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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 1.849 mal aufgerufen
 II.6. Bahnhofsgleispläne
Seiten 1 | 2
517 008 Offline



Beiträge: 122

23.04.2018 12:47
#16 RE: Wiesbaden Waldstraße, -Ost und -West antworten

Hallo zusammen,

leider immer noch ohne Internetzugang im zukünftigen Heim antworte ich hier mal von unterwegs, da ich die Idee auch noch nicht für abgeschlossen halte.

Wir haben also WI-Waldstraße als zentrales Motiv. Daran schließen sich an WI-Dotzheim und der Rest der Aartalbahn sowie WI-West Güterbahnhof (und nicht zu vergessen die Anst Lindsay Air Station) in der einen Himmelsrichtung und WI Ost, die Anst Henkell sowie WI Hauptbahnhof in der Anderen. Wären also min. 4 potentielle FY, wobei man da sicherlich auch Strecken wieder zusammenführen könnte außerhalb des sichtbaren Bereichs. Aber wäre da nicht noch mehr drin?

Man könnte unterhalb des FY WI Ost angeschnitten die Gleise 10 und 11 des WI Hbf darstellen, wie an anderer Stelle bereits diskutiert:Leipzig im Schrank

WI West Gbf könnte man ggf auch ausgestalten, den FY WI Dotzheim / Aartalbahn /Anst Lindsay Air Station darunter (oder bei ausreichend Platz hinter der Hintergrundkulisse WI West auf einer beidseitig zugängigen Zunge).

Nur mal so kurz zusammengesponnen...

Grüß, David

cargonaut Offline



Beiträge: 95

29.04.2018 09:13
#17 Miba Spezial 116 antworten

Hallo Reiner,

zu den Aussagen in Miba Spezial 116, vielleicht etwas OT aber ich denke dennoch wichtig:

Zitat von Gilpin im Beitrag #15

Im Text des Kapitels erscheint noch ohne expliziten Bezug zu W.-W. die Stelle "Ein Haltepunkt kann von Anfang an als solcher angelegt sein ... oder mit der Zeit von einem richtigen Bahnhof zu einer einfach (sic) Ein- und Ausstiegsmöglichkeit herabgestuft worden sein".



Die Aussage ist richtig, aber am Beispiel des Bahnhof Werlau (linke Rheinstrecke) wurde der umkehrte Weg beschritten. Im Zuge des Neubaus des Stellwerk St Goar wurde ein Blockabschnitt aufgelassen und der Haltepunkt Hirzenach in den Bahnhof Werlau integriert.

Zitat von Gilpin

Später (S. 21) heißt es "An einem Haltepunkt sind üblicherweise keine Ausfahrsignale aufgestellt" – das Bild zeigt aber genau ein solches dreiflügeliges im Hintergrund.



Wieder ein Beispiel von der linken Rheinstrecke, Koblenz Hbf. Für die Bundesgartenschau in Koblenz wurde der Haltepunkt Koblenz Stadtmitte neu errichtet. Sieht aus wie ein Bahnhof, ist aber keiner. Zwischen Koblenz Hbf und Koblenz Lützel verläuft die doppelgleisige Rheinstrecke als „Rheingleis“ und das einspurige „Oberstromgleis“ welches in Koblenz Lützel sich Richtung Neuwied fortstetzt.
Richtung Koblenz Hbf stehen am Bahnsteigende die Einfahrsignale des Hbf. Zusätzlich steht am Oberstromgleis Richtung KoLü das Einfahrsignal Koblenz Lützel.
Bin Freitag dort noch zum Halten gekommen. Muß mal bei Gelgenheit ein Bild machen.

Gruß Kai-Nils

Die Kunst eine Lokomotive zu führen kann nur durch jahrelanges Studium, geduldiges Üben und Erfahrung erworben werden.
(The Australian Locomotive Enginedriver's Guide)

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 275

29.04.2018 09:46
#18 RE: Signale an Haltepunkten antworten

Hallo Forumer, zur Aussage "üblicherweise keine Signale an Haltepunkten" habe ich gleich zwei Gegenbeispiele von der Strecke Gera - Saalfeld:

Sowohl der Haltepunkt Traun (zwischen Triptis und Neustadt (Orla)) als auch der Haltepunkt Neunhofen (zwischen Neustadt (Orla) und Oppurg) waren in der Epoche 3/4 gleichzeitig Blockstellen, die Blocksignale standen jeweils am Bahnsteigende.

Beide Haltepunkte befinden sich auch auf meiner Anlage Triptis II, zum Glück funktionieren alle vier Viessmann-Formsignale mit ihren Vorsignalen noch.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.052

24.06.2018 22:33
#19 Kurzbesuch in Wiesbaden Waldstraße antworten

Hallo alle Mitdenker zur Aartalbahn,

ein paar Informationen habe ich vor Ort gesammelt - von West nach Ost.

Die wesentliche Sensation (für mich) vorweg: die Weiche aus dem Beitrag #1, in der die gestrichelte Linie abzweigt, liegt noch da!



Die Skizze muss ich wohl ein wenig korrigieren! Und ein vermutliches Stellwerk steht auch noch, in grauenhaftem Zustand:



Da versöhnt das Empfangsgebäude "Waldstraße" doch sehr!



Ein Blick von Waldstraße nach Westen irritiert: mir ist unklar, welche Weiche da zu sehen ist, und besonders, warum die noch "befahrbar" erscheint und nicht das gerade Gleis. Aufklärung wäre schön.



Interessant ist auch der Blick auf die eingleisige Brücke. Weiter östlich und (hier) westlich sind je zwei Brücken parallel verlegt:



Zweites Sensatiönchen: östlich von Waldstraße liegt noch immer ein zweites Gleis - wohl das Richtung Wiesbaden Hauptbahnhof, während das noch halbwegs freie Richtung Mainz Ost abzweigt. Blick von einer Fußgängerbrücke Richtung Westen, also Richtung Bhf Waldstraße:



Die Trasse von dort aus ist völlig zugewuchert, einfach nur noch Wald.

Im Betriebsgelände der Kellerei Henkel, wieder etwas weiter nach Osten, ist aber klar eine ursprünglich sicher längere Rampe auszumachen, vor der wohl ein Gleis lag.



Die schräggestellten Kopframpen für Lkws muss man wohl wegdenken.

Das alles war sehr spannend, durchaus anders (zugewuchert) als auf den alten Bildern. Das alles in Bezug zu dem zu setzen, was wir bereits wissen, wird noch weitere Aufschlüsse ergeben.

Ich wünsche eine Schöne Woche,
Reiner

Gilpin Offline




Beiträge: 1.052

21.07.2018 17:25
#20 RE: Kurzbesuch in Wiesbaden Waldstraße antworten

Hallo,

mir lässt das Ding keine Ruhe:

Zitat von Gilpin im Beitrag #19
Das alles in Bezug zu dem zu setzen, was wir bereits wissen, wird noch weitere Aufschlüsse ergeben.

Nö, es führt zu mehr Verwirrung.

Zunächst möchte ich an den Gleisplan erinnern, den Forticus einst hier eingestellt hat. Das neue "Bahnhofsgebäude" steht auf derselben Seite der Gleise wie das alte. Dann stellt sich die Frage, welches Gleis bei der Reduzierung eigentlich erhalten geblieben ist. Im Moment glaube ich, dass das neue Gebäude praktisch auf das Gleis 1 gestellt wurde. Das würde bedeuten, dass das Gleis 2 weiter besteht und das Gleis 3 abgebaut wurde. Das Problem dabei: der Damm scheint mir zu schmal, um ein weiteres Gleis getragen haben zu können. - Das alles ist dann uninteressant, wenn jemand tatsächlich die eingleisige Version nachbauen wollte. Aber die dreigleisige Ausgabe wäre nun mal ein sinnfälliger Bahnhof, und da wäre es schon interessant, wie die Gleise relativ zum EG lagen.

Eher als Späßchen - das FdL-Gebäude sieht ganz manierlich aus:



Ich habe einfach das mobile phone über die Umzäunung gehalten und auf gut Glück geknipst!

Mit freundlichem Gruß
Reiner

Edith: Noch zum vorherigen Beitrag: Henkel schreibt sich natürlich mit zwei L. Unsicher bin ich mittlerweile über den Verlauf der Anschlussgleise...

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