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Modellbahnanlagen
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 II.3. Planen von Anfang an
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

30.10.2016 12:18
#166 RE: Ablaufberg in Nienburg/Saale antworten

Ein kleine Ergänzung zum Thema Ablaufberg in Nienburg.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

BerndK Offline



Beiträge: 206

31.10.2016 22:57
#167 RE: Ablaufberg in Nienburg/Saale antworten

Hallo zusammen,

@Hubert
danke für die weiterführenden Infos zum Vorbild. Was die Modellbahn angeht wurde der Ablaufberg ad acta gelegt. Wie Gilpin schon richtig angedeutet hat, wäre Aufwand angesagt, die Achsen leichtgängig genug zu bekommen - und auch zu halten. Weitere Fahrversuche ergaben mit 4 cm Überhöhung grad mal einen Meter (Mehrzahl) Rollweite, wenige (nagelneue) Wagen schafften über 2 m. Da wird auch klar, warum der Mann in dem Video-Link so sehr auf Sicherheit setzte und die Wagen regelrecht gegen die Prellböcke knallen ließ.

@alle
Bei drei Anbietern habe ich inzwischen den Unterbau als Bausatz angefragt, mit zwei davon gab's auch telefonische Klärung:
- Eine "größere" Firma lehnt herausnehmbare Brücken wie an der Tür grundsätzlich ab: "Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies nicht dauerhaft zu 100 % funktioniert"
- Ein anderer Anbieter hat sich freundlicherweise sehr, sehr lange Zeit genommen und auch den Gleisplan angesprochen. Auch er sah die Brücke unabhängig von oben erwähntem kritisch.

Davon abgesehen hat er mich mit zwei Thesen zum Nachdenken angeregt:
a) Der gewünschte Eindruck von Weite geht genau dann verloren, wenn man den Bahnhof auf die lange Seite platziert (daran hatte ich nun wirklich nicht gedacht)
b) der Fiddle Yard in der Größe und Platzierung stört für ihn erheblich das Bild der Anlage (vom regelmäßigen drumherum Laufen ganz zu schweigen)

Vor allem a) bringt mich grad zum Zweifeln. Meine Einschätzung war, die Reststrecke wäre noch lange genug. Jedenfalls bringe ich keinen Bahnhof in H0 zustande - der für eine eingleisige Hauptbahn taugen würde und auf einer der kurzen Seiten (max. 4,90 m) Platz fände, zumindest nicht in einer glaubwürdigen Form. Ich vermute daher: Für ein Hauptstreckenthema funktioniert nur die lange Seite für einen Bahnhof. Eure Einschätzung?
b) wäre nur durch 2. Ebene zu vermeiden, ist mir klar

Die lange Seite nur als Strecke wäre sicher auch ein Hammer, aber das klappt wohl nur mit einem Nebenbahnhof auf einer der kurzen Seiten. Die Hauptbahn könnte man auf der langen Seite z.B. als Streckenausschnitt andeuten. Ganz anderer Ansatz.

Wie sind Eure eigenen Alltags-Erfahrungen mit herausnehmbaren Streckenteilen, baut man sich Dauerwartung ein?

Gruß
Bernd

Fischkopp Offline




Beiträge: 421

31.10.2016 23:25
#168 RE: Ablaufberg in Nienburg/Saale antworten

Moin moin,
ich kann zwar nichts zur Brücke sagen,
aber vom Rest würde ich behaupten, dass er klasse ist.
Ausreichend Platz für den Bahnhof, viel Strecke, PAN all überall.
Den Bahnhof in die Ecke oder ganz an die Schmalseite zu quetschen
würde zu viele Kompromisse verlangen, das tut nicht not. Und der FY
stört meiner Meinung nach überhaupt nicht den "Gesamteindruck", da wir diesen ja
gar nicht betrachten, da er dem Konzept der "Illusion der Entfernung" entgegensteht.
Außerdem kann man super drum rum laufen - von der einen FY-Seite an der Strecke
entlang zur anderen Seite. Wie man diese Brücke beseitigen könnte, weiß ich allerdings
auch noch nicht. Mal sehen,

Alex

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

01.11.2016 08:03
#169 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Zitat von BerndK im Beitrag #167
Davon abgesehen hat er mich mit zwei Thesen zum Nachdenken angeregt:
a) Der gewünschte Eindruck von Weite geht genau dann verloren, wenn man den Bahnhof auf die lange Seite platziert (daran hatte ich nun wirklich nicht gedacht)
...
Vor allem a) bringt mich grad zum Zweifeln. Meine Einschätzung war, die Reststrecke wäre noch lange genug. Jedenfalls bringe ich keinen Bahnhof in H0 zustande - der für eine eingleisige Hauptbahn taugen würde und auf einer der kurzen Seiten (max. 4,90 m) Platz fände, zumindest nicht in einer glaubwürdigen Form. Ich vermute daher: Für ein Hauptstreckenthema funktioniert nur die lange Seite für einen Bahnhof. Eure Einschätzung?

Wie definieren die denn Weite?
4,90 m erfordern schon bei einem Nebenbahn Thema Kompromisse, vor allem wenn man mit großzügigen Weichen arbeitet. Einen Bahnhof den man mit einem Blick erfassen kann, wird keine Weite vermitteln.
Schon John Armstrong hat postuliert: der zentrale Bahnhof muss an die längste Anlagenseite!

Der Fiddleyard mitten im Raum würde mich auch stören, siehe oben.

Zum Thema Brücke: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=57636

OT: Kurze Googlerecherche, die "professionellen Anlagenbauer" sind im letzten Jahrtausend stehen geblieben! :-(

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

BerndK Offline



Beiträge: 206

01.11.2016 20:36
#170 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hallo ihr beiden,

danke für Eure Einschätzungen und die Infos. Ich war für einen Moment verunsichert.

Erstaunlicher Link - ein Buch über realistischen Modellbahnbetrieb von .... 1963! Wenn ich bedenke daß ich 25 Jahre später noch mehr oder weniger im Kreis fuhr.

Der dritte Anbieter hatte übrigens anstandslos und sehr klar sämtliche Unterbau-Baustufen angeboten - von fertig bis Einzelteile komplett. Der Preis ist keine Überraschung, aber eine zweite Ebene würde noch mal richtig Geld kosten schließe ich aus den vorliegenden Zahlen.

Annahme:
- Ohne herausnehmbare Brücke müßte man beidseitig vor der Tür 180° wenden. Also jeweils ca. 120x150 cm "Klotz" installieren. Und auch die zweite Ebene einführen.
- Alternativ auf den kurzen Längsseiten jeweils ein Fiddle würde die Brücke auch sparen, aber es wäre ein Jammer um die ca. 10 m Fahrstrecke.

Wenns eine Ebene bleibt wärs evtl. noch eine Überlegung wert einen Teil als Fremo-Module zu bauen. Auch das würde ich mir mal anbieten lassen. Falls jemand von Euch mit diesbezüglichen Bausätzen gute Erfahrungen gemacht hat, wäre ich für eine Anbieterinfo dankbar (gerne per PN). Interessant wäre, ob die Sache verzugsfrei blieb über Jahre.

Gruß
Bernd

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

02.11.2016 22:10
#171 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hi Bernd,

lass' Dich nicht verunsichern, bitte: Du hast hier so gründlich geplant, mit so vielen Iterationen - so schnell kapiert kein Neuer, was Du schon weißt! Noch zu einigen Themen aus letzter Zeit:

- Um den FY musst Du gar nicht herum joggen: er ist der Endpunkt Deines point-to-point(von A nach B)-Betriebes!
- Huberts Vorschlag braucht nicht so viel Tiefe auf der unteren Ebene wie man vielleicht denkt: Du kannst da getrost zwei Züge sequenziell speichern - vier bis fünf Gleise reichen für das Volumen Deines FY. (Ich werde hier keine Partei ergreifen - beide Möglichkeiten haben ihre pros und cons...)

Und zu Deinem Beitrag von gestern:

- Ich bin wirklich kein Freund von "Brücken", die den (Not?)-Ausgang verrammeln, aber jede Alternative ist unpraktisch - kannst Du irgendwie sicherstellen, dass da keine Züge stehen bleiben können...?
- Von wegen Absacken/Verziehen der Module: Aluminiumstreben!

Und abschließend zu den Bausätzen und ihren Kosten: was hältst Du vom Beschaffen ungeschnittener Hölzer/Streben, Einladen von drei Freunden, von denen einer das richtige Werkzeug haben sollte, und dann gibt's einen heftigen Arbeitsanfall!? Keinen Alkohol, grundlegende Sicherheitsausstattung... - in vier Stunden steht der Unterbau!

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

BerndK Offline



Beiträge: 206

03.11.2016 19:29
#172 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hallo Gilpin,

- Um den FY musst Du gar nicht herum joggen: er ist der Endpunkt Deines point-to-point(von A nach B)-Betriebes!
Au weia, da habe ich einen Bock geschossen. Du hast Recht!!

zur Brücke - diese Idee finde ich ganz pfiffig
http://www.spurnull-magazin.de/neuheiten...von-imt-lenzen/
Herr Lenzen erkärte auf Anfrage das funktioniert einwandfrei, aber die Anlagenenden sind mindestens an der Wand festzuschrauben, besser zusätzlich noch am Boden. Der Strom muß natürlich inkl. Bremsstrecken beidseitig abgeschaltet werden, sobald der Teil entriegelt wird - nehme ich an.

Bzgl. der Alustreben sehe ich mich mal um. Ist halt zusätzliche Arbeit, denn den Segment- oder Modulbau an sich spart es ja nicht. Statt beim Modul einfach Füße einzuschrauben wird ein kompletter Metallunterbau nötig. Die Stabilität wäre natürlich beruhigend. Ein sehr alter Modellbahner hatte mir sogar mal ganz vehement zu Stahl geraten. Andererseits baut Fremo nur mit Holz. Und dort nimmt man es ja eher genau. Vielleicht höre ich das Gras wachsen.

An sich schöne Idee mit dem Bau-Event. Das sieht allerdings schlecht aus, wir wohnen noch nicht lange (wieder) hier. Optimistische zeitliche Einschätzung ;-)

Übernächstes Wochenende veranstaltet ein Verein in Reichweite hier eine Modulbahn-Ausstellung. Ich werde auf jeden Fall dort auch vorbeischauen.

Grüße
Bernd

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

04.11.2016 11:48
#173 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hallo Forumer, bei der Planung tritt immer wieder ein typisches Hindernis auf: die Türöffnung.

Entweder man lässt sie offen, dann hat man rechts und links davon Endpunkte (oder Gleiswendel, siehe Triptis I). Oder man überbrückt die Öffnung, wie hier andiskutiert. Jedenfalls hat jeder Anlagenbauer ziemlichen Respekt vor so einem Bauwerk.

Aber es geht! Ich bin beiliebe kein präziser Holzbauer, habe nur schreinerische Grundkenntnisse. In Triptis II habe ich es gewagt, da laufen sieben Gleise in vier verschiedenen Ebenen über die Türbrücke. Die Erfahrungen sind gut, ich kann den Bau weiterempfehlen. Ich denke daran, in II.7 (Planungsdetails ...) eine Beschreibung meiner Türbrücke einzufügen, es wird aber noch etwas dauern, weil ich dazu noch Skizzen und Fotos anfertigen muss.

Eine m. E. wichtige Voraussetzung vorab: Die Türöffnung muss in einer Mauer sein, damit man die bauseitigen Teile wirklich dauerhaft platzieren kann. Leichtbauwände aus Holzlatten und Rigipsplatten o. ä. sind weniger gut geeignet.

Im Beitrag #25 der Triptis II-Beschreibung ist ein Bild mit der Türbrücke:

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/...1psqnu8rt3x.jpg

Am linken Bildrand das bauseitige Brett, daneben (auf dem Fußboden stehend) der eigentliche Brücken-Einsatz. Oben links der Anschlussstecker, der auch für das Abschalten der Zufahrgleise sorgt.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Helko Offline




Beiträge: 315

04.11.2016 12:16
#174 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Zitat von Fdl Triptis im Beitrag #173
Hallo Forumer, bei der Planung tritt immer wieder ein typisches Hindernis auf: die Türöffnung.

Es geht auch ganz einfach mit einem Gartentor!

VG
Helko
Videobeispiele

Gutes Design ist, wenn nichts mehr entfernt werden kann. Beispiel gefällig?
Der "."!

BerndK Offline



Beiträge: 206

04.11.2016 19:39
#175 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hallo Helmut,

danke für das tolle Beispiel und Deine Erfahrungswerte. 4 Ebenen gleichzeitig, ich bin geplättet! Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Bin gespannt auf Deinen mittelfristigen Bericht. Deine Befestigungserfahrung deckt sich mit der Aussage von Herrn Frowein.

Viele Grüße
Bernd

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

04.11.2016 20:01
#176 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hi Bernd,

zu

Zitat von BerndK im Beitrag #175
4 Ebenen gleichzeitig
: KISS "Keep it simple, Sir"! Will sagen: so ein Ding ist heikel (man beachte meinen hochgradig sinnigen Beitrag zur Bürener Kreisbahn #13) genug, und nach allem was ich mitkriege nicht Dein Hauptspaß am Hobby. Der Schattenbahnhof unter dem Bahnhof bedingt praktisch 2 Gleisebenen vor der Tür - das wäre schon einmal ein Argument dagegen.

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

04.11.2016 20:15
#177 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #176
Der Schattenbahnhof unter dem Bahnhof bedingt praktisch 2 Gleisebenen vor der Tür - das wäre schon einmal ein Argument dagegen.

No risk, no fun!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

04.11.2016 20:37
#178 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hallo Hubert und natürlich Bernd,

zu

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #177
No risk, no fun!
- und so sausen die Fulgurex-Loks zu Tale!

Mithin kommt das Gartentürchen #174 zu seinen Ehren: wenigstens ein Teil des Zuges bleibt bei einem Zwischenfall, wenn wirklich alles zusammenkommt, drauf stehen. Ich betone aber gerne: In diese Diskussion habe ich mich zwar nun eingemischt, beziehe aber nicht wirklich Stellung: die beidseitige Liste der Pros und Cons ist mir zu lang!

Schönes Wochenende,
Gilpin

BerndK Offline



Beiträge: 206

04.11.2016 21:06
#179 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

@alle

ein meiner Einschätzung nach ordentliches Gartentürchen hatte ich schon in #172 per link erwähnt.

Absturzbedenken habe ich da keine - das kann man beidseitig sichern. Wenn man die Tür entriegelt blickt man doch voll auf selbige - wer würde die Tür öffnen wenn grad ein Zug draufsteht? Außerdem - das ist freie Strecke, der Lokführer hat bei seinem Zug zu sein

Gruß
Bernd

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

04.11.2016 21:33
#180 RE: Beilburg im Würtachtal antworten

Hi Bernd, auf die Frage

Zitat von BerndK im Beitrag #179
wer würde die Tür öffnen wenn grad ein Zug draufsteht?
: jemand, der/die von außen kommt...

Also mein Stand der Erkenntnis, besonders nach neuerlichem Aufruf von #172, ist: Gartentürl/Schwenkmodul mit trapezförmigem Grundriss.

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

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