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Dieses Thema hat 71 Antworten
und wurde 5.054 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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Nordling Offline



Beiträge: 34

03.03.2016 19:26
#16 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Hartmut,

der ursprüngliche Gedanke war, in der Wende keine Züge händisch
zusammenzustellen, sondern nur die Ladung der GüWaggons einzulegen
oder 'rauszunehmen.
Die Waggons sollten in Südwig "zurechtrangiert" werden.
Der R1 von Mä. ist 360mm, alle Loks und Wagen meines Bestandes laufen
da ohne Stress durch.Der längste Zug ist eine Br23 mit fünf 200mm langen
4-Achsern.
Wenn ich den Zügen beim Kreisen zuschauen wollte, hätte ich einen
gebaut, das ist nicht was ich möchte.

"Entschuldige meine Offenheit: Mit diesem Entwurf ist jedwede auch nur
annähernd die Realität widerspiegelnde Konzeption unmöglich!! "

Hartmut, das ist in Ordnung, ich habe wohl Schwierigkeiten darzulegen,
was auf der Anlage passieren soll. Gedanklich war ich nicht bei einer
perfekten realen Konzeption, sondern beim Spielwert, sprich einer nicht
langweilig werdenden Rangieranlage mit Strecke. Wenn das Eine zum Anderen
gehört, muss ich mich intensiver mit der Materie beschäftigen ... , den
"Brokkoli" hab ich jedenfalls schon gefunden ... .

Viele Grüße

Heino

OOK Offline




Beiträge: 4.033

04.03.2016 16:14
#17 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Zitat von Nordling im Beitrag #16
ich habe wohl Schwierigkeiten darzulegen,
was auf der Anlage passieren soll. Gedanklich war ich nicht bei einer
perfekten realen Konzeption, sondern beim Spielwert, sprich einer nicht
langweilig werdenden Rangieranlage mit Strecke.

Da, Nordling, liegt deine Falle. Eine "nie langweilig werdende Rangieranlage" ist ein sehr hohes Ziel, das viele Voraussetzungen hat. Die "Rangiermöglichkeiten" alleine, also Güterschuppengleis, Freiladegleis, Anschließer etc. sind zwar notwenige, nicht jedoch hinreichende Vorausetzung. Da braucht es die Quelle und ein System, von woher denn die Waggons kommen sollen, die da rangiert werden sollen und wie bestimmt wird, wo welcher Waggon hin muss.
Gegen deine Kehrschleife, von dir lustigerweise "Wende" genannt (bei dem Wort denke ich immer an was ganz anderes ) ist schon einiges gesagt worden. Ein Fiddle-Yard würde die zehnmal mehr Äktschn einbringen. Versprochen!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Fischkopp Offline




Beiträge: 407

05.03.2016 21:52
#18 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Hallo Leute,
vielleicht sollten wir diese Diskussion mal "bipolar" aufstellen. Heino konnte uns vermitteln, was er sich vorstellt, aber konnten "wir" ihm vermitteln, was wir uns vorstellen? Ich habe einfach mal die wichtigsten Parameter Raumgröße, Gleissystem, geographische Verortung und Betriebsverhältnisse übernommen und daraus etwas gemacht, was ich persönlich für recht "mapudig" halten würde. Und dann gibt Heino dazu mal seinen Kommentar ab.
Also, Schritt 1 ist das Prototyp freelancing: Die regelspurige Schleswiger Kreisbahn kam ja damals nur bis Kappeln, ab da gings meterspurig bis Flensburg, unter anderem über Gelting. Die Flensburger Kreisbahn ist nun 1953 komplett stillgelegt worden, und jetzt komm ich. die Trasse bis Gelting ist umgespurt worden und dort wurde ein Fähranleger errichtet. Von dort fährt eine Fähre nach Marstal auf der Insel Ærø, um die dortigen Hafengleise zu bedienen.
Für alle, die jetzt komisch gucken, in Dänemark ist das das normalste der Welt, durchaus über diese Distanzen. Nur in Marstal hat`s das nie gegeben.
Zwischen Kappeln und Gelting zweigt noch der Anschluss zum ehemaligen Marinesperrlager Rabenholz ab, das nun von Privatfirmen nachgenutzt wird. dadurch hat Rabenholz einen derartigen Aufschwung erlebt, dass es dorthin Triebwagenpendel im Berufsverkehr gibt. Ist auch kein Scheiß, ist in Trappenkamp an der Kiel-Segeberger Eisenbahn 1 zu 1 so passiert.
http://www.pic-upload.de/view-29941886/K...Nordby.jpg.html

Damit wären Heinos Anschlusszüge, die Fähre und der umfangreiche Güterverkehr hinüber gerettet.
Die Anlage an sich stellt den Abzweig der Anschlussbahn dar (direkt am Fiddleyard), die Gleisanlagen in Gelting (aus Großenbrode übernommen, dürfte aber hinlänglich bekannt sein), das Fährschiff an sich, welches fest an der Tür befestigt ist, und dessen "Überfahrt" aus dem Schwenken der Tür besteht, und die komplett ausgedachten Gleisanlagen von Marstal, die sich aber an den Gegebenheiten dort orientieren:
Importiert werden natürlich Brennstoffe und Dünger,
exportiert Fisch und viel Getreide (FAF ist der lokale Landhandelsmonopolist).
Um 1960 war die letzte große Marstaler Werft, die Jernskibsvaerft (also Eisenschiffswerft) damit beschäftigt, die Altbestände der dänischen Marine abzuwracken was natürlich viel Metallschrott bedeutet, der über Gelting natürlich direkt ins Ruhrgebiet rollt.
Dieser Anschluss wird aus Platzgründen vom Fiddleyard vertreten, wo sich auch super die Ladungseinsätze tauschen lassen.
http://www.pic-upload.de/view-29941889/Nordby.jpg.html

Vielleicht bringt uns das ja voran,

Alex.

Nordling Offline



Beiträge: 34

06.03.2016 10:56
#19 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Alex,

dank Dir für Deinen Vorschlag und die Gedankenarbeit,
die Du Dir gemacht hast, ich freue mich, dass jemand
sich die Zeit nimmt und sich konkret um einen
Lösungsvorschlag kümmert.
Wobei ich die Idee mit dem "Kreisschluss", getarnt als
Fährüberfahrt, genial finde.

Inzwischen hab' ich das Ecksegment entfernt und durch
ein 300mm breites Bord ersetzt, was Du in Deiner Planung
schon "vorausgesetzt" hast ... .

Ich war auch nicht untätig und habe einen aktualisierten
Plan erdacht. Grob beschrieben : MOLE (ehemals WENDE) als
Hafen dargestellt, über SÜDWIG, OSTRUP zum Fiddle NORDBY,
wo sich der Anschluss an die "weite Welt" befindet.

Ich benötige aber noch etwas Zeit für einen freien "Kopp",
um alles, was Du beschrieben hast, genau zu verstehen (hier
brennt im Moment die Luft, das blöde Dach ist undicht und
ich muss erstmal "turnen" ... ).

Hoffentlich gibt es noch ein paar Meinungen zum aktuellen
Stand ... .

Viele Grüße

Heino

hwunderlich Offline




Beiträge: 506

06.03.2016 19:06
#20 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

N' Abend,

ich habe jetzt auch mal im Paralelluniversum gestöbert, was dort so zum hier diskutierten Projekt
veröffentlicht wurde.

Daher meine Frage: Was davon ist verhandelbar und was muss unbedingt erhalten bleiben?? Ausserdem
weiss ich noch immer nichts über den geplanten Fahrzeugeinsatz. Gibt es da das Motto "ich fahre was
mir gefällt" oder gibt es da eine wie auch immer ausgerichtete Struktur?? Und wenn ja, welche?

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Nordling Offline



Beiträge: 34

06.03.2016 19:26
#21 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Hartmut,

ich kämpf' noch mit dem "Brokkoli", vorab dieses :

Fix sind nur die gegebene Anlagenfläche und das Gleismaterial.

Es sind 8 zweiachsige Güterwagen vorhanden,
3 "Donnerbüchsen" mit Packwagen und vier 4-achsige,
sehr kurze (220mm) Drehgestellpersonenwagen.

Die 4 Lokomotiven passen leidlich nach 1960.

Es ist wohl am Besten, den ausgefüllten "Brokkoli" einzustellen,
aber nochmal die Frage : Nur wie ??

Viele Grüße

Heino

hwunderlich Offline




Beiträge: 506

06.03.2016 20:05
#22 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Hallo Heino,

ohne dem Brokkoli vorgreifen zu wollen: Hauptbahn oder Nebenbahn?
Welche Loks sind vorhanden? Das dient mir gemeinsam mit den Wagen
zum Einschätzen des Längenbedarfs bei den Bahnhofsgleisen.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.827

06.03.2016 20:18
#23 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Zitat von Nordling im Beitrag #21
Es ist wohl am Besten, den ausgefüllten "Brokkoli" einzustellen, aber nochmal die Frage : Nur wie ??
Einfach als Bild! Die abgeschnittenen Textpassagen, als Text im Thread zur Ergänzung!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Nordling Offline



Beiträge: 34

06.03.2016 23:42
#24 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Hartmut,

Wenn ich ehrlich bin ... unsicher sag ich mal Hauptbahn, da ich vorhabe
Signale zu verbauen und einen beschrankten BÜ hab ich auch, Wiki sagt,
das gabs bei 'ner Nebenbahn nicht zwingend ... .

Die Loks sind Br23, Br24, Br81 und E40. Für Schleiferbetrieb umgebaut
werden sollen später eine E69 und eine E44 und zu guter letzt eine Br21x,
die aber wohl nur als flachfrontige Prototypversion V160 (und viel Wohlwollen
beim Betrachter) zeitlich passt (ca.1960).

Die Bhf.- Gleise sollten mind. 7 Gleise 5106 = 1260mm lang sein, damit
der längste Zug, der "Fernzug" mit den 4 Drehgestellwagen, satt passt.
Die Güterwagen werden wohl nicht alle zusammen an einer Lok hängen.

Ich werde Montag Alex Plan noch genauer anschauen, die Idee mit der
"Tür - Schwenkfähre" find ich genial, klasse !


Moin Hubert,

Dank für die Info.

Edit :

@all

Hier noch das "Gemüse" ... :




Beim Datum ist gemeint ca. 1960 ... .

Viele Grüße

Heino

hwunderlich Offline




Beiträge: 506

07.03.2016 21:13
#25 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

N' Abend Heino,

genau so etwas (auf der Fahrzeugseite) hatte ich befürchtet:

Bunt gewürfelt und weitgehend ohne erkennbare Struktur. Sorry, aber das passt vorne nicht
wirklich und hinten überhaupt nicht!!

Zum Vorbild: Die E69 lief NUR in Bayern in einem absolut überschaubaren Einsatzgebiet rund um
Garmisch-Partenkirchen, hat an der Küste also absolut nichts verloren.
Gleiches gilt für die E44: Auch diese war ausschliesslich im Süden unterwegs.

Zudem war der Fahrdraht 1960 eigentlich noch nicht an der Küste angekommen. Du musst jetzt stark sein:
Küstenthema mit Fahrleitung um 1960 passt absolut nicht!! Also auch keine E40

Bei den Dampfern sieht es etwas besser aus: 23 in Emden, 24 im Münsterland und 81 in diversen Häfen:
Das könnte schon stimmiger werden. Als Diesel vielleicht eine der damals neuen V60 oder V100, ggf.
ein VT95 oder VT98.

Wie oben schon geschrieben: Dieser kunterbunte, geplante Lokmix ist ungeniessbar für ein praktikables
Konzept!!

Soweit erstmal für heute

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Fischkopp Offline




Beiträge: 407

07.03.2016 21:19
#26 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Kleine Ergänzung zu Hartmut:
Die 24er waren in ganzen "Herden" im BW Kiel stationiert und bevölkerten bis in die Sechziger Jahre die gesamte Schleswig-Holsteinische Ostseeküste.
Ansonsten muss ich leider mit anstimmen: Wir können über alles reden, außer über E-Loks.

Alex

Gilpin Offline




Beiträge: 1.285

07.03.2016 22:25
#27 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Hallo Heino,
seit wann ist denn die Lollo eine

Zitat von Nordling im Beitrag #24
flachfrontige Prototypversion
?
Ansonsten haben all meine Vorredner erst einmal recht! Aber Du hast ja die E69 und E44 erst für die Zukunft geplant, verzicht' halt drauf und verkauf' die E40 oder tausch' sie gegen eine V200. Oder - verlege die Anlage nach Süden, mindestens bis Heidelberg (wg. E69 und Fahrdraht) oder nach Murnau-Oberammergau. Aber Achtung: Heidelberg ist arg groß (also von mir nicht ernst gemeint), und führt rasch in die Identitätsfalle: da stehen bis heute Fahrleitungsmasten ganz eigener Bauart, da ist nix mit Sommerfeldt und Viessmann... Allerdings: die Gegend wäre ein schöner Urlaubsort, und die Quellenlage (Literatur) scheint mir hervorragend!

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Nordling Offline



Beiträge: 34

07.03.2016 23:00
#28 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin Hartmut,

Dank für die Info, bei den Loks handelt es sich um Altbestände
seit 1966 , die noch aufzuarbeitenden Lokomotiven sind
runtergerittene Flohmarktschnäppchen, die schleppte mein Sohnemann
öfter an, so hab ich viele Teile liegen und "früher" aus mehreren
Lokomotiven eine neue kreiert, sehr zur Freude der Kinnings ...

Über den Einsatz der Loktypen hab ich mir nun noch überhaupt
keine Gedanken gemacht, außer der max. Länge. Ich arbeite noch am
Gleisplan.
Mein Wissen über das Einsatzgebiet von Loks ist mehr als dürftig,
hast Du 'n Tipp, wo im Netz ich Infos darüber finden kann ?

Schmerzhaft dagegen ist die Ablehnung der Elektrifizierung ...,
das tut weh ..., keine noch so utopische Lösung für
das Problem in Sicht (gesponserter Pobebetrieb, testen von
Materialeigenschaften unter norddeutschen
Extremfeuchtkaltwetterbedingungen, ...) ?

Ist nur Jux, die "Elektrische" ist kein Muss, ..... obwohl .......... Schiet!


@Gilpin : Wiki schreibt, ab der 10. produzierten Vorserienlok (?) wurde die
kostengünstigere Flachfront verbaut, so nehm ich einfach mal an, dass
es vor 1964 einen solchen Prototyp gab ... ich suche halt einen Grund,
diese in meinen Augen schöne Lok zu verwenden.

https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160

Wie schon oben geschrieben, die noch nicht umgerüsteten Loks sind ziemlich
unverkäuflich da Plunder, die E40 werd' ich in der Bucht anbieten, die ist
von Mä., dafür 'ne V100 wär schon 'n Traum ... .

Viele Grüße

Heino

JBS Offline




Beiträge: 161

08.03.2016 16:22
#29 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Moin allerseits,

Heino plant doch eine Freelance-Anlage, warum soll er sich nicht die Freiheit nehmen, hier Fahrdraht zu verlegen. Vielleicht nicht gerade auf die Mole und auch keine E69.
Das Problem beim Fahrdraht sehe ich eher in den 36 cm Radien. Entweder alle 10 cm oder so einen Mast aufstellen oder die gebogene Märklin-Wasserrohre nehmen. Beides .
Von daher: Dampf+Diesel!
Johann

http://null.4jbs.de

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

08.03.2016 18:07
#30 RE: Auf schmalem Brett : Die ASB antworten

Hallo ...

mir fällt zum Thema Inselbahn und elektrischer Betrieb ja die Amrumer Inselbahn ein, dort gab es zwischen 1909 und 1920 tatsächlich eine Oberleitung! Zugegeben, keine Staatsbahn, keine Normalspur, kein rentabler Betrieb. Aber immerhin ...
http://www.inselbahn.de/index.php?nav=1401022&lang=1
http://www.inselbahn.de/index.php?nav=14...mage&position=2

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

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