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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 83 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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ow Offline




Beiträge: 243

14.04.2009 14:55
Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Hallo zusammen
Schon in verschiedenen Forumsbeiträgen habe ich meine im entstehen begriffene Moba erwähnt. Jetzt habe ich endlich eine Beschreibung zusammengestellt. Die Anlage nenne ich:

Eine Gebirgsbahn mit Basisschublade
Vor einigen Jahren bin ich mit der Rhätischen Bahn über das Landwasserviadukt gefahren und war von diesem Anblick derart fasziniert, dass von diesem Moment an feststand:
Dieses Bauwerk muß ich nachbilden. Meine Eisenbahnanlage, Gott sei Dank noch in der Planungsphase, wird eine Gebirgsbahn. Alle bisherigen Pläne von großem Sackbahnhof mit BW, Ablaufberg und Stadtlandschaft wurden Makulatur. Das hieß: alle vorhandenen Modellbahn-Hefte hervor gezogen und nach Gebirgsbahnen zur Ideenfindung und Anregung gesucht. Leider für meine speziellen Vorstellungen nicht die erwünschte Ausbeute. Also die eigene Fantasie walten lassen, einen ganz neuen Gleisplan erarbeiten..dann das Kontroll-Modell anfertigen... .und jetzt steht der Rohbau von der Modellbahnanlage "Landwasserviadukt". Allerdings nicht in der Schweiz angesiedelt, sondern ganz einfach in die deutschen Alpen verlegt und in Regelspur N ausgeführt. (Soweit geht meine künstlerische Freiheit !).
Noch vor Kenntnis des e-books von OOK habe ich meine Ideen geeordnet und in einer Art Wusch-Realisierungs-Analyse bewertet und zum Plan umgesetzt.


Obligationen (Laut e-book ergaben sich:)

*point-to-point-Betrieb
*Kreisverkehr zum Begutachten und Testen neuer Modelle und Spielbetrieb für die Enkel
*Betrieb allein und ab und zu mit max. 3 Personen
*zweigleisige elektrifizierte Hauptbahn
*Einbindung ins reale/modifizierte Bahnnetz
*Möglichkeit der Nutzung der Nebenstrecke als Umleitungsstrecke für Fernzüge
*Erweiterungsmöglichkeiten (falls ich die Fertigstellung des momentanen Planes noch erlebe)
*Einsatzmöglichkeiten aller gesammelten Modelle

Favoriten:

*Lange Fahrstrecken
*jede Strecke nur dreimal durch eine Szene (drei Bahnenblick in meiner Heimat-Triberg)
*mind. ein repräsentatives wiedererkennbares Bauwerk einer realen Strecke (Landwasserviadukt)
*große Felswand bis zum Fußboden herunter
*üppige Schattenbahnhöfe für alle Ziele
*zwei Bahnhöfe optisch voneinander getrennt
*Bahnhof ("Hauptstrecke") in Augenhöhe (sitzend)
*alpiner Gesamteindruck

das Ergebnis ist vorliegender Plan der Anlage 2,73 m lang und 1,15 m tief.
Die Zugänglichkeit zu jedem Punkt der Anlage ist möglich. Für kleine Malheure kann ich in die, genau übereinander liegenden und oben offenen Wedeln von unten einsteigen (lichter Dm 55 cm). Für Bauarbeiten ist die gesamte Bahnhofsplatte klappbar ausgeführt.



Kontrollmodell M 1:10
Die oft eindringlich wiederholte Empfehlung in der MIBA, den Gleisplan nicht nur zweidimensional sondern dreidimensional zu erstellen habe ich gerne angenommen. Es entstand so nicht nur ein Anschauung- sondern auch ein klappbares, ausziehbares Funktionsmodell mit Zügen auf Strecke und im Bahnhof. Auch der vorgesehene Teil des Zimmers entstand als Modell, mit Tür, Fenster und vorhandenen und noch zu bauenden Möbeln. So konnte ich die ideale Größe und Höhe der Anlage ermitteln, d.h. Die Bahnhofsebene in Augenhöhe und nach oben unter den Regalen genug Platz für das Hochklappen der Bahnhofsplatte und für Burg und Berg. Erst durch das Modell wurde noch manches ungereimte und verbesserungswürdige offenkundig. z.B. wurde die Bergstation verlegt, und die Breite der Anlage um 5 cm vergrößert. Die Änderungen habe ich allerdings im Kontrollmodell nicht mehr ausgeführt.

Thema der Anlage und Streckenbeschreibung
Das Thema der Anlage ist, wie kann es anders sein, Deutschland liebstes Thema: Zweigleisige elektrifizierte Hauptbahn mit Anschlußbahnhof einer unbedeutenden nicht elektrifizierte Nebenbahn im Hochgebirge.
Allerdings mit einer wesentlichen Besonderheit:
Die Hauptbahn, die von rechts (Stadt Schvillingen) aus einem Tunnel (A) in den Bahnhof von Qualmtal, im wildromantischen Tal des Bergbaches Qualm gelegen, einfährt und nach links in das breiter und flacher werdende Flußtal hinab zur nächsten Stadt (Freiburg) führen soll (G), ist leider von einem gewaltigen Bergrutsch verschüttet und für Tage oder gar Wochen darunter begraben. Man weiß ja nicht wie schnell die N-Männeken arbeiten. Sicher nicht 160 mal schneller ?
So muß also der ganze Hauptbahnverkehr über die gottseidank vorhandene eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn umgeleitet werden. Diese führt durch einige Seitentäler, Ortschaften und über ein hohes Viadukt, dem Landwasserviadukt ähnlich, ebenfalls nach Freiburg. Das ist auch der logische Grund, warum Fernreisezüge, lange Ganzgüterzüge und TEE-Garnituren in Qualmtal halten müssen , eine nicht E-Lok zB. V200 oder BR96 als Vorspann erhalten, und über die Nebenbahnstrecke und über das Viadukt donnern dürfen. Zum Glück ist die Nebenbahnstrecke als „Strategische Bahn“ konzipiert, und deswegen für hohe Achslasten zugelassen. Glück gehabt! Auch bei meiner Anlage muß doch alles logisch sein! Da auch noch der übliche Nebenbahnverkehr abgewickelt werden muß ( mit Schweineschnauze, Rotem Brummer und Nahgüterzügen) ist in dem kleinen Bahnhof mit ordentlich Betrieb zu rechnen.
Die Strecke lässt sich im Detail so beschreiben:
Ein Zug, z.B. ein TEE, der an diesem kleinen Bahnhof gar nicht gehalten hätte, fährt vom Schattenbahnhof kommend (H) über die rechte untere Wendel in Qualmtal ein (A). Züge mit E-Loks erhalten Verspann und fahren dann, statt die zweigleisige Hauptstrecke Richtung „G“ nach Freiburg, die ja leider durch den Bergrutsch verschüttet ist, auf der Nebenstrecke (in Richtung B), das weit ausholende Seitental links bergwärts um Höhe zu gewinnen (real natürlich im Berg dreieinhalb Wendeletagen auf der äußeren Spur nach oben), und überquert dann auf zwei Blechträgerbrücken das Qualmtal zwischen „C“ und „D“. Dazwischen ist ein aufgelassenes altes Streckenteil über eine Weiche angeschlossen, (früher war die Bahn im engen Bogen um die Felseinbuchtung bei A geführt und mit dem Bau der Blechträgerbrücke wurde die Strecke begradigt. Siehe strategische Bahn).
Bei (D) verschwindet der Zug im Tunnel um wieder in einem weiteren weiten Seitental (real in der rechten oberen Wendel ) Höhe zu gewinnen. Er erreicht dann rechts oben nach dem Tunnelende (E), die kleine Bergstation "Himmelspforte", die ein Kreuzungsgleis, ein Freiladegleis sowie einen Gleisanschluss für einen Steinbruch aufweist. Dort donnert der TEE ohne Halt durch und dann im eleganten weiten Bogen über das Viadukt um unmittelbar im „Felsenloch des Landwassertunnels“ zu verschwinden. Nach dem durchqueren des “Basistunnels“ und einer längeren Fahrt durch mehreren Ortschaften erreicht der TEE das Ziel Freiburg, aber natürlich nur angenommen!
Real verdrückt sich der Zug nach dem Tunnelportal auf der inneren Spur der Wendel innerhalb des Bergmassivs 9 Etagen nach unten zur linken Einfahrt des Schattenbahnhofs (K). Dort erfolgt ein Zugwechsel und der nächste Zug, bzw. der Gegenzug macht sich nach links Richtung Viadukt, oder nach rechts auf der rechten unteren Wendel zwei Etagen nach oben Richtung Bahnhof Qualmtal auf die Reise.

Der Schattenbahnhof, als ausziehbares Fiddle-Yard aufgebaut (näher beschrieben im Forum-Thema "Anschluß an die Welt"am 8.4.09) dient als Endpunkte Freiburg und Schvillingen der point to point -Anlage, die durch den gemeinsammen FY zum Kreis geschlossen wird. Die Züge können sehr freizügig gewechselt, gewendet und auch ganz einfach durchgefahren werden.
Denn es ist schon jetzt, auch bei der noch nicht fertigen Anlage ein erhebender Anblick, wenn man bequem auf dem Schreibtischsessel lümmelnd, ein kühles Bier in der Armbeuge, den Blick über den in Augenhöhe liegenden Bahnhof ( probeweise aufgestellt) nach oben schweifen lässt und die Züge über das Viadukt rauschen und im Tunnel verschwinden sieht. Und das immer wieder ohne Zutun im Kreisverkehr.
Auch das ist Modellbahnfreude und Entspannung pur. Nicht nur Rangieren nach Fahrplan.

Fertigungsstand und Erweiterungsmöglichkeit
Alle Schienen und Weichen (code 55 von PECO) der Wendeln und der Bergstation sowie des Viaduktes sind gelegt, verdrahtet und eingehend getestet. Nur in der Gestaltung des kleinen Anschlußbahnhofs bin ich noch unsicher. So wie gezeichnet ist er sicher noch verbesserungswürdig.
Vorschläge aus dem Forum sind mir sehr willkommen.
Auch die Erweiterungsmöglichkeiten sind schon vorbereitet. Da bei „A“ der Bergrutsch als Segment nur angesetzt ist, kann er im Falle einer Erweiterung der Anlage gegen ein Segment zu einer Fortführung der zweigleisigen Hauptbahn ausgetauscht werden. In diesem Fall bleibt der Hauptverkehr auf der Hauptbahn, der zukünftigen Paradestrecke rund um das Zimmer. Diese Paradestrecke könnte auf schmalen Modulen aufgebaut werden, die unter die Anlage verstaut werden können , wenn dieser Teil des Zimmers für andere Zwecke gebraucht wird. Das Einfädeln zur Abfahrt in den Schattenbahnhof ist bei „F“ schon realisiert. Das Anschlußsegment existiert bereits.
Bis dahin jedoch geht mit der jetzt anstehenden Gestaltung des Bahnhofes, des Geländes und der Ausgestaltung der Anlage noch genug Zeit ins Land.

Über den Aufbau der Anlage mit freitragenden Metallrahmen, Schublade usw., sowie meiner unkonventionellen Steuer-und Regelbauweise, kann ich bei Interesse gern berichten.

Schreibt der Gebirgsbahnfan
Otto (ow)
Angefügte Bilder:
Plan.jpg  
Bocklbahn Offline




Beiträge: 76

16.04.2009 08:27
#2 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo ow!

die Idee der blockierten Hauptbahn als konzeptionelle Betriebsgrundlage für die Nebenbahn habe ich so noch nie gehört- ist aber interessant. Irgendwo im Forum (oder war's im ebook?) wurde ja schon mal die zeitliche Einteilung des Themas besprochen, das bis hin zu einen bestimmten Betriebstag gehen kann. Warum also nicht einmal so eine besondere Situation.

Was mir persönlich auffällt: Zum einen ist die Anlage rechteckig, was der Illusion der Entfernung eigentlich widerstrebt, ich gehe aber davon aus, dass Du Dir aufgrund der genauen Detailstudie samt Kontrollmodell darüber Gedanken gemacht hast. Außerdem weiß ich ja nicht, wie es um die sonstigen räumlichen Möglichkeiten bestellt ist. Andererseits kennt man ja gerade bei Gebirgsbahnen diese Verschlingungen auf mehreren Ebenen innerhalb eines Ausschnitts. Ich denke da an die Gotthard-Nordrampe bei Vasen oder die Albulabahn. Die Zugänglichkeit wird ja auch wieder durch das herausnehmbare Anlagen-Segment kompensiert.

Ich bin den Betrieb mal anhand des Gleisplanes durchgegangen. Dabei ist mir augefallen, dass wenn z. B. von A kommend ein Zug in den Bahnhof einfährt und einen Gegenzug, der aus B auftaucht, abwarten muß, sich die Züge so gar nicht einfach kreuzen können. Vielleicht ist das so gewollt (im Sinne der modellbahn-betrieblichen Anforderungen), sonst könnte man z. B. am Tunnelausgang A, auf Höhe der Flußbrücke etwa, noch eine Weiche vorsehen, so dass das Stumpfgleis am EG zum Ausweichgleis erweitert wird. Das Ganze müsste dann natürlich, wie die anderen Bahnhofsgleise auch, Signaltechnisch abgesichert werden.

Ansonsten bin auch ich einmal auf die Meinung der Forumskollegen gespannt.

Ach ja - wie funktioniert eigentlich der Schubladen-Bahnhof? Sind bei einem Gleiswechsel die Gleise einsehbar? oder rastet diese irgendwie ein? Würde mich sehr interessieren.

Schöne Grüße
Robert

ow Offline




Beiträge: 243

17.04.2009 15:13
#3 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Robert,
Zur Beantwortung deiner Fragen:
Raummäßig gesehen steht mir wirklich nur die Länge von 273 cm zur Verfügung, die seitlichen Wände sind durch Tür und Fenster belegt. Der Zugang zum Fenster muß immer frei bleiben. Andererseits ist durch meine Vorliebe zu großen und noch größeren Höhen in der Anlage eine Wendel sowieso notwendig, und die beansprucht bei großzügigem Radius sowieso eine große Anlagentiefe. Das zu meiner Entscheidung für die "Platte" (Eine solche, immer mehr wachsende, habe ich anderswo auch noch).
Zur Entfernungsillusion folgendes: Ich möchte nur einen winzigen Ausschnitt der Strecke darstellen, eben nur den Einblick in das Flußtal mit der Bahnstrecke und dem Bahnhof im Talgrund. Daß die Bahn sehr viel höher das Tal noch 2 mal durchquert und weit oben rechts auf der Hochfläche noch der Haltepunkt und das Schotterwerk noch zu sehen ist, ist gwirL** (geradeso wie im richtigen Leben). Bei den Gebirgsbahnen ist es oft so, daß die Strecke weite Seitentäler zur Höhengewinnung benützt, um dann nahe der niederer liegenden Strecke irgendwo am Talhang wieder sichtbar ist. Wie die von dir mit Recht erwähnte Albulabahn usw..
Kreuzungsproblem: Dies war mir bis jetzt tatsächlich noch nicht bewußt. Vielleicht kommen noch weitere Verbesserungsvorschläge, es würde mich freuen.
Schublade: Die Kassetten (Depotelemente)werden in ein - oder ausfahrfähigen Stellung (Schublade bis zu einem festen Anschlag eingefahren)links und rechts durch Adapter zentriert und eingerastet. Zum Wechsel werden die Adapter durch Hebel abgezogen und die Schublade kann herausgezogen werden.
Nur ein kurzes Stück, sodaß die Kassette frei liegt, wenn in der Kassette nur gefiddelt wird (Lok umsetzen für Rückwärtsfahrt, beistellen von Wagen usw.).
Oder mann kann so weit ausziehen bis die gewünschte Kassette mit dem nächsten Zug frei liegt und gegen die vorderste Kassette ausgetauscht werden kann.
Einsehbar ist im eingeschoben Zustand nur die vorderste Kassette, diese ist auch bei Lust und Laune einfach nur Durchfahrgleis.
Noch nicht realisiert, aber vorgesehen ist, daß die dahinterliegenden drei oder vier Kassetten auch über Rasterungen an die Adapter angesetzt werden können, ohne umzusetzen. Dazu bedarf es aber noch ein wenig Gehirnschmalz. Eine Ausführlich Beschreibung der Schublade habe ich in das Forumsthema "Anschluß an die Welt" (8.4.09)gesetzt. Ich hoffe die angehängten Bilder sind aussagefähig genug.

Quirl = gwirL** (geradeso wie im richtigen Leben). Wäre das nicht die Idee für ein neues Ferrovikon, dieser Ausdruck wird doch im MAD oft verwendet !?!

Euer Gebirgbahnfan Otto (ow)

ow Offline




Beiträge: 243

17.04.2009 15:32
#4 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Habe doch glatt die Bilder vergessen.


Bild 1: Die ganz herausgezogene Schublade mit den zum Teil gefüllten Kassetten. Vor den Kassetten noch eine Rinne für Betriebsutensilien (hat sich als sehr praktisch erwiesen.)
Bild 2: Der Adapter im abgezogenen Zustand (außerhalb der Anlage wegen besserer Darstellungsmöglichkeit).
Bild 3: Rechter Teil der Schublade 5 cm ausgezogen. Unterhalb der Fahrebene die quer zur Fahrtrichtung liegenden zusätzlichen Kassetten, 90 cm lang.
ow
ow Offline




Beiträge: 243

17.04.2009 15:49
#5 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Bild 2 und 3 haben nicht geklappt, hoffentlich habe ich im Forum nichts in Unordnung gebracht
Noch ein Versuch ow

Angefügte Bilder:
Bild 22.JPG   Bild 20.JPG  
ow Offline




Beiträge: 243

17.04.2009 19:41
#6 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Nach Kurzschulung und Schnellbleiche die Bilder in verwendbarer Größe
Heurecka, ich lerns noch,
Danke OOK
ow

Angefügte Bilder:
Bild 22.JPG   Bild 20.JPG  
ow Offline




Beiträge: 243

17.04.2009 20:01
#7 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Und weils so schön war und zur Übung, nicht um irgend jemand auf den Geist zu gehen: für die Geduld!
Mein Kontrollmodell im Maßstab 1:10
und der Blickpunkt meiner Anlage: das Landwasserviadukt

Angefügte Bilder:
Bild 1 - Kopie.jpg   Bild 9 A.JPG  
Bocklbahn Offline




Beiträge: 76

17.04.2009 21:18
#8 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo ow,

danke für die Infos - sehr interessant, da ich ja momentan auch an einem Fiddle Yard werkle, allerdings offen, als Abschluß einer Modulstrecke.


Gruß Robert

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

19.04.2009 18:10
#9 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo OW,

sehr gute Kompaktanlage mit viel Grips dahinter .
"Sorgen" macht mir auch der Anschlussbahnhof. Für eine Kanonenbahn bräuchte man ein bisschen "mehr Fett". Was mich auch etwas stört ist das die Vorspannloks zum Umsetzen im Tunnel verschwinden, habe aber da auch noch keine bssere Idee. Der Gleiswendel rechts solltest Du vielleicht doch irgendwie zweigleisig bauen, eingleisig wird er betrieblich zum Nadelöhr und passt nicht zum Thema.
Anbei meine Gedanken zum Bahnhof, vielleicht bringt es Dich etwas weiter.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Dateianlage:
ow_gleisplan001.pdf
ow Offline




Beiträge: 243

19.04.2009 19:17
#10 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Hubert,
dein Vorschlag ist gut, Dank dafür, bin schon am darüber grübeln.
Die rechte Wendel ist deswegen eingleisig, weil die Einfädelung in das FY auch nur eingleisig erfolgen kann. Ob ein Abzweig in eine zweigleisige Strecke direkt nach dem FY Vorteile bringt? Ich glaube daß eine Kaschierung der Zusammenführung, evt. durch eine Straßenbrücke oder Fußgängersteg, näher dem Bahnhof zu, sinnvoller ist. Dann verschwinden Rangiervorgänge nicht im Tunnel, sondern hinter eine Brücke = gwirL (geradeso wie im richtigen Leben)
Mein bestreben ist sowieso, sowenig wie möglich "Schweizer Käse" (auch wenn er mir sehr mundet), sprich sichtbare Tunnelportale.
Es gibt genug abschreckende Beispiele !!
Meint euer "gwirL" iger Otto (ow)

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

19.04.2009 19:40
#11 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Hallo OW,

bei A wirst Du nicht um einen Tunnel vorbei kommen.
Aber muss die Hauptstrecke unbedingt zweigleisig sein? Sie könnte ja teilweise zurückgebaut sein, wie die Gäubahn?

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

ow Offline




Beiträge: 243

19.04.2009 20:10
#12 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Hubert
Rückbau in der Kompaktanlage ist sicher sinnvoll, betriebsmäßig bringt eine zweigleisige Strecke bei der vorliegenden Konzeption als "Naturkatastophenanlage" nicht viel, aber...ich träume ja schon von einer schönen zweigleisigen Paradestrecke, die irgendwann einmal als Fortsetzung der jetzigen Kompaktanlage rund um das Zimmer führen soll.(Mit max. 30 cm breiten Modulen).
Anbei zwei Bilder die zeigen wie die Paradestrecke angebunden werden soll.

träumt Otto (ow)

Angefügte Bilder:
Bild 7.jpg   Bild 14.jpg  
OOK Offline




Beiträge: 3.501

21.04.2009 12:40
#13 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Otto,
ich sehe bei deiner Konzeption ein Problem: der Betrieb der zweigleisigen Strecke muss wegen eines Bergrutsches über die eingleisige Bergstrecke umgeleitet werden. An sich eine super Idee. Aber: Die zweigleisige Strecke hat eine Zugdichte in beiden Richtungen, wie sie zu einer zweigleisigen Strecke gehört. Die eingleisige Strecke müsste also diese Zugfolge im Gegenverkehr mit Kreuzungen verkraften und zwar zusätzlich zu dem Verkehr, der ohnehin planmäßig auf ihr liegt. Das geht eigentlich nicht.

Beim Vorbild hat man normalerweise zwei eingleisige Strecken für Umleitungen, die dann im Einrichtungsverkehr befahren werden.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

ow Offline




Beiträge: 243

21.04.2009 15:27
#14 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von OOK
Hallo Otto,
ich sehe bei deiner Konzeption ein Problem: der Betrieb der zweigleisigen Strecke muss wegen eines Bergrutsches über die eingleisige Bergstrecke umgeleitet werden. An sich eine super Idee. Aber: Die zweigleisige Strecke hat eine Zugdichte in beiden Richtungen, wie sie zu einer zweigleisigen Strecke gehört. Die eingleisige Strecke müsste also diese Zugfolge im Gegenverkehr mit Kreuzungen verkraften und zwar zusätzlich zu dem Verkehr, der ohnehin planmäßig auf ihr liegt. Das geht eigentlich nicht.
Beim Vorbild hat man normalerweise zwei eingleisige Strecken für Umleitungen, die dann im Einrichtungsverkehr befahren werden.

Hallo Otto (OOK)
"Immer diese Einwände.." im Ernst, gute Argumentation, da muß ich doch nochmal in Klausur zum gründlich nachdenken. Die Paradestrecke doch nur als eingleisige Hauptbahn (mit einer dem Bahnhof gegenüberliegende Kreuzungsmöglichkeit) oder die Umleitungsstrecke vom Hauptvekehr nur im Einrichtungsverkehr befahren lassen. Dann aber die Steigungsstrecke, denn bergauf bei voller Leistung ist der Anblick und die Akkustik einer Dampflok besonders toll, ...besonders in N !!

überlegt Otto (ow)

ow Offline




Beiträge: 243

14.05.2009 17:38
#15 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von OOK
vom 29.04.2008 im Thread Anlagenkritik außerhalb des e-books -- Vorwort

Das Bessere ist des Guten Feind
Jeder, der einen Anlagenplan entwirft, gibt sich Mühe und versucht, das nach seinen Möglichkeiten Beste zu kreieren. Der Betreiber dieses Forums nimmt sich da nicht aus. Und doch ist es immer wieder spannend, gerade gute Entwürfe zur Diskussion zu stellen und neue Impulse zu verarbeiten. Denn niemand ist perfekt oder allwissend.

Es ist daher nicht nur legitim, sondern sogar wünschenswert, Anlagenpläne, die andere gezeichnet und/oder veröffentlicht haben, zu diskutieren und sich über Verbesserungen und Optimierungen Gedanken zu machen. Und andererseits ist es immer empfehlenswert, seine eigenen Entwürfe anderen Modellbahnern zu unterbreiten. Auf gehts.
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Ich warte auf die lieben Feinde (des Guten an meiner Moba "Gebirgsbahn mit Basisschublade") !!
Denn es steht geschrieben: Liebet eure Feinde
in Liebe
Otto (ow)

Noch eine Frage: Welchen Aufwand bedeutet es mit einem Zeichenprogramm meinen Gleisplan ins "Reine" zu bringen und dreidimensionale Ansichten zu erstellen?
Ist es für mich als PC-Anfänger sinnvoll dafür meine Zeit zu opfern (das Einlernen, Üben usw.)?
Wenn ja, welches Programm verwendet ihr, bzw. ist für mich geeignet?

Angefügte Bilder:
Bild 4.jpg  
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