Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung

09.08.2023 09:45 (zuletzt bearbeitet: 09.08.2023 09:48)
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#1 Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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OOK

Ich eröffne mal dieses Unterthema, um das Thema Identität, das mit Alex' Ortswechel ins Schleudern geraten ist, unabhängig von seinen beiden Beispielen allgemeiner weiterführen zu können. Dazu zitiere ich mal Sebastians diesbezüglichen Post:

Zitat von Sebastian im Beitrag Anschlußgleise, meerumschlungen
Letztes Jahr habe ich mit einem Freund in dessen Cessna zwei Flüge über Schleswig-Holstein gemacht, und dabei festgestellt dass es (Windkraftanlagen mal ausgeblendet) zwei buchstäblich "hervorragende" Dinge gibt:

1. Getreidesilos: Die gibt es auch anderswo, aber nirgendwo sind sie so häufig, riesig und weithin sichtbar wie in SH. Deswegen wäre ein mächtiges Silo (egal ob ein 3D oder auf der Hintergrundkulisse) entlang meerumschlungener Anschlussgleise sehr identitätsstiftend; es muss ja nicht genau das sein das in Rendsburg steht.

2. Kanalbrücken: Über den NOK ragen riesig hohe Kanalbrücken (Eisenbahn oder Straßen) mit den entsprechenden Zufahrtsrampen, und die sind weithin sichtbar. Die Rendsburger Brücke ist nochmal ein besonderes Bauwerk mit extrem hohem Wiedererkennungswert, aber "irgendeine" Hochbrücke die auf der Kulisse im Hintergrund zu erahnen ist würde die Anlage sehr gut verorten.
(Hervorhebungen von mir)

Nun wissen wir ja eigentlich, warum sich das Ulmer Münster nicht als Identitätsstifter eignet, weil es jede Anschlage erschlägt. Ich hatte ursprünglich vor, das Dort Schluft auf der BAE mit einem 1:45-Modell des bekannten Elender Kirchleins (gibts bei BUSCH in H0) zu vervollständigen, habe darauf jedoch nach dem Aufstellen eines Papierdummys verzichtet. Selbst dieses Miniteil war zu hoch.
Meine "riesigen" Fichten sind, wie schon mal erwähnt wurde, ziemlich halb so hoch die maßtäblich wäre.
Deswegen sehe ich die riesigen Getreidesilos (die wohl noch größer sind als die in der Kanadischen Prärie) kritisch. (Gibt es Maße?) Eins davon auf einer noch so großen Anlage und jede Ahnung von Entfernung ist dahin.
Gruß

Otto

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09.08.2023 13:18 (zuletzt bearbeitet: 09.08.2023 13:20)
#2 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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In Niederpöllnitz, direkt am Bahnhof (das wäre genau auf meiner Anlage Triptis II) steht das gewaltige Kraftfutterwerk HaGeVa, die Siloanlage umfasst mehr als hundert Einzelsilos!
https://web.archive.org/web/201610131135...ge/17275670.jpg

Irgendwie musste das dargestellt werden, in der Originalgröße aber nicht möglich.

Ich habe also die Anzahl der Silos etwas reduziert, ich denke, dass das der Identitäts-Idee nur wenig schadet. Zumal ich kaum damit rechnen muss, dass sich mal ein Lokführer mit Vorbild-Streckenkenntnis in meinen Keller verirrt:


Mit Hp1-Gruß - Helmut_D


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09.08.2023 14:18
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#3 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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OOK

Gutes Beispiel für selektive Komprimierung, Helmut, für regionale, nein lokale Identität erst recht.
Wie hoch ist das Bauwerk denn auf deiner Anlage?

Gruß

Otto

OOK
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09.08.2023 14:52
#4 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Die Gesamthöhe ist 17 cm, das Original ist also etwa 15 m hoch. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich das aus einem Bausatz der amerikanischen Firma Walthers kombiniert. Mit Gruß - Helmut


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10.08.2023 16:55 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2023 17:01)
#5 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Hallo Otto,

Zitat von OOK im Beitrag #1
Deswegen sehe ich die riesigen Getreidesilos (die wohl noch größer sind als die in der Kanadischen Prärie) kritisch. (Gibt es Maße?) Eins davon auf einer noch so großen Anlage und jede Ahnung von Entfernung ist dahin.


Zwei Dinge dazu:

Die "Monstersilos" in SH sind riesig, ich wollte aber nicht dafür plädieren dass sie maßstäblich und als freistehendes Gebäude auf eine Anlage müssen. Sie können auch als Halbrelief an der Hintergrundkulisse stehen, selektiv komprimiert sein, oder überhaupt nur auf der Hintergrundkulisse in der Entfernung zu sehen sein. Wenn du mal in Rendsburg bist sind Hochbrücke und Silo auch von vielen Orten in der Stadt nur in der Ferne zu sehen, aber sie verorten eine Anlage genauso wie auf deiner BAE der schneebedeckte Brocken das auch tut.

Außerdem: auf meiner Anlage sind auch diverse große Landhandelsgebäude teils geplant, teils gebaut. Mitunter sind die, für typische H0-Verhältnisse, sehr groß Und einige Bahnhöfe werden davon dominiert, aber das war beim Vorbild ja nicht anders. Bei mir ist das größte Silo 35cm hoch, das wirkt in H0 riesig. Aber einen 3m langen Bahnhof erschlägt es deswegen noch lange nicht, die Entfernungen auf der Anlage kommen mir deswegen nicht kleiner vor. Und bei einer An-der-Wand-Anlage, rundum mit Mittelzunge, sieht man es ja nur wenn man vor diesem Bahnhof steht - bei einer Kompaktanlage ist das sicher anders.

Als Beispiel mal hier der Link zu Fotos vom Bahnhof Leeste bei Bremen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?108,6367697

Dort standen am Bahnhof bis vor wenigen Jahren die riesigen Kraftfutterwerke der Firmen Landwehr und Wernicke, die dominierten den Bahnhof und das ganze Ortsbild. Ein Modell des Bahnhofs Leeste ohne diese (oder ähnliche) Silos, wenigstens auf der Kulisse, würde total "falsch" wirken.

Gruß,
Sebastian


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10.08.2023 22:49
#6 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Na gut,

wenn es schon auf meinem Mist gewachsen ist, will ich hier mal was beitragen.

Hochbrücken und Silos also.
Wenn ich das richtig überblicke, gibt es fünf Eisenbahn-Hochbrücken, davon drei ursprünglich als Stahlfachwerk ausgeführt, alle drei haben mindestens ein Silo nebendran.

Ich fange mal von mir aus gesehen ganz hinten an, in Hochdonn:

https://www.lookphotos.com/de-de/bilder/...n-Zug-Schleswig

Dann kommt Rendsburg:


https://abload.de/image.php?img=20220925_161601cdcws.jpg


https://abload.de/image.php?img=20220925_1638492sezp.jpg

Ein wirklich schönes Bild von Silos und Hochbrücke hab ich leider nicht, nur ein Übersichtsbild vom Hafen und eines, das zumindest im Hintergrund die Brücke hat.
Auf der linken Straßenseite unter den Kranbahnen lag übrigens mal ein Gleis.

Das richtige Monstersilo findet sich dann zu Hause, sprichwörtlich, man kann es von unserem Wohnzimmer aus sehen:


https://abload.de/image.php?img=20160508_06170100cs7.jpg


https://abload.de/image.php?img=dsci39859tccq.jpg

Zur Einordnung der Größe mag das zweite Bild dienen, ich stehe ungefähr in 50m Höhe auf der Prinz-Heinrich-Brücke, das Silo dürfte also seine mehr als 60m haben. Der kleine orangefarbene Fleck unten rechts ist übrigens eine Northrail-Gravita.

Die Kombi hohe Brücke+hohes Silo wird man so also wohl nur am NOK finden, aber da es auch wirklich nur drei solche Situationen sind, fällt das wohl mehr unter sekundär typisch, anstatt identitätsstiftend.

Gibt es denn mehr als drei Wollsack-Formationen im Harz? Wenn ja, würde ich das als das leistungsfähigere Ident-Element einordnen wollen.

Gruß
Alex


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11.08.2023 08:43 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2023 08:43)
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#7 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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OOK

Hallo Alex,
erstmal danke für die eindrücklichen Bilder vom NO-Kanal. Welche Konsequenzen man daraus für die Modellbahn ziehen kann, bleibt erstmal offen. Wir pirschen uns langsam ran.
Dann fragst du

Zitat von Fischkopp im Beitrag #6
Gibt es denn mehr als drei Wollsack-Formationen im Harz? Wenn ja, würde ich das als das leistungsfähigere Ident-Element einordnen wollen.
und ich fühle mich angesprochen. Die Antwort ist ja, mindestens zehnmal so viele, wenn auch nicht alle so spektakulär sind wie der Ottofelsen. ;-)

Gruß
Otto

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11.08.2023 10:03 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2023 10:06)
#8 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Zitat von OOK im Beitrag #3
Gutes Beispiel für selektive Komprimierung, Helmut, für regionale, nein lokale Identität erst recht.
Wie hoch ist das Bauwerk denn auf deiner Anlage?

Ich habe anhand der Bilder mal abgeschätzt, wie weit ich es mit der selektiven Komprimierung speziell in der Bauwerkshöhe getrieben habe:

Das Original in Niederpöllnitz (siehe Link) hat etwa 13 Geschosse, das kann man an der Anzahl der Fenster abzählen; mein Modell hat nur sieben, das heißt, dass das Original beinahe doppelt so hoch ist. Da hätte der Platz auf der Anlage auch in der Höhe nicht ausgereicht.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

EDIT: Die Bauwerke in den gezeigten Bildern aus Norddeutschland haben noch viel mehr Fenster in der Senkrechten!


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14.08.2023 22:46
#9 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Ich gebe mal zu bedenken, dass auch in anderen Regionen in Deutschland Häfen gebaut wurden und diese oft Lager- und Industrieansiedlungen haben. Große Siloanlagen für alle möglichen Güter sind da keine Seltenheit. Und haben dann auch gerne mal eine Eisenbahnbrücke. Ich denke das gerade mal an Neuss. Ergo: für mich nicht identitätsstiftend.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

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10.10.2023 22:19
#10 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Moinsen!

Damit eine Identität erkannt werden kann, muss sie natürlich bekannt sein.

Ich könnte die Landschaftsformation des Harzes nicht von der des Pfälzerwald unterscheiden. Und eine westfälische könnte ich nicht von von rheinländischer Architektur unterscheiden.

Dagegen ist für mich ein Binnenhafen, selbst wenn er so gross wir Duisburg ist, klar von einem Seehafen, selbst wenn er so klein wie Bremen *) ist, zu unterscheiden. Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: Kahn oder Schiff - sie unterscheiden sich.

Entsprechend unterscheiden sich auch die Umschlaganlagen und Silos. Und der imposante Bogen (Konstruktionshöhe 47,5 m) der Hammer Brücke in Neuss (die aber bloss eine garantierte Durchfahrthöhe von bummelig 7 Metern hat) passt
beinahe ganz unter eine Hochbrücke (Durchfahrthöhe mindestens 42 Meter).

Im flachen Marschland können die kilometerlangen Rampen einer Hochbrücke landschaftsgestaltend sein.

Eine solche Hochbrücke auf der Hintergrundkulisse ist für jeden, der mit dem Kielkanal vertraut ist, klar identitätsstiftend. Sowas gibt es nicht in Neuss und nicht einmal in Duisburg. In Deutschland kenne ich nichts vergleichbares.

Holt Di fuchtig!

Heiko


*) Dafür hat Bremerhaven aber ein beneidenswertes - und vermutlich einmaliges - Klappbrücken-Ensemble mit expressionistischen Brücken- und Maschinenhäusern


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10.10.2023 22:23
#11 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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10.10.2023 23:00 (zuletzt bearbeitet: 10.10.2023 23:01)
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#12 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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HFy

In Neuss gibt es seit 50 Jahren eine Hubbrücke für die Eisenbahn: https://neuss.rheinische-industriekultur...s-gesamtanlage/
Wenn auch im Flachland, liegt Neuss nicht in Norddeutschland. Die Brücke könnte von ihrem Baustil überall stehen, und im Laufe der letzten Jahrzehnte sind auch im Bau von Wohnhäusern die landschaftstypischen Baustile aus der Mode gekommen, so daß es mit fortschreitenden Epochen schwieriger wird, eine Anlage mithilfe von Bauwerken zu verorten. Ein Einfamilienhaus mit pseudo-alpenländischen Balkonen kann man zum Beispiel auch in der Eifel finden, und auch sonstwo verirrt sich der Geschmack in alle Erdteile. Für den örtlichen Baustil bestimmend ist die Verfügbarkeiten von Baustoffen (Ziegel- Fachwerk- und Steinbauten gibt es hier herum) oder die Größe des Bauernhofs (Erbteilung oder Anerbenrecht). Die Länderbahnen hatten je eigene Entwürfe für ihre Bahngebäude, aber in den letzten 100 Jahren gab es sowohl Passepartout-Bauten wie Versuche, landestypische Stile nachzuahmen.

Herbert


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11.10.2023 08:03 (zuletzt bearbeitet: 11.10.2023 10:47)
#13 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Moin,

Du sprichst hier einen wichtigen Punkt an:

Zitat von TraineeFireman im Beitrag #10

Damit eine Identität erkannt werden kann, muss sie natürlich bekannt sein.

Ich könnte die Landschaftsformation des Harzes nicht von der des Pfälzerwald unterscheiden. Und eine westfälische könnte ich nicht von von rheinländischer Architektur unterscheiden.

Die Identität muss den Betrachtern bekannt sein. Und das hängt vom Vorwissen der Betrachter ab. Viele Betrachter assoziieren mit einer Schachtanlage z.B. sofort "Steinkohle" im Allgemeinen und "Pott" im Speziellen. Beispiel gefällig? Die Minitrix-Bausätze der Zeche Zollverein mit ihrem großen Doppelbock-Gerüst verortet der Laie sofort ins Ruhrgebiet nach Essen. Der Fachkundige jedoch assoziiert sie einerseits ins Ruhrgebiet, da dieselbe Bauart auf mindestens zwei anderen Schachtanlagen gebaut wurde und andererseits ins Salzgitter-Eisenerzrevier sowie an die Werra mit ihren Kaligruben.

Je länger man sich mit einem "Projekt" befasst desto mehr Wissen eignet man sich an und es kristallierne sich dabei Elemente heraus, die man für identitätsstiftend hält. Die Überprüfung sollte man allerdings anderen überlassen ;)

Zitat von TraineeFireman im Beitrag #10
Eine solche Hochbrücke auf der Hintergrundkulisse ist für jeden, der mit dem Kielkanal vertraut ist, klar identitätsstiftend.

Man kann mit einer entsprechend gestalteten Hintergrundkulisse schon sehr viel identitätsstiftendes schaffen. Hier besteht der Trick darin, den Weg von 3D zu 2½D zu 2D zu beschreiten. Konkret am Beispiel Zeche: Verladealagen 3D, Aufbereitung 2½D als Halbrelief und Fördergerüst, Halde etc. 2D auf den Hintergrund. Leider lösen identitätsstiftende Bauten wie ein Fördergerüst i.d.R. den "Willhaben"-Reflex aus. Ich habe auch noch den Bausatz eines MEHBU-Fördergerüstes in der Schublade liegen von dem ich weiß, dass ich niemals Platz auf einer Anlage dafür haben werde...

Grüße

Jörn

Tante Edit hat den Satzbau verbessert.


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11.10.2023 15:00 (zuletzt bearbeitet: 11.10.2023 15:43)
#14 RE: Identität erzeugen: lokale und regionale Verortung
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Moin, moin Herbert,

im Gegensatz zu Klapp- oder Drehbrücken _können_ Hubbrücken identitätsstiftend, sein. Die Neusser Hubbrücke ist es aber nicht. Sie könnte überall in Deutschland sein.

Eine Modell-Kattwykbrücke (https://www.fotocommunity.de/photo/kattw...d-b-hh/40724822) aber wäre identitätsstiftend: Sie würde nie in Neuss stehen. Mit ihrer grossen Durchfahrtshöhe überspannt sie seeschifftiefes Wasser, liegt also in einem der nördlichen Bundesländer.

Zunächst hatte ich geschrieben, dass sie seeschifftiefes Wasser _ganz klar_ überspannt. Aber das ist natürlich Dummtüch. Wer sich noch nie mit dem Zusammenhang von Durchfahrtshöhen und Schiffsverkehr beschäftigt hat, sieht das nicht. Für ihn ist die Brücke nicht identitätsstiftenD - noch nicht.

[Ich sah leider erst nach dem Senden, dass dieser Punkt im Dezember 2015 ausführlich unter "Ident-Element" diskutiert wurde. Sorry]

Und natürlich macht eine hohe Brücke noch keinen Seehafen, wie ja die Müngstener Brücke zeigt. Die Hochbrücke über den Kielkanal auf der Hintergrundkulisse wird erst mit Rampen und ohne Berge drumrum so richtig identitätsstiftend. Oder mit einem Seeschiff darunter.

Mit Deinen Ausführungen zu aktuellen Bauten hast Du leider vollkommen recht.

Es grüßt
Heiko


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