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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 71 Antworten
und wurde 5.062 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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STBR Offline



Beiträge: 183

08.03.2016 21:14
#31 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Äähhhh.....
"Weniger ist mehr"!
Wenn schon durch die räumliche Sitation und das vorh. Gleismaterial (Gleisradien, Abzweigwinkel) hier der modellbahnerische Kompromiß zwangsweise fröhliche Urständ feiern muß sollte man die Sache jetzt nicht noch durch eine "reingequetschte" Oberleitung verkomplizieren bzw. verniedlichen...
meint:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 4.036

08.03.2016 21:21
#32 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Zitat von JBS im Beitrag #29

Das Problem beim Fahrdraht sehe ich eher in den 36 cm Radien. Entweder alle 10 cm oder so einen Mast aufstellen oder die gebogene Märklin-Wasserrohre nehmen. Beides .
Oder eine richtige "windschiefe Fahrleitung" installieren, wie sie z.B. früher bei vielen Schweizer Meterspurbahnen üblich war.
Das wäre dann allerdings top notch Modellbau für eine doch eher spielbahnmäßig konzipierte Anlage. Deswegen sage ich wie Johann: Dampf + Diesel!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Nordling Offline



Beiträge: 34

09.03.2016 12:10
#33 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Johann,

die Hauptstrecke wird mit dem "großen" r2 gelegt, 437,x mm ,
die "schlanken" Weichen 5137 (s.Plan) haben einen 22,5° Abzweig (r=360mm),
die 5202 24,28° Abzweig (r=437,x mm)... .

So, nun zum Wesentlichen :




Ich hab' mal die geraden Gleise versuchsweise sehr leicht abgewinkelt gelegt,
ähnlich dem K-Flexgleis, auf 2500mm Länge gibt das ohne "digitale" Absätze optisch
einen schön gerundeten Gleisverlauf mit knapp 40mm Gleisversatz z.B. beim
Südwig - Abstellgleis.
SCARM lässt diese Darstellung im M-Gleis-Modus leider nicht zu, hab ich
simuliert mit K - Flexgleis.

Nur mit Nordby ("nusse" kann weitläufig mit "fummeln" übersetzt werden)
als Fiddle-Bhf. komm' ich irgendwie nich' zu Potte ... .




"Dampf und Diesel" ... , ja doch, ich hab's gehört ....

Viele Grüße

Heino

Fischkopp Online




Beiträge: 408

09.03.2016 21:32
#34 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Ein paar Fragen hätte ich dann noch:
1. Ist Nordby jetzt als Zugspeicher vorgesehen, oder nicht?
2. Wenn nicht, verstehe ich nicht ganz, wie die Güter und Personen wohin transportiert werden.
3. Wie wird die Fähre in Westbüll beschickt? Jeden Wagen einzeln mit der Lok auf die Scheibe drücken, drehen und dann auf die Fähre bringen?
Sehr aufwendig.

Aber sonst entwickelt es sich ja.
Bis denn dann,

Alex

Nordling Offline



Beiträge: 34

09.03.2016 22:15
#35 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Alex,

ja, Nordby ist als Fiddle (und auch als "normaler" Bhf.) vorgesehen,
aber so richtig "grün" bin ich mit dem Ding noch nich'... .

Nein, ich dachte mir, der Zug fährt sehr langsam über die DS auf
die Fähre. Das Bord ist 300mm tief, die DS 270mm im Durchmesser,
es langt nicht für ein danebenliegendes Gleis ... .

Wenn ich die DS weglassen würde, langt die Gleislänge nicht zum
Umfahren der 4-achsigen Personenwagen, die DS ist ca. 40mm vom
Ende des Bordes entfernt, die Gleislängen sind jetzt schon knapp.

In Westbüll wird die Lok nach dem Abkuppeln der Waggons auf der
DS gedreht und die Waggons umfahren, in Nordby wird die Lok
händisch umgesetzt.

Ich könnte die "Fähre" auch als Kassette bauen, dann wäre es möglich,
diese gleich richtigherum an die Bhfe anzusetzen, quasi das Wenden der
Fähre vor'm Anlegen zu simulieren.

Weis jemand, wie das Procedere bei Eisenbahnfähren war, wurde der
Zug zurückgedrückt oder die Fähre gewendet ?


Ja, ich würde mich über weitere Vorschläge und Informationen Eurerseits freuen.

Ps.: Bei der Vogelfluglinie wurden die Waggons abgekuppelt und von einer
separaten Lok auf die Fähre geschoben, am Zielort wieder 'rausgezogen und
bereitgestellt ... sacht WIKI ... https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelfluglinie

Viele Grüße

Heino

Fischkopp Online




Beiträge: 408

09.03.2016 22:44
#36 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Tausch doch Westbüll und Nordby, dann kannst Du so lange umfahren wie Du willst!
Denn so, wie ich die Drehscheibe im Plan verstanden habe, KANN man doch gar nicht direkt durchfahren, oder?
Ich habe es bis jetzt nur erlebt, dass die Fähre auf die seltsamsten Weisen gewendet hat.
Und zum Beschicken der Fähre wurde in Dänemark gerne eine Köf verwendet:
http://www.deutsche-kleinloks.de/downloa...s_daenemark.pdf
Gleich das zweite Foto ist doch der Hammer!

Alex

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

09.03.2016 22:46
#37 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

N' Abend,

verstehe ich das jetzt richtig?
Der gesamte Zug fährt mit dem Dampfer über die Drehscheibe auf die Fähre??



Du hast es schon richtig für die Vogelfluglinie beschrieben: Zuglok ab, Wagen mit
dem Rangierhobel auf's Schiff, beide Loks bleiben da. Im Zielhafen andersrum.
Mit der Lok auf dem Trajekt verplempert man viel zu viel Nutzlast!!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Nordling Offline



Beiträge: 34

09.03.2016 23:41
#38 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Hartmut,

bei der Vogelfluglinie nachzusehen fiel mir erst nach dem Einstellen
des Beitrags ein (is' halt schon spät ...), korrekt, so mach ich das.

Hi Alex -

Dank für den Link.
Ja, hab den Artikel gespeichert, muss jetzt in die Falle ... .

Die DS (kleine Fleischmann Handdrehscheibe) im Plan ist nicht die, die
ich verwende, die Kibri 29xxx ist größer, die Anschlüsse an der Scheibe
sind nur symbolisch zu sehen, die genaue Lage der Gleise muss ich noch
austüfteln, das klappt schon ... .

Viele Grüße

Heino

JBS Offline




Beiträge: 161

09.03.2016 23:55
#39 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Heino,
3 Punkte:
1. zwei Fähren? Da habe ich wohl was verpasst...
2. Wenn die Schnellzugwagen von einer Rangierlok abgezogen und häppchenweise auf die Fähre geschoben werden, ist die angekommene Lok doch frei und braucht gar nicht umgesetzt zu werden. Zum Drehen würde ich die Drehscheibe lieber in eine Ecke packen.
3. Der Fiddle-Bahnhof kann natürlich gestaltet werden, soweit das den Zugriff auf das rollende Material nicht verstellt.
Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

Nordling Offline



Beiträge: 34

10.03.2016 07:49
#40 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Johann,

zwei Fähren ? Nein, nur die "Kieferntürklapp"- Fähre ist vorgesehen ... .

Die Lok ist vor dem Zug, muss das Gleis verlassen, damit die Rangierlok
die Waggons in die Fähre drücken kann ... ?
Das mit dem Versatz der DS in die Ecke kostet Länge und die ist schon knapp ;
wie oben schon geschrieben, sind die beiden Gleise schon am Minimum, jetzt
noch eine Weiche (180mm) + das Gleis zum Aufnehmen der Lok (250mm) statt der
DS (270mm) am Ende des Bhfs und diese wären zu kurz, um die Personenwagen aufzunehmen.

Ja, Nordby, da muss ich nochmal bei, einerseits möchte ich die Abstellgleise
vorn an der Platte haben, andererseits wäre das aber ein Hindernis für's
fiddeln ... .

Viele Grüße

Heino

Fischkopp Online




Beiträge: 408

10.03.2016 14:32
#41 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #36
Tausch doch Westbüll und Nordby, dann kannst Du so lange umfahren wie Du willst!

re-entry Offline



Beiträge: 98

10.03.2016 15:54
#42 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moinsen,

wenn es tatsächlich keine zwei Fähren gibt, sollte in der Zeichnung auch nur einmal der Begriff Fähre auftauchen .
Für Westbüll als Fährbahnhof gäbe es für das Drücken über die Drehscheibe keine vergleichbare Vorbildsituation (begründete Vermutung; sowas ist mir in langjähriger Recherche noch nie untergekommen). Ich sehe drei Lösungsmöglichkeiten, die alle davon ausgehen, dass die Drehscheibe das Streckenende ist und nur zum Umsetzen dient:

1. Das Ladestraßengleis wird umgewidmet zum Zuführungsgleis für das Trajekt. Beispiel: Wolgaster Fähre (Fährbrücke am Ende des Gleises "nach Wolgast Hafen") oder Glyngøre. Wagen werden mittels Rangierlok oder nach Umsetzen der Zuglok abgezogen und nach Kopfmachen im Holzlagerplatz-Gleis oder Streckengleis auf die Fähre gedrückt.
2. Das Holzlagerplatz-Gleis wird umgewidmet zum Zuführungsgleis für das Trajekt; Wagen werden mittels Zug- oder Rangierlok nach Abfertigung im Bahnhof Westbüll rückwärts auf die Fähre gedrückt.
3. Das Holzlagerplatz-Gleis wird zum Ziehgleis für das Trajekt umgewidmet; Wagen werden mittels Rangierlok im Bahnhof abgezogen und nach Kopfmachen im Ziehgleis auf die Fähre gedrückt. Die Fähre liegt parallel zum Bf. Westbüll.

Beste Grüße, Mathias

Edit: Ich hatte im ersten Aufschlag meiner Antwort Nordby und Westbüll verwechselt. Ist jetzt korrigiert.

hmmueller Offline



Beiträge: 307

11.03.2016 17:35
#43 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

OT im Nachhinein als Antwort auf:

Zitat von OOK im Beitrag #32
Oder eine richtige "windschiefe Fahrleitung" installieren, wie sie z.B. früher bei vielen Schweizer Meterspurbahnen üblich war.

Nicht nur Schweiz, nicht nur früher, nicht nur Meterspur - Deutschland, heute (11.3.2016!), Normalspur - Ausfahrt einer S-Bahn aus Starnberg Richtung München. Man sieht schön, wie sich der Fahrdraht "um die Kurve legt":



Auch auf der freien Strecke sind zwischen Starnberg und Gauting zwei Bögen mit windschiefer Fahrleitung vorhanden - ich hab davon allerdings nur einen Masten nach Besteigen des Bahndammes mittelprächtig erwischt:



H.M.

Nordling Offline



Beiträge: 34

13.03.2016 12:04
#44 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Hallo Mitplaner,

moin Mathias,

Dank für die alternativen Fähranschlussvorschläge.
Ich sehe aber aus (spiel-) betrieblicher Sicht keine Einschränkung
die DS wie geplant zu benutzen.

Wie ich schon im "Brokkoli" angab, ist fast alles dem sinnvollen
Spielbetrieb untergeordnet, auch die genaue Vorbildtreue.

Ich denke nicht, dass zwei 2-achsige Waggons (mehr fahren nicht
gleichzeitig auf die DS) beladen so viel wiegen wie eine betriebsbereite
Br23 Lokomotive (Wiki "sacht" ca.83t).
Zudem ist es wohl so, dass die vorhersehbare Belastung plus Sicherheit
(damals führten eventuell die "Designer" noch nicht absolut das Wort, die
Kaufleute aber schon ... ) bei der Konstruktion der DS berücksichtigt wurde.

Die Anlage ist halt "hätte doch so sein können" ... , ein gewisser Kompromiss
zur Realität.

Sei's drum.

Ich muss zugeben, dass die "Eisenbahn" als Solche nicht mein spezielles
Hobby ist, ich informiere mich z.Zt. über elementare Dinge, werde aber
Euren Wissensstand nie erreichen.
Gerade deshalb bitte ich um Unterstützung bei der Planung der Anlage
auf dieser beschränkten Anlagenfläche, ich hoffe, das ist nachvollziehbar.

Ich finde es sind wertvolle Informationen, wenn auf bestimmte Vorbildsituationen
hingewiesen wird, ich nehme Diese auch zur Kenntnis, behalte mir am Ende aber vor
zu entscheiden, ob eine Umsetzung auf meiner platzbeschränkten Anlage ob der
Möglichkeit und des Aufwandes stattfindet.

Ich hoffe, auch das versteht Ihr.

Im BB erwähnt Otto, dass es nur echt wirken muss (meine Interpretation : also
betrieblich möglich sein), das finde ich relevant, und nimmt, meiner Meinung nach,
in gewissen Grenzen eingehalten der Anlage nichts von ihrer Identität.

Ich hoffe mein Text stösst keinem vor den Kopf, ich möchte darlegen, welche
Relevanzen ich für meine Anlage sehe, und hoffe, weiterhin Unterstützung zu
bekommen, auch wenn das Vorbild nicht konsequent abgebildet wird, was ich auch
nie angestrebt habe, das Ziel war immer ein realistischer Spielbetrieb.

Vielen Dank.

Viele Grüße

Heino

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

13.03.2016 18:22
#45 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

N' Abend,

ich habe hier gerade ein anderes Verständnisproblem; lassen wir also die Drehscheibe erst mal an ihrem
absolut vorbildfernen Platz.

1.) Die Fähre fährt von Westbüll Mole wo genau hin? Ins Regal oder nach Nordby?
2.) Warum zum Henker muss die Lok in Westbüll gedreht werden, und wie wird das in Nordby bewerkstelligt?

Es mag jetzt etwas arrogant klingen: In diesem Forum wird eigentlich die Nachbildung der realen Eisenbahn
diskutiert. Also Anlagen, die einen möglichst naturgetreuen Betrieb abbilden können. Was habe ich mir also
unter "realistischem Spielbetrieb" vorzustellen?

Edit meinte, ich solle eine Formulierung präzisieren.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

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