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Dieses Thema hat 83 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

21.05.2009 10:55
#16 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Hallo Otto,

kurz vor meinem Vatertagsausflug habe ich mir mal ein paar Gedanken zu deinem Anlagenplan gemacht und möchte sie Dir mitteilen, auch wenn Sie Dir nicht gefallen werden.
Ich möchte auch vorausschicken, dass ich normal in H0 denke und mir vielleicht das Gefühl für N fehlt. Rechteckanlagen mag ich eigentlich auch nicht!

Das mit der Hauptstrecke funktioniert bei deinem Platz nach meiner Meinung wirklich nicht, weil der dazu nötige Bahnhof (500m ) immer zu kurz sein wird.
Ein 8-Wagenreisezug (für Hauptbahnen müsste man mit 15 Wagen rechnen!), mit 26,4 m Wagen, ist auch in N 1,5 m lang. Daraus folgt dass der Bahnhof mit Weichenstraße mindestens 3 m lang sein müsste und die Länge selbst bei Verwendung mit Bogenweichen sehe ich hier nicht!
Der 2. Bahnhof an der Nebenstrecke liegt ungünstig erreichbar in der hinteren rechten Anlagenecke, hat viel zu kurze Gleislängen für die Umleiterzüge und liegt zudem im Bogen. Funktionieren im Bogen die N-Kupplungen ?
Die Gleisanschlüsse sind auch etwas eigenartig eingefügt. Der Stummel nach der Brücke führt wahrscheinlich zu einem Steinbruch, aber da ist kein Platz fur eine glaubhafte Darstellung. Die Zufahrt zum Sägewerk ist auch viel zu lang im Verhältnis zum Bahnhof und ohne Schutzweiche. Man muss dort immer über das Viadukt rangieren um es zu erreichen.
Du schreibst Du willst lange Strecken, aber effektiv hast du zusammengezählt nur 3 m sichtbare Strecke. Der Rest sind Bahnhöfe oder ist im Untergrund versteckt.
Dein Schattenbahnhof hat zwar 16 Gleise, ist aber für eine Haubtbahn eigentlich immer noch zu klein.
Willst Du eigentlich die Züge während dem Betrieb irgendwie umbilden, oder ist da Einrichtungsbetrieb angedacht?
Du willst alpinen Charakter, hast aber die Anlage im Schwarzwald angesiedelt. In Deutschland gibt es nur eine alpine Bahn und das wäre die Karwendelbahn, was eigentlich ein gutes Vorbild für (Bahnhöfe und Betrieb) für Dich wäre. Es gibt zwar keine Kehren, aber die kann man hinzuplanen. Apropos Vorbild die Aussenfernbahn (Verlängerung Karwendelbahn) wäre auch nicht schlecht für Dich. Kurze Bahnhofslängen und in Reutte müssen die Umleiterzüge (Hat es dort zwar nicht gegeben) von Dampf/Diesel auf Elektro umgespannt werden. Schau also mal diese Vorbilder an und Reutte wäre bei deinem Platz sogar machbar.

Sorry für die harten Worte aber das ist meine Meinung und Du wolltest ja Kritik.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

windbergbahn Offline



Beiträge: 65

21.05.2009 20:20
#17 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo ow,
eigentlich hab ich ja was gegen "Platten" und erst recht gegen darauf aufgebaute "Spaghetti- Anlagen". In deinem Fall macht es allerdings Sinn, denn du siedelst die Strecke ja im Gebirge an. Und da sind solche Loesungen -wenn auch nur recht selten- auch auf Hauptbahnen durchaus denkbar. Aber: warum benutzt du diese gedankliche Hilfskonstrution eines Umleiterbetriebes? Sei doch einfach konsequent und fuehre die Strecke zweigleisig als Hauptstrecke durch die Berge! Triberg oder zumindest die Gotthardt Suedrampe sind dafuer doch Rechtfertigung genug?! Wenn du die "Kehren" am Ende der Platte verdeckst (=also die Kehrtunnel genau dort ansiedelst) faellt der zu kleine Radius nicht mal ins Gewicht und du koenntest damit sogar die ueblichen Oberskeptiker besaenftigen.
windbergbahn

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

22.05.2009 03:23
#18 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Kleiner Tipp: Von MM gab es einen Anlagenvorschlag: Triberg, Tunnel, Tannenwälder für die Schwarzwaldbahn in N, der war gar nicht so übel.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

windbergbahn Offline



Beiträge: 65

22.05.2009 13:48
#19 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Danke Hubert,
ich glaube, genau diesen Beitrag hatte ich im Sinn. "Alles schon mal dagewesen" sollte ow aber um Himmels willen nicht abhalten, es fuer sich auch auf aehnliche Weise zu versuchen. Im Gegenteil!
Ich moechte hier aber noch einen m.E. wichtigen Gedanken zur Diskussion beisteuern. Um den Eindruck von "Strecke- zuruecklegen" auch auf Plattenanlagen, erst recht auf "Spaghettianlagen" zu erhalten, sollte unbedingt eine Regel beherzigt werden:
Ein Zug ,der zuerst z.B. am LINKEN Anlagenrand sichtbar wird, sollte die Anlage unbedingt RECHTS verlassen (und umgekehrt). Das scheint mir bei ows bisherigem Plan nicht der Fall zu sein (mag allerdings sein, dass ich mich nicht lange genug in sein Konzept eingedacht habe). Was ich sagen will: "Verheerend" fuer den Eindruck eines Raumgewinns waere es , wenn der Zug die sichtbare Buehne wieder an derselben Seite verlassen wuerde, aus der er gekommen ist, selbst wenn dieser Buehnenabtritt einige Etagen hoeher erfolgen sollte als der Eintritt. Die Erfuellung dieser meines Erachtens sehr elementaren Forderung geht am Besten, indem man eine ungerade Ebenenzahl vorsieht (was ow ja auch getan hat, jedoch in der Anbindung der Strecke an die jeweils nachfogende Ebene zumindest fuer mich nicht konsequent nachvollziehbar durchgezogen hat).
windbergbahn

ow Offline




Beiträge: 249

25.05.2009 22:51
#20 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von Pfalzbahn
....... Rechteckanlagen mag ich eigentlich auch nicht!


Ich eigentlich auch nicht!

Danke für die diversen Anregungen, wobei ich eure Einwände nicht hart finde, wie Hubert befürchtet. (so soll es doch sein: hart aber fair!)
Noch einmal zu den unabänderlichen Fakten:
Rechteckanlage muß sein, weil:

1. ich fand bis jetzt für das bestehende Platzangebot (mehr geht wirklich nicht, Längswand 273 cm, die beiden Schenkel 120 cm) keine bessere Alternative. Lieber Rechteck als gar keine Anlage. Und Platte ist ja nicht, (wenigstens bei der Anlage), es ist schon eine strukturierte Fläche mit Höhen und Tiefen, Spanten und Gleistrassen.

2.Die Abrissbirne wird nicht bestellt, nicht für den freitragenden Rahmen aus Alu-Vierkantrohr und für die Wendeln (Höhenunterschied 45 cm entspricht bei N etwa 72 m, ist doch für eine Gebirgsbahn recht ordentlich.) Der Platz unter der Anlage ist absolut notwendig für eine alternative Nutzung des Zimmers.

3.Ich hatte vor Beginn der Planung sehr mit mir gerungen: Module oder Rechteck . Das Rechteck hat gewonnen. Und ich kann mir es nicht mehr leisten noch mal von vorne zu beginnen. Ich möchte die Fertigstellung ja noch erleben und noch eine gute Weile Betrieb machen. Ich bin ja auch schon ein älteres Semester.

4.Gebirgsbahn muß sein mit mächtigem Viadukt und tiefem Tal. Auch wenn es der einzige Streckenabschnitt ist der sichtbar ist!

Aber alles andere, ob eingleisige, zweigleisige Hauptbahn, Nebenbahn, Trennungsbahnhof , Kreuzungsbahnhof , ob in Deutschland die Karwendelbahn, oder der Schwarzwald (nach Bedarf etwas in die Höhe gestreckt), kann ich noch offen halten für die Beste Lösung.

Was kann ich nun mit der Fläche für den Bahnhof anfangen?

Sechswagenzug muß reichen, mehr fasst der Schattenbahnhof (FY) nicht, auch zieht die P8 keine 8 Wagen die Wendel hoch. (Im Forum sind schon oft gute Begründungen für kurze Züge auf Hauptstrecken genannt worden). Ohne Halt durchgehende GaG mit 2,2 m Länge können aus 2 Teilen im FY zusammengefiedelt werden.

Die Möglichkeit hätte ich noch, bei“G“, wo jetzt der Bergsturz vorgesehen ist, ein Ansatzstück anzubringen (klappbar ?) um die Gleislänge zu verlängern.

Der Gleisstummel nach der Brücke ist kein Werksanschluss, ihn hatte ich als Wartegleis für Vorspannloks für die „Bergstrecke“ vorgesehen. (Eure Meinung dazu?)

Der 2.Bahnhof ist tatsächlich problematisch. Eventuell ist ein Anschluß des Industriegleises für das Schotterwerk (Mit Schutzweiche) auf freier Strecke sinnvoller. Also kein Bahnhof mit Kreuzungsmöglichkeit sondern Haltepunkt für Regionalzüge. Und kein Rangieren in der Kurve mit Kupplungsvorgänge. Zugänglich für die Beseitigung von Havarien ist dieser Teil der Anlage mit „Duckunter“ in die nach oben offene Wendel.Beobachten lasasen sich die Vorgänge dort in Augenhöhe stehend. Rangieren über das Viadukt habe ich in Natura schon gesehen.

Ja, lange Strecken liebe ich, aber müssen sie durchgängig sichtbar sein? Die Illusion der Entfernung wird doch durch das Verschwinden des Zuges und das wieder auftauchen viele Meter höher sinnfällig erzeugt. Darf ich mich selbst zitieren:
“Zur Entfernungsillusion folgendes: Ich möchte nur einen winzigen Ausschnitt der Strecke darstellen, eben nur den Einblick in das Flußtal mit der Bahnstrecke und dem Bahnhof im Talgrund. Daß die Bahn sehr viel höher das Tal noch 2 mal durchquert , zuerst von links nach rechts und weiter oben dann umgekehrt,,,(laut der Anregung von Windbergbahn ohne zu Wenden.)

Zitat Windbergbahn__________________________________________________
Ich moechte hier aber noch einen m.E. wichtigen Gedanken zur Diskussion beisteuern. Um den Eindruck von "Strecke- zurücklegen" auch auf Plattenanlagen, erst recht auf "Spaghettianlagen" zu erhalten, sollte unbedingt eine Regel beherzigt werden:
Ein Zug ,der zuerst z.B. am LINKEN Anlagenrand sichtbar wird, sollte die Anlage unbedingt RECHTS verlassen (und umgekehrt). Das scheint mir bei ows bisherigem Plan nicht der Fall zu sein (mag allerdings sein, dass ich mich nicht lange genug in sein Konzept eingedacht habe). Was ich sagen will: "Verheerend" fuer den Eindruck eines Raumgewinns waere es , wenn der Zug die sichtbare Buehne wieder an derselben Seite verlassen wuerde, aus der er gekommen ist, selbst wenn dieser Buehnenabtritt einige Etagen hoeher erfolgen sollte als der Eintritt. Die Erfuellung dieser meines Erachtens sehr elementaren Forderung geht am Besten, indem man eine ungerade Ebenenzahl vorsieht (was ow ja auch getan hat, jedoch in der Anbindung der Strecke an die jeweils nachfogende Ebene zumindest fuer mich nicht konsequent nachvollziehbar durchgezogen hat).
__________________________________________________________________________

Bei den Gebirgsbahnen ist es oft so, daß die Strecke weite Seitentäler zur Höhengewinnung benützt, um dann nahe der niederer liegenden Strecke irgendwo am Talhang wieder sichtbar ist."

Noch zum Schattenbahnhof:
Zitat ow________________________________________________________________________________
„: Auf diesen Schubladenauszügen ist mein Zugdepot in zwei Etagen aufgebaut. Auf der oberen Etage können 24 Depotelemente... 120 cm lang, ... abgestellt werden. Darunter ist noch einmal Platz für 12 Depotelemente für Züge von 86 cm Länge, die allerdings quer zur Fahrrichtung unten eingeschoben werden.“
_______________________________________________________________________________________________________
Die Kapazität von 36 Zügen (bei kürzeren noch mehr!!) müsste für einen Hauptbahnverkehr ausreichen.

Zugbildung habe ich vorwiegend im FY, bzw. im Bahnhof nur für Personenzüge (Verstärkungswagen Abends und Morgens) und die üblichen Nahgüterzüge vorgesehen.

Soweit meine Argumente.
Noch eine Bitte: Der Gleisplan von MM : Triberg,Tunnel,.....kenne ich nicht.
Muß ich das Buch kaufen?
Die Vorbildinfos von Reutte und Aussenfernbahn/Karwendelbahn habe ich nicht gefunden.

Grüßt Otto (ow)
Bildanhang: Der Anlagenrahmen aus Alu-Vierkantrohr

Angefügte Bilder:
Bild 5.jpg  
Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

26.05.2009 13:12
#21 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Hallo Otto,

Zitat von ow
….Lieber Rechteck als gar keine Anlage….

Das Du von deinem Rechteck nicht wegkommst ist mir schon klar!
Zitat von ow
Sechswagenzug muß reichen, mehr fasst der Schattenbahnhof (FY) nicht, auch zieht die P8 keine 8 Wagen die Wendel hoch. (Im Forum sind schon oft gute Begründungen für kurze Züge auf Hauptstrecken genannt worden). Ohne Halt durchgehende GaG mit 2,2 m Länge können aus 2 Teilen im FY zusammengefiedelt werden.

Das die P8 schon vor 100 Jahren in der Realität als Gebirgsschnellzuglokomotive gescheitert ist, ist Dir schon bekannt? Wie würde das Zusammenstellen des Gag im FY funktionieren? Vorziehen auf die Strecke und dann den 2. Teil anhängen? Erscheint mir zu kompliziert und störungsanfällig!
Zitat von ow
Die Möglichkeit hätte ich noch, bei“G“, wo jetzt der Bergsturz vorgesehen ist, ein Ansatzstück anzubringen (klappbar ?) um die Gleislänge zu verlängern.

Da bin ich auch am Grübeln.
Zitat von ow
Der Gleisstummel nach der Brücke ist kein Werksanschluss, ihn hatte ich als Wartegleis für Vorspannloks für die Bergstrecke vorgesehen. (Eure Meinung dazu?)

Auf eingleisigen Strecken eher unüblich, außerdem geht ja bei dir die Steigung weiter. Die Lok würde man eher am Bergbahnhof abhängen/abspannen. Funktioniert der Schiebebetrieb in N überhaupt?
Zitat von ow
Der 2.Bahnhof ist tatsächlich problematisch. Eventuell ist ein Anschluss des Industriegleises für das Schotterwerk (Mit Schutzweiche) auf freier Strecke sinnvoller. Also kein Bahnhof mit Kreuzungsmöglichkeit sondern Haltepunkt für Regionalzüge. Und kein Rangieren in der Kurve mit Kupplungsvorgängen. Zugänglich für die Beseitigung von Havarien ist dieser Teil der Anlage mit Duckunter in die nach oben offene Wendel. Beobachten lassen sich die Vorgänge dort in Augenhöhe stehend. Rangieren über das Viadukt habe ich in Natura schon gesehen.

Einen oberen Bahnhof brauchst Du schon für die Schiebelokomotive. Als spontane Idee kam mir den Bahnhof nach unten rechts auf einem klappbaren Brett zu verlängern und als Spitzkehrenbahnhof, wie zum Beispiel Rennsteig oder Lenzkirch, auszuführen, aber so richtig ausgegoren ist das noch nicht. Der Spitzkehrenbahnhof würde auch vielleicht einen Wendel teilweise eliminieren. Auf jeden fall solltest Du Teile vom Wendel länger sichtbar machen durch zum Beisiel mit einem größeren Radius an seinem Anfang.
Zitat von ow
Ja, lange Strecken liebe ich, aber müssen sie durchgängig sichtbar sein?

Also ich würde meine teuren Züge lieber eine Zeit lang sehen statt nur zu hören. In deinen beiden Wendel sind grob geschätzt circa 24 Meter Strecke versteckt. Die Strecke muss geputzt werden und die Züge sind da sehr lange unterwegs! Sehr viel Aufwand für die 3 Meter sichtbare Strecke.
Zitat von ow
Die Vorbildinfos von Reutte und Aussenfernbahn/Karwendelbahn habe ich nicht gefunden.

Die Bücher gibt oder gab es mal beim Bufe-Verlag und sind antiquarisch noch erhältlich.
Im Internet findet man auch noch schöne Sachen hier und da.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

ow Offline




Beiträge: 249

26.05.2009 16:20
#22 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Danke Hubert, bin schon am studieren. Wie ihr immer so schnell was im Netz findet, da bin ich wirklich noch ein Greenhorn.
Gruß Otto (ow)

ow Offline




Beiträge: 249

28.05.2009 15:51
#23 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von Pfalzbahn
Hallo Otto,
Zitat von ow
Sechswagenzug muß reichen, mehr fasst der Schattenbahnhof (FY) nicht, auch zieht die P8 keine 8 Wagen die Wendel hoch. (Im Forum sind schon oft gute Begründungen für kurze Züge auf Hauptstrecken genannt worden). Ohne Halt durchgehende GaG mit 2,2 m Länge können aus 2 Teilen im FY zusammengefiedelt werden.

[blockquote]Das die P8 schon vor 100 Jahren in der Realität als Gebirgsschnellzuglokomotive gescheitert ist, ist Dir schon bekannt? Wie würde das Zusammenstellen des Gag im FY funktionieren? Vorziehen auf die Strecke und dann den 2. Teil anhängen? Erscheint mir zu kompliziert und störungsanfällig!

Das habe ich schon ausgiebiebig geübt. Wie gesagt vorziehen, Schubladendepot mit zweitem Zugteil vorne einsetzen und gefühlvoll von Hand an vorderen Zugteil anhängen. Das vordere Depot ist zum fiddlen zugänglich. Der große Nachteil ist der, daß der zweite Zugteil ab und zu abhängt. Bei den geschlossenen GaG-Garnituren habe ich die N-Kupplungen mit einem winzigen Stück doppelseitigen Klebeband an den seitlichen Flächen der Kupplung dauerhaft verbunden. Funktioniert einwandfrei. Das wieder zerlegen des Monsterzuges ist problematischer!!!
Zitat von ow
Der Gleisstummel nach der Brücke ist kein Werksanschluss, ihn hatte ich als Wartegleis für Vorspannloks für die Bergstrecke vorgesehen. (Eure Meinung dazu?)


[blockquote]Auf eingleisigen Strecken eher unüblich, außerdem geht ja bei dir die Steigung weiter. Die Lok würde man eher am Bergbahnhof abhängen/abspannen. Funktioniert der Schiebebetrieb in N überhaupt?[/quote]

Mit digitalisierten Loks, und modifizierter Kupplung ja. (siehe angehängtes Bild.) Was kann ich sonst noch mit dem Gleisstummel anfangen? Wieder ausbauen, oder "Gras drüber wachsen lassen?"u nd zur Dekoration einen abgehalfterten Wagen abstellen?

Weiter dann später, die Pflicht ruft
Gruß Otto (ow)

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ow Offline




Beiträge: 249

29.05.2009 19:58
#24 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Hubert,

Zitat Pfalzbahn
________________________________________________________________________________________________________________-
Einen oberen Bahnhof brauchst Du schon für die Schiebelokomotive. Als spontane Idee kam mir den Bahnhof nach unten rechts auf einem klappbaren Brett zu verlängern und als Spitzkehrenbahnhof, wie zum Beispiel Rennsteig oder Lenzkirch, auszuführen, aber so richtig ausgegoren ist das noch nicht. Der Spitzkehrenbahnhof würde auch vielleicht einen Wendel teilweise eliminieren. Auf jeden fall solltest Du Teile vom Wendel länger sichtbar machen durch zum Beisiel mit einem größeren Radius an seinem Anfang.
___________________________________________________________________________________________

Spitzkehre geht nicht, da die Wendel von D nach E entgegen dem Uhrzeigersinn ansteigt. Außerdem sind die von mir erdachten Zuggarnituren viiiiel zu lang für Spitzkehren.
AmSichtbar machen der Strecken werde ich noch feilen müssen. Etwas mehr wäre schon besser. Aber auf das Landwasserportal im Fels wollte ich nicht verzichten.
Anbei eine Skizze von der gedachten Strecke und der in der Anlage dargestellte Ausschnitt. Die von OOK eingebrachten Argumente betreff zwei Umleitungsstrecken im Richtungsverkehr, sind hier schon eingearbeitet.

Gruß Otto (ow)

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Pfalzbahn Offline




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29.05.2009 21:56
#25 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten
Zitat von ow
....Außerdem sind die von mir erdachten Zuggarnituren viiiiel zu lang für Spitzkehren. ...


Hallo Otto,

jetzt wird es interessant, wie lang und schwer sind denn deine Züge? Und welche Lokomotiven willst Du einsetzen? Welche Steigungen sind geplant?

Gruß Hubert

PS: Geht nicht, gibt's nicht!

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ow Offline




Beiträge: 249

30.05.2009 18:35
#26 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Hubert,

Zitat von Pfalzbahn
Zitat von ow
....Außerdem sind die von mir erdachten Zuggarnituren viiiiel zu lang für Spitzkehren. ...

Hallo Otto,
jetzt wird es interessant, wie lang und schwer sind denn deine Züge? Und welche Lokomotiven willst Du einsetzen? Welche Steigungen sind geplant?
Gruß Hubert
PS: Geht nicht, gibt's nicht!

Genau, und Geiz ist geil Aber ich bin nicht geizig, zumindest nicht in Zuglängen. Je länger je lieber. Also 25 2-Achser fahre ich schon immer wieder, gezogen von der 96 016 von Arnold oder von der 221, bzw, 191 von ROCO. Die packens auch meine Wendel hoch. Umfang 2 m, Höhendifferenz 5 cm, (reicht bei N noch gut zur Entnahme entgleister Wagen und zur Schienenpflege,) nach meiner Rechnung 2,5% Steigung. Diese N-Loks sind unwahrscheinlich zugkräftig. Auf der Ebene haben diese Loks auf einer Fußbodensession schon Züge mit 3,75 m Länge gezogen. Übrigens, die Steigungen sind nicht geplant sondern schon realisiert und getestet.(Bild)

Gruß Otto (ow)

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

30.05.2009 19:11
#27 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Hallo Otto,

ich wollte eigentlich die sichtbaren Steigungen wissen nicht die im Wendel.

Gruß Hubert

PS: BR 96 210t auf 2,5% Steigung mit 45 km/h, V200 120t bei 65km/h auch auf 2,5% (Güterzug)

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ow Offline




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31.05.2009 20:46
#28 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von Pfalzbahn
Hallo Otto,
ich wollte eigentlich die sichtbaren Steigungen wissen nicht die im Wendel.


Hallo Hubert,
die einzige sichtbare Steigung außerhalb der Wendeln ist auf dem "Landwasserviadukt" 2,35%. (Bild) Die Bahnhöfe sind flach wie eine Flunder und die zwei "Blechträgerbrücken" sind ebenso eben. Die Anlaufstrecke bis zur rechten Wendel steigt allmählich auf die 2,5% der Wendel an.

Die von dir genannten Daten, sind das max. Vorbilddaten oder von dir errechnete Daten meiner Züge?

Ich habe übrigens schon mit dem Gedanken gespielt einen Teil der linken Wendel, das letzte Stück der zweigleisigen Wendel (der letzte Teil des Aufstiegs) offen zu lassen. Also ein viertel Kreis offen zwischen zwei Tunnelportalen. Aber das sieht mir zu Spielzeugmäßig zu mainstraemig aus. Das widerspricht auch meiner Vorgabe, daß der Höhengewinn durch das ausfahren eines Nebentales erreicht wird.

Gruß Otto

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ow Offline




Beiträge: 249

31.05.2009 20:57
#29 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von OOK
21.4.09 Hallo Otto,
ich sehe bei deiner Konzeption ein Problem: der Betrieb der zweigleisigen Strecke muss wegen eines Bergrutsches über die eingleisige Bergstrecke umgeleitet werden. An sich eine super Idee. Aber: Die zweigleisige Strecke hat eine Zugdichte in beiden Richtungen, wie sie zu einer zweigleisigen Strecke gehört. Die eingleisige Strecke müsste also diese Zugfolge im Gegenverkehr mit Kreuzungen verkraften und zwar zusätzlich zu dem Verkehr, der ohnehin planmäßig auf ihr liegt. Das geht eigentlich nicht.
Beim Vorbild hat man normalerweise zwei eingleisige Strecken für Umleitungen, die dann im Einrichtungsverkehr befahren werden.


Hallo Otto (OOK)

Entspricht die Skizze von meinem vorletzten Post deiner Vorstellung von Umleitungsverkehr ?

Gruß Otto (ow)

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

31.05.2009 22:22
#30 RE: Gebirgsbahn mit Basis-Schublade antworten

Zitat von ow
Die von dir genannten Daten, sind das max. Vorbilddaten oder von dir errechnete Daten meiner Züge?


Nix berechnet, Merkbuch DRG bzw. DB!

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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