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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 89 Antworten
und wurde 7.983 mal aufgerufen
 III.1. Konzeptionelle Grundüberlegungen
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rainbow Offline




Beiträge: 60

08.01.2014 00:04
#31 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Erstmal ein herzliches Willkommen im Forum an Caren!

Was du da schreibst klingt wie das Bekenntnis einer glücklichen und zufriedenen Schauanlagenbauerin. Und eine Schauanlage kann genauso, wenn nicht noch mehr als die für den Betrieb gebaute Anlage, vorbildorientiert sein. Irgendwie auch eine sehr reine Lehre.

Oma Edith hat mit den Tags geschlampt.

Grüße,
Jan

Hp Schreufa Offline



Beiträge: 104

08.01.2014 00:40
#32 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Caren,

Zitat von Aleusius im Beitrag #28
Wenn ich in Bingen stehe und mir auf der andren Rhein Seite die Züge anschaue, macht das doch auch keinen Sinn. Den Betrieblichen Hintergrund kenne ich nicht. Sie fahren hat hin und her und ich freue mich.


wenn ich mich ab und zu ins Mittelrheintal verirre, schaue ich mir von der Rheinoromenade in Boppard aus die Güterzüge der rechten Rheinstrecke an und erfreue mich an den mit Sattelaufliegern bzw. Wechselbrücken beladenen Waggons.

Zitat von Aleusius im Beitrag #30
Die Parade klingt ja fast schon militärich.


Davon habe ich mich durch den Gänsemarsch distanziert.

Harald.

Aleusius
Beiträge:

08.01.2014 09:32
#33 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Jan,

danke für den Willkommensgruß.

Auch wenn mein Name etwas anders vermuten lässt, bin ich auch männlich[lachen]

Grüße
Caren

OOK Offline




Beiträge: 3.597

08.01.2014 10:06
#34 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Caren,
ich habe deinen ersten Post gleich gestern Abend wenige Minuten nach dem du ihn geschrieben hast, gesehen, war aber zu müde, darauf mit der gebotenen Ausführlichkeit einzugehen. Als erstes muss ich sagen, dass große Teile davon eigentlich in den Vorstellungsthread gehören, weil sie etwas über dich sagen und nicht über Paradestrecken. Dann wundert mich eins:

Zitat von Aleusius im Beitrag #28
...die Diskussion zum Thema Paradestrecke hat mich so begeistert, das ich mich sofort hier angemeldet habe. ;-))
Warum? Du bist ein Freund von Paradestrecken, wie du erklärst. Da bist du in guter Gesellschaft, über 90% aller Modellbahner, zumindest in D, sind der gleichen Auffassung. Und jetzt reizt es dich, gerade hier einzusteigen, wo man mehrheitlich anderer Meinung ist, weil wir, wie schon im Forumstitel zu sehen, betriebsorientiert sind. Möchtest du die restlichen 5% auch noch bekehren?

Zitat
Schon sind wir bei der Paradestrecke! Wenn ich in Bingen stehe und mir auf der andren Rhein Seite die Züge anschaue, macht das doch auch keinen Sinn. Den Betrieblichen Hintergrund kenne ich nicht. Sie fahren hat hin und her und ich freue mich.

Ja, und?

Zitat
Die darin liegenden Vorteile wurden aber nicht genannt.
- So wird der sonst tote Raum unter der Anlage genutzt um Modelle in Betrieb zu halten. Die Gleiswendel bieten die Möglichkeit über den Höhenunterschied der Paradestrecken Räumliche Tiefe zu erzeugen.

Das soll ein Vorteil von Paradestrecken sein? Verstehe ich nicht.

Zitat
- Da Paradestrecken micht viel Tiefe benötigen kann die Anlage in einer Breite von 50-80cm an der Wand gebaut werden. Das spart wieder Platz und bietet gute zugriffsmöglichkeiten.

Wieso brauchen Paradestrecken weniger Tiefe als betrieblich funktionale Strecken?

Zitat
- Eine der höchsten Künste beim Anlagenbau ist bekannter weise die Einschränkung. Die Bahn ist ein Beförderrungsmittel. Damit alleine kann ich sehr gut leben, umgesetzt in der Paradestrecke.

Drei Sätze, deren Zusammenhang sich mir nicht erschließt. Die Paradestrecke soll zeigen, dass die Bahn ein Beförderungsmittel ist? Eher ist wohl das Gegenteil der Fall.

Zitat
- Paradestrecken mit viel Landschaft bieten die Möglichkeit fast Epochenunabhängig zu sein. (von der Oberleitung mal abgesehen). Den noch erweitert vor allem der Verzicht auf Bahnhöfe zumindest die Breite der möglichen Epochen.

Das kann ich zumindest verstehen.Wenn das das Wichtigste ist ...

Zitat
- Mit dem Thema nur Paradestrecken ist auch schon ein weiteres Problem vieler Anlagen gelöst: Die Überladung.

So, du meist, Überladung hat damit zu tun, dass eine Strecke betriebsorientiert ist?

Zitat
Nach 40 Lahren habe ich ca. 30 Züge. Das sind ca. alle 1,2 Jahe einer. Ich finde das nicht viel. Was ist bitte schlecht daran, wenn ich mich an meinem Eisenschwein mit Silberlingen, welche ich an meinem 30. Geburtstag bekommen habe immer noch erfeue? Aber auch zu anderen Anlässe kamen Wagen und Loks hinzu. Ich sehe diese immer wieder sehr gerne. So gerne, das ich am liebsten selber nur da sitze und mich über immer wieder neue Kombinationen der Zugbegegnungen freue. Sorry aber selbst bei 100 Loks würde ich nach der Zeit nicht auf den Gedanken der Prozerei kommen.... Also ich habe wirklich nicht verstanden, wieso die Beschränkung auf den ausschließlichen Fahrbetrieb mit Paradestrecken ein Nachteil darstellen soll??

Da komme ich wieder zu meiner Eingangsaussage: Das ist dir doch gegönnt und du bist Teil des Mainstream. Warum zieht es dich hierher?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

BernhardH Offline



Beiträge: 66

08.01.2014 10:10
#35 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Caren,

mit der Zeit findet man heraus, welche Art Anlage man möchte, und wenn sie nur aus Strecke besteht, warum nicht?

Das große BW hat mich noch nie gereizt, das gibt betrieblich wenig her. Einen einfachen Bahnhof würde ich auf einer Fahranlage aber schon einplanen, auch wenn die meisten Züge vorbildgerecht nur durchrauschen (dann hat man wenigstens die Möglichkeit für ein paar Zughalte und ein wenig rangieren, falls einem mal danach ist).

Zum Beispiel wie auf dieser Minitrix-Schauanlage:



Beste Grüße
Bernhard

Aleusius
Beiträge:

08.01.2014 11:47
#36 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo OOK,

Entschuldigung, wenn ich, da ich, den Zusatz dass dieses Forum für Betriebsbahner ist überlesen hatte, gleich allen Zorn auf mich geladen habe.
Das war nicht meine Absicht.

Auch kenne ich die Statistiken nicht. Die meisten vorgestellten Anlagen verfügen zumindest nicht über großzügige offene Gleisanlagen....

Bekehren möchte ich nicht. Vielmehr geht es mir um die berechtigte Kritik an diesem Anlagentyp. Allerdings mit der Absicht hierfür gute praxislösungen zu finden. :-))

Zu den Vorteilen:

Das soll ein Vorteil von Paradestrecken sein? Verstehe ich nicht.
Raum ist kostbar und meistens knapp. Den Raum effizient zu nutzen empfinde ich als Vorteil. Das geht über die eh notwendigen Gleiswendel sehr gut.

Wieso brauchen Paradestrecken weniger Tiefe als betrieblich funktionale Strecken?
Weil ein oder zwei oder drei gleise neben einander weniger Tiefe haben, als eine Drehscheibe, oder ein zwei Bahnsteige....

Drei Sätze, deren Zusammenhang sich mir nicht erschließt. Die Paradestrecke soll zeigen, dass die Bahn ein Beförderungsmittel ist? Eher ist wohl das Gegenteil der Fall.
Das verstehe ich nun nicht. Für mich ist das FAHREN der Kern der Beförderung. Laden, warten, verwalten gehören auch dazu sind aber nicht der kern.

So, du meist, Überladung hat damit zu tun, dass eine Strecke betriebsorientiert ist?
nein, aber bei den vielen interessanten Themen rund um die Beförderung fällt eine Einschrenkung schwerer, weil sie einander bedingen. Zugegeben ist die Paradestrecke eine gute aber sehr pragmatische lösung in bezug auf die vermeidung von überladungen.

Da komme ich wieder zu meiner Eingangsaussage: Das ist dir doch gegönnt und du bist Teil des Mainstream. Warum zieht es dich hierher?
weil ich nach berechtigter Kritik an meiner Meinung suche und hier diese zum ersten mal in berechtigter weise gefunden habe!! Ich möchte aber auf berechtigte Kritik eingehen mit dem Wunsch Lösungen zu finden. Zur Kritik, die ich nicht teile, möchte ich gegenargumente anbringen, um diese nochmals zu prüfen.

Um die Frage nach der "Bekehrung" nochmal aufzugreifen.

Das Ergebnis ist für mich nicht die Bekehrung sondern das "reicher nach der Diskussion". Das persönliche Ergebnis für jeden einzelnen ist wichtig, steht aber für mich bei einer Diskussion im Hintergrund.

Wenn ich ehrlich sein darf, habe ich aber schon ein wenig den Eindruck das hier primär ein Gegenpol zum Mainstream im vordergrund steht und nicht der Dialog.

Viele Grüße
Caren

BernhardH Offline



Beiträge: 66

08.01.2014 12:39
#37 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Caren,

die Frage ist schon berechtigt, warum über die Strecke nicht zusätzlich zu den durcheilenden Zügen gelegentlich ein Transport-Betrieb stattfinden kann. Dazu genügt ein kleiner Bahnhof mit ein paar Ladestellen und/oder Gleisanschlüssen. Der Schattenbahnhof stellt dann zwei Richtungen des Rests der Welt dar. Die Möglichkeiten der Zug-Parade werden überhaupt nicht eingeschränkt.

Grüße
Bernhard

OOK Offline




Beiträge: 3.597

08.01.2014 15:31
#38 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Auf die Frage "Warum zieht es dich hierher?" antwortete Caren:

Zitat von Aleusius im Beitrag #36
...weil ich nach berechtigter Kritik an meiner Meinung suche und hier diese zum ersten mal in berechtigter weise gefunden habe!! Ich möchte aber auf berechtigte Kritik eingehen mit dem Wunsch Lösungen zu finden. Zur Kritik, die ich nicht teile, möchte ich gegenargumente anbringen, um diese nochmals zu prüfen. ... Das Ergebnis ist für mich nicht die Bekehrung sondern das "reicher nach der Diskussion".
Das ist ok, da können wir zusammen kommen.

Zitat
Wenn ich ehrlich sein darf, habe ich aber schon ein wenig den Eindruck das hier primär ein Gegenpol zum Mainstream im vordergrund steht und nicht der Dialog.

Die erste Hälfte stimmt, die zweite nicht.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

rainbow Offline




Beiträge: 60

08.01.2014 18:59
#39 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Zitat von Aleusius
Auch wenn mein Name etwas anders vermuten lässt, bin ich auch männlich




Hups, das tut mir leid. Hoffentlich habens alle gesehen, damit sich das alle merken.

Grüße,
Jan

Aleusius
Beiträge:

08.01.2014 22:21
#40 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo OOK,

OK, da spiele ich mit.

Als Betriebsbahner habe ich einige ungelöste Kritikpunkte. Aber die Diskussion bitte Lösungsorientiert

Gehen wir vom klassischen Fall aus: Hundeknochen mit zwei Gleisharfen am Schluß a 7-9 Gleise erreichbar über die Gleiswendel. Everntuell ein kleiner Zugspeicher in einem Tunnel zusätzlich, damit aus dem Berg untergegs nicht immer der Zug, welcher verschwindet auch wieder raus kommt.

Das macht ca. 20 Züge. Dabei sind wir schon beim ersten Problem: Wie steuern? Bleibt eigentlich nur der Computer??? Oder?

Blockstellen mit Reles sind zu störanfällig bei 20 Fügen....

Die Fahrgeschwindigkeit der Züge muß auch mal variieren zb. Langsamfahrstrecken. Wie geht das? Auch nur mit Computer?

Aus der Praxis: Was machen mit verschnutzten Gleisen? Die Zugänglichkeit ist gut, aber nicht dort, wo schon Züge stehen. Und die stehen überall!!

Es herscht ein sehr starker Zugbetrieb im Untergrund. Wenn da was schief geht, merkt man es meistens zu spät, da die Freude über den IC oben gerade groß ist...
Wenn was schief geht muß Hundeknochen typisch sofort alles stehen bleiben.

Vermutlich fällt mir noch einiges ein, wenn ich noch etwas nachdenke!

Grüße
Caren

Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

09.01.2014 06:44
#41 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Caren,

bitte definiere Deinen Begriff "Betriebseisenbahner". Wir verstehen in diesem Forum Modell-Bahnbetrieb als ein Modell (also Abbild) des echten Bahnbetriebs. Die Bahn erfüllt einen Transportauftrag, sie fährt nicht einfach nur. Vielleicht liegt da das große Missverständnis.

Viele Grüße

Peter

Viele Grüsse

Peter

Mein Modellbahn-Projekt: Die Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn
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OOK Offline




Beiträge: 3.597

09.01.2014 07:45
#42 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Tja Caren,
zuerst wolltest du uns die Paradestrecke als das Beste vom Besten unterjubeln, jetzt listest du lauter Details auf, die ein solches Konzept als Absurdität brandmarken. Hätte ich besser auch nicht gekonnt, ach was, das hätte ich so gut nicht gekonnt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Aleusius
Beiträge:

09.01.2014 08:39
#43 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo,

Betriebsbahner ist jemand, der auf der Anlage Betrieb hat. Also viel fährt. Du meinst vermutlich den Begriff vorbildorientierter Betriebsbahner.

Natürlich fallen mir auch Nachteile ein, deshalb bin ich hier, um diese zu besprechen un Lösungen zu finden.


Aber irgendwie hälst du dich für Jesus, oder so was ähnliches. Das wichtigste für dich scheint die Bekehrung, oder das Unterjubeln etwas absurden. Diese art von Feststellungen sind off topic.

Grüße
Caren

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

09.01.2014 09:09
#44 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Caren,

Du solltest dir mal bitte den Thread Betrieb-vs-Fahrbetrieb durchlesen!
So ich "betreibe" jetzt mal zur Arbeit!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Aleusius
Beiträge:

09.01.2014 09:46
#45 RE: Von Freud und Leid der Paradestrecke antworten

Hallo Hubert,

ok wenn das so wichtig ist, muß ich den Begriff Betriebsbahner durch Fahrbetrieb ersetzen.

wobei der Begriff Betriebsbahner sich abhebt vom Begriff Modellbahn-Betrieb.

Grüße
Caren

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