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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 555 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

20.01.2013 20:18
Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Teil1 antworten

Hallo,

es wurde Zeit mich hier mal wieder zu reaktivieren.
Und ich beginn gleich mal damit mich selber zu zitieren:

Zitat
An solchen Tagen denke ich verschärft über den Segen der Abrissbirne nach. Großseriengleise und -weichen, dazu ebensolches Rollmaterial. Aus der Packung nehmen und alles funktioniert. 0-Regelspur und alles von Lenz, was anderes käme mir dann nicht mehr auf die Schiene, das wäre es!


Das stammt aus dem Strang Über den Segen der Abrissbirne (Vorsicht: Glosse!).
Inzwischen ist es tatsächlich soweit und viele Freunde und Mitsteiter sind nicht wirklich glücklich über meine Entscheidung mich aus dem Rügen-Thema zu verabschieden.
Nun möchte ich hier keineswegs die Diskussion aufleben lassen, was denn an der alten Anlage betrieblich so unbefriedigend war. Eigentlich nichts, außer meiner eigenen Umtriebigkeit und dem Wunsch mal wieder ganz was Neues zu machen. Und ich habe mich schwer in die Möglichkeiten der Spur0-Großserie verliebt.
Diese liegen ganz klar im Bereich 'Rangieren'. Fahrstrecke kommt bei mir nicht zustande. Also eine rangierintensive Anlage soll es werden, die vom Einzelkämpfer gut bedient werden kann, aber auch noch Möglichkeiten für ein bis zwei Mitspieler bietet.

Und natürlich habe ich mir schon Gedanken dazu gemacht. Ihr findet einiges auf meiner neuen Heimseite: http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/

Ich greife also drei Themen heraus und stelle sie mal zur Diskussion und beginne hier mit Variationen zur Eisern-Siegener-Eisenbahn.

Die in Frage kommenden Anlagenentwürfe liegen planerisch alle sehr dicht beieinander. Das Prinzip "Vom Fiddleyard über den Spitzkehrenbahnhof zum Endbahnhof, resp. Industrieanschluss" ist bekannt. Otto hat dazu auch schon was in seinem Planungsbuch veröffentlicht, wobei das zugrundeliegende Konzept schon sehr viel älter ist.

An der langen Wand entsteht ein Spitzkehrenbahnhof, von der einerseits die Strecke zum Fiddleyard abzweigt, andererseits eine weitere Stichbahn, in der Mehrzahl der Entwürfe als Industrieanschlussbahn, fallweise auch mit Personenverkehr (Arbeiterzug).

Der Fiddle liegt dahinter, etwas tiefer gelegen, und ist mit ansteigendem Gelände überbaut. Bedient wird er ausschließlich über die Kopfseite mit Hilfe einer Schiebebühne zum Umsetzen der Loks. Ein nach vorne temporär ansetzbares Teilstück würde dazu dienen einen ganzen Zug aus dem Fiddle heraus zu drücken, um die Wagen auszuwechseln.

Im ersten Entwurf finden wir einen minimalistischen Entwurf des Bhf. Eintracht. Vom Original ist eigentlich nur das Gütergebäude und das Stellwerk übriggeblieben. Und der Name, der hört sich doch toll an für einen Bahnhof! Ansonsten aber einige Anschließer, die viele Frachten versenden, bzw. empfangen. Am kurzen Schenkel schließlich ein Stahlwerk, das den Fy Siegen verdeckt. In Eintracht würde dann auch die Lenzsche Köf sinnvoll stationiert werden; sie hilft beim Rangieren aus.



Im nächsten Entwurf wurde das Stahlwerk durch das Kalkwerk 'Hohe Lieth' ersetzt. Schöne Grüße an die Westfälische Landeseisenbahn! Dieser Entwurf ist aufgrund seiner Klarheit auch schon ein Favorit von mir.



Und zu guter Letzt noch eine neue Variation: Hier bekommt die Stichstrecke einen vollwertigen Bahnhof, das Kalkwerk ist wiederum über eine Spitzkehre zur Höhengewinnung (der Fiddle muss überbaut werden) angebunden. Nun ist allerdings der Zugang in den Anlagenraum verbaut. Deshalb wird hier die Anlage auf Höhe gebracht, um noch einigermaßen bequem in den Raum hinein zu tauchen. Bedingt aber wiederum den Nachteil, dass der Eingriff auf hintere Gleise schwieriger wird. Der Bediener müsste dann schon auf einen Schemel steigen.



Soweit für heute. Ich werde in den kommenden Tagen noch zwei weitere Anlagenthemen einbringen, dann aber jeweils einen neuen Strang aufmachen, damit es einigermaßen übersichtlich bleibt. Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.599

21.01.2013 08:32
#2 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Teil1 antworten

Hallo Michael,
mir ist so in der letzten Nacht der Gedanke gekommen, wozu ich eigentlich ein Planungsforum betreibe, wenn ich (angeblich oder scheinbar) so total gegen den Abriss von bestehenden Anlagen bin. Eigentlich unlogisch, oder? Dann dürfte ich ja nur mit blutigen Anfängern kommunizieren,was gar nicht meine Absicht ist (jedenfalls nicht nur).
So,und jetzt kommst du mit deinem dicken Dreiteiler und gibst dem brachliegenden Forum endlich wieder einen Stoff, der es wert ist, geknetet zu werden.

Und,ja, der Reiz des fertig aus der Packung auf die Anlage zu Stellenden, der ist schon verlockend. Sei also hier mit deinen neuen Plänen herzlich willkommen. Sie miteinander zu vergleichen und gegeneinander abzuwägen und vielleicht noch den einen oder anderen Optimierungsvorschlag dranhängen, das wird gewiss nicht nur mich herausfordern.
Wenn ich einmal alle Entwürfe zugleich anschaue, dann fällt mir auf, dass du dir selber rechts uneins darüber bist, wieviel Raum du der 0-Anlage zur Verfügung stellen willst. Und genau das macht die Entwürfe schwer vergleichbar. Deswegen würde ich es für sinnvoll halten, dass du recht bald hierüber einen Entscheid fällst.

Bevor ich nun zu den einzelnen Entwürfen etwas sage, will ich dieselben noch gründlich studieren, denn mit Schnellschüssen ist es hier nicht getan. Ich lasse aber auch gerne anderen den Vortritt, die schon was auf der Zungenspitze haben.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

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