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Dieses Thema hat 32 Antworten
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 IV.3. Praxis des Modellbahnbetriebes
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hwunderlich Offline




Beiträge: 576

29.11.2013 22:39
#16 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Moinsen Allerseits,

schön, das es hier weiter geht!!

Als Berufseisenbahner sträuben sich mir beim Ansehen der Fahrweise des "Lokführers" im
Video

https://www.youtube.com/watch?v=WYTP0EbWr9M

echt die Nackenhaare: Der fährt wie ein Depp!!

Aber hier geht es ja eher um den Einsatz von Smartphones als Regler und da finde ich diverse
Funktionen gar nicht übel, ABER:

Als bekennender FREMOikaner kenne ich den FRED und alle Spielarten seines Nachfolgers FREDi.
Auch ich gebe gerne zu, das ich am wenigsten mit dem FREDi mit Inkrementalgeber klarkomme!
Ein Drehregler mit Anschlag und ein Kippschalter für den Fahrtrichtungswechsel überzeugen
mich immer noch mehr als aller anderer technischenr Schnickschnack!!

Grüsse aus dem Taunus

von Hartmut

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

eisenhans Offline




Beiträge: 396

03.12.2013 19:02
#17 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von HFy im Beitrag #15
Jede Art von drahtloser Bedienung finde ich schon mal besser als die Suche nach der nächsten freien Buchse, das lenkt nämlich vom Zug ab. Aus demselben Grund ziehe ich Geräte mit Blindflugeignung vor. Regler und Bremse wurden beim Vorbild sicher ohne Hinschauen bedient;

Als die ersten Regler mit Memory auftauchten, fanden wir das alle klasse: wir waren mit dem Handregler nicht mehr an eine Stelle gebunden, wo unser Aktionsradius durch die Länge der Spiralschnur begrenzt war. Wir konnten den Regler bei fahrender Lok abziehen und am nächsten Bahnhof oder wo auch immer, wo sich eine Buchse befand, wieder einstecken. Herrlich!

Die Freunde währte fast ein Jahrzehnt, bis die ersten auftauchenden drahtlosen Regler (zunächst per Infrarot) uns klar machten, dass wir nicht nur neu einstecken können, sondern einstecken müssen. Das heißt, wie HFy schon schrieb, dass wir, statt unserem Zug zuzuschauen, nur Augen für die nächste Buchse hatten/haben. Seitdem sind wir damit unzufrieden. Sch ... Fortschritt.

Jetzt gibt es aber schon eine Weile Funkregler, die das Problem zuverlässig lösen. Von daher sehe ich (für mich jedenfalls) keinen Bedarf, ein Tablet mitzuschleppen, was mich von der Illusion, eine Lok zu fahren weiter wegbringt. Auch die modernen Playstations, die man jetzt mit sich rumtragen kann und die das Bild eines Führerstandes zeigen, sind für mich nicht attraktiv. Ein Regler einer Lok, solange es kein ICE 3 o.ä. ist, ist etwas Mechanisches, das man bewegen kann. Auf einen bestimmten Punkt auf einem Bildschirm zu tippen stellt das nicht dar.
Trotz allem denke ich, dass das letztlich eine Geschmacksfrage ist . Es gibt ja auch Leute, die einen Bahnhof der Epoche 2 mit einem Gleisbildstellwerk steuern. Für mich ein Stilbruch, für andere halt attraktiv. So mag auch gern, wer will, seine Dampflok per Tablet steuern, Hauptsache für Leute wie mich gibt es weiterhin Regler, wo es was mechanisch zu bewegen gibt. Meint

Der Eisenhans

OOK Offline




Beiträge: 4.300

27.01.2014 17:21
#18 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von HFy im Beitrag #15
Jede Art von drahtloser Bedienung finde ich schon mal besser als die Suche nach der nächsten freien Buchse, das lenkt nämlich vom Zug ab. Aus demselben Grund ziehe ich Geräte mit Blindflugeignung vor. Regler und Bremse wurden beim Vorbild sicher ohne Hinschauen bedient;

Ohne Hinschauen, das ist das Stichwort! Als die ersten Handregler auftauchten (das war um die Zeit der FREMO-Gründung auf meiner damaligen Felsentalbahn), waren die einhändig zu bedienen:


Die nach meinen Vorgaben von der Fa. Döring entwickelten Handregler hatten ein Rändelrad, das man mit dem Daumen der gleichen Hand bedienen konnte, mit der man den Regler hielt. Und hingucken musste man da schon gar nicht. Die Augen galten nur dem Zug.
Von dieser simplen Philosophie und Technologie ist man leider, auch beim FREMO, längst wieder abgekommen. Sehr schade. Was sich die großen Firmen heute als Handregler ausdenken, braucht bald eine Selbstfahrlafette, auf jeden Fall aber beide Hände und den festen Blick auf den Bildschirm. Wozu brauche ich da noch die Modellbahn?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

27.01.2014 19:06
#19 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #18
Von dieser simplen Philosophie und Technologie ist man leider, auch beim FREMO, längst wieder abgekommen. Sehr schade. Was sich die großen Firmen heute als Handregler ausdenken, braucht bald eine Selbstfahrlafette, auf jeden Fall aber beide Hände und den festen Blick auf den Bildschirm. Wozu brauche ich da noch die Modellbahn?

Otto, ich stimme Dir voll zu. Kurz, nachdem ich mir damals eine Intellibox zugelegt hatte, hatte ich mir dann auch einen Fred zugelegt. Damals wusste ich noch nichts von LocoNet, und damals hatte ich nur eine Teppichbodenbahn oben im Studio. Aber die Bedienung mit dem Fred hat mir schon damals viel Spass gemacht, und sie war eben auch blind möglich (außer vielleicht beim Wechsel der zu steuernden Lok). Sowas stelle ich mir für die Nebenstrecke auf der WRE vor!

Viele Grüsse

Peter

Mein Modellbahn-Projekt: Die Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn
Mein Modellbahn-Blog

puls200 Offline



Beiträge: 74

27.01.2014 20:07
#20 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #18
Was sich die großen Firmen heute als Handregler ausdenken, ...


Achja, früher war sowieso alles besser.
Wobei, im Kern der Sache ist dein Regler völlig ausreichend, vor allem weil er eine haptische Rückmeldung liefert, die eine Touch-Oberfläche eben nicht hat. Und dann muss man hinschauen. Aber das muss nicht sein. Heute bin ich über diesen Thread im Nachbarforum gestolpert. Im Eingangsposting wird sehr ausführlich eine Fernsteuerung über WLAN mit Smartphones bzw. einem iPod besprochen. Ein interessantes Detail hat diese App: Man kann Vorwärts/Rückwärts auf die Lautstärketasten des Telefons legen und muss dann somit nicht mehr auf das Display schauen. Genial einfach und vor allem sehr preiswert.
Selbst ausprobiert hab ich es aber noch nicht.. ^^
Gruß
Daniel

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

27.01.2014 20:20
#21 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von puls200 im Beitrag #20
Selbst ausprobiert hab ich es aber noch nicht..

Ich schon! Und es funktioniert blind!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 4.300

27.01.2014 20:22
#22 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von Peter U. aus T. im Beitrag #19
... Aber die Bedienung mit dem Fred hat mir schon damals viel Spass gemacht, und sie war eben auch blind möglich (außer vielleicht beim Wechsel der zu steuernden Lok). Sowas stelle ich mir für die Nebenstrecke auf der WRE vor!
Der Wechsel der zu steuernden Lok ist die Achillesferse des FRED. Das ist in gewisser Hinsicht Programmierarbeit, wenn auch simple. Bei der BAE hat jedes Tfz daher einen fest zugewiesenen Regler. Wenn ein Tf eine andere Lok übernimmt, übernimmt er den dazu gehörigen Regler gleich mit. Das hat sich bewährt.

OOK
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Boscho Offline




Beiträge: 312

28.01.2014 12:16
#23 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Das ist auch die tiefere Absicht: mit dem FREDi soll es nicht möglich sein, eine Lok "feindlich" zu übernehmen.

Die Bedienung des FREDi aktueller Bauart empfinde ich - mindestens in der "analogen" Variante, also ohne Endlosdrehknopf - immer noch als sehr einfach. Um ein Tfz zu bewegen, müssen lediglich ein Drehregler und ein Kippschalter bedient werden. Geht ohne hinzusehen.

Die große Zahl von Knöpchen ist dann den digitalen Zusatzfunktionen geschuldet. Das wäre an sich immer noch simpel und ohne hinzusehen zu bedienen, wenn es eine Norm gäbe, welche die Belegung der zuständigen Tasten regelt. Wenn Licht, Rangiergang oder Glocke immer auf dem gleichen Knopf zu finden ist, wäre alles im Lot. Diese Normung existiert meines Wissens aber nicht. Erschwert wird dann die Bedienung noch dadurch, dass oft die eigentlich auf Rückseite des FREDi sinnvolle Dokumentation der F-Tasten-Belegung fehlt. Ab da gilt: "Rate mal mit Rosenthal..."

Es gibt - im FREMO - auch erste Experimente mit Funk-FREDs, die technisch auf Smartphone / Tablet aufsetzen. Ich meine, das hätte hier auch schon Erwähnung gefunden.

Was mir persönlich eine praktikable Idee schiene: ein Handregler mit "analoger" Bedienung, der (per Kabel / Bluetooth / wasweißichdenn) mit dem Smartphone gekoppelt wird. Der Taschenfernsprecher kann dann die Funkerei übernehmen, geregelt wird aber klassisch "ohne guggen". Müsste man bloß mal entwickeln. (Und das ist wohl nicht ganz trivial, wie mir jemand verriet, der sich mal daran versucht hat...)

puls200 Offline



Beiträge: 74

29.01.2014 18:11
#24 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Weil's irgendwie hier dazugehört:

Eine Neuheit von ESU, ein Android-Handy ohne SIM, dafür mit einem Rad mit Endanschlag daran:
Die Mobile Control II. Gerüchtekücheweise aus einem anderen Forum liegt der Kostenpunkt hart an der 300€ Grenze. Ob das ein Erfolg wird, ich weiß ja nicht.

Das muss doch irgendwie einfacher gehen..

Grüße
Daniel

OOK Offline




Beiträge: 4.300

29.01.2014 20:10
#25 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von puls200 im Beitrag #24
Gerüchtekücheweise aus einem anderen Forum liegt der Kostenpunkt hart an der 300€ Grenze.

Upps! Macht bei sechs Tfz auf der BAE 1800 Euronen. Das zahl ich doch locker aus der Portokasse.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Boscho Offline




Beiträge: 312

30.01.2014 18:11
#26 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Nicht zu vergessen die ECoS, die offenbar als alleinig akzeptierte Zentrale zusätzlich benötigt wird. Die habe ich bislang auch noch nicht beim Discounter gesehen...

Prinzipiell ist die Lösung aber nah dran an der von mir etwas weiter oben vorgeschlagenen Idee mit Zubehör-Fahrregler zum Smartphone. Wenn ESU das in einem gemeinsamen Gehäuse kann, dann sollte das auch in zwei separaten Gehäusen realisierbar sein.

Edit: Der Smartphoneregler kann offenbar grundsätzlich auch mit anderen Zentralen, wie der ESU-Heimseite zu entnehmen ist. Allerdings liefert ESU keine passenden Apps. Die muss man also selber schreiben. Oder warten, bis es ein andrer tut...

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

31.01.2014 19:23
#27 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von puls200 im Beitrag #24
Gerüchtekücheweise aus einem anderen Forum liegt der Kostenpunkt hart an der 300€ Grenze.

Da ist ESU wohl etwas über das Ziele hinaus geschossen! Ein kleine Kasten mit Drehregler und 4 Kippschalter der sich über Bluetooth mit einer APP auf einem vorhandenen Smartphone verbindet wäre wesentlich billiger!
Da genügt mir die Lautstärketasten an meinem Smartphone!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Helko Offline




Beiträge: 315

01.02.2014 11:16
#28 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von puls200 im Beitrag #24
Neuheit von ESU, Mobile Control II

Hallo
Alleine der Satz, dass man damit Weichen etc schalten kann, lässt mich an der Verstand von ESU zweifeln, errinnert mich an die Zeiten aus dem letzten Jahrtausend, als kleine Schildchen mit einer Nummer neben die Weichen/Signale gestellt wurde.

Wenn Sie wenigsten ein vernünftig grossen Bildschirm genommen hätten, auf dem sich ein GP darstellen lässt.

VG
Helko
Videobeispiele

Gutes Design ist, wenn nichts mehr entfernt werden kann. Beispiel gefällig?
Der "."!

puls200 Offline



Beiträge: 74

01.02.2014 14:51
#29 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Zitat von Pfalzbahn
Da ist ESU wohl etwas über das Ziele hinaus geschossen!


Hubert,

das Teil ist ein SmartPhone auf Android-Basis, das mit einem (übrigens motorisierten) Drehregler aufgepimpt wurde. Wenn man die Entwicklungszeit da reinrechnet, kommt der Preis etwa hin. Möglicherweise kann man sogar eine SIM Karte einlegen.
Daher übrigens auch die Möglichkeit, über die in Kürze veröffentlichte API den Drehregler in eigenen Apps zu verwenden.

Der Nachteil an der Lösung mit den Lautstärketasten finde ich ist die Schwierigkeit, den Nullpunkt zu finden. Das geht mit einem Regler viel intuitiver - Linksanschlag - STOP.

Grüße,
Daniel

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

01.02.2014 15:08
#30 RE: Einfluss von Smartphones und Tabletts Antworten

Hallo Daniel,

eine SIM-Karte macht wirklich gar keinen Sinn! So ein Teil wollte ich jedenfalls im Alltag nicht mitschleppen!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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