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Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

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 III.3. Konkrete Konzeptionen - von Forumsmitgliedern eingebracht
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rainbow Offline




Beiträge: 60

14.03.2014 20:14
#46 RE: Minimax Thread geschlossen

Ich weiß jetzt leider nicht mehr ganz, wofür dieser Strang genau gebraucht wird: Bist du mit allem zufrieden, brauchen wir ja nicht mehr weiterzureden, umso besser. Willst du ehrliche Rückmeldungen zu deinem Plan oder Verbesserungsvorschläge? Oder bist du eigentlich zufrieden, aber so irgendwie fehlt noch was oder es gibt Probleme?

Noch ein paar ketzerische Fragen: Wieso hat der Bahnhof vier Bahnsteige, wenn du ja weißt, dass er mit zwei Zügen schon gut voll ist? Und warum endet das Aufstellgleis eigentlich am Prellbock und nicht auf Gleis 7?

Grüße,
Jan

Minimax
Beiträge:

15.03.2014 10:20
#47 RE: Minimax Thread geschlossen

!
@rainbow hat ja schon einiges geschrieben, ergänzend würde ich jedem mal nur empfehlen in Neustadt einen Güterwagen von einem gerade eingefahren Güterzug in die Abstellgruppe oben "geistig" zu verschieben! Würde so die große Bahn bauen?

Hallo Hubert,

vielen Dank für deine Einschätzung!

Geplant waren ursprünglich 3 Bahnsteiggleise (2,3,4). Aufgrund der beiden Inselbahnsteige habe ich dann aber Gleis 6 auch am Bahnsteig laufen lassen, obwohl es das Hauptgleis für Güterzüge ist.

Frage:
1. Warum sollte ein Wagen eines gerade eingefahrenen Gz in eine Abstellgruppe (für Verstärkungspersonenwagen) gebracht werden?
Die zu behandelnden Wagen gehen auf ein Aufstellgleis und werden von dort zu den Anschließern oder als Ng weiter befördert.

Lösung: Rangierlok 1 zieht wagen vom Zug ab und drückt sie in Gleis 1. Dort wartet Rangierlok 2 und drückt die Wagen in die Abstellgruppe.

Die Bahn würde heute so manche umständliche Gleisentwicklung der Vergangenheit auch nicht mehr so bauen...

Grüße
Frank

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.575

15.03.2014 10:46
#48 RE: Minimax Thread geschlossen

Zitat von Minimax im Beitrag #47
Frage:
1. Warum sollte ein Wagen eines gerade eingefahrenen Gz in eine Abstellgruppe (für Verstärkungspersonenwagen) gebracht werden?
Die zu behandelnden Wagen gehen auf ein Aufstellgleis und werden von dort zu den Anschließern oder als Ng weiter befördert.

Lösung: Rangierlok 1 zieht wagen vom Zug ab und drückt sie in Gleis 1. Dort wartet Rangierlok 2 und drückt die Wagen in die Abstellgruppe.

Hallo Frank,

zur deiner Frage: Das Ziel des Güterwagen könnte zum Beispiel belegt sein durch Ladetätigkeit, oder nehme als Ziel den Raiffeisenanschluß!
Richtig erkannt brauchst du für deinen Bahnhof immer 2 Rangierloks gleichzeitig um alle Gleise bedienen zu können, obwohl immer nur eine Lokomotive sich bewegen darf , laut deiner Aussage, bzw. nur eine vom Verkehrsaufkommen ausreichen würde!
Zitat von Minimax im Beitrag #47
Die Bahn würde heute so manche umständliche Gleisentwicklung der Vergangenheit auch nicht mehr so bauen...

Dein Gleisplan ist nur umständlich zu bedienen durch fehlende Weichenverbindungen, eher ein Kennzeichen der heutigen Bahn!
Die alte Bahn hätte eher in ein paar DKWs investiert um das zeit-, maschinen- und personalintensive Rangieren zu vermeiden!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Minimax
Beiträge:

15.03.2014 12:06
#49 RE: Minimax Thread geschlossen

Jan schreibt: (leider bekomme ich das mit dem Einfügen von Zitaten noch nicht anders hin)

"Ich weiß jetzt leider nicht mehr ganz, wofür dieser Strang genau gebraucht wird: Bist du mit allem zufrieden, brauchen wir ja nicht mehr weiterzureden, umso besser. Willst du ehrliche Rückmeldungen zu deinem Plan oder Verbesserungsvorschläge? Oder bist du eigentlich zufrieden, aber so irgendwie fehlt noch was oder es gibt Probleme?

Noch ein paar ketzerische Fragen: Wieso hat der Bahnhof vier Bahnsteige, wenn du ja weißt, dass er mit zwei Zügen schon gut voll ist? Und warum endet das Aufstellgleis eigentlich am Prellbock und nicht auf Gleis 7?"


Hallo Jan,

zunächst zum Aufstellgleis 7: Warum ist es nicht an Gleis 6 vor der Drehscheibe angebunden? Weil die Rangierbewegungen über die Bahnhofseiinfahrt erfolgen. Wagen auf Gleis 6 können mit Hilde der Drehscheibe von Loks umfahren werden, um sie in die Gleise in Richtung der Bahnhofseinfahrt zu bringen.

Jetzt zu Deiner ersten Frage: Was soll das genze hier in diesem Strang überhaupt?

Ich habe mich aus Interesse an der Planung und Gleisplänen und nach Studium des "blauen Buches" von OOK hier im Forum angemeldet, um mein Interessensgebiet zu erweitern. Bei meiner Anmeldung wurde ich in der Begrüßung gebeten, meine geplante / im Bau befindliche Anlage vorzustellen mit Gleisplan und Bildern.
Das habe ich getan. Zu besseren Besprechung sollte ich außerdem die Bahnhöfe benennen. Dann habe ich auch noch ein mögliches provisorisches Anlagenkonzept dazu gestellt, wie die Situation eingebunden sein könnte...

Daraufhin begann ein wildes "Zerreissen" von Elementen dieser Präsentation, die mit der Philosophie der meisten Forumsteilnehmer hier wohl nicht vereinbar ist. So z. B. des zweigleisigen Streckenabschnittes, der nicht sichtbaren Hundeknochenstrecke, die einen Kreisverkehr ermöglicht, und manchem anderen...

Gestört daran hat mich nicht, dass andere Auffassungen geäußert wurden, sondern die Art und Weise wie dies geschah: Anstelle wie du und deine letzten Vorredner mit Erläuterungen, Beispielen und Fakten zu argumentieren, wurden Anfangs ausschließlich Behauptungen und Meinungen in den Raum gestellt und als allein seligmachend betrachtet.

Dieses Verhalten hier im Forum hat mich herausgefordert, den Diskussionsstil hier im Forum mal öffentlich zu hinterfragen und gleichfalls einzelne Elemente meiner Planung ebenfalls mit Beispielen des Vorbild zu belegen, auch wenn diese Ergebnisse im Kreise der hiesigen Diskutanten nicht Zielkonform sind (Bsp. Thale, als Hauptbahnendstation mit 23 m Drehscheibe!).

Ich muss dazu noch sagen (obwohl das an anderer Stelle auch schon von mir geäußert wurde), dass mein Anlegenplan ein reines freelance-Produkt (Fantasieprodukt) ist, ohne den Anspruch irgendeine real existierende Situation auch nur ansatzweise nachzubilden.
Die Anlage soll zum einen "Eindrücke" des Vorbilds vermitteln (vorbeifahrende Züge auf der 2-gleisigen Strecke), zum Anderen am Vorbild orientierte Betriebsabläufe in den Stationen ermöglichen und das in einem sinnvollen Zusammenhang des "Betriebes" vom SBH bis nach Burghausen.
Aufgrund der maximalen Kompromisse, welche unsere kleine Eisenbahn machen muss, um die Große nachzubilden (Radien, Kupplungen, Längenverhältnisse, etc.) habe ich mir erlaubt, meine persönliche "selective Compression" etwas stärker vorzunehmen, als es im Allgemeinen hier im Forum gewünscht wird (z. B. angedeutetes BW an der Drehscheibe, kaum nachverfolgbare Streckenabschnitte, dafür Verdichtete Bahnhofsanlagen auf der gesamten Fläche,...).

Ich beabsichtige in Kürze, wenn ich die Zeit dazu finde, die Betriebsabläufe in den Bahnhöfen hier kurz darzustellen, auch wenn es keinen "alten Hasen" hier interessieren sollte. Aber vielleicht können sich dann die Leser, denen eine ähnliche Diskussionsentwicklung bevorsteht, ein besseres Bild davon machen. Zumindest solange, bis dieser Strang gelöscht wird.

Grüße Frank

Minimax
Beiträge:

15.03.2014 12:20
#50 RE: Minimax Thread geschlossen

Hubert schreibt:
"Dein Gleisplan ist nur umständlich zu bedienen durch fehlende Weichenverbindungen, eher ein Kennzeichen der heutigen Bahn!
Die alte Bahn hätte eher in ein paar DKWs investiert um das zeit-, maschinen- und personalintensive Rangieren zu vermeiden!"

Begrüßen wir nun Betriebserschwernisse auf der Modellbahn oder nicht?
Oder wollen wir diese Betriebserschwernisse nur auf kleinsten Nebenbahnstationen haben?

Das ist genau wie die Frage mit der Drehscheibe am Bahnhofskopf ja oder nein? Natürlich kann die mal defekt sein.
Das kann eine Segmentdrehscheibe im Nebenbahnendbahnhof aber auch. Und eine Weichenverbindung ist auch nicht davor gefeit.
Da im BW Neustadt eine Lokwerkstatt vorhanden ist, wäre der Schaden sicher schnell repariert

Leute, merkt ihr denn gar nicht, dass ihr euch hier alle Argumente immer nur für eure eigene Absicht zurechtlegt? Und jegliches Abweichen von eurer Absicht negiert?

Bei der großen Bahn hat es fast alles gegeben... und von fast allem davon auch Ausnahmen... und wenn da mal irgendwas bisher nicht existierte aber nicht völlig abwegig ist, seis drum! Vielleicht hätte es das Vorbild ja auch noch erfunden, wenn die ganze Entwicklung nicht anders gekommen wäre...

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.575

15.03.2014 15:12
#51 RE: Minimax Thread geschlossen

Sag mal Frank welchen Teil von dem Wort "vorbildgerecht" hast Du nicht verstanden??
Der einzige wo sich hier in die eigenen Tasche lügt bist doch du! Mit gefährlichem Halbwissen und "hätte hätte Fahrradkette" werden hier offensichtliche Mängel ohne wirkliche Erklärung verteidigt! Deine "Anlage" mag vielleicht jugendliche Besucher beeindrucken, aber mit ein bisschen Vorbildkenntnis fällt die Planung erst mal durch! Und wenn die Hardware nicht stimmt brauchen wir uns über die Software sprich sinnvoller Betrieb erst mal gar nicht unterhalten!
Deine Ausführungen zu Thema Drehscheibe zeigen auch das Du die Gleispläne von Thale, Büsum oder Wildbad (übrigsten der einzige in Fromm's Buch Modellbahnanlagen mit Drehscheibe am Bahnsteigende) entweder nicht kennst oder verstanden hast!
Mir ist ehrlich eigentlich ziemlich egal was Du in deinem Keller treibst! Aber für eine reine Selbstdarstellung und Suche nach Lobhudelei einer Pippi-Langstrumpf-Anlage solltest Du die ein anderes Forum suchen!

PS: Auf der einen Seite freelance und der anderen Seite "selective compression" passt aber auch nicht zusammen?
Wobei wenn man unter einer "selective compression" drunter schreiben muss was es sein soll, ist irgendwas etwas schief gelaufen!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

absolute_Null Offline



Beiträge: 137

15.03.2014 16:04
#52 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo,

ich glaube, dass die Diskussion etwas abdriftet.

Es gibt Foren, in denen wird ein Plan - egal was (es könnten auch Kringel eines 2-jährigen sein) - regelrecht bejubelt.
...und dann gibt es Foren, in denen ein Plan hinterfragt wird.

Wenn man in diesem Forum - welches sich am Vorbild orientiert - einen Plan zur Diskussion stellt, muss man offen für einen Dialog sein und auch in der Lage sein konstruktive Kritik anzunehmen.
Wenn man nicht dafür offen ist bzw. nicht bereit ist Planänderungen zuzulassen, dann sollte man hier keinen Plan zur Diskussion stellen.

...in dem Fall reicht es den Plan in anderen Foren zu zeigen, um dort entsprechende Lobeshymnen zu hören.


Gruß
Joachim

Minimax
Beiträge:

15.03.2014 21:17
#53 RE: Minimax Thread geschlossen

Hubert schreibt:

"Mir ist ehrlich eigentlich ziemlich egal was Du in deinem Keller treibst! Aber für eine reine Selbstdarstellung und Suche nach Lobhudelei einer Pippi-Langstrumpf-Anlage solltest Du die ein anderes Forum suchen!"

Hallo Hubert,

es tut mir leid, wenn ich dir mit einer der Fragen zu nahe getreten bin, das war nicht meine Absicht!
Ich hoffe allerdings auch, dass dein Angriff auf meine Person nicht bedeutet, dass die Sachargumente ausgegangen sind, man kennt das ja...

Gut, dann will ich mal zum Thema "vorbildgerecht" was sagen. Wir alle kennen ja OOK´s anschauliches Bild der Paradestrecke, auf der zwei Triebzüge im Wechsel aneinander vorbeirauschen, um im Tunnel zu verschwinden und anschließend wieder zurücksausen. OOK bemerkte dazu, dass dies durchaus eine vorbildgerechte Paradestrecke ist, trotz minimaler Gleisentwicklung und ganz ohne Kreisverkehr.

Wir stellen uns jetzt einfach mal zwei Modellbahner vor, die minimalen Platz haben, aber eine absolut "vorbildgerechte" Anlage bauen:
Streckenlänge 2 m, rechts endet das Gleis im Tunnel (SBH, FY) und unter Ermöglichung von PAN endet das Gleis links an einem Bahnsteig (Haltepunkt) am Prellbock. Das ist alles, 2m Gleis.
Auf diesem Gleis verkehrt ein Schienenbus, der "aus der großen weiten Welt" den Haltepunkt anfährt. Er fährt genau nach Fahrplan. Um Betriebselemente einzubauen haben wir Kärtchen, um die sinnvollen Betriebsbewegungen zu begründen: Morgens um 6 Uhr werden 25 Pendler zum nächsten Ort gefahren, um 8 Uhr fahren 67 Schüler,... usw.. Die Bahn wird von 2 Personen bedient, einer ist zuständig für den Haltepunkt, der andere für den SBH. Die Züge werden vorbildgerecht gemeldet.
Mit dieser absolut vorbildgerechten Situation können sich 2 Bediener einen ganzen Betriebstag nicht nur sinnvoll sondern absolut vorbildgerecht beschäftigen!
Es stellt sich natürlich die Frage nach dem "Betriebserlebnis" auf einer solchen Anlage, die nicht mal über eine Weiche verfügen muss.

Wenn ich richtig informiert bin wurde Fremo gegründet, um auf der Modelleisenbahn einen "echten", "vorbildgerechten Betrieb" auf der Modelleisenbahn nachzustellen. Soweit ich weiß, werden dazu in großen Hallen Arrangements aus transportablen Modulen aufgebaut, um quasi ein "echtes" großes Streckennetz mit mehreren Betriebsstellen und echten Entfernungen zu erhalten. Aufgrund zahlreicher Züge, die dort betrieblich bewegt werden, wird eine am Vorbild orientierte Sicherungstechnik / Zugmeldung eingesetzt. Außerdem werden die verschiedenen "Lieferaufträge" anhand von Wagenkarten, etc. vorher geplant.
Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Wenn ich OOK´s blaues Buch richtig verstanden habe, wird genau dieser bei Fremo praktizierte "Betrieb" auch für die kleinste Heimanlage empfohlen. (Extremfall: Umbau von Mini-Fertiggeländen auf den PTP-Betrieb). Anlagen, die nach anderen Prinzipien aufgebaut sind, werden als nicht so vorbildgerecht angesehen. Das wären z. B. Anlagen von Knipper, Rolf Ertmer oder Pit-Peg u. a., da diese Kreisverkehr und andere "Sünden" aufweisen.

Dann schauen wir uns doch einfach mal eine dieser Anlagen an: Da kommt aus einem Tunnel eine Strecke, mündet in einen Bahnhof und verlässt diesen wieder, um in einem Tunnel zu verschwinden. Dass im Hintergrund eine Ringstrecke mit (größerem) SBH steckt, merken wir bei Betrachtung erst, wenn der erste der Züge aus dem SBH erneut aus der gleichen Richtung im Bahnhof einfährt. Aber bevor dies eintritt beenden wir einfach unsere Session. Im Bahnhof findet eine vorbildgerechte Behandlung von Passagieren und Wagenladungen statt, die entsprechend verteilt und wieder gesammelt werden. Was ist daran "vorbildwidrig"???
Man sieht (genau wie beim Vorbild, wenn man von einem Hügel auf den Bahnhof herabschaut) einen Landschaftsausschnitt und den Eisenbahnbetrieb der darauf stattfindet. Frachtaufträge gibt es auch, nur sieht man eben nur den Zugang oder Abgang in dieser einen Station und nicht andere Zielorte (=SBH).

Eine derartig vergleichbare U-Anlage hat z. B. Burghard hier kürzlich zur Diskussion gestellt.

Hmm...dann schauen wir uns doch mal die Anlagen von OOK an, die BAE I bis BAE III.
Alleine an der Entwicklung der räumlichen und streckenmäßigen Ausdehnung der einzelnen Anlagen - die immer größer wurden - lässt sich schon ablesen, dass für einen "Sinnvollen", "vorbildgerechten" PTP-Betrieb, der auch spass machen soll eben gerade doch ein "größeres Streckennetz" mit entsprechenden "Betriebsmöglichkeiten" erforderlich ist.
Letzten Endes hat OOK in seinem Keller seine eigene "kleine Fremo"-Anlage aufgebaut, eben nur nicht mit Modulen, sondern fest installiert, auf der im "kleineren Kreis" (Entschuldigung für diesen Begriff, er bezieht sich auf die Personenzahl, nicht auf die Gleisentwicklung) Betrieb a la Fremo abläuft.

Die Schwierigkeit beim Bau kleiner und kompakter Anlagen ist ja gerade diese, dass eben nicht genug Platz für großzügige Längenentwicklungen von durch die Landschaft laufenden Strecken oder mehreren großen Bahnhofsfeldern zur Verfügung steht, um auf zahlreichen "Betriebsmöglichkleiten" diesen Betrieb auch vorbildgerecht und mit Spass und Abwechslung ablaufen zu lassen.

Und noch mal was zu PAN und der Begleitung von fahrenden Zügen:
Was für eine Funktion hat der "Zugbegleiter"? Wenn es der Lokführer ist, wäre eine Lokkamera vorbildgerechter für die Verfolgung der Strecke aus der Lokführerperspektive (auf einem Bildschirm).
Ich persönlich bin noch nicht mit dem Helikopter hinter Zügen hergeflogen und habe sie aus der Luft beobachtet.
Wenn es ausschließlich um die "vorbildnähe" geht, wäre die oben beschriebene Anlage Knipper etc. die nur konsequent einen Bahnhof zeigt wohl "vorbildgerechter".

absolute_Null Offline



Beiträge: 137

16.03.2014 07:58
#54 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Frank,

es gibt so viele Möglichkeiten eine Anlage zu planen und bauen, die vorbildlich sind und auch entsprechenden Spielspaß bieten.
Genauso viele bzw. wohl noch mehr Möglichkeiten gibt es wenn man seiner Fantasie freien Lauf lässt.

Wenn wenig Platz vorhanden ist, gibt es die Möglichkeit entweder eine kleinere Baugröße zu wählen oder aber eben sich zu beschränken!
Auch sollte man überlegen welche Aufgaben die Anlage am Ende erfüllen und wie sie betrieben werden soll.
Hinzu kommen die Must-haves.

Daraus sollte sich der Gleisplan entwickeln, wobei die Kunst letztlich meist in der Beschränkung liegt, da von allen Positionen des Pfichtenhefts zum Planungszeitpunkt zwei unverrückbar sind: der Platz und die Zeit! Alle anderen Punkte können ergänzt, verändert oder gestrichen werden! (Auch die Must-haves!)

Als Anregung können vielleicht meine Entwürfe und Bauaktivitäten dienen. (www.0e-Club-Hamburg.de)

Hier sind drei unterschiedliche Ansätze vorhanden!
Zum einen die Anlage. Diese nutz den Raum weitgehend aus. Ich bin kein Freund von Duckarien und Untergrundspielchen, weshalb die gesamte Anlage auf einer Ebene geplant ist. Der FY wird durch eine Fähre dargestellt, so dass auch dieser Part zum einen vorhanden ist und zum anderen in die Anlage voll integriert ist und komplett durchgestaltet werden kann. Alle Betriebsstellen liegen so, dass man die anderen nicht einsehen kann. Die Strecken zwischen den Betriebsstellen sind zwar kurz, aber durch den Kleinbahnbetrieb mit 25 km/h ist die Fahrzeit dennoch akzeptabel.
Die Anlage kann vollkommen allein betrieben werden. (Es fuhr beim Vorbild nur eine Lok, 4 Zugpaare. In der Erntezeit auch mal ein reiner Güterzug.) Aber, da wir uns vom Club auch - ähnlich wie beim BAE-Club - ab und an bei mir treffen, ist es auch möglich die Anlage mit bis zu 7 Personen (3 Fdl, 1 Zl, 1 Sbf-Bediener, 2 Zugmannschaften) zu betreiben.

Zum anderen gibt es noch die Module mit denen ich auf Reisen gehe. Hier kann ich mit vielen eine große Anlage aufbauen, mich austauschen und Spielen. ([Schleichwerbung an] am 30./31. August 2014 ist der 0e-Club mit einer kleinen Anlage beim MEHEV und 2015 sind wir mit einer etwas größeren Anlage auf der NUSSA. Ich bin jeweils mit Serams dabei ;-) [/Schleichwerbung aus]).

Als letztes gibt es noch ein Rangierspiel, welches mir zum Zeitvertreib dient, autark aber auch angekoppelt an andere Module betrieben werden kann und auf Ausstellungen und Messen unbedarfte an das Thema Betrieb führen kann.

Anlage und Module haben das gleiche Grundthema, so dass die gleichen Fahrzeuge eingesetzt werden können, wobei durch das Thema schon die Fahrzeuganzahl begrenzt ist.

Auch wenn die Beispiele nicht in Dein Konzept passen, sollen Sie als Anregung dienen, damit Du Dir vielleicht mal Gedanken machst, was nach dem Bau mit der Anlage passieren soll und wie sie Betrieben werden soll. Kann sie die Erwartungen erfüllen? Macht es auch noch nach Jahren Spaß mit der Anlage zu spielen?

Es ist möglich mehrere Konzepte und Ideen zu verwirklichen. Dennoch sind Beschränkungen vorhanden und müssen bei einer Planung akzeptiert werden. (...auch bei reinen Kreisel- und Fantasieanlagen).


Gruß
Joachim

Minimax
Beiträge:

16.03.2014 09:27
#55 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Joachim,

ja, da hast du nicht nur recht, sondern das sehe ich persönlich genauso.
Nur eben hier im Forum wird es "enger" gesehen.

Letztlich ist der Unterschied einer real nachgebildeten Situation zu einer Fantasieanlage nur der:
im einen Fall "war es so" (mit Abstrichen natürlich), im anderen Fall "hätte es so sein können" (wenn alles trotz fehlendem Vorbild stimmig ist).

Nehmen wir mal zum Beispiel Peters sehr gelungene "Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn". Sie weist in der Nebenstrecke einen strengen Point-to-Point Betrieb mit PAN und allen anderen Schikanen des blauen Buches auf. Dann gibt es aber da diese Hauptstrecke mit zweigleisigem Kreisverkehr mit nicht gerade üppigen Schattenbahnhöfen für eine Hauptstrecke.

Das stellt man sich als unbedarfter Leser des Forums die Frage: Warum werden hier im Forum alle 2-gleisigen Hauptstrecken mit Kreisverkehr allen anderen Lesern ausgeredet, aber der Ringverkehr dieser Strecke wird wenn überhaupt nur vorsichtig anlässlich eines möglichen Automatikbetriebes hinterfragt?

Nunja, "Es war ja so in Wuthenberg" ist ja total vorbildgerecht. Wutha war eben so.

Ja was denn nun? Blaues Buch oder Vorbildgerecht???

Wo ist da die Logik? Gibt es jetzt doch "genehmigte Kreisverkehre" hier im Forum (vorbildgerecht), obwohl man sie vom Grundsatz ablehnt? (vgl. "blaues Buch")

Mir erscheint die Argumentation, mit der hier Dinge postuliert werden, sehr fragwürdig.
Deshalb sollte man lieber etwas vorsichtiger mit Verurteilungen sein...

Grüße Frank

P.S.: Schöne Grüße an meinen besonderen Freund Hubert

absolute_Null Offline



Beiträge: 137

16.03.2014 12:08
#56 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Frank,

es ist nicht der Kreisverkehr oder der Schattenbahnhof, sondern die gestalterischen und betrieblichen Klimmzüge in Neustadt und die Menge, die auf dem vorhandenen Raum untergebracht wird, die den einen oder anderen etwas nachdenklich machen.


Gruß
Joachim

Minimax
Beiträge:

16.03.2014 12:39
#57 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Joachim,

vielen Dank.
Es geht aber schon länger hier in diesem Strang nicht mehr um meine Anlage, sondern um allgemeine prophetische Auffassungen - oder soll ich sagen inquisitorische Urteile zu Anlagen mit Kreisverkehr o. ä. (vgl. Burghards U).

Vielleicht regen meine oben gemachten Äußerungen ja auch mal zum Nachdenken an, wie die Lektüre des "blauen Buches"
Es gibt eben nicht ausschließlich die "Fremo"-Auffassung von Modelleisenbahn. Und nicht nur Diese ist gut. Sie ist eben nur eine von Mehreren. Und man kann sogar Mehrere auf einer Anlage realisieren (vgl. Peters Wuthenberg-Rhulinger Eisenbahn).

Ich bin mit "meinen" betrieblichen Bedingungen (Pippi-Langstrumpf ), von denen ich hier erfahren habe, dass es vorbildwidrige "Krücken" sind, rundum zufrieden.
Und die mir wohl bekannte Überladung der Landschaft werde ich mittels gestalterischer "Trennkulissen" ansatzweise entschärfen...

Grüße
Frank

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.575

16.03.2014 12:53
#58 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo mein Freund und Kupferstecher Frank,

leider nur kurz da mein Freizeitmanager etwas anderes beschlossen hat!

Zitat von Minimax im Beitrag #55
Letztlich ist der Unterschied einer real nachgebildeten Situation zu einer Fantasieanlage nur der:
im einen Fall "war es so" (mit Abstrichen natürlich), im anderen Fall "hätte es so sein können" (wenn alles trotz fehlendem Vorbild stimmig ist).

Wäre es stimmig ist es ja "Prototype Freelance" und nicht "Freelance" aus meiner Sicht, wer das anders sieht möge bitte die Hand heben!
Zitat von Minimax im Beitrag #55
Nehmen wir mal zum Beispiel Peters sehr gelungene "Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn".

Danke für die Blumen, der Basisplan ist ja von mir!
Zitat von Minimax im Beitrag #55
Sie weist in der Nebenstrecke einen strengen Point-to-Point Betrieb mit PAN und allen anderen Schikanen des blauen Buches auf. Dann gibt es aber da diese Hauptstrecke mit zweigleisigem Kreisverkehr mit nicht gerade üppigen Schattenbahnhöfen für eine Hauptstrecke.

Das stellt man sich als unbedarfter Leser des Forums die Frage: Warum werden hier im Forum alle 2-gleisigen Hauptstrecken mit Kreisverkehr allen anderen Lesern ausgeredet, aber der Ringverkehr dieser Strecke wird wenn überhaupt nur vorsichtig anlässlich eines möglichen Automatikbetriebes hinterfragt?

Kleine Korrektur auch Wuthenberg Hbf. selbst entspricht PAN!
Bei der Auslegung des blauen Buches könnten hier noch einige arabische Fundamentalisten lernen! Selbst im blauen Buch gibt es Anlagen mit Kreisverkehr! Dieser Kreisverkehr wird aber bewusst eingesetzt, um einen sinnvollen, vorbildgerechten Betrieb zu ermöglichen!
Die WRE ist ein schönes Beispiel für die Kompromisse die man, wie oben von dir beschrieben, machen muss! Das Ziel einer Anlagenplanung ist es die Anzahl der Kompromisse so klein wie möglich zu halten!
Die Kompromisse bei der WRE sind: Radien, relative kurze Zuglängen und relative wenige unterschiedliche Zuggarnituren im Schattenbahnhof für ein Hauptbahnthema! Aber bei der WRE durchaus aus meiner Sicht durchaus tolerabel da diese nur ein Nebendarsteller ist und ein sinnvoller Betrieb simulierbar ist! Auch gegen eine Teilautomatik wäre hier nichts zu sagen, da sie zum sinnvollen Spiel beitragen kann! Nebenbei zeigt die WRE dass hier keinerlei Berührungsängste mit Hauptbahnthemen vorhanden sind!
Zitat von Minimax im Beitrag #55
Das stellt man sich als unbedarfter Leser des Forums die Frage: Warum werden hier im Forum alle 2-gleisigen Hauptstrecken mit Kreisverkehr allen anderen Lesern ausgeredet, aber der Ringverkehr dieser Strecke wird wenn überhaupt nur vorsichtig anlässlich eines möglichen Automatikbetriebes hinterfragt?

Also nochmal wo wird hier irgendeinem was ausgeredet? Und bezüglich "unbedarft" kein Widerspruch! :-)
Zitat von Minimax im Beitrag #53

Die Schwierigkeit beim Bau kleiner und kompakter Anlagen ist ja gerade diese, dass eben nicht genug Platz für großzügige Längenentwicklungen von durch die Landschaft laufenden Strecken oder mehreren großen Bahnhofsfeldern zur Verfügung steht, um auf zahlreichen "Betriebsmöglichkeiten" diesen Betrieb auch vorbildgerecht und mit Spaß und Abwechslung ablaufen zu lassen.

Endlich rückst du mit deinem Problem heraus! Du kannst dir gar nicht vorstellen, daß man mit vorbildgerecht gestalteten Heimanlagen auf kleinem Raum "Spaß und Abwechslung" haben kann? Warum jetzt die Aufregung, mach deinen Stiefel und gut ist es! Ich kann mir zum Beispiel auch überhaupt nicht vorstellen, wie man bei 2 Meter Strecke Hauptbahngefühle entwickeln kann oder wie man Spass hat wenn der Computer die ganze Anlage steuert und man dumm daneben sitzt!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Minimax
Beiträge:

16.03.2014 15:21
#59 RE: Minimax Thread geschlossen

die Gretchenfrage ist wohl die:

Definiert sich der "Betrieb" über die Anzahl unterschiedlicher Wagen, die zugestellt werden

oder

über die Anzahl unterschiedlicher Konzepte (Frachtscheine je Wagenkarte) je Wagen.

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.575

16.03.2014 17:31
#60 RE: Minimax Thread geschlossen

Nee, die Gretchenfrage ist: Freelance, Prototype Freelance oder Vorbild!
Für das Erste sind wir unterqualifiziert, aber wir arbeiten daran!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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