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Dieses Thema hat 40 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Fischkopp Online




Beiträge: 409

18.02.2018 13:42
#16 RE: XXVa antworten

Moin Reiner,
diesen Platz hatte ich mir damals einfach auf dem Papier genommen, weil es ja ansonsten wirklich überhaupt nicht gepasst hätte.
Es wäre ein hartes Stück Arbeit gewesen, diesen Platz der OKL abzuschwatzen

Gruß
Alex

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

18.02.2018 18:09
#17 RE: XXVa antworten

Hi Alex,

also sind wir schon wieder weiter.

Die Saatseewerft liegt ja tatsächlich praktisch am Fuß des Bahndammes, da wird das wohl nichts mit der einen Häuserzeile als Trennkulisse. Allerdings habe ich schon eine Idee, wo Du hier im Forum Gestaltungsideen für einen bewaldeten Hang finden würdest. Ich hatte mir nur gedacht, dass der Sinn der Kulisse gerade darin bestünde, den direkten Blick auf die Strecke nach Suchtrupp zu blockieren.

Danke für die Erläuterung des Kohlenzugverkehrs. Herrlich, dass der Zug über die ganze Anlage fahren muss! Ich frage mich nur, ob die ZAK der Weisheit letzter Schluss ist. Ich sehe eine solche eher als Möglichkeit, dann und wann mal andere Fahrzeuge einsetzen zu können, so wie jeder ZS die weite Welt darstellt. Als Teil des fortlaufenden Betriebes finde ich sie überstrapaziert.

Noch zu Hell: ich hatte gedacht, dass Du diese Assoziation hattest provozieren wollen – wenn ich in die Karten "Doktor-Hell-Straße" eingebe, erscheint Kiel...

Kommt man nicht von Saatsee nach rechts zum Önklestieg?

Zur Neukölln-Szene: die finde ich auch attraktiv! Wer im linken Raum ungefähr bei den Kleingärten steht oder besser noch sitzt hat einen schönen Blick. (Ich hatte gar nicht bemerkt, dass die Strecke auf der Brücke das Gleis MaUS - weitere Betriebe kreuzungsfrei überquert. Á propos MaUS: was ist das?)

Die Situation im Gang wollte ich eigentlich vorschlagen zu belassen wie sie ist. Nur Saatsee ohne Scharniere fest installieren und die in den Gang ragende Nase des Basteltischs verschiebbar machen. Wenn's denn ginge...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Fischkopp Online




Beiträge: 409

18.02.2018 18:37
#18 RE: XXVa antworten

Moin Reiner,
ja diese Trennkulisse ist halt son Thema. Wenn sie die Bereiche wirklich trennt, muss der Lokrangierführer, wenn er nach Struchtrup (a.k.a. Suchtrupp)
immer darüber hinweg linsen, wenn er seinen Zug sehen möchte. Aber da wird sich ein Kompromiß finden.

Diese ZAK-Jongliererei ist natürlich nicht sonderlich schön, aber mir ist bis jetzt noch nichts Besseres eingefallen. Kann ja noch kommen.

Hm, ja, war mir halt nur so als Straßenname eingefallen, damit es erstmal nen Namen hat.

Links, rechts, das sind doch bürgerliche Kategorien!

Die MaUS ist die Maschinenbau-Union Sottrup, also meine Version der MaK in Kiel, mit ähnlichem Produktionsspektrum.

Wenn man kurz nachdenkt, könnte man ja auch darauf kommen, einfach den Basteltisch wegzuklappen, aber ich sach ma nix, nä?

Grüße
Alex

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

18.02.2018 19:21
#19 RE: XXVa antworten

Yo,

ich wollte halt, dass der Zugführer aufsteht. Autsch, dann müsste der ja das gebogene Gleis im Gang rechts blitzartig wegräumen. und Denkfehler, .

Zitat von Fischkopp im Beitrag #18
Die MaUS ist die Maschinenbau-Union Sottrup, also meine Version der MaK in Kiel, mit ähnlichem Produktionsspektrum.
Dann kommen von dort ja wohl häufiger fabrikneue Dieselloks! Auch eine Methode, die akute Epoche scharf einzugrenzen.

Zitat von Fischkopp im Beitrag #18
Links, rechts, das sind doch bürgerliche Kategorien!

- sagte X.X. (Politikernamen nach Wahl einsetzen) und vergeigte seinen/ihren Wahlkampf wegen Konturlosigkeit.

Schön' Abend noch,
Reiner

hmmueller Offline



Beiträge: 307

18.02.2018 19:34
#20 RE: XXVa antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #18

Links, rechts, das sind doch bürgerliche Kategorien!


Ach wie schön - ein Känguruhkenner! (und ein Fan des Gleiswechselbetriebs? - naja - zweigleisige Strecken sind nicht so hierzuforum)

H.M.

Fischkopp Online




Beiträge: 409

20.02.2018 20:55
#21 XXVIa antworten

Moinsen,
tja ja, geschmackvoll eingestreute, popkulturelle Referenzen sind doch das I-Tüpfelchen eines jeden Foren-Beitrags....
(Der mit dem Gleiswechselbetrieb war auch nicht schlecht)
Hier nun ein grober Ausschnitt aus Version XXVIa, die Reiners Gedankengang aufnimmt:


https://www.pic-upload.de/view-34879859/...kXXVIa.png.html

Saatsee liegt jetzt auf der selben Seite wie das Kraftwerk und wird von ihm durch eine Kulisse getrennt.
Die vollen Kohlezüge werden jetzt links (das echte links) in die Entladehalle durch die Kulisse geschoben
und dort durch ihr leeres Gegenstück ersetzt.

Vorteile:
-Folgt der Lokrangierführer seinem Zug von Saatsee, muss er den Durchgang nur noch einmal betreten und die Trassen wegklappen.
-Das Problem mit der Trennkulisse hat sich erledigt.
-Die ZAK-Jongliererei hat sich auf ein Minimum reduziert.

Nachteile:
-Das wegzuklappende Trassenteil überm Gang wird komplizierter.
-In Saatsee blockieren die Kohlezüge dauerhaft zwei Gleise. dadurch habe ich trotz mehr Gleisen weniger Freiraum.
Zudem sieht das komisch aus, wenn da immer ein voller und ein leerer Kohlenzug rumstehen.

Ich müsste für die beiden Garnituren zwei zusätzliche Gleise zwischen Kraftwerk und Saatsee legen und diese mit einer weiteren
Kulisse abtrennen.

Soweit ich erstmal,

Gruß
Alex

Fischkopp Online




Beiträge: 409

07.10.2018 17:47
#22 Wer keine Arbeit hat... antworten

......macht sich welche. Und wer Wechselstrombahner ist, polarisiert seine Weichen.

In den letzten paar Monaten wars ja recht ruhig hier, was aber nicht heißt, das nichts
passiert wäre. So will ich in mehreren Teilen berichten, was sich getan hat.
Hier nun ein Zwischenstand dessen, was bereits am Basteltisch entstanden ist.
Über meinen selbstgebauten Bauchladen hatte ich ja im Handregler-Thread schon berichtet.

Ich hatte meine Unzufriedenheit mit der Optik der Produkte aus dem Hause M ja schon mal angedeutet.
Der Hauptpunkt neben dem Eigenbau des Mittelleiters sind bei meinen Weichen die polarisierten Flügelschienen,
die mir diese ganze PuKo-Rampe spart, die das Gleisbild so verunziert. Dazu auch die Skizze.
Die technische Umsetzung ist genau die selbe wie bei einer manuell bedienten Gleichstromweiche,
ein Ein/Ein-Schalter, der die Zungen bewegt, das Gestänge in den Endlagen hält und den Strom umstellt.
Funktioniert sehr gut bis jetzt, eine Prototyp-Weiche ist schon fertig.
Ansonsten sind die ersten 1,5 Module des Önkelstieges fertig,
namentlich die Halle mit der Kranbahn der Stahlhandlung H. Hecht.
Kein High-End-Modellbau, der erste Versuch eben...


https://abload.de/img/dsci2999ncibv.jpg

Hier noch die Prinzipskizze für die Weichen:


https://abload.de/image.php?img=schemaweichenmud7g.png

Schönen Sonntag noch,
Alex

Fischkopp Online




Beiträge: 409

07.10.2018 21:01
#23 Versuch Nr. 30 antworten

Reiners Worte über die viele ZAK-Jongliererei habe ich lange in meinem Herzen bewegt, sodaß
die Partien an den Ufern des Obereiderkanals nun recht radikal umgestaltet wurden.
Wo sich zuvor das Kraftwerk befand, liegt jetzt nur noch das Umsetzgleis.
Die eigentlichen Kraftwerksanlagen hingegen sind auf die andere Seite der Brücke gewandert.
Zwischen Kraftwerksgebäude und Kanal verläuft nun das Gleis zur MaUS und eventuellen weiteren Betrieben,
daneben liegt das Gleis der Entladehalle.
Beide Gleise münden allerdings in eine viergleisigen Schiebebühne im Inneren des Gebäudes,
welche zum Austausch und zur Aufbewahrung der Kohlenzuggarnituren dient.
Diese hat ebenfalls einen Anschluß an die Saatsee-Gleisgruppe auf der anderen Seite der Kulisse.
An dieser Stelle kann auch ein separates Gleisstück angesetzt werden,
welches den Fahrzeugaustausch zwischen MaUS-Fiddleyard, Strecke vor dem Kraftwerk und Saatsee möglich macht.
Dort, wo in der Zeichnung das X ist, befindet sich der Platz, von wo aus die Bedienung des Kraftwerks überwacht wird.
Von hier aus kann die Schiebebühne bedient werden, und die Kulisse ist hier so weit abgesenkt, daß man die Kraftwerksszenerie bequem einsehen kann.
Dieses zentrale Off im Kraftwerksgebäude erspart nun sämtliches Hantieren mit Kohlezügen in ZAKs.
Ich glaube, das ist doch besser so.
Im Zuge all dessen hat sich auch die Zunge insgesamt verschmälert,
sodaß jetzt genügend Platz zum Durchgehen zwischen Saatsee und dem Basteltisch ist, ohne irgendwas irgendwo hinklappen zu müssen.
Ansonsten haben sich nur Details verändert, wie die Lage des Bahnübergangs und die Gestaltung des Klappteils.
Zu guter Letzt hat die Ortslage Struchtrup Gestalt angenommen. Kernstück ist die angeschnittene Wendeschleife der in den 60ern stillgelegten Linie 2,
an die nur noch ein paar Gleise im Pflaster, Rosetten in den Wänden der umliegenden Häuser und die Wartehalle erinnern.


https://abload.de/img/30j2isl.png


https://abload.de/img/detailkraftwerkczcxd.png

Hier nochmal der Bereich des Kraftwerks vergrößert. Ich kann noch nicht ganz abschätzen, wie breit die Schiebebühne und so die Kraftwerksbauten
insgesamt werden und ob das so wie gedacht aufgeht. Input ist natürlich immer willkommen.

Schönen Sonntag Abend noch,

Alex

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

08.10.2018 11:03
#24 RE: Versuch Nr. 30 antworten

Hallo Alex,

nur eine Verständnisfrage: heißt "grau" in der Darstellung (#22) der Weichen "stromlos"?

Gruß,
Reiner

Fischkopp Online




Beiträge: 409

08.10.2018 11:22
#25 RE: Versuch Nr. 30 antworten

jopjop

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

08.10.2018 18:56
#26 RE: Wer keine Arbeit hat... antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #22
... Der Hauptpunkt neben dem Eigenbau des Mittelleiters sind bei meinen Weichen die polarisierten Flügelschienen, die mir diese ganze PuKo-Rampe spart, die das Gleisbild so verunziert. Dazu auch die Skizze.

So ganz ohne Puko-Rampe wird es nach meiner Erfahrung nach nicht funktionieren. Wichtig sind jetzt Probefahrten mit allen Fahrzeugen. Bei mir folgte der Schleifer einiger Fahrzeuge lieber der Schiene als darüber zu klettern.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Fischkopp Online




Beiträge: 409

08.10.2018 19:08
#27 RE: Wer keine Arbeit hat... antworten

Moin Hubert,
da könntest Du recht haben.
Das wird wohl bei jedem Schleifer-Fabrikat anders sein...
Wenn ich mal wieder zu Hause bin, werd ichs mal testen.

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

16.10.2018 23:01
#28 RE: Versuch Nr. 30 antworten

Hi Alex,

so richtig kann ich mich gerade nicht einlesen, und stecke auch nicht mehr so tief in der Planung drin. Nur:

Die Reduzierung der Straßenbahn auf ein paar Reminiszenzen an eine stillgelegte Strecke hat mich erst einmal geschockt! Erste Reaktion: Protest! Gut, der ist abgeflacht, weil doch hier "weniger ist mehr" gelten könnte. Zweite Reaktion: naja, das hatten wir doch in Motharshausen auch schon mit dem Schmalspurlokschuppen. Dritte Reaktion: nee, es ist genau anders herum: in Motharshausen wurde der Lokschuppen überflüssig bzw. überholt, weil die Bahn auf Normalspur ausgebaut (!) wurde, bei Dir wurde die Linie 2 zurückgebaut. Nur: ich habe so etwas durchaus mitgekriegt - und da gab es dann einen Busverkehr als Ersatz auf derselben Strecke mit entsprechend überfüllten Bussen im Berufsverkehr.

Und zumindest diesen wünsche ich mir. Und diesmal will ich auch gar keine große Umgestaltung provozieren - mir würden ein paar Haltestellenschilder genügen. Oder Du wünschst Dir zu Weihnachten einen fernlenkbaren Wiking-Bus...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Fischkopp Online




Beiträge: 409

19.10.2018 23:36
#29 RE: Versuch Nr. 30 antworten

Moin Reiner,
das mit der Haltestelle hatte ich genauso vor, wie Du es ansprichst.
Ich orientiere mich dabei an der ehemaligen Wendeschleife der Kieler Linie 1
in der Herthastraße, deren Wartehalle ich auch übernehmen möchte.
Und zusätzlich zur zeitlichen Indentifizierung lässt sich die Szenierie
auch zur Schaffung von räumlicher Identität nutzen, indem der Stadtverkehr
von der Autokraft (so heißen bei uns die Bahnbusse) übernommen wird.
Ich muss nur vor jedem Wechsel des Zeitraums des Bus austauschen und
Zeit und Ort der Handlung sind auf einen Blick ersichtlich

Grüße
Alex

Fischkopp Online




Beiträge: 409

02.01.2019 23:10
#30 Der erste Betrieb antworten

Moin zusammen,
heute Abend möchte ich mal von einem freudigen Ereignis berichten,
das mich in meinem eingeschlagenen Weg bestätigt und motiviert, weiterzumachen.
Ich dachte mir, das teile ich mal mit Euch.
Das Stammgleis entlang des Önklestieges (zur Orientierung: im Plan unten rechts
vor der Tür) konnte weitestgehend fertiggestellt werden, sodaß es beim Modultreffen
der Märklin Insider Treffs Kiel und Lübeck über den Jahreswechsel seine Feuertaufe
bestehen konnte. Es war Teil einer Industrieanschlußbahn mit zwei Stammgleisen und einer
Rangiergleisgruppe, die von der Vorstellgruppe der Hafenbahn aus bedient wurde.
Gefahren wurde auf der Hafenbahn im Zugleitbetrieb, meist als Rangierfahrten.
Zugfahrten endeten und begannen im Hafenbahnhof lediglich in Richtung DB-Netz.
Die Kommunikation mit dem Fahrdienstleiter des Anschlußbahnhofs ans DB-Netz erfolgte
per Funkgerät, vielleicht wird der Hafenbahnhof nächstes Jahr auch mal an das Telefonnetz*
der übrigen Strecken angeschlossen, dann stünden die Funkgeräte für den Rangierfunk zur Verfügung.
Mal sehen, was sich da machen lässt.
Der Önkelstieg hat also schon planmäßigen Zugverkehr gesehen, Jahre bevor die Anlage voll
betriebsfähig sein wird. Ein gutes Gefühl, wie ich finde.

Hier noch ein Bild des Industriebahn-Arrangements:


https://abload.de/image.php?img=20181231_17015000e1t.jpg

*Das "Staatsbahnnetz" wurde im Zugmeldeverfahren betrieben, die Fahrpersonale hatten entsprechende Buchfahrpläne als A4-Ausdrucke zur Verfügung.
Das erwähne ich deshalb nochmal, weil es sich bei den Fahrpersonalen fast ausschließlich um Gäste handelt, denn unsere Fahrplantage sind öffentlich
zugänglich und werden von uns auch aktiv beworben. So reicht die Alterspanne der Zugmannschaften von 5 bis 75, von Leuten die schon seit Jahren dabei sind bis
hin zu Kindern die grade mal einen ICE identifizieren können.
Ich finde, daß das ein toller und auch für uns spaßiger Weg ist, die Menschen mit dem System Eisenbahn in Berührung zu bringen.
Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen eine Anregung, so etwas auch mal in seiner Nähe anzustoßen

Grüße
Alex

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