Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 536 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

20.01.2013 23:03
Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Teil 2 antworten

Ich mach hier mal weiter...

Zur Siebertalbahn brauche ich hier wohl nichts mehr zu sagen. Mein persönlicher Favorit aus Ottos Planungsbuch.

Hier wieder die Standardidee 'Fiddleyard – Spitzkehrenbahnhof – Anschlussbahn'. Aus der Holzschleiferei in Sieber wurde eine Porzellanfabrik. Das alte Schleifereigebäude reizt sehr zum Nachbau. Allerdings empfielt sich ein Gleisanschluss am hinteren Anlagenende nicht unbedingt für Frachten, die man händisch wechseln müsste, wie z.B. Holzladungen. Nehmen wir also an, dass die Gebäude der Holzschleiferei nach ihrer Stilllegung in den 1950er Jahren (soweit entspricht die Geschichte dem Vorbild) schnell einen neuen Käufer gefunden haben. Eine Porzellanfabrik generiert v.a. gedeckte Güterwagen, aber auch der Einsatz von Brawas wunderschönen Kds 54 und 56 für Quarzsand wäre vorbildgerecht. Dann noch Brennstoffe, wahlweise Kohle oder Öl.

Und die Köf? Eigentlich in einem so kleinen Bahnhof nicht wirklich realistisch, das Modell ist aber so schön. So behaupten wir einfach, dass die Direktion günstig daran gekommen ist. Sie zieht aus dem Ng, der gerade aus Herzberg angekommen ist, die Wagen für Sieber ab, so dass die Zuglok sogleich ihre O-Wagen zur Grube raufdrücken kann. Derweil rangiert die kleine Köf fleißig in Sieber. Das funktioniert in den Planspielen gut; und das lange Gleis vor dem Köf-Schuppen stellt dabei auch noch ein willkommenes Aufstellgleis für Güterwagen dar.



In dem Entwurf mit dem 'Duck-under' wird aus der Grubenbahn eine vollwertige Nebenstrecke hin zum Ausflugsgebiet 'Koboltstaler Klippen' (das gibt es wirklich!) und von dort aus mit Spitzkehre zur Grube Wohlfahrt. Auch nicht schlecht, oder?

Und wenn wir dann noch ein kleines Stück Meterspurgleis vor den Güterschuppen legen, können wir auch noch umfassende Warenübergabe an die Braunlage-Andreasberger-Eisenbahn darstellen.

Der Harz bietet auch eine plausible Kulisse für die Steigungen, die zu überwinden wären, um Herzberg auch noch einigermaßen kommod unter die Grubenbahn zu bekommen. Dazu noch ortstypische Bebauung; so stelle ich mir als Bahnhofsgebäude von Sieber ein EG ähnlich dem von Brunnenbachsmühle der ehemaligen Südharzeisenbahn SHE vor.

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.524

22.01.2013 22:33
#2 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Teil 2 antworten

Hallo Zusammen,

ich habe mal Michaels zweiten Plan von Sieber in Wintrack übernommen. Anbei ein paar 3D-Ansichten davon!







Meine Kritikpunkte:
So richtig notwendig sind die Spitzkehren bei dem geringen Höhenunterschied nicht!
Nicht so toll ist dass die abtauende Strecke zum Fiddleyard hinter der steigende Strecke zum Bergwerk liegt, da gestalterisch schwierig!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de