalspur, P to P und nur an der Wand lang mit herausgestreckten Zunge dazwischen und Mindestwandlängen von 3,5 m) keiner Stellungnahme würdigst.
Dann müsstest du das Forum umbenennen in Forum für: Schmalspur, P to ...siehe oben.

In der Hoffnung dass dies nicht so ist Otto (ow)
(Denn die Hoffnung stirbt zuletzt)

OOK Offline




Beiträge: 4.036

08.06.2009 15:08
#33 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von ow

ich hoffe nicht, daß ich dich so verstehen soll, daß du Anlagen, die deiner Denke nicht entsprechen (Schmalspur, P to P und nur an der Wand lang mit herausgestreckten Zunge dazwischen und Mindestwandlängen von 3,5 m) keiner Stellungnahme würdigst.


Nee, das ist es nicht. Habe in diesem Forum und in anderen auch schon ne Menge Nicht-Schmalspuranlagen kommentiert und auch selber entworfen. Point-to-point ist schon eher ein Kriterium. Sagen wir mal so: die Züge müssen erkennbar wohin fahren, sonst ist es Juxfahrerei und die passt in der Tat nicht in meine Denke. Und eine Anlagenzunge ist immer anzustreben, aber nicht immer zu verwirklichen. So, das dazu.

Was mich an deiner Anlage stört: nach meinem Empfinden gehörst du zu den Modellbahnern, die stets viel mehr auf einer wie groß auch immer seienden Fläche unterbringen (wollen) als Sinn macht, als gut ist, als vernünftig aussieht. Deine Anlage ist eine Spaghettischüssel, da beißt die Maus keinen Faden ab, wie intelligent auch immer du das alles begründest. Auf die dir zur Verfügung stehenden Fläche passt nach meiner Auffassung nicht eine Haupt- und eine Nebenbahn, kaum eine von beiden.

Modellbahnerei ist die Kunst des Kompromisses. Ich bin ja auch für "so viel Anlage wie möglich". Das bezieht sich aber auf das Verhältnis von Anlagenfläche zu einem gegebenen Raum. Auf die dann real zur Verfügung stehende Fläche sollte nicht mehr kommen als auch drauf geht. Mein Eindruck ist, dass du eine immense Zahl von Fahrzeugen hast und diese dann auch über die winzige Fläche drängeln willst. Was in deiner Schublade ist, steht in keine Verhältnis zur Anlagenfläche.

Wir diskutieren hier über Designkriterien wie Illusion von Entfernung, Züge streben einem Ziel zu, Glaubwürdigkeit etc. Da sieht es bei dir nicht so überzeugend aus, auch wenn deine Anlage eine geografische Situierung hat und auch ein Konzept.

Versteh mich nicht falsch, Otto, ich habe nichts dagegen, dass du deine Anlage so baust wie du sie baust, nur ist sie als Beispiel für die in meinem e-book transportierten Ideen nicht so sehr geeignet. , aber isso.
Gruß
Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

ow Offline




Beiträge: 249

08.06.2009 18:30
#34 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von OOK

......Was mich an deiner Anlage stört: nach meinem Empfinden gehörst du zu den Modellbahnern, die stets viel mehr auf einer wie groß auch immer seienden Fläche unterbringen (wollen) als Sinn macht, als gut ist, als vernünftig aussieht. Deine Anlage ist eine Spaghettischüssel, da beißt die Maus keinen Faden ab, wie intelligent auch immer du das alles begründest. Auf die dir zur Verfügung stehenden Fläche passt nach meiner Auffassung nicht eine Haupt- und eine Nebenbahn, kaum eine von beiden.
Modellbahnerei ist die Kunst des Kompromisses......


Genau, und ich gebe nicht auf bis ich den besten Kompromiss zwischen MAD-Design und meinen 30 Zügen und Vorstellungen gefunden habe.
Auf Biegen und Brechen .. sollte eigentlich das neue Thema zu meiner Anlage sein.
Wenn schon eine Spagettischüssel, dann wenigstens aus edlem Steingut und mit excellenter Soße und einer raffinierten Rezeptur!
(Die Krux ist, ich weiß wie es sein sollte !!)

Der Kompromiss-suchende Otto (ow)

OOK Offline




Beiträge: 4.036

08.06.2009 20:50
#35 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von ow

Genau, und ich gebe nicht auf bis ich den besten Kompromiss zwischen MAD-Design und meinen 30 Zügen und Vorstellungen gefunden habe.
Auf Biegen und Brechen .. sollte eigentlich das neue Thema zu meiner Anlage sein.


OK Otto,das wird sicher spannend.
Gruß
Otto (OOK)

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

ow Offline




Beiträge: 249

13.06.2009 13:19
#36 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von OOK
Zitat von ow

Genau, und ich gebe nicht auf bis ich den besten Kompromiss zwischen MAD-Design und meinen 30 Zügen und Vorstellungen gefunden habe.
Auf Biegen und Brechen .. sollte eigentlich das neue Thema zu meiner Anlage sein.


OK Otto,das wird sicher spannend.


und
Zitat"Pfalzbahn" vom 6.6.09
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Eigentlich wollte ich mir verkneifen mich zu der Landschaft deiner Anlage zu äußern, aber wenn Du schon frägst.
Bei dir sehe ich schon noch ein paar Kritikpunkte. Den Tunnel bei A hätte die Bahn wahrscheinlich so nie gebaut. Von der Lage her durchstosst er wie ein richtiger Scheiteltunnel ja den ganzen Bergstock und würde im anderen Tal wieder herauskommen, irgendwie wirkt dann die Bergstrecke darüber unglaubwürdig. Die historisch ältere Hauptstrecke wird eher dem größerem Tal folgen und müsste dann eher bei F die Szene betreten... .....Vielleicht solltest Du deine Anlage mal in eine reelle topograhische Karte übertragen damit wir dein Konzept besser verstehen können.
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Hallo Hubert und Otto (OOK),

Kehrtwendung – Marsch!!
Neue MAD „fast“-konforme Planvariante:

Keine zweigleisige Hauptbahn, nicht elektrifizierte, (meine 3 E-Loks müssten dann auf den Flohmarkt), nur Nebenbahn, ohne Abzweig-, keine Naturkatastrophen.
Bei „A“ kommt die Bahn aus dem Seitental von rechts oben (der obere Teil des kurzen Viaduktes neben dem Haltepunkt ist noch zu sehen), in den außerhalb der Kleinstadt liegenden Bahnhof . Gut getarnt durch Bäume und Felsen, doch real kommt sie jedoch aus der Wendel vom FY.
Im kleinen Bahnhof besteht die Gleisanlage aus Kreuzungsgleis, Freiladegleis, Güterschuppen, Kleinlokbehandlung. Kohlenwagengleis usw. Bei „G“ kann ein Teil temporär angesetzt werden, auf dem ein diverses Bahnhofsvorfeld mit Abstellgleisen, Industrie – und Handelsanrainern aufgebaut werden kann.
Bei „B“ verschwindet die Bahn wieder, getarnt durch dichten Wald Richtung FY (über die Wendeln, Haltepunkt, Landwasserviadukt usw. wie gehabt).
Für zusätzlichen regen Personenverkehr mit Donnerbüchsen und alten Eilzugwagen sorgt die „Erhebung zur Kurstadt“.

Jetzt ist es eine Gebirgsbahn als übersichtliche, für Einmannbetrieb geeignete, Point to Point -Anlage auf der „richtiger“ Betrieb gemacht werden kann.

---- aber dann, wenn mainstreamige Besucher kommen, oder wenn die Forumskollegen mal gerade weg schauen, (oder wenn es mir selbst danach ist) , kann ich meine TEE-Züge, Orientexpresse, kilometerlange Ganzgüterzüge über die Anlage jagen und mich teuflisch darüber freuen, wie ich mich selbst überlistet habe.

Meint Filou Otto (ow) Als Anlage eine ergänzte Zeichnung, wobei die topografische Darstellung nicht so meine Sache ist.

Angefügte Bilder:
MAD Plan 2 - Kopie.jpg  
Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

13.06.2009 14:44
#37 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Hallo Otto,

dein neuer Entwurf gefällt mir! Wirkt viel besser als der vorher.
2 Kleinigkeiten: den Haltepunkt würde ich vielleicht kurz vor den Viadukt legen (Fussweg zur Burg) oder sogar weglassen. In der Ecke wird man ihn wahrscheinlich gar nicht sehen. Beim Bahnhof musst Du schauen das Du vom Überholgleis nach B kommst, vielleicht mit 2 DKWs wegen dem Platz. Die Eloks musst Du nicht verkaufen, es gibt auch Beispiele für elektrifizierte Nebenbahnen, ich würde mir die Oberleitung auf jeden Fall als Option aufheben.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

ow Offline




Beiträge: 249

15.06.2009 11:37
#38 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Hubert,
gefällt mir daß dir gefällt!
Zum Haltepunkt: Näher beim Viadukt und etwas höher gelegt, mit Treppe hinunter zum Bahnsteig und zum Viadukt, ist so wirklich besser sichtbar.
Das Design der Bahnhofsgleise ist noch in vielerlei Hinsicht verbesserungswürdig.
Meine jetzige Ansichten: Bei „J“ Abstellgleise oder Lokbehandlung, bzw. Wartegleise für Schiebeloks. Ab „G“ Anschlüsse der Anrainer.

Um die Anhäufung von Tunnelportalen zu vermeiden ist bei „D“ eine geschlossene Lawinengalerie sinnvoll. Diese könnte auch die Illusion herstellen, daß die Strecke nicht Richtung „E“ verläuft sondern nach rechts weg ins Nebental geht.

Und ich kanns nicht lassen (mit der abzweigenden Nebenbahn !)

Ich liebäugle schon wieder mit einem ein Abzweig (bei „F“ ) auf freier Strecke für eine kurze Stichbahn zu einem a.Sägewerk, b.Steinbruch, c. Kalkwerk usw. die jedoch nicht dargestellt, sondern durch die Andockstelle (bei „D“ ) für eine Kassette des Fiddle-Yards simuliert werden. So können leere Wagen die zur Beladung ins xxx- Werk fahren, durch identische, aber beladene Wagen ausgetauscht werden. Diese fahren dann zum Bahnhof und werden dort dem NG beigestellt, bzw. mit einer Streckenlok selbst auf die Reise geschickt.
Diese Stichstrecke soll nur bis „A“ sichtbar bleiben und zusammen, aber 21 cm höher liegend, mit der Nebenbahn und der Straße hinter dem Bergstock bei „A“ verschwinden.
Wie ein solcher Abzweig Signal technisch korrekt abgesichert wird, hoffe ich von meinen Forumskollegen zu erfahren.
Bei „H“ könnte der weiterverarbeitende Betrieb von den Rohstoffen des Werkes oben in den Bergen (der Grube) aufgebaut werden. An der Rückseite der Halle, in die die beladenen Wagen einfahren, kann ebenfalls eine Andockstelle für die Kassetten montiert werden, um die beladenen Wagen gegen leere auszutauschen.
Und wenn ich so schön am Tauschen bin, kann ja auch noch das Ansatzbrett gegen ein Brett mit einem anderen Werk, also Holz gegen Kalk oder Sand, oder ähnlich, ausgetauscht werden. Es heißt doch, man soll auch im Alter flexibel bleiben.
Ein echter Warenfluss ohne „Rücklieferungen“ ist so gewährleistet.
Eine erhebliche Bereicherung der Betriebsaufgaben.

Meint Otto (ow)

Angefügte Bilder:
MAD Plan 5.jpg  
OOK Offline




Beiträge: 4.036

15.06.2009 13:25
#39 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Otto,
zwanzig Jahre lang hieß es in der Werbung: Persil wäscht so weiß, weißer geht's nicht!. Dann kam plötzlich: "Persil wäscht jetzt noch weißer!" Na also. So ist es auch bei deiner Anlage (wenn es auch keine zwanzig Jahre gedauert hat).

Otto ich freue mich über deine Flexibilität. Altersstarrsinn droht dir nicht. Das neue Konzept ist besser, ansonsten kann ich mich Hubert anschließen: Elloks nicht exkommunizieren, sondern eingleisige el. Nebenbahn (Vorbild Berchtesgaden!) machen. Im Bahnhof alle drei Gleise durchbinden, notfalls mit Spezialweichen.
Den Anschluss auf freier Strecke würde ich nicht als abzweigende Nebenstrecke ansehen, sondern halt als Anschluss. Aber Achtung: die Weiche scheint ein 30°-Herzstück zu haben (einige andere übrigens auch)! Eine besondere Signalisierung ist nicht erforderlich, wenn die Bedienung über Sperrfahrten erfolgt.

Gruß

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Bocklbahn Offline




Beiträge: 76

15.06.2009 15:10
#40 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Otto (ow),

wenn die bei F abzweigende Strecke sowieso "nur" zu einem Industrieanschluß führt ist die Bedienung via Sperrfahrt sicherlich die eleganteste Lösung, wie auch schon Otto (OOK) vorgeschlagen hat. Ergibt mE. interressante Schiebefahrten auf die Strecke.

Das Anschlußgleis müsste meiner Meinung nach dann aber noch durch eine zweite Weiche mit einem Schutzgleisstummel abgesichert werden, so dass eventuell abrollende Wagons nicht auf die Strecke hinauskönnen, sondern am Prellbock enden. Ob ausserhalb von Bahnhöfen einfache Gleissperren ausreichend sind, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Vielleicht weiß da jemand mehr.

Und eine Kleinigkeit, die ich vom Vorbild her kenne: An solchen Anschluß-Abzweigen war -zumindest bis Einführung des Zugbahnfunks- grundsätzlich ein Fernsprecher aufgestellt.

Schöne Grüße
Robert

ow Offline




Beiträge: 249

15.06.2009 16:52
#41 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von OOK
Hallo Otto,
zwanzig Jahre lang hieß es in der Werbung: Persil wäscht so weiß, weißer geht's nicht!. Dann kam plötzlich: "Persil wäscht jetzt noch weißer!" Na also. So ist es auch bei deiner Anlage (wenn es auch keine zwanzig Jahre gedauert hat)........


Auch dieser uralte Werbespruch gilt: Das ist ein Uralt Asbach wert! Den werde ich mir zur Feier des Tages für den gelungenen „Zwischenplanungszustand“ der Gebirgsbahn genehmigen. (es ist bestimmt nicht der letzte, wie ich mich kenne).

Die angesprochene Weiche des Werksanschlusses ist die Y-Weiche von PECO N code 55 mit Abzweig 10°. Ist etwas ungenau gezeichnet (alles Freihand). Es ist der bis dato unqualifizierte Gleisstummel aus dem ersten Plan und ist schon montiert und Gottseidank der Abrißbirne noch nicht zum Opfer gefallen.

Das notwendige Telefonhäuschen (natürlich nicht das Gelbe) wurde von einem Enkel schon zusammengefusselt.

Grüßt Otto (ow).

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

15.06.2009 21:58
#42 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von Bocklbahn
Hallo Otto (ow),
wenn die bei F abzweigende Strecke sowieso "nur" zu einem Industrieanschluß führt ist die Bedienung via Sperrfahrt sicherlich die eleganteste Lösung, wie auch schon Otto (OOK) vorgeschlagen hat. Ergibt mE. interessante Schiebefahrten auf die Strecke.
Das Anschlußgleis müsste meiner Meinung nach dann aber noch durch eine zweite Weiche mit einem Schutzgleisstummel abgesichert werden, so dass eventuell abrollende Wagons nicht auf die Strecke hinauskönnen, sondern am Prellbock enden. Ob außerhalb von Bahnhöfen einfache Gleissperren ausreichend sind, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Vielleicht weiß da jemand mehr.
Und eine Kleinigkeit, die ich vom Vorbild her kenne: An solchen Anschluß-Abzweigen war -zumindest bis Einführung des Zugbahnfunks- grundsätzlich ein Fernsprecher aufgestellt.
Schöne Grüße
Robert


Ich würde die Schutzweiche favorisieren, man hätte dann eine Anschlussstellen (AWANST), eine Mischung von zeitweise unbesetzten Zugmeldestellen und Anschlussstellen. Wenn die Übergabe eingeschlossen ist, können da dann Züge kreuzen oder überholen. Als Passstrecke hat die Bahn eher den Charakter einer Nebenfernbahn (Gibt es den Karwendelexpress in N?) Sperrfahrten würden die Strecke zu lange blockieren! Haupt- bzw. Nebenbahn ist eh eine Frage der Streckenhöchstgeschwindigkeit und daraus folgt auch die Signalisierung.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

ow Offline




Beiträge: 249

16.06.2009 11:29
#43 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von Pfalzbahn

Ich würde die Schutzweiche favorisieren, man hätte dann eine Anschlussstellen (AWANST) ????????



Hallo Hubert, a Wanst habe ich nach 5 Bier, bitte noch kleine Erläuterung zu AWANST
Grüßt Otto (ow)

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

16.06.2009 11:48
#44 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Otto,

google doch einfach mal nach Ausweichanschlussstelle!

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

ow Offline




Beiträge: 249

22.06.2009 15:17
#45 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von Pfalzbahn
......... Den Tunnel bei A hätte die Bahn wahrscheinlich so nie gebaut. Von der Lage her durchstosst er wie ein richtiger Scheiteltunnel ja den ganzen Bergstock und würde im anderen Tal wieder herauskommen, irgendwie wirkt dann die Bergstrecke darüber unglaubwürdig. Die historisch ältere Hauptstrecke wird eher dem größerem Tal folgen und müsste dann eher bei F die Szene betreten.
Der nächste Knackpunkt ist der Tunnel der Nebenbahn bei B. Die Nebenbahn wäre hier in der Realität so trassiert, daß sie der Hauptbahn Richtung G längere Zeit parallel folgt und dabei an Höhe gewinnt. Beim nächsten passenden Seitental hatte man versucht durch Ausfahren des Tals weitere Höhenmeter zu gewinnen. Auf Nebenbahnen sind längere, teurere Tunnels nach meinem Wissensstand aus Kostengründen nie gebaut worden......


Hallo Hubert,
zu deinem Einwand habe ich gestern interessantes gelesen. (MIBA-Spezial Heft 1-65 auf DVD sehr preiswert )
Heft 10 Seite 31:
"Zu den rein technisch-ökonomischen Entscheidungen gehörte z . B.die Alternative Tunnel oder Einschnitt . Bei Bahnen durchs Hochgebirge stellte sich die Frage, oh Seitentäler zur Höhengewinnung ausgefahren werden sollten oder ob statt dessen Kehr- oder Schraubentunnel am Platz waren. Bei der Brennerbahn setzte man auf die vermeintlich preiswertere Lösung mit weitgehend offener Streckenführung und mit Paßüberquerung statt Scheiteltunnel. Man hat sie seit mehr als einem Jahrhundert allwinterlich bereut." Zitatende (ich glaube sogar von R.Knipper)

Zwei Seelen wohnen ach, in meiner Brust. Soll ich nun die Änderungsentscheidung nochmal überdenken??

Gruß von dem die Abrißbirne scheuende Otto (ow)

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