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Dieses Thema hat 41 Antworten
und wurde 2.475 mal aufgerufen
 IV.2. Betriebsbezogene Überlegungen im Zusammenhang mit Anlagenplanung
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Nebenbahner Offline



Beiträge: 52

24.02.2015 22:39
#31 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 antworten

Danke Hartmut,
ich bin momentan wie ein Verrückter am Lesen, aber mir fehlt da noch sehr viel an Wissen, deshalb auch meine unqualifizierten Fragen.

Hier habe ich noch einen Link für die drehbare Sh2 Scheibe - wurde wohl in einem Steinbruch Leupoldsdorf / Leupoldsdorferhammer verwendet.

http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema-...ferl+_m2B_.html

Gruß
Gerold

dave Offline



Beiträge: 124

25.02.2015 08:06
#32 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 antworten

Mittlerweile wird's hier fast undurchschaubar. Bei der Thematik "Triebwagen als personenbefördender Zug ins Anschlussgleis" möchte ich zu bedenken geben, dass es einen wesentliche Haken gibt: Der Schlüssel aus dem Bahnhof für die Anschlussbahn sperrt die Gleissperre. Wenn diese umgelegt ist, kann ein Schlüssel entnommen werden um die Weiche aufzusperren. Wenn die Weiche frei stellbar ist, ist sichergestellt, dass auch die Gleissperre abgelegt ist.
Der Triebwagen mit den Arbeitern steht also halbwegs lange vor der Weiche bis diese richtig steht und dann ist Gleissperre auch abgelegt. Die Einfahrt "ganz hinein" ist also möglich.

Noch was: Prellböcke haben in Deutschland zwei verschiedene Signale. Beim Hauptgleis (Zugfahrten möglich) steht am Ende ein Sh2 und bei Nebengleisen ein Sh0.

Mehr Informationen:
http://stellwerke.de/signal/deutsch/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselabh%C3%A4ngigkeit

Ein Triebkopf kommt selten allein.

OOK Offline




Beiträge: 3.997

25.02.2015 08:37
#33 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 antworten

Zitat von dave im Beitrag #32
Mittlerweile wird's hier fast undurchschaubar.
Das ist korrekt, vor alle Dingen steht hier viel Grundsätzliches drin, was nicht nur für die in Rede stehende Anlage von Bedeutung ist, sondern generell. Daher überlege ich , ob und wie ich das Allgemeingültige in den Bereich "So macht es das Vorbild" transferieren kann.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Nebenbahner Offline



Beiträge: 52

01.03.2015 18:31
#34 Betrieb auf Hohenlohe 21 - Bildfahrplan V1.0 antworten

Ich möchte Euch meinen ersten Bildfahrplan für Hohenlohe 21 (H21) in der Version 1.0 zur Begutachtung vorstellen.
Info: Fahrplan sollte durch eine Person durchführbar sein.

Hier noch einmal der aktuelle Gleisplan dazu:


Hier der Bildfahrplan H21_V1.0:
Bildfahrplan H21_V01

Bei der Zugnummernvergabe bin ich leider nicht so recht fündig geworden (Epoche III) - vielleicht hat mir dazu jemand einen passenden Link dazu.
Ich hab deshalb für mich zunächst folgende Nummerierung festgelegt (wird dann noch angepasst)
P/PmG 000-099
Ng 100-199
Gz 200-299
Ü Nummer des Zuges (z.B. Ng102 -> Ü102)

Sonstige Daten:
Vmax Strecke = 40km/h
Vmax Bahnübergänge = 15km/h
Vmax Anst Steinbruch = 20km/h

Bitte um konstruktive Kritik/Vorschläge dazu.
Insbesondere zu den Warte-/Rangierzeiten, Anzahl Kreuzungen und was Euch sonst noch so dazu einfällt.

Gruß
Gerold

hwunderlich Offline




Beiträge: 498

01.03.2015 20:01
#35 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - Bildfahrplan V1.0 antworten

N' Abend,

@ dave: Im vorliegenden Fall kann der VT bis zum Bahnsteig VOR der Gleissperre fahren. Denn aufgrund der Lage des
Steinbruchs am "verlängerten" Streckengleis kann hier keine Folgeabhängigkeit zwischen Sperre und Anschlussweiche
greifen: Die Anschlussweiche ist gleichzeitig die "letzte" Bahnhofsweiche. Von daher kann sie nicht in einer
Folgeabhängigkeit eingebunden werden: Es müsste nämlich sonst für jede Rangierbewegung die Gleissperre offen sein,
um über den Weichenschlüssel verfügen zu können.

Kleiner Ausflug zum Vorbild: Das Quarzsandwerk in Gambach an der ehemaligen Butzbach-Licher Eisenbahn hatte eine
"umgekehrte" Folgeabhängigkeit: Mit dem Streckenschlüssel wurde die Anschlussweiche aufgeschlossen, nach dem Umstellen
derselben wurde der Schlüssel für die Gleissperre frei. Diese lag etwa 700 Meter hinter der Anschlussweiche kurz vor
der Verladeanlage.
Grund dieser Anordnung: Die Verladeanlage befand sich etwa 30 Meter höher als das Streckengleis. Um evtl. entlaufene
Wagen nicht erst kurz vor dem Streckengleis in einem grossen Haufen enden zu lassen, war die Gleissperre in der Nähe
der Verladung eingebaut. Hier hopsten die "Ausbrecher" über die Sperre und ohne grössere Schäden war dann gut ;-)

@ Nebenbahner: Der Bildfahrplan sieht doch schon gut aus.

Eine Frage dazu: Das PmG-Paar 5/4 wird mit VT 98 gefahren? Dann Achtung bei den Anhängelasten. Diese sind nämlich bei
"Schienenbuszügen" limitiert. Bei Interesse werde ich diesbezügliche Ausführungen im Unterforum "So macht es das Vorbild"
einstellen.

Grüsse Hartmut

Edit musste (mal wieder) die Rechtschreibung anpassen...

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Nebenbahner Offline



Beiträge: 52

01.03.2015 20:23
#36 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - Bildfahrplan V1.0 antworten

Hallo Hartmut,
Danke für deine schnelle Antwort

Zitat von hwunderlich im Beitrag #35
Eine Frage dazu: Das PmG-Paar 5/4 wird mit VT 98 gefahren?

Ja, ich dachte dabei so an einen, maximal zwei Güterwagen als Anhängelast.

Zitat von hwunderlich im Beitrag #35
Dann Achtung bei den Anhängelasten. Diese sind nämlich bei "Schienenbuszügen" limitiert. Bei Interesse werde ich diesbezügliche Ausführungen im Unterforum "So macht es das Vorbild" einstellen.

Ich bin für jede Info dankbar

Gruß
Gerold

Nebenbahner Offline



Beiträge: 52

03.03.2015 18:12
#37 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - Bildfahrplan V1.0 antworten

Danke an Hartmut für die Ausarbeitung in
Schienenbuszüge oder GmP mit 798

Edit 20:47
Ein Frage drängt sich mir da noch auf:
Darf der VT mit VB oder VS in den Steinbruchanschluß (bis zur H-Tafel vor der Gs) fahren (es gibt dort keine Umsetzmöglichkeit)
oder
Darf nur der VT ohne VB/VS einfahren ?

Gruß
Gerold

vauhundert
Beiträge:

04.03.2015 08:50
#38 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - Bildfahrplan V1.0 antworten

Hallo Gerold,

habe gerade etwas Zeit zu Antworten.
VB = Beiwagen; dieser muß umfahren werden, wie ein normaler Wagon

VS = Steuerwagen; dieser hat, wie der Name schon sagt, einen Führerraum mit allen notwendigen Einrichtungen als führendes Fahrzeug eingesetzt zu werden.

Also heißt das bei einer Kombination VT - VB geht es nicht, da umgesetzt werden muß, bei VT - VS oder auch VT - VB - VS geht es schon, weil auf jeder Seite ein Führerstand (der VS hat ihn nur auf einer Seite!)ist.

B.G.a.d.B.

Michael

Nebenbahner Offline



Beiträge: 52

09.03.2015 18:24
#39 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - ZLB antworten

Danke Michael für deine schnelle Antwort

Hier noch weitere (Anfänger) Fragen zum ZLB
1) Gibt es pro Zugleitstrecke nur EINEN Zugführerschlüssel ?
(Ich denke es müssten mehrere vorhanden sein, da sonst er Zug ohne Zugführerschlüssel in den Bahnhöfen nicht rangieren kann bzw. auch keinen Fahrweg für einen kreuzenden Zug einstellen könnte)

2) Wann wird der Zugführerschlüssel vom Zugführer "abgeholt" ? Kurz vor der Einfahrt in die Zugleitstrecke ? oder hat der Zugführer den "immer" dabei, weil er z.B. diese Zugleitstrecke öfters befährt ?

3) Wenn eine Kreuzung in einer Zuglaufmeldestelle stattfindet, muss dann IMMER der als zweites einfahrende Zug als erster ausfahren ?


Gruß
Gerold

hwunderlich Offline




Beiträge: 498

09.03.2015 20:28
#40 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - ZLB antworten

N' Abend,

zu 1. und auch 2.

Nein, es gibt mehrere davon. Aber der Zugleiter hat immer einen Überblick, wieviele davon gerade
im Umlauf sind.
Zu diesem Behufe gibt es ein "Schlüsselbuch", in welchem die Zugführer den Erhalt des Schlüssels
quittieren und bei der Rückgabe "austragen".

Zwischen beienheim und Nidda z.B. wurden/werden die Schlüssel in Beienheim beim Zugleiter verwahrt.
Für in Nidda endende Züge gibt es dort einen Schlüsselkasten mit einem weiteren Schlüsselbuch. Hier
werden die Schlüssel in einem "Blockwerk" eingeschlossen. Um die Schlüssel wieder nach Beienheim zu
expedieren, muss dann ein Zugführer ggf. mehrere Schlüssel entnehmen und dem ZL in Beienheim übergeben.

Im Modell kann man das sicher auch angepasst lösen

zu 3.

Welcher Zug zuerst ein- und ausfährt ist im Buchfahrplan festgelegt. Im Regelfall, insbesondere bei
Reisezugkreuzungen, ist es schon so, dass der zuerst (bei Grundstellung) eingefahrene Zug als letzter
wieder ausfährt (um die Grundstellung zu "erzwingen").
Soll der zuerst eingefahrener Zug früher wieder ausfahren (Rangiergeschäft oder ein anderes zeitraubendes
Manöver beim 2. Zug) muss diese vor der Abfahrt in das "Regelbetriebsgleis" umsetzen, um eben diese für
die sichere Betriebsdurchführung nötige Grundstellung des Bahnhofes in der Zugleitstrecke zu gewährleisten.

Ich hoffe, das Dir diese Ausführungen weiterhelfen.

Grüsse aus Frankfurt

Hartmut

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

OOK Offline




Beiträge: 3.997

09.03.2015 21:51
#41 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - ZLB antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #40
Im Modell kann man das sicher auch angepasst lösen
Genau. Bei der BAE gibt es nur einen Unterwegsanschluss, den Steinbruch Dreihörste zwischen Sonnenberg und Oderteich. Da dieser Anschluss mal von der einen, mal von der anderen Seite her bedient wird, gibt es in den beiden genannten Bahnhöfen am Schlüsselbrett einen Schlüssel für diesen Anschluss. Nach einer Bedienungsfahrt kann es vorkommen, dass es dann an einem Bahnhof zwei Schlüssel gibt, am anderen keinen. Dann wird dafür gesorgt, dass einer der Schlüssel mit einem x-beliebigen Zug zurückbefördert wird. Hat sich in der Praxis gut bewährt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Nebenbahner Offline



Beiträge: 52

09.03.2015 22:14
#42 RE: Betrieb auf Hohenlohe 21 - Flankenschutz antworten

Danke Hartmut, das hat mir sehr geholfen.

Ich hab da nämlich noch etwas an meinem Bildfahrplan geändert und somit eine Zugkreuzung in Gammesfeld (Endbahnhof) eingearbeitet.
Dort fährt als erstes ein Personenzug (Gleis 1) ein und wartet eine Zugkreuzung mit einem Güterzug ab, dieser soll dann auf Gleis 2 einfahren, nachdem der Fahrweg durch den Zugführer (P-Zug) eingestellt ist (P-Zug hat umgesetzt/Flankenschutz eingestellt/Fahrweg für G-Zug eingestellt und frei/Signal "kommen").
P-Zug fährt dann als erster aus, G-Zug bringt dann vor Abfahrt aus dem Regelbetriebsgleis (Gleis 1) alles wieder in Grundstellung
Somit war es auch wichtig für mich zu wissen, dass beide Zf einen Zugführerschlüssel haben (und diesen bei mir auch jeder für sich hier wieder mitnimmt).

Nun hätte ich noch eine Frage zum Flankenschutz
Ich würde gerne die Personenwagen des letzten Personenzuges (Zug übernachtet in Gammesfeld - Endbahnhof) in Gleis 2 abstellen - keine weiteren Zugfahren mehr nach Ankunft dieses Personenzugs auf der Zugleitstrecke - dieser Personenzug ist am nächsten Morgen der erste Zug auf der Zugleitstrecke.
a) Ist das überhaupt in Gleis 2 zulässig ?
b) geht das überhaupt mit dem momentanen Gleisplan ?
c) Wie sieht dazu der Flankenschutz / Schutz gegen Wagen wegrollen aus ?

Gleis 1 = Einfahrgleis
Gleis 2 = Umfahrgleis (wird auch bei Zugkreuzungen verwendet) / Gleis 2b = Kohlehandel
Gleis 3 = Ladestraße / Gleis 3a = Lokschuppen
Gleis 4 = Güterschuppen DB / Gleis 4a = Güterschuppen privat


Hier der Gleisplan dazu.


Gruß
Gerold

Edit 10.03.2015
Die Einfahrt in den Bahnhof ist von rechts / nach links geht es zur Anst Steinbruch
Es sollen (seltene) Kreuzungen auf Gleis 2 statt finden (zumindest bis jetzt)
Meine Überlegungen dazu sind:
Gleissperre zwischen W1 und W3 - dann aber keine Kreuzungen möglich
Wagen müssen auf einem anderen Gleis abgestellt werden - Gleis 3 ?

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