Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 134 Antworten
und wurde 10.112 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 9
hwunderlich Offline




Beiträge: 515

25.04.2017 22:04
Das "Wilden-Projekt" => Freien Grunder Eisenbahn antworten

N' Abend Allerseits,

in diesem Faden hatte ich meine grundlegenden Gedanken zum Thema Unterwilden an der Freien Grunder Eisenbahn
im südlichen Siegerland vorgestellt:

Freien Grunder Eisenbahn

Aufgrund der Reaktionen habe ich eine erste, detaillierte Planung in SCARM vorgenommen.

Hier seht ihr den Gleisplan des "ersten Wurfs":

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

26.04.2017 19:45
#2 RE: Das "Wilden-Projekt" => Freien Grunder Eisenbahn antworten

Hallo Hartmut,

N ist irgendwie größer als man denkt.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

hwunderlich Offline




Beiträge: 515

26.04.2017 22:40
#3 RE: Das "Wilden-Projekt" => Freien Grunder Eisenbahn antworten

N' Abend Hubert,

oh ja... Das sind jetzt nur 300 x 1600mm...

Daher war nach ersten Planungsversuchen TT auch schon wieder aus dem Rennen...

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

hwunderlich Offline




Beiträge: 515

26.04.2017 22:50
#4 RE: Das "Wilden-Projekt" => Ein erste 3D-Ansicht antworten

N' Abend Allerseits,

ich habe hier mal eine erste 3D-Animation hochgeladen.



Die Gleislängen entsprechen den schon beschriebenen Parametern, die Steigungen liegen bei max. 4%. Das sollte
bei den kurzen Garnituren auf der Grubenanschlussbahn durchaus funktionieren.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

tuxlover Offline



Beiträge: 159

27.04.2017 13:53
#5 RE: Das "Wilden-Projekt" => Ein erste 3D-Ansicht antworten

Hallo Hartmut,

was mir auffällt ist der gebogene Verlauf der Spitzkehre. Das wirkt auf mich recht unnatürlich. Ich kenne die Vorbildsituation nicht, kann daher auch schlecht beurteilen, ob das ein Identmerkmal ist. Die Führung parallel zum Streckengleis wäre aber vermutlich ökonomischer und stimmiger.
Wie wäre es mit der Idee, die Spitzkehre auch teilweise als Ansatzkasestte zu gestalten? Wenn ich dich richtig verstanden habe, planst du rechts ja eh Platz für Wechselkassetten ein. Da könnte man die Umfahrung der Spitzkehre ja auch als mobiles Ansatzstück realisieren. Damit könnte man die Umfahrung beibehalten und vermutlich auch die Steigungen etwas reduzieren.

Gruß Michael

hwunderlich Offline




Beiträge: 515

27.04.2017 19:32
#6 Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

N' Abend Allerseits,

wie gesagt ein erster Wurf

Prinzipiell ist der Planungsansatz in der Tat so, dass der Anschluss nach rechts (zumindest vorerst)
mittels Kasetten erfolgen soll.

Ein paar Zentimeter mehr könnten durch ein Umsetzen des Regals noch erreicht werde. Ein Etappenziel
könnte allerdings eine leicht veränderte Gleisführung nötig machen. Den passenden "Zwischenschritt"
werde ich zeitnah planen und hier vorstellen.

Den Ansatz das Umfahrgleis doch wieder vorzusehen werde ich planerisch nochmals angehen. Ergebnisse
folgen dann in diesem Fred

Prinzipiell waren die Gleise in der Spitzkehre weitgehend gerade; der Bogen ist also mehr dem zur
Verfügungstehenden Platz geschuldet...

Die Steigungen um die 4% halte ich bei den zu fahrenden kurzen Zügen für vertretbar. Immerhin werden
die meisten Wagen leer auf den Berg gefahren und kommen beladen zurück "ins Tal".

Momentan liegt Bautenberg 35mm höher als Unterwilden, also umgerechnet 5,6 Meter. Diese Höhenstaffelung
entspricht bei Weitem nicht den Vorbildgegebenheiten, erlaubt aber mittels entsprechende Landschafts-
gestaltung die Anbindung mittels der Spitzkehre ohne gleich albern zu wirken.

Menschen, die diese Spitzkehre noch real wahrgenommen haben dürften mittlerweile ein Alter von 80+ erreicht
haben... Wir erinnern uns: das Umfahrgleis wurde schon im Krieg abgebaut.

Die letzte aktenbelegte Fahrt zum Bautenberg fand am 17.02.1948 statt, bis Ende 1953 wurden die Gleise
dann abgebaut.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

hwunderlich Offline




Beiträge: 515

27.04.2017 21:40
#7 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

N' Abend Allerseits,

hier ein zweiter Ansatz mit einem anderen Gleissystem ("steilere" Weichen), aber dafür
mit der Umfahrung in der Spitzkehre.



Aufgrund der kurzen darstellbaren Entfernungen tendiere ich aber nach wie vor dazu, auf das Umfahrungsgleis
zu verzichten!!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

27.04.2017 22:07
#8 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Hallo Hartmut,

ich habe das Gefühl*, die etwas steileren Weichen machen ohnehin Sinn. Im Entwurf #1/#4 hat die Verbindung Bahnhof bis Spitzkehre ja nicht mehr viel Streckencharakter, sondern wirkt wie eine Art erweitertes Bahnhofsumfeld.

Vielleicht schauen wir alle mal in die Karten, ob wir den Streckenverlauf noch finden - eben um noch ein wenig feeling für die Situation zu entwickeln. In meinem Fall wird das aber dauern,

mit freundlichem Gruß,
Reiner

* Ich bin ein H0-Macher (oder Theoretiker) - mein "Gefühl" für N (oder 0) ist begrenzt!

Udo Offline




Beiträge: 86

28.04.2017 12:16
#9 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #7

... hier ein zweiter Ansatz mit einem anderen Gleissystem ("steilere" Weichen), aber dafür
mit der Umfahrung in der Spitzkehre.
...

Etwas mehr Platzgewinn würde der Einsatz einer Segmentweiche (Hapo, N-Detail oder Selbstbau in N, Baubeschreibung von Jaffa) oder der Einsatz einer Faller-Drehscheibe (H0e = Ø 110; 90 mm Bühne, N = Ø 63; 50 mm Bühne) an der Stelle bringen:



Viele Grüße ÷ Udo

JBS Offline




Beiträge: 161

28.04.2017 13:41
#10 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Moin,

rechts ist doch neben dem gestalteten Teil noch Platz für einen Fiddelyard, oder?
Wenn ja, bietet es sich doch geradezu an, die Spitzkehre mit oder ohne Umsetzgleis auch in den nicht gestalteten Bereich rechts zu verlegen.
Wenn man ordentlich Höhe gewinnen will, ggf. auch mit einem kleinen "Fahrstuhl".

Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

hmmueller Offline



Beiträge: 322

28.04.2017 14:57
#11 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Zitat von JBS im Beitrag #10
... bietet es sich doch geradezu an, die Spitzkehre mit oder ohne Umsetzgleis auch in den nicht gestalteten Bereich rechts zu verlegen.
Wenn man ordentlich Höhe gewinnen will, ggf. auch mit einem kleinen "Fahrstuhl".


Mir scheint (oder zumindest läge mir sehr viel daran), dass auch die Rangierbewegung des Richtungswechsels und - wenn man das Umfahrgleis mitnimmt - des Umfahrens selbst Identelemente sind, die man daher keinesfalls verlieren sollte. Spitzkehre im "Nirwana" würde genau das verhindern ...

H.M.

517 008 Offline



Beiträge: 163

28.04.2017 16:10
#12 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Hallo zusammen,

wenn doch, wie Hartmut geschrieben hat, die Züge zur Grube bis Spitzkehre Bautenberg gezogen und von da an bis zur Grube geschoben wurden, dann wäre ein Umsetzen ja gar nicht erfolgt und somit ein Verzicht auf das Umfahrgleis auch kein echter Identverlust.

Was sich aus meiner Sicht aber anbieten würde, wäre die inzwischen schon mehrfach angeregte Idee: Bautenberg auf eine Kassette oder ein festes Gleis im Off oberhalb des FY verlegen.

Die Einfahrt dazu ließe sich mit Bäumen oder Gebäuden wegtarnen. Der große Vorteil wäre aus meiner Sicht in diesem Fall, dass sich auch ein größerer Höhenunterschied durch die längeren Gleise in der Steigung erzeugen ließe und damit den Abstand von Bahnhof zu Grube erheblich vergrößern würde. Im Gleis von Bahnhof bis Spitzkehre Bautenberg könnte die Steigung gemäßigt bei 2-3% bleiben, was ein Ziehen des Zuges ermöglicht. Ab Bautenberg bis Grube dann 4%, was das Schieben begründet und den Grund auch gut sichtbar werden lässt.

Insgesamt würde sich die Szenerie auflockern lassen, weniger Weichen auf dem sichtbaren Raum und der Höhenunterschied und damit die Trennung Bahnhof / Grube wird markanter.

Grüße, David

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

28.04.2017 18:01
#13 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Hallo David,

schöne Diskussion! Und ich halte auch gleich mal dagegen:

Zitat von hwunderlich im Beitrag Freien Grunder Eisenbahn
Talwärts ... umlief die Lok und zog den Train.

Umgekehrt verstehe ich Dein Anliegen,
Zitat von 517 008 im Beitrag #12

der Höhenunterschied und damit die Trennung Bahnhof / Grube (möge) markanter
werden, nur allzu gut nachvollziehen. Warten wir mal ab, was Hartmut an Gestaltungsmerkmalen ein- und umsetzen will. Und was eine virtuelle Erkundung des Geländes bringt.

Á propos Kassetten, was schließt eigentlich an das Regal seitlich an - ich befürchte, eine Tür...?

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

JBS Offline




Beiträge: 161

28.04.2017 18:22
#14 RE: Das "Wilden-Projekt" => Antworten zum 1. Wurf antworten

Moin,

das allgegenwärtige Platzproblem werden unsere Kinder nicht mehr haben. In diesen Minuten findet in Paris das erste Autorennen auf Molekül-Ebene statt.
6 Nanocars treten gegeneinander an, Länge der Rennstrecke 100 Nanometer. Live hier via Rastertunnelmikroskop.

Die ersten Eisenbahnen werden folgen. Nietenzähler werden gute Augen haben müssen. :-)

In dem Sinne noch ein schönes Wochenende in den Mai,
Johann

http://null.4jbs.de

hwunderlich Offline




Beiträge: 515

28.04.2017 18:23
#15 Das Umfeld des Regals antworten

N' Abend Allerseits,

am aktuellen Standort des Regals kommt rechts direkt... ...die Wand mit einer für den Betrieb
mit den Kasetten temporät nutzbare Fensternische.

Darum wird der Bereich dortselbst im ersten Ausbaustadium über einen Gleisbogen den Anschluss an diese Kasetten
notwendig machen.

Ein Zuviel an Höhenunterschied zwischen Bahnhof und Bautenberg würde das hügelige Mittelgebirge in eine Hochgebirgs-
landschaft verwandeln => Tschüss Identität...

Im Grubenbahnhof Bautenberg gab es zu KEINE Zeit eine Umfahrmöglichkeit für die Lok, darum wurde von der Spitzkehre
ausgehend auch bergauf (fast) IMMER geschoben.

So um 1908 befand sich die durchgehende Druckluftbremse bei Güterzügen gerade in den Kinderschuhen, von daher war das
Fahren auf den kühn trassierten Anschlussbahnen im Siegerland immer eine heikle Angelegenheit und man fuhr talwärts wo
immer es möglich war mit der Lokomotive an der Zugspitze.

Das wurde auf der Bautenberger- wie auf der Pfannenberger Anschlussbahn so gehandhabt. Nach durchgängiger Einführung der
Druckluftbremse konnte man durchaus auch bergab geschoben fahren. Am Bautenberg war das ab 1945 sowieso aufgrund des
abgebauten Umfahrgleises unumgänglich. Da war zwar das Frachtaufkommen nach der Einstellung der Förderung auf Bautenberg
nur noch sehr gering, aber Umfahren fiel wegen des fehlenden Umfahrungsgleises sowieso aus...

@ Udo: Die Segmentweiche ist ein interessanter Ansatz, bringt mehr Nutzlänge ist aber für Südwestfalen untypisch und daher
kein Identelement. Dann verzichte ich lieber auf das auch in der Realität 1945 abgebaute Umfahrgleis und deute dessen
Verlauf im Bereich der Spitzkehre durch ein leeres Schotterbett an.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 9
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz