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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 1.106 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Christian Offline



Beiträge: 14

08.12.2009 22:46
Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Liebes Forum,

nun kommt er also, der berühmte Sprung ins Haifischbecken. Wie ich zu H0e gekommen bin, habe ich bereits in der Vorstellung erwähnt - es waren eben die berühmten Platzsorgen. Resultierend aus der berühmten Minimax-Publikation ist folglich dieser Plan entstanden:



Das Thema soll eine 750mm Kleinbahn im Brandenburgischen sein. Gerne lasse ich mich auch auf die Prignitz festnageln, zumal der geplante Lokzulieferer passende Modelle im Angebot hat. Die Rede ist von Veit. Bei den Wagen gehe ich einen Kompromiss ein und verwende nicht die vierachsigen Prignitzwagen, obschon es diese ja zu erwerben gäbe. Da der Bahnhof aber ohnehin keine langen Garnituren zulässt, greife ich gerne auf zweiachsige Wagen (z.B. Fa. Roco) zurück. Diese lenz-typischen Wagen sind zwar im engeren Sinne ein Stilbruch, aber so ist es nun einmal. Perfekt geht sicherlich anders...

Der Gleisbau wird mit Flexgleisen von Tillig und den neuen Weichen von Glöckner realisiert. Der Weichenantrieb erfolgt motorisch und wird von Hoffmann geliefert.
Lasst Euch bitte nicht von dem engen Radius des Einfahrbogens täuschen - den werde ich mit der maximal zu erreichenden Größe anlegen, also min. 300 mm, besser mehr. Das ist zwar eng, aber eben auch einer der bekannten Minimax-Kompromisse.
Wo ich mir noch nicht so ganz schlüssig bin, ist der Anschluss 5. Dies erschein mir insgesamt alles etwas voll, weshalb ich diesen wahrscheinlich streichen werde. Ansonsten ist der Plan eigentlich fix und ich denke, dass er das Maximum an Spielspaß herausholt. Die seltsame Anbindung des nördlichen Anschlusses ist übrigens vom Bahnhof Oberrittersgrün abgeschaut, welcher die Ladestraße ebenfalls für das (im Süden gelegene) Sägewerk nutzte. Über Einzelheiten des Anschlusses habe ich mir zwar schon Gedanken gemacht, bin aber noch zu keiner finalen Lösung gekommen. Typisch für Brandenburg wäre ja eine Zuckerfabrik, aber dafür reicht der Platz wohl nicht. (Oder gab es solch kleine Zuckerfabriken???) Somit wäre eine kleine Molkerei mein aktueller Favorit. Mal sehen...

Abweichend zur etwas älteren Skizze, sind die Segmente je 100 cm lang und 65 cm tief. Auf dem Plan ist zudem eine Kommode zu sehen (blau) die unterhalb der Segmente ihren Platz hat. Auf diesem Möbel sollen dann die Segmente ruhen, wobei ich diese natürlich auch "frei" aufstellen kann. Der Fiddle Yard hat die Maße von 120 cm in der Länge und ist 40 cm breit. Weiterhin wird der FY mit einer Umsetzbühne für die Lok und einem Durchgangsgleis realisiert, sollte ich mal anbauen wollen. Am linken Bahnhofsende werde ich die Gleise wahrscheinlich bis ans Kopfende ziehen und irgendwie tarnen. Der Kopf soll zudem nach Fremo-Norm entstehen, sodass ich dort (in der Theorie) auch mal extern andocken könnte. Hier spreche ich aber ganz bewusst im Konjunktiv!

Hier noch mal der Segmentplan in der Übersicht:





Wie ich ja auch schon in der Vorstellung anklingen ließ, bin ich sehr gespannt, ob sich das Konzept der Minimax-Anlage ausgeht.Ich bin zwar voll des Mutes und bester Hoffnung, aber eben auch etwas skeptisch. Wir alle werden es aber gemeinsam sehen und feststellen können.



Einstweilen eine gute Nacht und viele Grüße an das gesamte Forum,
Christian

OOK Offline




Beiträge: 3.501

09.12.2009 10:06
#2 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Hallo Christian,
in einem typischen Haifischforum käme jetzt ein Dutzend Antwortmails, die alle einen Satz enthielten mit "Ich würde ...". Also etwa: ich würde die Weiche x etwas weiter nach links legen und den Lokschuppen ans andere Bahnhofsende, ich würde den Anschluss y mit dem Anschluss z vertauschen und und und ...
Das kann man hier auch tun. Natürlich kann man jedes Detail auch ein bisschen anders machen. Man kann es aber auch lassen. Dein Bahnhof ist in sich absolut stimmig und dürfte für spannende Rangierstunden sorgen ohne künstliche Handicaps. Es sind spitze Kreuzungen möglich, auch von zwei Personenzügen. Das einzige, was fehlt, ist eine Abstellmöglichkeit für gerade nicht benötigte Wagen, z.B. zur Verstärkung des Personenzuges. Natürlich kann man die im Fiddle abstellen, aber da findet ja nicht der Rangierspaß des Verstärkens und wieder Schwächens statt.

Du erwähntest ja schon den Einfahrtsbogen. Ein leichtes Verschieben des Heizhauses nach links würde es ermöglichen, das gerade Gleisstück zwischen W1 und dem Boden wegzulassen und stattdessen einen etwas größeren Radius zu wählen.

Zitat von Christian
Bei den Wagen gehe ich einen Kompromiss ein und verwende nicht die vierachsigen Prignitzwagen, obschon es diese ja zu erwerben gäbe. Da der Bahnhof aber ohnehin keine langen Garnituren zulässt, greife ich gerne auf zweiachsige Wagen (z.B. Fa. Roco) zurück. Diese lenz-typischen Wagen sind zwar im engeren Sinne ein Stilbruch, aber so ist es nun einmal. Perfekt geht sicherlich anders...


Perfekt geht meistens gar nicht, weshalb sich viele Möchtegern-Modellbahner für diesen Weg entscheiden. Du hast einen erfundenen Bahnhof an einer erfundenen Bahn, also erfindest du auch deren Fahrzeugbestand. Das der gegendtypisch sein soll, ist natürlich gut, mehr braucht es aber nicht.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Christian Offline



Beiträge: 14

09.12.2009 10:25
#3 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Hallo Otto,

die Überlegung mit dem Heizhaus hatte ich auch schon... In dem Fall wäre aber der untere Anschluss in jedem Fall zu verwerfen, oder?

OOK Offline




Beiträge: 3.501

09.12.2009 12:39
#4 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Zitat von Christian

die Überlegung mit dem Heizhaus hatte ich auch schon... In dem Fall wäre aber der untere Anschluss in jedem Fall zu verwerfen, oder?


Nö, warum? ei bisschen nach links und ein bisschen nach unten, fertig. Zu überlegen wäre, ob man vielleicht das Heizhausgleis aus dem Gleis 6 ausfädelt, zumindest aber weiter links und etwas mehr Abstand von den durchgehenden Gleisen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

eisenhans Offline




Beiträge: 369

09.12.2009 18:29
#5 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Zitat von Christian

Wo ich mir noch nicht so ganz schlüssig bin, ist der Anschluss 5. Dies erschein mir insgesamt alles etwas voll, weshalb ich diesen wahrscheinlich streichen werde.



65cm Tiefe in 1:87 Schmalspur, das wären 1,30 in 0e, was für ein Luxus. Und da spricht der Christian von "etwas voll". Ich frage mich, was wohl auf die vielen freien Flächen soll. Also, zumindest das von OOK monierte Abstellgleis sollte noch drin sein. Meines Erachtens braucht der Lokschuppe nicht "verrückt" zu werden, wie von OOK vorgeschlagen, sondern wenn das Gleis ab Weiche parallel zum Gleis 5 geführt wird, dann wandert der Lokschuppen bei leichter Drehung etwas nach unten und gibt Platz für eine Streckung des Radius.
Das letzte gerade Gleisstück könnte statt eines gebogenen durch eine Linksweiche ersetzt werden, dann würde das Hausgleis um so viel länger, dass auch Vierachser eingesetzt werden könnten. Meint nur mal so

Der Eisenhans

hazus Offline



Beiträge: 3

09.12.2009 21:47
#6 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Hallo Christian,

ich bin auch gerade am H0e-Planen, und ich finde deinen Entwurf gar nicht so klein, wie das in deinem Vorstellungspost rüberkommt, da ist sicher immer ordentlich was los. Ich möchte ein paar Worte zur Breite der Anlage verlieren: Für ein H0e - Modul ist das ganz schön breit, Rocos Startset kommt immerhin mit Kreisbahn aud dieser Fläche aus (in der Länger gar mit weniger). Ich finde aber, das Verhältnis Länge zu Breite eines Modellbahnhofs sollte möglichst hoch sein, denn bei einem hohen Verhältnis wirkt der Bahnhof optisch viel länger. Und wenn wir eh schon reale Längen kürzen müssen, sollte man das nicht auch noch optisch tun. Natürlich darf der Betrieb darunter nicht leiden, also ein Anschlussgleis weg, nur damit die Anlage schmäler wird, das würde ich auf keinen Fall tun (außer es ist platzmäßig notwendig, das Modul schmäler zumachen), Andererseits, wenn du die beiden Fabriken einigermaßen glaubhaft darstellen willst, würde ich sogar noch ein paar cm dazu geben. Vor allem die untere Fabrik da erscheint mir der im Plan vorgesehene Platz gar sehr beschränkt. Mein Rat daher: erst überlegen, welche Gebäude da hin sollen (und ob überhaupt) und dann maßstäblich einzeichnen, dann siehst du auch, wie viel Breite du wirklich benötigst.

lg Chris

Boscho Offline




Beiträge: 293

16.12.2009 17:22
#7 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Ich sehe den Plan nicht - liegt das an Imageshack?

Grüße!
B.

Christian Offline



Beiträge: 14

18.12.2009 09:28
#8 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Den Grund kann ich nicht sagen, aber ich sehe das Bild ganz normal...

OOK Offline




Beiträge: 3.501

18.12.2009 09:53
#9 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Wen die beiden Grafiken im Eröffnungsposting gemeint sind, die kann ich sehen. Fehlt sonst noch etwas?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

wjk Offline



Beiträge: 150

18.12.2009 10:02
#10 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Die beiden Bilder im Eröffnungsposting kann ich auch nicht sehen.

Christian Offline



Beiträge: 14

03.01.2010 17:52
#11 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Hallo in die Runde und ein gutes neues Jahr von dieser Stelle,

bezüglich der Anmerkungen in diesem Thread, habe ich mir den eigentlich als final betrachteten Plan des kleinen Endbahnhofs nochmals angesehen. Zusätzlich wurde ich durch diverse Beiträge aus diesem Forum zu einer humanen Umplanung inspiriert.
Viel geändert hat sich eigentlich nicht, aber ich wollte

1. das genannte Abstellgleis realisieren und
2. den betrieblich interessantesten Teil (Freiladebereich und Anschluss) in den Vordergrund holen.

besonders Punkt 2 erscheint wir mehr als hinfällig, denn auf Dauer hätte das Hineingreifen in den Hintergrund der Anlage sicherlich genervt.

Das ist das heurige Resultat und ich würde Euch gerne um weitere Kommentare bitten.





Der Kurvenausgang ist nur angedeutet. Die geplanten 45 cm Radius sind bei H0e vertretbar und betriebssicher. Zusätzlich wird die aber doch recht enge Kurve durch die Molkerei und Bäume "getarnt".

Und nun: FEUER FREI!

sieben_k Offline



Beiträge: 111

07.01.2010 15:52
#12 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Hallo Christian,

wie Du siehst, gibt es anscheined nichts mehr zu verbessern oder anzumerken. Auch von mir nicht. Ich habe nur eine interessierte Frage:
Da Dein Empfangsgebäde stark in Randlage steht, würde mich interessieren, wo sich der Bahnsteig des Haupteinfahrgleises befindet.

Es sieht fast so aus, als ob in das mittlere Stumpfgleis gegenüber dem EG eingefahren würde, so daß der Zug zum Kopfmachen erst zurückstoßen müsste. Ist es so? Solche Bahnhöfe gab es bei uns in Bayern (nicht nur da) sehr häufig, mir gefallen sie wegen des Zusatz-Rangieraufwands sehr gut.

Viel Freude beim Bau. Vielleicht eines noch: Das Gebäude ganz vorne steht etwas nahe am Anlagenrand und betont diesen. Aber das läßt sich durch eine Stellprobe leicht herausfinden, ob der Standort wirklich stört.

sieben_k

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

07.01.2010 18:12
#13 RE: Minimax in H0e - Ein Umsteiger experimentiert antworten

Zitat von sieben_k
Es sieht fast so aus, als ob in das mittlere Stumpfgleis gegenüber dem EG eingefahren würde, so daß der Zug zum Kopfmachen erst zurückstoßen müsste. Ist es so?

Hallo Christian,

wenn sieben_k's Vermutung stimmt dann sollte das Hauptbahnsteiggleis und das Umfahrgleis etwa gleich lang sein!
Die Einfahrweiche rechts würde ich als Linksweiche ausführen, zur Vermeidung eines S-Bogens. Außerdem würden dann ein paar cm mehr Nutzlänge herausspringen.
Was ist der Sinn des Stumpfsgleises oberhalb der Molkerei?

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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