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Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

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Dieses Thema hat 128 Antworten
und wurde 18.059 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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lokonaut Offline



Beiträge: 121

27.02.2015 14:44
#16 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Hallo Jörn,

"Auszeit" klingt viel zu hart. Manche Dinge müssen sich einfach erst mal ein bisschen "setzen". Ich glaube, Modellbahnplanungen gehören zu diesen Dingen und je anspruchsvoller die Planungen sind, um so (selbst)kritischer wird der Planer.
Auch wenn ich sonst öfter mal anderer Meinung bin als OOK, da hat er absolut Recht: Einfach "irgendwie" dranbleiben! Nächste Woche wäre z.B. in Stadtoldendorf die NUSSA. Gute Gelegenheit, mal bei der 0e-Truppe vorbei zu schauen. Nur damit du auch wirklich mit Sicherheit sagen kannst, was du ganz bestimmt nicht willst.

Und auf die Ansicht der Bürener Kreisbahn (befindet sich gerade in der planerischen Setzungsphase...) in 3D bin ich ja mal gespannt. Wahrscheinlich drück ich meine Planung danach komplett in die Tonne!?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

01.03.2015 06:58
#17 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #15
Dranbleiben. Gedanklich, forschend, planend, suchend, Körbe einholend, Planspiele machend, neue Eindrücke verarbeitend etc. etc.

Nichts anderes mache ich seit Jahren. Aber das ewige Umschwenken macht mich müde und mürbe. Ich stehe kurz davor, den ganzen Krempel zu verkaufen und die Modellbahn erst mal zu den Akten zu legen. Ich will endlich mal was Kleines anfangen, bei dem die Modelle nicht nur in Schachteln liegen und in Vitrinen stehen.

Ich drehe mich im eigenen Saft. Vor 25 Jahren auf der Penne habe ich während der Monologe der Pauker Anlagenentwürfe am Stück produziert (über die Qualität schweigen wir hier mal) aber heute ist bei mir einfach nur Leere.


Soweit.

Jörn

hwunderlich Offline




Beiträge: 576

01.03.2015 12:02
#18 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Guten Morgen Jörn,

das klingt in der Tat nach "etwas setzen lassen".

Ich habe diesen Thread jetzt nochmal durchgelesen. Du hattest St. Andreasberg doch eigentlich mit der Legende
zum Güterverkehr sehr schön durchgeplant, dachtest an die Umsetzung und "beim Aufräumen" fielen Dir dann die
diversen HOe-Dinge in die Hände. Soweit, so schlecht...

Ich stelle jetzt, bewusst provokant, mal eine Frage in den Raum: Könnte es sein, dass Du zuviel "Sammelsurium"
besitzt' und eine "Sammlungsbereinigung" nötig wäre?

Diesen (teilweise schmerzlichen) Schritt habe ich inzwischen hinter mir. In meinem Betriebsbestand für ein künftges
Projekt finden sich nur noch die entsprechend passenden Fahrzeuge, der Rest ist (bis auf wenige Ausnahmen) an
Vereinsfreunde gegangen oder bei ebay "verwertet" worden.
Bei den "gehorteten" Haus- und Zubehörbausätzen ging ich ähnlich vor: Was nicht passt, kam weg.

Beim weiteren Lesen des Threads stellt sich mir eine weitere Frage, ebenso provokant gestellt: Bist Du eventuell
beim Maßstab, vulgo der "Baugrösse", noch nicht am Ziel Deiner Findungsphase?

Dieser Thread dümpelt von N (St. Andreasberg als Ausgangslage) über H0e, H0m und diverse Zwischenstände bis IIm und
aufgrund diverser Widrigkeiten wieder zurück.
Ich kenne auch diese Zerissenheit. Von Z (ein Weihnachtsgeschenk meiner Eltern ls ich zarte 9 Jahre alt war) über
H0, H0e (Mariazellerbahn), Hoe nach deutschen Motiven, N (irgendwann alles verkauft), wieder H0 jetzt "zweigleisig" H0 und N.

Ich konnte den Einflüssen von Angeboten und Eindrücken auf Messen etc. nämlich auch nicht immer widerstehen und hatte
ein buntes Sammelsurium von Fahrzeugen und Zubehör im Haus...

Auch aktuell habe ich dutzende von Ideen, doch leider zu Hause keinen Platz, weswegen ich meine Modellbahnleidenschaft
im FREMO auslebe. In H0 mit den Freunden im Nordwesten auf Privatbahngleisen der fiktiven "Westlippischen Eisenbahn"
nach Motiven der Westfälischen Landesbahn, WLE (welch ein Zufall, "Westlippische Eisenbahn" wird auch WLE abgekürzt )

In 1:160 "spiele" mit den Freundenim Rhein-Maingebiet "moderne Hafenbahn". http://n-bahn.net/ak5/index.html

Vielleicht musst Du Dir erst diese meine Fragen einmal beantworten und über die "Maßstabsfrage" zu allererst klären, welche
Projekte in welchem Maßstab umsetzbar sind, und was Du alles über Bord schmeissen musst!!

Dein letzter Eintrag hat mich etwas überrascht: Warum schwenkst Du so oft hin oder her? Du hast so viele gute eigene Ideen,
hier im Forum schlummern so viele Anregungen! Klär die Platzfrage und fang an zu bauen. Ob St. Andreasberg in N oder
Plettenberg in H0e oder was auch immer!
Aber tu Dir selber einen Gefallen und wirf NACH einer Festlegung auf ein Thema den (erst (?) DANN) überschüssigen und
ablenkenden Ballast ab!

Man muss einfach aufpassen sich nicht zu verzetteln (ist ja nicht nur beim Hobby so...) und sich fokussieren.

Das sind zumindest meine Erfahrungen nach über 40 Jahren auch mit Modellbahnplanung und vielen, vielen Bauchlandungen.

Na, das ist ja jetzt eine Art "Wort zum Sonntag" geworden, aber was soll's

Ich wünsche Dir eine erfolgreiche "Findungsphase" und hoffe, Du schmeisst' den ganzen Krempel nicht aus dem Fenster,
sondern zeigst uns in Bälde, wohin Dein Zug fahren wird.

Grüsse aus Frankfurt (M)

Hartmut

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

lokonaut Offline



Beiträge: 121

02.03.2015 21:10
#19 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #17
Ich will endlich mal was Kleines anfangen, bei dem die Modelle nicht nur in Schachteln liegen und in Vitrinen stehen.

Tja nun,

das entscheidende Wörtchen ist "anfangen".

Wenns wirklich nur was Kleines sein soll, reichen doch eine handvoll Weichen und ein paar Meter Gleis locker aus. Das lässt sich an einem Wochenende (wenn man mit nicht zu anspruchsvoll ist) betriebsfähig herrichten. Und dann in aller Ruhe probefahren und schauen, ob es Spaß macht. Mehr muss doch zunächst eigentlich gar nicht sein. Und dass auch diese Kleine vernünftig durchgeplant ist, kann man bei dir wohl voraussetzen.
Es ist heutzutage bei der Vielfalt an Möglichkeiten halt auch wirklich nicht einfach, sich zu entscheiden. Ich hab da auch verdammt lange gebraucht und zwischenzeitlich einiges an Zeit und Geld verbraten. Mittlerweile kann ich all die überaus reizvollen Themen, Fahrzeuge und Spurweiten abseits meiner Bürener Kreisbahn aber ganz entspannt ohne den "Auch haben will!" Reflex betrachten. Ich habe leider keine Ahnung warum das so ist (ich verdächtige allerdings die alten Mittelpuffer-Hefte), aber es macht mich recht zufrieden.

Einen (oder besser zwei) habe ich noch, bevor das Wort zum Montag endet:
1. Man muss keine Anlage betreiben, um Spaß an der Modellbahn zu haben. Manchem reicht es auch aus, einfach nur von einer Anlage zu träumen und/oder Traumanlagen zu planen.
2. Betrieb kann man auch mit der Brio-Bahn machen. Braucht man zugegeben etwas Fantasie zu, um sich die Fahrzeuge schön zu reden, aber die Abläufe kann man problemlos nachspielen. Ich habe schon den ein oder anderen vergnüglichen Abend mit ihr (der Brio) auf dem Fußboden zugebracht.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

OOK Offline




Beiträge: 4.300

02.03.2015 22:25
#20 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #17
Aber das ewige Umschwenken macht mich müde und mürbe. Ich stehe kurz davor, den ganzen Krempel zu verkaufen und die Modellbahn erst mal zu den Akten zu legen.
Ich drehe mich im eigenen Saft.
Wir sind ja jetzt thematisch nicht mehr bei Plettenbergs und Hohenlimburgs, sondern beim Unterforum X.3. "Der Modellbahner", der homo mibanicus und seine Psyche.
Das Umschwenken zu einer anderen Baugröße und/oder einer anderen Thematik ist ein bewährter Trick von Modellbahnern, die sich selber einreden, sie wollten eine Anlage bauen, aber im Grunde ihres Herzens davor einen mächtigen Horror haben. Der Saft, in dem du dich drehst, Jörn, ist von dir selber gekocht. Das ist so wie die sprichwörtliche "Braut, die sich nicht traut". Du traust dich nicht. Warum eigentlich nicht? Finde es heraus. Ich bin nächste Woche im Harz, da können wir das mal durchkauen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

hwunderlich Offline




Beiträge: 576

03.03.2015 18:27
#21 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

N' Abend,

Zitat von lokonaut im Beitrag #19

2. Betrieb kann man auch mit der Brio-Bahn machen. Braucht man zugegeben etwas Fantasie zu, um sich die Fahrzeuge schön zu reden, aber die Abläufe kann man problemlos nachspielen. Ich habe schon den ein oder anderen vergnüglichen Abend mit ihr (der Brio) auf dem Fußboden zugebracht.



Das kann ich nur unterschreiben! So vor 18-19 Jahren haben 5 erwachsene Männer nach einem anstrengenden FREMO-Betriebstag
abends noch im (zum Gästezimmer umfunktionierten) Kinderzimmer mit "Gerstenkaltschale" ausgerüstet die BRIO-Bahn des Sohns vom
Gastgebers zum "Betrieb machen" genutzt.
Da war wirklich alles vorhanden: BW mit Drehscheibe, Fähre mit Anlegern, hafenkräne usw. usf.

Wir hatten wirklich mächtig viel Spass!!

Aber das beste war dann am Frühstückstisch der Sohn des Gastgebers, der mit empörtem Gesichtsausdruck fragte: Wer hat mit MEINER
Eisenbahn gespielt??

Grüsse Hartmut

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

18.03.2015 16:40
#22 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Moin,

Euch allen herzlichen Dank für die Rückmeldungen. Ich habe die Zeit derweil mal genutzt und diesen Entwurf für die erste Hälfter der "Anlage" geschaffen:



Kleinbahn-Freunde werden es sofort erkannt haben: es ist eine very-selective-compression-Version des Übergabebahnhofs Gruttmecke der Plettenberger Kleinbahn. Charakteristisch sind die beiden Rollwagengruben, viel Dreischienengleis, der GlA GraeKa mit der Dreischienen-Schmalspur-Kreuzung im Straßenplenum sowie die Spedition Kinkel als dankbaren Abnehmer für Stückgut, was in schmalspurigen G-Wagen angeliefert wird. Nicht ganz dem Vorbild entsprechend ist die Umladehalle am rechten Rand. Ein "Kann-Element", aber ich finde die Busch-Umladehalle einfach klasse. Zur Erledigung des Rangiergeschäftes im Umladebahnhof bietet sich eine ältere Diesellok mit seitlich versetzten Puffern an.

Nach recchts wir sich ein FY mit Schiebebühne anschließen. Nach oben endet die Schmalspurstrecke zunächst an der Wand. Beim Vorbild ging sie noch ein paar Meter weiter bis zum Staatsbahnhof, wo sich ein Umfahrgleis befand. Das Streckengleis ging dann noch ein paar zehner Meter weiter bis zum Güterschuppen der Staatsbahn. In der Regalversion ist dieser Abchnitt bereits stillgelegt oder es verkehr bis zum Endegelände nur sporadisch ein Triebwagen.

Die Weichen habe ich - nicht ganz vorbildgerecht - aus dem Straßenplenum herausgehalten. Vorerst jedenfalls.

Im Grund genommen hat Alexander recht wenn er schreibt, so eine Industriebahn sei eine reine Rangieranlage. Im Prinzip besteht sie aus viiiielen Anschlussgleisen und ab und an eine Ausweiche zum um den Zug herumfahren.

Nach der Stadtdurchfahrt schließen noch zwei weitere 80er-Regale an, die ich noch nicht geplant habe. Pflicht ist hier auf jeden Fall ein Umfahrgleis - und mindestens drei Anschließer.
Soweit meine ersten Gedanken.

LG

Jörn

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

18.03.2015 21:43
#23 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Hallo,

super! - Ich habe sowieso schon in meinem Bücherschrank ein Verlag-Kenning-Buch zur Plettenberger KlB gefunden: das ist heute meine Bettlektüre! Nur zum Verständnis - von welcher Baugröße (0e, H0m, H0e...) reden wir mittlerweile?

Gruß,
Gilpin

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

18.03.2015 22:10
#24 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Es bleibt bei H0e
Der Maßstab ist 5x10cm + 1x50cm.
Ich werde die nächsten Tage mal versuchen, den "Industrieanschluss für die Nebenbahn" vom auch hier allseits geschätzten "ollen Onkel Tom" zu adaptieren:

http://www.h0-modellbahnforum.de/t305324...Sideboard.html#

LG

Jörn

OOK Offline




Beiträge: 4.300

19.03.2015 07:49
#25 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Als Rangieranlage klasse, und wenn es dann auch nach der Stadtdurchfahrt mal weiter zu einem Endbahnhof geht, noch "klasser". Die vielen Dreischienigkeiten machen in meinen (!) Augen wenig Sinn, werden aber die Betriebsfertigkeit der Anlage um Jahre hinausschieben. Ist das vielleicht gewollt? Eine teilweise Reduzierung der Dreischienigkeit würde es z.B. ermöglichen, das zweite (vordere) Gkeis zur Umladehalle mit einer DKW auszufädeln, wodurch das Kinkel-Gleis nicht als Ziehgleis missbraucht werden müsste.
Wieso eine Meterspurbahn in H0e emuliert werden muss, wo es doch in H0m auch alles zu kaufen gibt, übersteigt meinen schmalspurigen (narrow minded) Blickwinkel.

Trotz meiner Kritik eine absolut sinnvolle Rangieranlage.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

19.03.2015 07:58
#26 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Die Frage wieso H0e statt H0m ist berechtigt: die vorbildgerechten Weinert-Rollwagen kann man leider nicht durch wiederum vorbildgerechte 20 cm-Radien prügeln. Und die Dreischienengleise sind bis auf eine Ausnahme dem Tillig-Programm entnommen. Alles andere (und was noch kommt) werde ich noch aufarbeiten.

LG

Jörn

lokonaut Offline



Beiträge: 121

19.03.2015 10:56
#27 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Hallo Jörn,

jetzt gehts los, jetzt gehts los!

Auch ich werde das Plettenberg-Buch als Lektüre ins Urlaubsgepäck einpacken - will doch mal sehen, was du da umgesetzt hast.

Dreischienengleise finde ich optisch und betrieblich übrigens sehr reizvoll (wieso hab ich so was nicht auch eingeplant). Ich meine mich erinnern zu können, dass die Tillig Weichen/Ausfädelungen zwar nicht ganz billig aber dem Baufortschritt ungemein dienlich sind.

Den seitlichen Abschluss der Anlage durch die Umladehalle find ich gut, mit der "Taillierung" der Anlage zwischen Rollwagengrube und Spedition Kinkel kann man leben, muss aber vielleicht nicht unbedingt sein. Du wirst wahrscheinlich eine obere Blende eine Regaletage drüber anbringen wollen? Falls ja, könnte die ggf. auch etwas massiver ausfallen, um die Last der oberen Ragelbretter zu tragen. Dann könntest du zumindest auf die optisch störende vordere Regalstütze verzichten. Ich hab meine IVAR-Regalpfosten dunnemals kurzerhand mit Metallwinkeln an der Decke befestigt und die vorderen Pfosten auf Anlagenhöhe entfernt.

Stichwort Triebwagen: Als Kontrastprogramm zum "Rumgezackere" wäre mir der wichtig und für den Betrieb ist er - weil fahrplangebunden - ein willkommener Störfaktor im sonst wohl eher zeitlos ablaufenden Rangiergeschäft. Und wenn so ein kurzes Fahrzeug langsam durch die Plettenberger Innenstadt rollt, müsste das schon auch für ein bisschen "Streckenerlebnis" sorgen.

Für Beschäftigung bei Bau und Betrieb ist jedenfalls mehr als ausreichend gesorgt und die Wahl von H0e halte ich bei den Rahmenbedingungen für sinnvoll. Die Weichen aus den Straßen rauszuhalten ist sicher auch nicht dumm. Sieht wegen der modellbahnüblichen Normen sonst meist nicht gut aus oder verursacht "Störungen im Betriebsablauf". Oft sogar beides. Aber jetzt bitte nicht über ein maßstäbliches H0e-Radprofil nachdenken, du wirst sonst wahrscheinlich nie zum Fahren kommen...

Ach ja: Eigentlich könntest du doch auch schon mit dem Bau beginnen, bevor die komplette Anlage fertig geplant ist. Bei dem Anlagenkonzept sehe ich keine Auswirkungen durch den noch ungeplanten "Endbahnhof" auf das, was du bereits geplant hast. Oder bin ich da zu oberflächlich?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

19.03.2015 15:53
#28 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Moin,

noch etwas Klartext zum dreischienigen Bereich:

dreischienig werden das oberste Gleis Richtung GraeKa, die Rollwagenauffahrten , das obere Umladegleis bis zur Weiche sowie das untere Umlagegleis durchgehend bis zur Spedition. Mehr nicht - ich bin doch nicht wahnsinnig!
Die Gleisverbindung zwischen dem oberen und unteren Umladegleis diente dem Umstand, die Rangierlok auf das untere Gleis zu bekommen. Wenngleich ich mich frage, was soll das eigentlich? Da das untere Umladegleis sowieso nicht an den FY angeschlossen werden kann, wird hier der Fünffingerkran sehr oft zum Einsatz kommen müssen.

LG

Jörn

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

20.03.2015 08:10
#29 Plettenbacher Kleinbahn: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Moin,

ich möchte Euch zum Wochenende den aktuellen Stand präsentieren:


Die Einfädelung in die Ausweiche Bahnhofstraße habe ich geändert. Eine Weiche muss hier definitiv ins Straßenplenum. Ich hatte gestern eine Idee, wie man sich so eine Weiche selber basteln kann. Schaun mer mal. Ferner habe ich die Dreischienengleise mal grün markiert, damit alle Missverständnisse ausgeräumt sind.

Dann hat das "Projekt" einen Namen bekommen: Plettenbacher Kleinbahn AG. Die Namen werden kurzer Hand den zum Vorbild dienenden Örtlichkeiten entnommen.

Der Entwurf für den "Endbahnhof" ist fertig. Die Quelle hatte ich schon genannt, wenngleich hier das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist. Ich sehe vor allem Probleme, die hinteren Anschließer zu bedienen, wenn vorne Kulissen "im Weg" sind. Hier hoffe ich auf konstruktive Kritik und Mitarbeit von Euch.

LG

Jörn

tuxlover Offline



Beiträge: 159

20.03.2015 10:46
#30 RE: Plettenbacher Kleinbahn: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg Antworten

Hallo Jörn,

der Plan hat extrem viel Potenzial, gefällt mir schon recht gut. Was die Regalstützen vor der Spedition Kinkel anbelangt, so schließe ich mich den anderen an. Vielleicht schaffst du es durch konstruktive Maßnahmen noch zu entfernen. Der Gleisschlenker wirkt dort auch recht unmotiviert. Bei dem "Endbahnhof" gelingt das Tarnen der Stütze durch das Gebäude sicherlich besser und weniger störend.

Die Kombination mit dem Dreischienengleis sieht auch gut aus, vor allem mit der Begründung, dass die Kleinbahnlok auch die Normalspurwagen im FY verschiebt. Gäbe es dort noch eine normalspurige Rangierlok, wären die Gleise zu den Rollwagengruben sicherlich nur in Regelspur. Genauso das Gleis durch die Umladehalle bis zur Spedition. Warum ist das andere Gleis in der Umladehalle ein drei Schienengleis? Hier würde ich nur schmalspur verlegen. Für eine ebene Umlademöglichkeit müsste dieses Gleis auch etwas höher liegen, als das Regelspurgleis.

Du hast geschrieben, dass auch das vorderer Gleis hinter der Umladehalle an einer Regalstütze endet. Das nimmt dir natürlich einiges an Spielmöglichkeiten, da du so dieses Gleis nicht vom FY aus bedienen kannst. Und gerade das Umladen, sowohl bei Kinkel, als auch in der Halle machen doch einen relevanten Teil deines Übergabekonzeptes aus.


Das untere Segment wirkt auch schön dicht. Die Umfahrlänge scheint kürzer zu sein, als in der Ausweiche Bahnhofstraße, das kann aber durchaus eine optische Täuschung sein. Was die Bedienung des an der Wand liegenden Annschlusses angeht, so fällt mir nur ein diesen nicht mit Rollwagen zu bedienen und dann eine ferngesteuerte Entkupplungsmöglichkeit einzubauen. Ob das funltioniert solltest du vorher mal testen, auch was das wieder Ankuppeln betrifft.

Mach weiter so, dass wird gut.
Michael

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