Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 105 Antworten
und wurde 7.097 mal aufgerufen
 III.3. Konkrete Konzeptionen - von Forumsmitgliedern eingebracht
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 8
Minimax
Beiträge:

19.02.2014 17:35
Minimax Thread geschlossen

Hallo, mein Name ist Frank und ich bin auch neu hier im Forum.

Bei der Suche nach interessanten Gleisplänen bin ich auf das Forum gestoßen.
Ich wohne im schönen hessischen Hinterland, an der Steilstrecke Wallau-Oberscheld-Dillenburg.

Mein Modellbahnerischer Werdegang:

Von einem Märklinkreis mit Weiche, der zu einer 2,2 x 1,4 m "Anlage" mit 3 Ringstrecken ausgebaut wurde, landete ich schließlich aufgrund des geringeren Raumbedarfs bei Spur N. Hier wurde mit einer weiteren Anlage 2 x 1,3 m schon etwas Näher am Thema Point-to-Point geplant, allerdings noch mit starker Dominanz des Kreisverkehrs.

Aufgrund des Eindrucks von Soundlokomotiven wurde vor 5 Jahren Spur N gegen H0 getauscht und eine bereits begonnene N-"Groß" Anlage An der Wand entlang abgebrochen und das Thema stark reduziert in H0 umgesetzt. Aktuell ist die in einem 2,2 x 4 m großen Raum mit Türöffnung nach innen im Rohbau fast fertig und schon betriebsbereit.
Thema ist eine Hauptbahn im Mittelgebirge, Strecken mit starken Steigungen (2,5%), die von einem 6 gleisigen Schattenbahnhof (in Kehrschleife) über eine Kreuzungsstation in einen kleinstädtischen Spitzkehrenbahnhof mündet, der Zugbildungsbahnhof mit BW ist. Von hier aus fährt eine Nebenstrecke nochmal über eine stärkere Steigung in einen höher gelegenen kleinen Endbahnhof.
Da ich auf Kreisverkehr immer noch nicht ganz verzichten mag und Zugkreuzungen auf zweigleisiger Strecke sehr ästhetisch finde, wurde die Strecke vom Schatttenbahnhof über den Kreuzungsbahnhof zusätzlich zu einem "Hundeknochen" mit Richtungsverkehr im Blockbetrieb geschlossen, so dass man auch einfach mal nur die Züge an sich vorbeirauschen lassen kann, was insbesondere auch unsere Jüngsten interessanter finden als das Umsetzen der Lok im Endbahnhof. So entstand zusätzlich ein 2 m langer zweigleisiger "Hauptbahn" Streckenabschnitt.

Viele Grüße
Frank

Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

19.02.2014 19:02
#2 RE: Minimax Thread geschlossen

Zitat von Minimax im Beitrag #1
Aufgrund des Eindrucks von Soundlokomotiven wurde vor 5 Jahren Spur N gegen H0 getauscht und eine bereits begonnene N-"Groß" Anlage An der Wand entlang abgebrochen und das Thema stark reduziert in H0 umgesetzt. Aktuell ist die in einem 2,2 x 4 m großen Raum mit Türöffnung nach innen im Rohbau fast fertig und schon betriebsbereit.

Hallo Frank,

herzlich willkommen! Magst Du uns noch ein paar Details von Deiner Anlage berichten? Gleisplan? Bild(er)?

Viele Grüsse

Peter

Mein Modellbahn-Projekt: Die Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn
Mein Modellbahn-Blog

Minimax
Beiträge:

19.02.2014 21:17
#3 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo,

ich besitze kein Planungsprogramm, deshalb erst mal nur diese "schnöde" Prinzipskizze.
Die Bahnsteiggleise haben an der Einfahrt natürlich auch alle Entkuppler, hatte ich vergessen zu malen.

Gleissystem Fleischmann-Profi, geschottert, im verdeckten Bereich leider mit R 36,5 cm, sichtbarer Bereich und in den Bhf Flexgleis mit geschwungener Linienführung, Übergangsbögen an Kurvenanfängen. Weiteres Manko: oben liegende Weichenantriebe, da ich dem Unterflureinbau nicht traue, musste bereits einen austauschen :-(

Minimax
Beiträge:

19.02.2014 21:18
#4 RE: Minimax Thread geschlossen

sorry, die Skizze...

Angefügte Bilder:
Modellbahn-Skizze.jpg  
Minimax
Beiträge:

19.02.2014 21:39
#5 RE: Minimax Thread geschlossen

Hier noch 2 ältere Bilder:

Angefügte Bilder:
Modellbahnbau 190.JPG   Modellbahnbau 189.JPG  
OOK Offline




Beiträge: 3.597

20.02.2014 21:05
#6 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Frank,
das verspricht interessant zu werden. Wäre es nicht möglich, die beiden Ausfahrten aus der Spitzkehre getrennt zu führen? (Zeitgleiche Ein- und Ausfahrt)

Sei mal so nett, deine Bahnhöfe zu benennen. Das erleichtert die Kommentierung.

Wozu dient die Rücklaufstrecke ins den SBH gleich nach Durchfahren des ersten Bahnhofes?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Minimax
Beiträge:

21.02.2014 17:38
#7 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Otto,

Eine feste Vorstellung vom Konzept der Anlage habe ich bisher noch nicht, aber sie könnte etwa so sein:

Von Frankfurt/M.-"NiederWART" läuft die zweigleisige Hauptstrecke nordwärts ins hessische Mittelgebirge entlang der Lahn. Irgendwo dort zweigt die eingleisige Hauptbahn ab, welche die Strecke über "Talheim" in die Stadt "Neustadt"am Berge führt, die Oberzentrum der Region ist und entsprechend versorgt werden muss. Aufgrund der Topographie muss die eingleisige Hauptstrecke dorthin mit 2,5 % trassiert werden und die Strecke konnte nicht weiter fortgeführt werden, so daß Neustadt ein Kopfbahnhof ist. Neustadt wird aufgrund seiner Bedeutung auch von Schnellzügen mit bis zu 24 Achsen angefahren. Außerdem machen Dg hier Kopf und werden umgebildet. Der Bahnhof verfügt über ein großes Postamt, Stuckgutrampen, GS, LStr. und Rampe. Außerdem wird eine große Maschinenfabrik bedient. Wegen des Platzmangels und schwierigen Geländes mußte das in Neustadt erforderliche BW direkt an den Bahnhofskopf gelegt werden, weshalb die Loks über die Drehscheibe direkt an die Streckengleise gelangen. Bekohlung und Reparaturgruben befinden sich an den Stumpfgleisen der Drehscheibe neben dem 6-ständigen Lokschuppen.
In Neustadt schließt die noch steiler trassierte Nebenbahn nach "Burghausen" an, die überwiegend mit steilstreckentauglichen Fahrzeugen befahren wird (93, 94, 95, 213). Hierher fahren Personenzüge mit bis zu 12 Achsen, PmG, Triebwagen und Nahgüterzüge. Burghausen hat landwirtschaftlich bedeutende Bahnkunden, die über Rampe und LStr. bedient werden. Außerdem befindet sich hier ein großer Güterschuppen und ein Raiffeisenlager mit Getreidesilos.
Der Bahnhof Talheim wird von Schnellzügen und Dg durchfahren und von Personenzügen und Ng aus Neustadt bedient. In ihm finden aber Überholungen und Begegnungen auf der eingleisigen Hauptstrecke statt, weshalb er ausreichende NL aufweist (32 Achsen).
Die Anlage ist in Epoche 3a - 4 angesiedelt, die Strecken sind nicht elektrifiziert (damit Mann mehr Sounderlebnis hat...).

Ich weiß, dass die Anlage, die den vorhandenen Raum "voll" ausnutzt, leicht überladen wirkt, da fast nur Bahnhöfe zu sehen sind. Aber ich habe nun mal den Anspruch auf MINImalem Platz MAXimalen Betrieb zu machen. Es steht mir eben "nur" dieser Raum zur Verfügung (immerhin, ein Raum!).

Hier die Gleisfunktionen:

Talheim: 1 = LStr., GS, Bahnsteig Triebwg.; 1a u. 2 = Anschluß Gewerbebetrieb, 3 u. 4 Bahnsteiggleise, 4a = Anschluß Brauerei.

Neustadt: 1 = Post, Stückgut, 1a - 3a = Abstellgruppe, 4a = Anschluß Maschinenfabrik, 2 = Nebenbahngleis/Tw.; 3,4,6 = Bahnsteiggleise, 5 = Lok/Kurswagen; 7 = Umfahrgleis, 8 = Abstellgleis; 9 = LStr., Rampe; 10 = Kopframpe; 7a = Waage, Lademaß, Abstell; 8a = Güterschuppen.

Burghausen: 1 = Güterschuppen, 2 = Umfahrgleis, 2a = Anschluß Raiffeisen; 3 = Bahnsteiggleis, 3a = Umsetzgleis Lok, 4 = LStr., Kopf/Seitenrampe.

Die Überlegung, daß die Nebenbahn schon im Bahnhof angeschlossen wird, habe ich trotz der damit verbundenen Reize verworfen, weil: 1. Die mehrgleisige Einfahrt sehr "mächtig" für den doch kleinen "Groß"Stadtbahnhof wäre, und die freie Verfügbarkeit aller Gleise nicht mehr gegeben wäre, 2. die NL der Bahnsteiggleise oder der Abstellgruppe verkürzt würde und 3. Die Bedienung nur eines einzigen Zuges und des Stellwerkes mich schon ausreichend fordert und ich dafür immer die 2. Person am Regler bräuchte. Aber ich weiß, für den Betrieb wäre es Gold wert...

Durch den Einbau der Rücklaufstrecke ist es möglich im Blockbetrieb im Hundeknochen Züge "vorbeifahren" zu lassen (mit autom. Wechsel im SBH).
Außerdem ermöglicht diese Strecke, dass die aus Neustadt kommenden Züge auch hier gestürzt werden können und der Bahnhof auch als "Spitzkehre" zu nutzen ist. So können z. B. geschobene Wendezüge immer Lok voran in den SBH gelangen. Aber ich weiß wohl, dass diese Strecke rein "betrieblich" gesehen, eine Sünde ist...

Viele Grüße, Frank

Minimax
Beiträge:

21.02.2014 17:46
#8 RE: Minimax Thread geschlossen

Hier der Systemplan

Angefügte Bilder:
frank011-1.jpg  
Minimax
Beiträge:

21.02.2014 17:48
#9 RE: Minimax Thread geschlossen

und hier der Anlagenplan:

Angefügte Bilder:
frank012-1.jpg   frank013-1.jpg   frank014-1.jpg  
OOK Offline




Beiträge: 3.597

21.02.2014 19:28
#10 RE: Minimax Thread geschlossen

Achtung, für eine Anlagenvorstellung in dieser Breite ist jetzt hier im Vorstellungsforum nicht der richtige Platz. Ich verschiebe daher in Kürze nach "Konkrete Konzeptionen..."

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Minimax
Beiträge:

23.02.2014 10:24
#11 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Otto,

an welches Gleis hättest du die doppelte Bahnhofseinfahrt (NB) angeschlossen?

Die Umlaufstrecke hinter Talheim zum SB könnte Konzeptionell auch den Zweck erfüllen, dass sie der weiterführende Hauptast der Hauptstrecke ist (Richtung Kasselhöhe), von der nach Talheim (im Tunnel) die Stichstrecke der Hauptbahn nach Neustadt abzweigt. Die Begründung für die Gleientwicklung Talheim könnte dann sein, dass über den Hauptast zeitweise Züge (aus Niederwart Richtung Kasselhöhe)umgeleitet werden und hier kreuzen oder überholen.
Damit wäre die Strecke sogar im Konzept enthalten und es gäbe eine Begründung, dass auch die Relation Neustadt-Kasselhöhe existiert, für die in Talheim Züge wenden müssen.
Aber gab es das, dass von einer eingleisigen Hauptstrecke eine solche als Stichbahn abzweigt?

Grüße
Frank

Minimax
Beiträge:

01.03.2014 19:49
#12 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo,

da bisher noch kein konkreter Verbesserungsvorschlag kam, ergänze ich hier noch das Betriebskonzept:

Aus Ffm. Niederwart fahren Dg und Personen-/ Schnellzüge über Talheim, wo sie nicht halten, nach Neustadt. Dort werden DG umgebildet und Wagen für die Bedienung der Anschlüsse und der Bahnhöfe Neustadt, Talheim und Burghausen ausgetauscht. Nach Restauration im BW bzw. Lokwechsel kehren diese Züge wieder über Talheim nach Niederwart zurück. Personenzüge und D-Züge haben Anschluß an Nahverkehrszüge nach Burghausen und Talheim. Gelegentlich gehen auch Kurswagen über, die auf Gleis 5 kurzzeitig abgestellt werden. Die Relation Talheim-Neustadt-Burghausen wird von Personenzügen aus Neustadt bedient. Diese fahren auf den Gleisen 2 und 4 in Neustadt ab. Durch Nahgüterzüge aus Neustadt werden ebenfalls die Bahnhöfe Talheim und Burghausen mit ihren Anschliessern bedient. Für die Zugbildung verfügt Neustadt über mehrere Abstellgleise für Personen- und Güterwagen. Ausserdem werden im BW die in Neustadt beheimateten Lokomotiven mit Kohle bzw. Öl versorgt und repariert. Das große Postamt und der Stückgutladebereich (Gleis 1) erfordern einen großen Umschlag, so dass hier ständig mit den Personenzügen mitgebrachte Pack-, Post- und Stückgutwagen be- und entladen werden. Auch Leig-Einheiten fahren das Gleis 1 an, das zum rangieren der Abstellgruppe zeitweise geräumt werden muss.
Eine Besonderheit ist der "Moha"-Milchtankwagen, der in Burghausen befüllt wird, um mit dem ersten Frühzug nach Neustadt zu gelangen und von hier aus dem nächsten D-Zug nach Ffm. Niederwart beigestellt wird...
Einen Fahrplan habe ich noch nicht erstellt, er wird aber denke ich mind. 2 Bediener erfordern.

vauhundert
Beiträge:

03.03.2014 14:56
#13 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Frank

und ein herzliches Willkommen.
Für Deine aufgeführten Fragen bist Du hier im falschen Unterforum und wirst daher schon zu wenig Resonanz bekommen.
Ich habe meine Vorstellung auch übertrieben und meine AltMOBAgeschichte, welche eigentlich nirgends anders hinpasst, auch ohne viel Antworten hier stehen.
Mein sich daraus entwickeltes neues Projekt ist noch in der Mache und wird dann völlig auseinandergerissen in diversen Unterforen vorgestellt werden.

Beste Grüße aus dem Bergischen

Michael

OOK Offline




Beiträge: 3.597

06.03.2014 11:38
#14 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Frank,gerade habe ich dir im "ideologischen" Unterforum Betrieb vs. Fahrbetrieb geantwortet. Jetzt noch dazu was in deiner Anlagenvorstellung.
Du hast folgenden Plan deines Untergeschosses eingestellt, der sehr gut deine im anderen Strang gemachten Äußerungen illustriert:


Überlege mal, wie viele unsichtbare Meter ein Zug zurücklegen muss, um dann für zwei Sekunden sichtbar zu werden. Und wieviel Lärm das macht, wenn da nur zwei Züge unterwegs sind. Und was machst du die ganze Zeit? Lauerst du gespannt auf die wenigen köstlichen Genusssekunden oder rangierst du, ohne auf das ganze Gerödel zu achten, auf den eingleisigen Strecken?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Minimax
Beiträge:

06.03.2014 21:53
#15 RE: Minimax Thread geschlossen

Hallo Otto,

letzteres!

Der Automatikbetrieb dient bei mir fast ausschließlich der Unterhaltung der insbesondere jüngeren Anlagenbesucher, damit "was los ist".
Und gelegentlich erfreue ich mich auch einfach mal nur an den "vorbeirauschenden" Zügen, die ich mühevoll in Neustadt gebildet habe.
Ich gebe aber ganz freimütig zu, dass ich im Gegensatz zum gezielten Abruf einzelner Züge diesen Modus nur zu etwa 5 % der Zeit benutze, die ich mit der Anlage verbringe.

Grüße Frank

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 8
«« Meine VWE
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de