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Dieses Thema hat 40 Antworten
und wurde 2.628 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 18:20
Anschlußgleise, meerumschlungen antworten

Beim Lesen dieser Zeile drängen sich dem geneigten (oder wie auch immer positionierten) Leser vermutlich zwei Fragen auf:
1. Was will DER denn wieder hier in diesem UFo?
2. Was ist das denn für ein Titel?

Also der Reihe nach:
Da ich mir ja nun sicherlich eine gewisse Reputation der Unstetigkeit in diesem Forum erworben habe, wollte ich das nicht weiter ausbauen und bin schließlich den umgekehrten Weg gegangen.
Ich habe für mich selbst geplant und dann einfach angefangen, weil ich wusste, und immer noch weiß: Das isses! Dazu später mehr.
Ich bin mir aber überhaupt nicht sicher, ob ich hier das richtige UFo erwischt habe....

Der Titel nun erschließt dem Kenner sicherlich, und dem, der es weiß leuchtet auch ein, daß es sich um eine Industriebahn in Schleswig-Holstein handelt. Auch dazu später mehr.

Ich benutze diesen Faden auch eher zur Dokumentation von Ideen und Baufortschritten, aber da ich ja noch ganz am Anfang stehe, sind Kommentare und Meinungen natürlich erwünscht.
Ich werde hier einige sehr unterschiedliche Aspekte tangieren, aber ich denke kaum, daß es sich lohnt, das auf einzelne UFos aufzufleddern.

Interesse beim Lesen wünscht

Alex

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 18:23
#2 What is... antworten

Noch nicht viel, aber eine Stellprobe und ein bisschen Gleisbau sind immer noch besser als Nichts.



https://www.pic-upload.de/view-34797198/...195914.jpg.html

Trotz seiner Unschärfe vermittelt dieses Bild noch am Besten, welche Atmosphäre ich einmal anstrebe. Zur Einordnung in die Gesamtplanung verweise ich auf später.

Zu Technischem wäre noch zu sagen, daß es sich beim Unterbau um einen der in letzter Zeit in der MIBA viel gerühmten Casani-Malkörper von boesner handelt. Kann ich übrigens nur weiterempfehlen. In vielen Größen verfügbar, perfekt verarbeitet, leicht und stabil. Ein toller Einstieg, wenn man frühzeitig Erfolgserlebnisse ohne Holzfrust braucht.

Zum erwähnten Gleisbau lässt sich noch sagen, daß ich als Wechselstrombahner bewusst nicht auf Gleismaterial von Märklin setze, sondern Gleichstrommaterial umrüste. Man kommt nämlich ohne diese hässlichen Strichkontakte des K-Gleises aus, und sie müssen auch nicht auf jeder einzelnen Schwelle thronen. Umfangreiche Versuche meinerseits haben das bewiesen.
Mein Mittelleiter besteht nun aus kurz gesagt aus Tacker-Klammern. Entweder, bei Weichen und Ähnlichem, zerschnibbelt und von oben in ein Leiterband in Gleismitte genagelt, oder, auf freier Strecke, von unten durch das Leiterband und das Trassenbrett getackert. Mit 5 mm dickem Holz und direkt aufgelegten Gleisrosten passt das wie dafür gemacht.

Die verbaute Weiche (Tillig Standard, Bausatz) musste auch einige Veränderungen über sich ergehen lassen, hier ist allerdings noch keine völlig zuverlässige Lösung gefunden. Dazu bei Zeiten mehr.

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 18:30
#3 ...and what should be antworten

Jetzt kommt der für die Meisten wahrscheinlich interessanteste Teil, der eigentliche Plan.
Ich hatte das Thema bereits in einem anderen Faden kurz angedeutet, trotzdem will ich meine Ausführungen hier kompakt zusammenfassen:

Zuvorderst eine Karte, die Wahrheit und Lüge gnadenlos aufzeigt:


https://www.pic-upload.de/view-34801709/...klage3.png.html


Wir sehen Rendsburg, alte Kreis- und Festungsstadt im Herzen Schleswig-Holsteins, dort gelegen wo Eider und Nord-Ostsee-Kanal aufeinander treffen. Die gelben Gleise oberhalb des Kanals wurden bis 1992 von der Rendsburger Kreisbahn mit einer normalspurigen Kleinlok bedient, die Audorfer Industriebahn bis 1972 zuerst mit eigenen Fahrzeugen, zuletzt mit den Werksloks der
jeweils größten Anschließer. Ganz an ihrem Nordende gab es bis 1937 einen Güterwagen-Trajekt über den Kanal zur Rader Insel.

Alles, was orange ist, entsprang meiner blühenden Phantasie, und entspricht auch zu großen Teilen dem, was am Ende auf der Anlage dargestellt werde soll.

Um Irritationen zu vermeiden, habe ich Rendsburg kurzerhand in Sottrup-Höcklage umgetauft, und gleichzeitig wirtschaftlich etwas potenter gemacht, was auch seine Einwohnerzahl steigen ließ.
Darunter hat dann natürlich das weiter südlich gelegene Neumünster zu leiden. Hoffentlich ließt nie ein Einheimischer, wie ich hier Mittelholstein umgrabe....

Als weitere Übersicht noch der Broccoli:


https://www.pic-upload.de/view-34801712/Broccoli.png.html

Und schließlich noch der eigentliche Anlagenplan:


https://www.pic-upload.de/view-34801716/...cklage.png.html

Dargestellt ist die Gleisgruppe an der Saatseewerft, Anschlußgleise in den fiktiven Straßen Önkelstieg und Dr.-Hell-Straße, sowie die weiterführende Strecke parallel zur Obereider, die Überquerung der Selbigen, der Güter- und Betriebsbahnhof Struchtup, das Kohlekraftwerk und die an der fiktiv kanalisierten Obereider entlangführenden Anschlußbahnen zu weiteren Betrieben und vor allem zur Ma schinenbau- U nion S ottrup.

Der bereits in Arbeit befindliche Teil ist das Abzweigsegment ganz unten rechts im Zuge des Önkelstieges.
Der weiße Fleck namens Struchtrup wird noch mit städtischer Bebauung überplant. Aber das ist sekundär.

Noch kurz ein Wort zum Thema Identität:
Das kann ja bei einer Industriebahn, die durch generische Straßenzüge fährt und generische oder fiktive Kunden bedient, schwierig werden. Ich werde mich also der Macht der Marken und Logos bedienen. Werder-Bremen- und HSV-Fahnen in den Kleingärten, Holsten-Bierwerbungen, ein Autokraft-Bus sowie ein auf SPAR umgeflagter VIVO-Markt legen die Szenerie eindeutig auf Schleswig-Holstein fest.

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 18:34
#4 Was geschehen soll antworten

Dem Betrieb will ich einen eigenen Beitrag widmen, da die Eintragungen im Broccoli sicher zu Irritationen geführt haben.
Zuallererst habe ich alle Anschlußbahnen im Umkreise Sottrup-Höcklages unter dem Dach der städtischen Hafen- und Verkehrsbetriebe vereinigt.
Diesen obliegt die Versorgung der angeschlossenen Betriebe, mit allem, was sie auf der Schiene empfangen oder versenden möchten. Die Gleise im Schatten der Hochbrücke werden nach Bedarf bedient, die Audorfer Strecke mit zwei Übergabepaaren von den Übergabegleisen im Hbf aus.
Zusätzlich verkehren auf den Gleisen zum Kraftwerk zwei Kohlezüge täglich, jeder umfasst bis zu 10 Wagen.
Weiterhin führt die MaUS als Fahrzeuglieferant für die Bundesbahn regelmäßig Test- und Auslieferungsfahrten durch. Zu Zeiten des DB-Dampfverbotes tummelt sich am Wochenende auch ab und zu der örtliche Museumsbahnverein auf den Gleisen.

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, daß ich versuche, das Wort „Strecke“ zu vermeiden, wenn ich über die Gleisanlagen spreche. Das hat auch seinen Grund.
Denn lediglich die Audorfer Bahn ist eine Bahnstrecke, welche per Zugbahnfunk im Zugleitbetrieb betrieben wird. Die anderen Gleise sind organisatorisch ein einziger Güterbahnhof, der in verschiedene Rangierbezirke aufgeteilt ist. Das bedeutet, daß es keine Zugfahrten, sondern nur Rangierfahrten gibt. Beginn und Ende die Rangierfahrten in den einzelnen Bezirken werden dem Zugleiter gemeldet. Sollten sich mehrere Triebfahrzeuge in einem Bezirk befinden, so koordinieren sie sich untereinander über Funk ohne den Zugleiter.
Bei der Billwerder Industriebahn wird das 1:1 so gehandhabt.
So kann man zu zweit astreinen Mehrzugbetrieb machen, ohne das wir irgendwelche Vorschriften gröbst verletzen.
Damit der Lokrangierführer auch weiß, was er tun soll, führt er einen Auftragszettel mit sich, wie er in diesem Forum schon mehrfach erwähnt wurde.

Als Epoche ist im Broccoli nur IV angekreuzt, aber das ist natürlich zu grob. Je nach Stimmung wird das Stichjahr, auf das sich Güterkunden, Fahrzeugeinsatz und in Grenzen die Umfeldgestaltung beziehen, auf 1975, 1985, 2000 oder 2015 festgelegt

So, das wars erst mal, es ist sehr viel Text, es dient ja aber wie gesagt vor allem der Dokumentation meinerseits.

Grüße
Alex

Gilpin Offline




Beiträge: 1.348

07.02.2018 21:38
#5 RE: Was geschehen soll antworten

Hallo Alex,

Respekt! Kannst Du bitte noch - nur zum Kapieren unsererseits - sagen, um welche Tür im Foto es sich im Plan handelt? Du kannst natürlich auch den Standort des Pritt-Stiftes einzeichnen.

Die Rendsburger Kreis(!)bahn ist natürlich ein dickes Ding in sich - ich hatte die auch schon in der Literatur entdeckt. Sie hat eine Reminiszenz verdient.

Mit freundlichem Gruß erst einmal - ich muss mich noch einlesen,
Reiner

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 22:03
#6 RE: Was geschehen soll antworten

Moin Reiner,
das Photo entstand, als das Segment auf meinem Basteltisch, unterhalb der Gleisgruppe Saatsee gelegen, stand.
Die Tür im Hintergrund ist folglich die linke im Plan.
Als Reminiszenz an die Rendsburger Kreisbahn könnte man ja evtl. die eingesetzten Fahrzeuge so beschriften,
das Unternehmen hätte ja weiter bestehen können.

Gruß
Alex

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

07.02.2018 22:27
#7 RE: Was geschehen soll antworten

Moin Alex,

in Deiner Unstetigkeit erkenne ich mich selbst wieder - der Weg zur Nordharz-Eisenbahn war alles andere als stetig, ständig begleitet von den bissigen, bisweilen unqualifizierten Kommentaren einiger Hobbykollegen. Wie auch immer, der Weg ist das Ziel und dafür darf man schon mal ein paar Ehrenrunden drehen. Außerdem ist das hier ein Planungsforum ;)

was war der Grund dafür, ihn über Bord zu werfen und neu zu beginnen? Einige Elemente hast Du ja vom alten Plan mitgenommen, den ich vom Design her gelungener fand.

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
--------------------------
Mein Planungsthread:
"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

Mein Wagenschnitzer-Thread:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=139641

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 22:54
#8 RE: Was geschehen soll antworten

Moin Jörn,
um ehrlich zu sein, habe ich den alten Plan nicht wirklich über Bord geworfen,
er war Iteration Nummer 6 des Themas, das, was man hier sieht, ist Nummer 25...
Am alten Plan gefiel mir so einiges nicht (das hatte Hubert ja damals auch anklngen lassen):
Zum einen die doppelte Überquerung des Kanals. Um überhaupt einen Grund dafür zu finden,
hätte man ne ziemliche Geschichte erfinden müssen.
Zweitens gefiel mir der damalige Bahnhof "Dr.-Hell-Straße", inzwischen Sottrup, in seiner Gesamtkonzeption
und Lage nicht mehr.
Sehr unzufrieden war ich auch mit der Anschlußbahn zur MaUS, das wirkte alles zu klein und in die Ecke gedrückt.
Ob diese ganzen Unterquerungen mit den Steigungen und evtl. in Steigungen liegenden Weichen jemals geklappt hätte,
mag ich zu bezweifeln.
Außerdem gefällt mir am neuesten Entwurf die Streckenführung durch die Kleingärten und die unterhalb des Kraftwerks
sehr gut, und auch die Kohlezüge zum Kraftwerk find ich klasse. Um sich das Umsetzen zu sparen, werden die nämlich Sandwich gefahren.
Und zwei Loks an einem Zug, das wollte ich schon immer mal haben!

OT
Die Ehrenrunden, die ich in den letzten fünf Jahren im Bezug auf die Frage "Was kommt in meinen Keller?" gedreht habe,
würden sicherlich ein ganzes Buch füllen, allein knapp 225 Skizzen, Pläne, Notizen und Tabellen sind erhalten, wer weiß,
was ich alles entsorgt habe...
/OT

Grüße
Alex

Doerphof Offline



Beiträge: 28

07.02.2018 23:20
#9 RE: Was geschehen soll antworten

Moin,

ein mächtiges Vorhaben! Respekt. ... und ich finde es schön noch ein norddeutsches Thema hier zu finden. Auf der Strecke nach Flensburg kommt man ja auch durch Süderbrarup! Da könnte man ja sogar Anlagenübergreifende virtuelle Transportaufträge abarbeiten: Lieferung von Nestle nach Rendsburg, Kuhschrot für Sieck in Kappeln ...

Grüße Klaus

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

07.02.2018 23:42
#10 RE: Was geschehen soll antworten

Ja, klein ist es tatsächlich nicht, vielleicht im Gegensatz
zur Kaiserstuhlbahn nebenan, aber es ist ja auch langfristig angelegt,
und die einzelnen Bauabschnitte können nach und nach in Betrieb genommen werden,
ohne daß man bis zum Ende auf das Rangieren warten muss.

Wenn Du mit der "Strecke nach Flensburg" den Weg von Rendsburg über Schleswig,
Schleswig Altstadt, Schaalby und Süderbratwurst nach Flensburg meinst, dann sicherlich,
aber damals definitiv nicht umsteigefrei resp. heute gar nicht mehr...

Aber die Idee mit den Frachten innerhalb S-H's ist interessant, nun weiß ich nur nicht,
(leicht OT) wie lang denn so der typische Laufweg eines Güterwagens in den 70ern war.

Gruß
Alex

Gilpin Offline




Beiträge: 1.348

13.02.2018 04:44
#11 RE: Was geschehen soll antworten

Jau, Ihr beiden,

die Idee mit den anlagenübergreifenden Transporten hatten auch Tony Koester und seine Mitspieler (Allen McClelland, den dritten habe ich in tiefer Nacht nicht auf der Festplatte) propagiert. Dort waren es gleich ganze Züge, was Eure Anlagenkonzeptionen das nicht gerade nahelegen - der Ganzzug Kappeln-Flensburg steht nicht wirklich an. Umso besser.

Der Charme der Idee ist, dass das auch maßstabsübergreifend geht: Ihr braucht nur einen Wagentyp mit gleicher Lackierung und Anschriften, im Extremfall mit der gleichen Ladung. Letztere ist wichtig: sie muss so sein, dass sie auf dieser kurzen Strecke doch den Einsenbahntransport gegenüber dem Lkw nahelegt (und so klein und eilig, dass eine Schiffspassage nicht in Frage kommt).

Wie schon anderswo: ich freue mich auf das erste youtube. (Dort wie hier: eher ein Gag, keine .)

Schönen Faschingsdienstag,
Reiner

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

16.02.2018 17:14
#12 XXVa antworten

Moinsen in die Runde,
hier noch eine kleine Aktualisierung (Iteration XXVa):


https://www.pic-upload.de/view-34854248/...ageneu.png.html

Die Gleisgruppe Saatsee ist nun an die Zunge gewandert.

Vorteile:
-Die Querung des Ganges entfällt. Dieser wäre eh fast immer frei zu halten.
Dadurch enfällt auch der komplizierteste Klapperatismus, der sicher nicht einfach bauen gewesen wäre.
-Der Platz auf den Schränken wird wieder für alles mögliche Geraffel frei.
-Der Basteltisch ist wieder uneingeschränkt nutzbar, und nicht erst nach Wegheben der halben Gleisanlage.
-Der Transport der vollen und leeren Kohlezüge für das Kraftwerk vereinfacht sich deutlich.
Anstatt die ZAK (immerhin 75 cm) durch den halben Raum balancieren zu müssen, wir dsie jetzt nur noch über eine Strecke
von knapp 70 cm zur Seite versetzt. Das kann man auch bequem im Sitzen oder so machen.
Dazu auch beiligende Skizze.

Nachteile:
-Die Gleisgruppe Saatsee muss komplett klappbar ausgeführt sein, um nicht in den regellichtraum des Durchangs zu ragen.
-Die gefahrene Länge von Saatsee bis Struchtrup verkürzt sich um 15%.


https://www.pic-upload.de/view-34854360/...eZunge.jpg.html


Any comments?

Gruß
Alex

Edith meinte noch zu Reiners letztem Gedankengang, daß ja die Freunde des Schienenverkehrs Flensburg mal die Strecke heimsuchen könnten

Gilpin Offline




Beiträge: 1.348

17.02.2018 20:08
#13 RE: XXVa antworten

Hallo Alex,

ich habe mittlerweile alle Anschlüsse mal angeschaut und muss sagen: das Ding ist ja potenziell sehr rangierintensiv - gut so! Und doch gibt es einen SB/Zugspeicher für die weite Welt, die zusammengestellten Züge können wirklich Richtung Bundesbahn aufbrechen - noch besser! Eher Kleinkram: mir gefällt die Trennkulisse zwischen Kanal und Saatseegruppe. Ich könnte mir vorstellen, die Häuserzeile auf beiden Seiten als nur leicht dreidimensionales Relief auszubilden - wie wenig tief die Gebäude sind, ist eigentlich kaum zu entdecken.

Kleine Nachfragen:

- Wozu brauchst Du die vielen Gleise für die "Kohlezüge"? Deren Be- oder Entladestelle erkenne ich nicht.
- Wäre nicht doch Platz für die (Fassade der) Firma Hell? Beim Coop-Auslieferungslager...
- Gab es "früher" nicht noch Platz bedienerseits vor dem Areal "Deutsche Bundespost"?
- Was ist denn an der Stelle des großen weißen rechtwinkligen Dreiecks, in dem "Stuchtrup" steht, geplant?
- Wie kommen die Züge in den SB? Vom Grasweg aus? Oder ausschließlich von der ZAK an der Entladehalle?
- Wozu braucht's eigentlich die Strecke Richtung "weitere Betriebe"? Klar, als Spitzkehre Richtung MaUS - aber wozu braucht's die?
- Wäre es nicht einfacher, den Basteltisch unter die Schränke schiebbar zu gestalten als Saatsee klappbar? Wenn Saatsee gekippt wird, kann dort kein Rollmaterial stehen bleiben...

wenn's ein bisschen viel wurde - etliches ist sicher ganz einfach zu erklären...

Ansonsten: sooft ich eine Idee für einen Ausflug hatte - einer kam!

Schönes Wochenende,
Reiner

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

18.02.2018 00:21
#14 RE: XXVa antworten

Moin Reiner,
danke für die Rückmeldung. Viele Dinge kann man leider ob der geringen Auflösung der Bilder nicht mehr so gut erkennen. Aber anders bekomm ich sie nicht hochgeladen.
Naja, was solls? Also der Reihe nach:

Über die Gestaltung und Höhe der Trennkulisse bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Auf der Seite Saatsee ists recht einfach, da ist direkt der Damm der Hochbrückenschleife.
Zudem darf die Kulisse auch nicht zu hoch sein, da sie ja sonst die Züge auf der Strecke nach Struchtrup verdeckt.

Zum Kraftwerksverkehr:
Es soll eine volle und eine leere Kohlezuggarnitur geben, jede 1,5m lang. Die volle Garnitur startet in Saatsee, macht in Hellstraße und Struchtrup Kopf und kommt schließlich
im Kraftwerk an. Dort wird immer die Hälfte in die "Entladehalle", also auf eine ZAK, die quer im Gang hängt, geschoben. Diese ZAK wird dann einen Stock tiefer bugsiert
und der volle Halbzug auf eines der Abstellgleise geschoben (per Hand natürlich). Vom Gleis nebenan wird dann ein leerer Halbzug auf die ZAK geschoben, der dann aus der
Entladehalle wieder rauskommt. Der ganze Leerzug geht dann wieder natürlich nach Saatsee. Zwischen den Sessions werden dann die volle und leeren Wagen wieder getauscht.

Ja Hell ist so ne Sache, das ist halt schon ne Kieler Firma, und wenn ich die jetzt umbette könnte das zu Identitätsproblemen führen.

Was genau meinst Du mit "früher"?

Da kommt die städtische Bebauung von Struchtrup hin, aber wie's da genau aussehen soll, müssen wohl Stellproben zeigen.

Von Saatsee kommt man nach links über den Gang in den Önklestieg. Auf dem Klappbrett überm Gang ist dann auch die Weiche Richtung Struchtrup.

Mit den "weiteren Betrieben" möchte ich mir die Option offenhalten, Wagen zu bewegen, die die konkret dargestellten Unternehmen nicht empfangen.
Die Strecke zur MaUS nach hinten raus ist da, weil ich möchte, daß sich wie in bei der Industriebahn Neukölln zwei Gleise überkreuzen.
Ist gewissermaßen Obligation.

Das problem an Saatsee auf der anderen Gangseite ist, daß es fast direkt unter der beleuchtung des Basteltischs wäre. Auch wenn ich diesen nach hinten oder so
schiebe, viel Licht hab ich trotzdem nicht. Außerdem fällt die Kreuzung des Durchgangs in den anderen Keller weg. Lieber ein Gang, der im Betrieb etwas schmäler ist,
als einer, der ständig blockiert ist. Außerdem stelle ich mir die Aufwand für ein klappbares Saatsee simpler vor, als für diese frei im gang schwebende, lange Kurve.

So, ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel meiner Gedanken bringen,

Gruß
Alex

Gilpin Offline




Beiträge: 1.348

18.02.2018 10:18
#15 RE: XXVa antworten

Hi Alex,

ja, das bringt schon Licht in's Dunkel. Im Moment nur eines: "früher" ist Plön.

Schönen Sonntag noch,
Reiner

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