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Dieses Thema hat 56 Antworten
und wurde 4.717 mal aufgerufen
 III.3. Konkrete Konzeptionen - von Forumsmitgliedern eingebracht
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Fischkopp Offline




Beiträge: 267

27.11.2015 16:15
Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

So dann,
neues UFo, neues Glück!
Wie an anderer Stelle schon angedeutet, baue ich gerade an einer Anlage im Maßstab 1:87, die zwar ein "klassisches Konzept" hat, welches aber einige
Modifikationen aufweist. Das Eine ist, dass das Thema "zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenstrecke" so lange geschrumpelt wurde, bis
"eingleisige Hauptbahn mit abzweigendem NE-Bahn-Rest" übrig blieb, das Andere ist der Schattenbahnhof, der so ganz anders ist als man es erwarten würde.
Für Beides habe ich unten separate Anmerkungsblöcke. Für einen Überblick zum Einstieg folgt erst einmal der Broccoli:

http://www.pic-upload.de/view-28953199/Scan0002.jpg.jpg.html

Und jetzt wissen wir auch wo wir sind:

http://www.pic-upload.de/view-28953243/K..._Karte.png.html

Streckennetz/NE-Bahn
Rot markiert ist in der Karte die hier untersuchte Bahnstrecke.
Mit blau habe ich die ehedem existenten Kleinbahnen der Region eingezeichnet,
als da wären Kiel-Segeberger Eisenbahn (KSE), Lübeck-Segeberger Eisenbahn (LSE) und Kirchbarkau-Preetz-Lütjenburg (KPL).
Und in Gelb tut sich schließlich meine Phantasie hervor. Es ist sozusagen eine "KPL 2", von der KSE abzweigend und eigentlich
durchs Nichts führend. Deshalb existieren auch in Plön neben einem Lokschuppen (noch nicht auf der Anlage dargestellt) keine eigenen
Anlagen, genauso wie es in Lütjenburg war. Nun wurde die KSE 1961 stillgelegt, und mit ihr die Strecke zwischen Bornhöved und
Bosau. Der Rest überlebte dank der guten Luft von Bosau, Öl einem großen Betonwerk und der Weitsicht des Kreises Plön.
Die Verkehrsbetriebe des Kreises Plön betreiben neben "Hein Schönberg" (KSchE) nun auch diese Strecke.
Güterwagen werden in Plön übergeben, auch wenn es dafür eigentlich zu eng ist, aber das war ja auch nie so vorgesehen.
Ein spärlicher Personenverkehr wird ebenfalls noch aufrecht erhalten.
Der Fahrzeugpark besteht nur aus einem KSchE Triebwagen (VT 30)und einer Mietlok der MaK, Typ 450C.


Der wahrscheinlich ranzigste Gleisplan des ganzen Forums:

http://www.pic-upload.de/view-28953223/S...errede.png.html

Schattenbahnhof:
Das wird ein ganz großes Experiment. Ich habe noch Niemanden getroffen, der Erfahrungen mit einem solch verqueren Konzept hat.
Zuerst einmal, das Ganze ist ZAK-basiert. Sie haben alle die gleiche Länge von 85 cm, und an der genauen technischen Umsetzung für
Wechselstrom arbeite ich noch. Diese ZAKs werden auf jeden Fall nur mit Zugteilen gefüllt. Fangen wir mit den Reisezügen an.
In einer Kassette finden drei 26,4m-Wagen Platz. Dies sind meist Silberlinge, 36er Eilzugwagen und Mitteleinstiegswagen in bunter Reihung.
Denn die allermeisten Eilzüge bestanden nur aus V200 + MDyg + 3 Wagen. Das erklärt auch die merkwürdige Form von Gleis 1 und 2.
Das wird nämlich so ablaufen:
1. fährt ein Eilzug z.B. aus Kiel in der oben genannten Reihung in Gleis 2 ein.
2. setzt die V200 mit Pw ab und läuft solo über Gleis 2 um. Gleichzeitig werden
3. die Reisezugwagen in ihrer ZAK dem Geleise enthoben und remisiert.
4. wird nun eine neue ZAK mit anderen Wagen eingesetzt
5. werden auf der Schiebebühne noch DR-Kurswagen von Berlin Stadtbahn bereitgestellt
6. drückt die V200 den ganzen Schmuh auf
und schon haben wir im Handumdrehen einen gänzlich neuen Zug in der Reihung V200 + 3 Wagen + MDyg + 2 Bme nach Kiel gebildet.
Die Gleise 3 und 4 dienen dem restlichen Verkehr. Der Nahverkehr wird aus ZAKs mit VT 98, VT 12.6 und V100-Wendezug gespeist.
Für den Ferngüterverkehr steht eine ZAK mit einer 218 und G-Wagen zur Verfügung. Durch entsprechende weitere ZAKs
wird daraus entweder ein normaler Dg oder ein Sg, dann mit Kühlwagen darin.
Der Ng hat auch seine ZAK mit BR 50Kab. Nur der letzte Teil dieses Zuges wird in einer gesonderten ZAK regelmäßig neu gebildet.
Diese wird vor Fahrtantritt (von "Neumünster") am Zugschluss aufgestellt. Da der Zug eine Kehrschleife durchfährt, kann in "Eutin" die
Bahnhofsrangierlok (wohnhaft in Gleis 5) den letzten Teil einfach abziehen, und schon steht die Schwerpunktübergabe nach Malente und Plön.
Bis jetzt wird der Schattenbahnhof auch von meiner NE-Bahn genutzt.


Weitere Anmerkungen folgen noch.
Über Eure Kommentare und Kritik freue ich mich natürlich, die Anlage entsteht ja noch.

Alex.

Gilpin Offline




Beiträge: 741

28.11.2015 00:10
#2 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

H Alex,

Dein Gleisplan hat die Überschrift "SowirddasjetztgebautKeineWiderrede", andererseits schreibst Du

Zitat von Fischkopp im Beitrag #1

Über Eure Kommentare und Kritik freue ich mich natürlich, die Anlage entsteht ja noch.

Was von beiden gilt?

Gruß,
Gilpin

JBS Offline




Beiträge: 135

28.11.2015 01:22
#3 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Moin Alex,
keine Widerrede, aber eine Frage hätte ich schon: Wofür ist die Kehrschleife im sichtbaren Bereich gut, wenn das gemeinsame Ende in einem Fiddle/Kassetten-Speicher beginnt und endet?
Warum schließt du nicht einfach den Kreis an der hinteren Wand?
Johann

http://null.4jbs.de

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

28.11.2015 12:52
#4 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hallo Gilpin,
na ja, also die Namensgebung meiner Dateien darfst Du nicht so ernst nehmen.
Es geht dabei nur um das Prinzip mit der Kehrschleife. Einen gewissen "Schliff" kann man immer einarbeiten.

@Johann:
Durch diesen Trick habe ich statt zwei nutzbarer Längsseiten nun drei.
Hätte ich einen Kreis, hätte ich nur Platz für einen sichtbaren und einen
Betriebsbahnhof gehabt. Außerdem wäre es schwieriger geworden, ein Klappteil
für den Zugang in den Innenraum zu setzen, da ich den Bahnhof dann nur in eine
der Kurven hätte legen können. Solche Klapperatismen mit ganzen Bahnhofsteilen
stelle ich mir recht störanfällig vor, da lass ich lieber die Finger von.
Da geht bei mir technische Einfachheit vor nicht allzu starke Augenkrebserzeugumg
durch den Radius der Kurve. Das alte Lied der leidigen Kompromisse.....

Alex.

OOK Offline




Beiträge: 3.501

28.11.2015 18:05
#5 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Ich habe eine Weile gebraucht, um die funltion der Kehrschleife zu verstehen. Jetzt hat's aber gezündet. Die sochtbasre Strecke wird zweimal befahren und stellt nach Durchfahren der Kehrschleife das jeweils andere Streckenstück dar.
Den F-Y finde ich eine interessante Variante des F-Y von Bockelbahn. Macht sinn. Nur habe ich ehrlich gesagt noch keine Anlage mit einem derart schlechten Ausnutzungsfaktor des vorhandenen Raums gesehen, ganz abgesehen davon, wie man an die Rangiergleise auf der anderen Seite der Kehrschleife herankommt.
Da müsstest du noch ein paar Erläuterungen nachschieben.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

28.11.2015 19:13
#6 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Ja, ok Otto, da hast Du recht, das war alles etwas schlecht erläutert.
Deine Erkenntnis ist genau die Richtige, muss man als Außenstehender erst einmal draufkommen...
So und nu die geforderten und angekündigten Erläuterungen.

Das Grundproblem des Raumes ist, wenn auch nicht sofort, erkennbar:
Links und rechts sind Türen, ich residiere an der Transitstrecke vom Keller nach draußen.
Da muss absolut jeder immer durch. Eine Ausdehnung zur anderen Längsseite des Kellerraumes
ist ganz und gar unmöglich. Auch bildet das Fenster einen limitierenden Faktor, denn ein Wanddurchbruch
trotz des Vorhandenseins des Fensters wäre nur schwer durch zu kriegen.
Der nicht ausgenutzte Raum wird durchaus gefüllt.

Wie im Broccoli schon angedeutet, kalkuliere ich mit zwei- bis dreiköpfiger Besatzung.
Vorgesehen ist ein FDL Ascheberg/Eutin(sprich Schattenbahnhof), einer für den Güter- und einer für den
Personenbahnhof. Fahrdienstleiter klingt jetzt hochtrabend, sie sind eben für alles, was in ihrem Bereich
passiert, verantwortlich. Dies bezieht sich vor allem auf den FDL Plön Pers.bf, da dieser auch Rangierlokführer
der Übergabe ist, den Zugbetrieb auf der VKP-Strecke abwickelt und den Bahnmeister mit seinem SKl spielt.
Das wird dadurch möglich, dass die Personenzugkreuzungen so legen werden, dass der Pers.bf "auf Durchzug" geschaltet
werden kann, wenn andere Aufgaben anfallen. Die Aufgabe als FDL ist hier also eher Teilzeitjob.
Trotzdem ist er im Gang "vor" der Anlage stationiert.
Die Hauptlast des Betriebes trägt der FDL des Gbf, da hier Züge jeder Art und Länge kreuzen und
überholen können. Er steht "hinter" der Anlage, zwischen Gleisen und Wand. Deshalb auch das Klappsegment.
Zur Not und bei eingeschränktem Fahrplan sollen die Aufgaben im sichtbaren Bereich auch zusammengelegt werden.
Der Kernpunkt hinter dieser Aufteilung ist die Kommunikation, die für mich das "Erlebnis Eisenbahnbetrieb" ausmacht.
FDL Sbf und Gbf stehen sowieso ständig in Verbindung zur Regelung des Zugverkehrs, Letzterer muss aber auch mit dem
"Lokrangierführer" de Üs sprechen und den "Lokführer VKP" informieren, wann er Einfahrt hat und so weiter.
Einsamer Wolf ist nicht....

In diesem Zusammenhang auch noch etwas zur Sicherungs- und Steuerungstechnik:
Beide Plöner Bahnhöfe verfügen über Ein- und Ausfahrsignale, sodass zwischen ihnen eine richtige Zugfahrt stattfindet,
als ob sie uhlepingsten Kilometer auseinander lägen. Es handelt sich auch um getrennte Stellwerksbezirke,
die von den jeweiligen FDL bedient werden, sollte der eine ja nicht gerade anderweitig beschäftigt sein.
In diesem Falle übernimmt der FDL Gbf auch die Signale des Hauptgleises im Pbf (das "Schalten auf Durchzug").
Der Pbf ist dann also rein betrieblich ein "signalisierter Haltepunkt".
Die Züge selbst müssen ebenfalls von den FDL kontrolliert werden, der FDL Sbf ist für alle Strecken im linken Raum
zuständig, der FDL Gbf für alle im rechten. Die Trennstellen befinden sich an der rechten Kante des Klappsegmentes
(dessen Weiche übrigens natürlich vom Sbf aus gesteuert wird).
Dafür hat jeder zuständige FDL eine gute, alte Märklin 6021 zur Verfügung, die eben nur bis zur Trennstelle wirkt.
Dem FDL Pbf steht für seine Aufgaben eine Fernbedienung von Uhlenbrock zur Seite.

An einem konkreten Fahrplan, der all das berücksichtigt, arbeite ich noch.
Hoffentlich lösen sich einige Fragezeichen so auf,

Alex.

Gilpin Offline




Beiträge: 741

29.11.2015 18:37
#7 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hallo Alex,

ich habe erst einmal großen Respekt vor Ansagen wie

Zitat von Fischkopp im Beitrag #6

Links und rechts sind Türen ... Da muss absolut jeder immer durch.

Daher: gilt das nicht auch für den Weg "nach hinten", der mit einer Klappkonstruktion versperrt wird, und erst recht für den Raum zwischen dem (sehr schönen) Streckenstück und dem ZS?

Eine Frage zur Umsetzung der Konzeption in den Gleisplan: Du schreibst,
Zitat von Fischkopp im Beitrag #1
dass das Thema "zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenstrecke" so lange geschrumpelt wurde, bis
"eingleisige Hauptbahn mit abzweigendem NE-Bahn-Rest" übrig blieb
Ich verstehe den Gleisplan so, dass die eingleisige DB-Strecke (quasi im Personenbahnhof, wo das eingezeichnete Gleis die Strichstärke verändert) in die NE-Strecke übergeht, nicht jedoch von ihr abzweigt. Ist das so gemeint?

Eine erste Anregung, ganz zaghaft: könnte die Kurve ganz rechts ein wenig getarnt werden? Mit einem Einschnitt zum Beispiel?

Beste Grüße,
Gilpin

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

29.11.2015 19:16
#8 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hallo Gilpin,
Du sprichst da eine Kerninformation an, die ich eigentlich schon im ersten Post hätte bringen müssen:
Das Streckenstück im Nebenraum stellt bis jetzt alle drei Strecken dar. Die Strichstärke ändert sich nur,
weil man die Originalfarbe auf dem Scan nicht mehr erkannt hätte. Allerdings sollte sich der Abzweig der
VKP auch physisch auf der Anlage wiederfinden, das gibt sonst zu große Verwerfungen im Fahrplan.
Vielleicht führe ich die Strecke kurz vor rechts vom Fenster aus und lasse sie in einen FY parallel zur
Trennwand münden. Mit PAN ist dann zwar nichts, aber ich glaube, dass lässt sich nicht ändern, oder?
Die Freiräume, die Du ansprichst, sind reine Arbeitsräume für das Fahrpersonal, und in der harten Realität
knapper als die Skizze es (aufgrund fehlender konkreter Maße [mein Fehler]) suggeriert.

Nachtrag: Die große, enge Kurve tarnt sich schon ein bisschen, da man ja nur die Innenseite sieht und sie
um den "scenic divider" herumführt. Dies ist der "Berg" in der Mitte der Zunge, welcher die Straße Strohberg
trägt und zum Bahnhofsvorplatz sehr steil als bewachsener Hang abfällt, hinter der Ladestraße jedoch mittels
abgefangen wird. Zur Wurzel hin steigen die Straße neben der Seifenfabrik (B 76) und die Zufuhrstraße zum
Güterbahnhof an, um schließlich (vorbildwidrigst) gemeinsam über eine imaginäre Brück geführt zu werden.
Daher auch die ganzen eingezeichneten Abhänge, die aber für sich authentisch sind.

Wie lautet denn die Meinung der betrieblich Erfahrenen, ist das von mir erdachte "Personalkonzept"
machbar, oder gibt es irgendwelche Kinken, die man nur findet, wenn man selbst nicht drinsteckt?
Bin gespannt auf eure Meinungen und die nächsten wichtigen Details, die ich noch unterschlagen habe,

Alex.

Gilpin Offline




Beiträge: 741

29.11.2015 21:13
#9 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hi Alex,

das mit dem Scenic Divider habe ich nicht erkannt - jetzt, wo Du's sagst... Ich hatte sogar einen solchen vorschlagen wollen, aber mich nicht getraut. Und: er sorgt ja nicht nur für eine optische Trennung der Bahnhöfe, sondern auch für gefühlte Distanz. Schön wär's, wenn er gerade so hoch wäre, dass die beiden Bediener nicht sehen können, was der andere macht, sondern sich auf die Kommunikation untereinander verlassen müssen. Soviel von meiner Seite zum "Personalkonzept" - mehr wird's nicht.

Beste Grüße,
Gilpin

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

29.11.2015 21:48
#10 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #9

Schön wär's, wenn er gerade so hoch wäre, dass die beiden Bediener nicht sehen können, was der andere macht,


Guter Gedanke! Hab`s gerade mal durchgerechnet, es kommt hin:
Wenn ich bequem in meinem ausgelatschten Bürostuhl sitze, komme ich auf Augenhöhe 130 cm.
Die SOK bewegt sich so um die 100 cm (des Fensters wegen), ein Höhenunterschied von
10 cm ist sehr realistisch und mit ebenfalls ca. 10 cm hohen Siedlungshäusern dürfte
die "Illusion" schon spürbar sein.

Gilpin Offline




Beiträge: 741

30.11.2015 21:17
#11 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hi Alex,

ich bin ein großer Fan dreidimensionaler scenic dividers, also von Höhenzügen, Fabrikgebäuden etc., und eher ein Kritiker von senkrechten Flächen in Himmelfarbe (und womöglich Landschaften), wie sie z.B. der Model Railroader oft propagiert. Grund: letztlich sieht man doch allzu deutlich, dass das eine Pappe ist; unsere Wahrnehmung stellt sich schon darauf ein, dass hinter dem Segment, in Deinem Fall: der Anlage eine andere Wirklichkeit beginnt - und blendet sie aus! (Sonst könnten Fremo-Arrangements in dieser Hinsicht ja nicht funktionieren.) Ausnahme: Fotos - da braucht es das himmlische Blaugrau. Ich gehe sogar so weit, dass die Front- und Rückseiten der Gebäude nicht zueinander passen müssen. In Deinem Entwurf könnte ja keiner von der Außenseite der Kehrschleifenkurve her gucken. Im Moment braucht es aber wohl zwei Hausreihen mit der Straße dazwischen...

Zum Bediener-Konzept habe ich noch einen kleinen Gag: Wenn du mal allein steuern willst, musst Du eben aus dem Bürostuhl aufstehen...

Ich habe noch lange darüber nachgedacht, wo vielleicht sonst noch eine DB-Strecke geradlinig in die NE-Strecke übergeht, bis es mir aufging: na klar, in Schaftlach beim Übergang zur TAG. Peinlich... - Die DB-Strecke selbst formt dort eine Spitzkehre!

Ich habe mir inzwischen Plön auf "Karten" angeschaut - versteh ich das nun richtig, dass Du den Bahnhof dort als groben Ausgangspunkt nimmst und die NE-Strecke das eigentliche freelancing darstellt, das Du an den Bhf anflanschst?

Ansonsten: Glückwünsche zur Tfz.-Wahl - ganz ohne Mühen wird das wohl nicht abgehen...

Gruß,
Gilpin

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

30.11.2015 21:42
#12 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hallo Gilpin,
ja, bei der "Papp"trennkulisse war ich zwischendurch auch mal angelangt, aber diese Lösung ist einfach
optisch schöner, auch wenn die Straßenverläufe rein logisch keinen Sinn mehr machen. Das ist ja eh nur Beiwerk.
Aus deiner zweiten Häuserreihe habe ich gedanklich einfach mal eine Baumreihe gemacht, nur um dann fest zu stellen,
das es diese auch wirklich gibt...
Aber jetzt mal ganz ehrlich. Ging die Geschichte mit der abzweigenden Strecke so schlecht aus der Karte hervor,
oder liegt es nur daran, dass es den Abzweig im Plan einfach noch nicht gibt, sodass Text und Plan einfach mal glatt das
Gegenteil behaupten?
Und die Tfz sind auch so`ne Sache. Basis für die Lok wird wohl einfach eine V36, die ein neues, selbst konstruiertes Gehäuse aus
Shapeways` 3D-Drucker bekommt. Der Triebwagen ist so schön viereckig, dass ich den zur Not auch einfach aus ein paar Platte
zusammenbraten kann. Nur das Fahrgestell macht mir Gedanken, denn ich wollte keinen Brekina-VT schlachten.

So kommen also doch immer noch Details ans Tageslicht......

Alex.

Gilpin Offline




Beiträge: 741

30.11.2015 21:54
#13 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hi Alex,

nun warst Du mit der Antwort schneller als ich mit meinem letzten Beitrag - schau doch bitte unter "Mitglieder ... stellen sich vor" mal nach, ob du meinem Vorschlag zustimmen kannst. (Edith: das ist wohl erledigt.) Otto hat schon recht, wenn er auf eine gewisse (laxe) Disziplin achtet; sonst finden wir hier nach kurzer Zeit nichts mehr...

Ansonsten fragst Du:

Zitat von Fischkopp im Beitrag #12
Ging die Geschichte mit der abzweigenden Strecke so schlecht aus der Karte hervor,
oder liegt es nur daran, dass es den Abzweig im Plan einfach noch nicht gibt, sodass Text und Plan einfach mal glatt das
Gegenteil behaupten?
Für mich zumindest: Ja, letzteres.

Zur Lok: da kommt mir das Titelbild des letzten MIBA-Messeberichts in den Sinn, ich meine mich zu erinnern unten links...

Gruß,
Gilpin

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

08.12.2015 19:46
#14 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Ich habe meine Kritzelei namens Gleisplan mal überarbeitet:

http://www.pic-upload.de/view-29071341/k...einame.png.html

Eingefügt sind die Anlagen der VKP (die Kurve ist nur so eng, weil ich nicht mit Paint umgehen kann)
sowie im rechten Bereich einige hoffentlich aufschlussreiche, ungefähre Höhenangaben.

@ Gilpin:
Jaja, die Jungs von Realmodell... Vielleicht klopft ja mal die Lottofee an meine Tür....

Alex.

Gilpin Offline




Beiträge: 741

08.12.2015 20:22
#15 RE: Eingleisige Hauptbahn mal anders: Plön+ antworten

Hi Axel,

also: ein Güterzug kommt aus Kiel, durchfährt den Personenbahnhof, hält im Gbf., um dort ein paar Wagen auszusetzen, und fährt weiter nach Lübeck. (Dazu nutzt er auf der Anlage die Strecke im kleineren Raum erneut.) Die ausgesetzten Wagen werden teils an Stall, GS und Rampen im Bahnhofsbereich zugestellt, teils feingereiht und der Privatbahn übergeben, die sie (vorbei am Lokschuppen) auf die eigene Strecke (auf der Anlage separat dargestellt) übernimmt. Völlig klar und spannend - besonders dann, wenn die Rangiermanöver noch laufen und ein weiterer DB-Zug kommt und stört. Den scenic divider sehe ich nun noch besser.

Das mit Real-Modell war wirklich so - eine blasse Erinnerung, die ich erst später geprüft (sie stimmte) und bis zur Website der Fa. verfolgt habe (da stimmte dann die Qualität, aber nicht mehr der Preis mit meinem Budget überein).

Na dann weiter viel Spaß,
zum Beispiel beim Fotografieren,
Gilpin

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