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Dieses Thema hat 29 Antworten
und wurde 1.321 mal aufgerufen
 II.5. Diskussion veröffentlichter Anlagenpläne
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OOK Offline




Beiträge: 3.657

24.11.2017 09:15
#16 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #15
Hi Hubert,

wir werden jetzt sehr speziell - dabei ging es doch nur darum, das Paar Peter zu verhauen!
Au ja, verhaut euch lieber gegenseitig.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

lokonaut Offline



Beiträge: 116

24.11.2017 13:03
#17 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hallöchen zusammen,

wer tiefer in das Thema einsteigen will, dem empfehle ich das Bufe-Buch "Lokalbahn Forchheim - Fränkische Schweiz".

Einen weiteren Anlagenentwurf zu Gasseldorf hat Harald Winter-Minkoley vor Jahren mal im Eisenbahn-Journal veröffentlicht. Müsste ich eigentlich noch irgendwo im Archiv liegen haben...

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Gilpin Offline




Beiträge: 827

24.11.2017 16:15
#18 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hi,

ich habe auch ein wenig gewühlt und etwas gefunden:



durchaus noch in Papierform! Aber

Zitat von lokonaut im Beitrag #17
tiefer in das Thema einsteigen will
ich nicht - auch wenn in dem Buch erneut die ungewöhnliche Vielfalt des rollenden Materials bestätigt wird und mir das gefällt. Interessant wäre aber der EJ-Artikel bzw. die Lösung des Y-Problems in diesem Entwurf!

Zurück an Lokonaut, Hubert und John Armstrong,
Reiner

Du siehst, Otto, die Zahl der Raufbolde wird größer!

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.573

24.11.2017 19:07
#19 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #15
Unterdessen: wo steht eigentlich das Armstrong-Zitat? Und vor allem: in welchem Zusammenhang?

In John Armstrongs "Track Planning for Realistic Operation", Seite 98!

Zitat von John Armstrong
Don't do the same thing twice. No matter how large your pike is going to be, you still will have a problem in incorporating all the features you want. The most important single thing to remember in picking features to be included is to avoid modeling two of the same major items. Offhand, it might seem sensible when selecting part of the Southern Railway's main line to be duplicated in your basement to take the stretch from Monroe, Va., to Spencer (Salisbury), N.C., with the division-point yards at each end. To do this would mean having two major yards, and within the definite limits of the amount of track that it is practical to have in any pike. Each yard would have to be considerably undersize. Building the second one would also be considerably less fun than building the first. Granted, you might do a better job on the second by virtue of your previous experience.

Zu Ebermannstadt:

Zitat von Gilpin im Beitrag #15
Ich hatte ja betont, dass Peters' es sich leicht gemacht haben. Der Raum aus der alten MIBA ist wohl definitiv zu klein. Du verblüffst mich daher gerade mit Deinem Engagement für den
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #14
Zugbildungsbahnhof und den eigentlichen Trennungsbahnhof Ebermannstadt
: würden die nicht den Raum genauso überfordern wie eine weiter ausgebaute Andeutung des östlichen Astes?

Wer wollte denn hier noch den östlichen Ast haben? ;-)

Und Ebermannstadt ist wirklich goldig mit seinen paar Weichen für das Betriebsprogramm ...

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 827

25.11.2017 11:30
#20 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hallo,

eine historische Aufnahme von Gasseldorf (1924) findet sich hier.

Gruß, Reiner

lokonaut Offline



Beiträge: 116

25.11.2017 13:29
#21 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Tja nu,

sinngemäß sieht der Minkoley-Entwurf so aus:

Ob einem da jetzt ein X für ein Y oder ein L für ein U vorgemacht wird?
Fakt ist: Der Radius im Anlageneck ist ziemlich knackig. Aber solange man den nicht sieht und die eingesetzten Fahrzeuge die Kurve kriegen: Warum denn nicht?
Die Anlagentiefe beträgt in Forchheim ca. 25cm, in Heiligenstadt/Behringersmühle ein bisschen unter 40cm.
Ob/wie sich mit diesen Gleisanlagen der Fahrplan nachspielen lässt, könnte man ja mal simulieren. Mach ich aber nicht - so weit geht mein Interesse an dieser Stercke denn doch nicht.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Gilpin Offline




Beiträge: 827

25.11.2017 15:17
#22 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hallo Alle,

na dann mal etwas tierschürfender als in meinem vorherigen Beitrag #20!

Zunächst einmal allerbesten Dank an Dich, Hubert, für die Post. Du hast die Quellen nicht nur im Kopf, sondern immer auch griffbereit! Ich muss den Armstrong erst einmal suchen... und natürlich genauso Dank für Deine Beiträge, ohne die wären wir wie immer weniger weit!

Ich möchte gern drei Ebenen dieses thread auseinanderhalten:
- die Kritik an den Peters-Entwürfen und mittelbar an deren redaktioneller Betreuung,
- die Erörterung der planerischen Umsetzung der Strecke, mit einer gewissen Fokussierung auf Gasseldorf,
- die Grundsatzfrage, ob gleiche Szenen sich auf einer Anlage wiederholen dürfen oder nicht (Armstrong).

Zum ersten Thema: nachdem Hubert schon den MIBA-Artikel aus 1984 aufgefunden hatte, fand lokonaut (herzlichen Dank auch an Dich, auch für die Zeichnung) einen weiteren im EJ. "With a little help from my friends" konnte ich den auch lesen. Fein, im MIBA-Spezial ist es nicht üblich, Bibliographien anzufügen, was sicher der leichteren Lesbarkeit geschuldet ist; Und dass die in der MIBA auf vorher zu einem Thema erschienene Artikel verwiesen wurde, ist auch lange vorbei. Ein Halbsatz mit einem Verweis auf vorangegangene Anstrengungen wäre aber höflich und hilfreich gewesen. Das gilt umso mehr für die von uns ausgegrabene Literatur zum Vorbild. Und ich wiederhole mich da gern: die Bilder in den beiden alten MIBAs waren sehr viel interessanter als die im neuen MIBA-Spezial.

Dieser besseren Lesbarkeit zuliebe mache ich hier Pause - die Auseinandersetzung mit der Strecke und den Entwürfen wird leider etwas umfangreicher.
Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Gilpin Offline




Beiträge: 827

26.11.2017 20:37
#23 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hi Alle, insbesondere Hubert und lokonaut,

dann mal zu den Planungen – vom Einfachen zum Schwierigen:

Zunächst zu Ebermannstadt, einfach weil Du, Hubert, es eingebracht hast. Der Bahnhof Ebermannstadt ist ein wenig in einer Kurve angelegt und insofern bestens geeignet für eine Nachbildung (nicht nur in kleinen Räumen). Ich habe aber die Kursbuchauszüge auf der Seite 885 genauer angeschaut (MIBA 9/84) und bin der Meinung, dass in Ebermannstadt eine ernsthafte (Personen-) Zugbildung nicht stattfand. Die Züge fuhren von Forchheim her kommend nach Behringersmühle oder (selten) nach Heiligenstadt durch. Hinzu kommt zwar ein Triebwagen, der zwischen Ebermann- und Heiligenstadt pendelte, der wohl in Heiligenstadt übernachtete, aber auch einen Schuppen in Ebermannstadt nutzen konnte. Ich glaube aber nicht, dass dort noch einmal eine Feinreihung von Güterwagen stattfand – die konnte man in Forchheim erledigen. Ebermannstadt ist also ein wenig langweilig, zumindest als alleiniges Anlagenthema: Nahverkehrszüge in beiden Richtungen – solche nach Behringersmühle und Heiligenstadt nehmen den selben Weg – und sehr wenige, kurze Güterzüge, für die dasselbe gilt, plus ein Triebwagen, der einfährt, womöglich tankt, und wieder ausfährt.

Ein wenig interessanter würde Ebermannstadt, wenn man es einbinden würde in eine Anlage mit mehreren Bahnhöfen. Das haben die Peters ja auch in ihrer Variante 2 getan. Allerdings haben Sie mit Ebermannstadt-Gößweinstein-Behringersmühle den östlichen Ast realisiert und den Gag des Triebwagens, der zusätzlich zu durchgängigen Zügen von Forchheim her quasi einen Binnenverkehr auf der Anlage darstellt, verpasst.

Will man nur einen Streckenast darstellen, empfehle ich den westlichen, so wie auch Du, Hubert, Partei ergreifst:

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #19
Wer wollte denn hier noch den östlichen Ast haben?

Mithin würde für mich der Carstens/Meinhold-Plan sogar dann ein Optimum darstellen, wenn in Gasseldorf auf die Trennungsfunktion verzichtet oder ein anderer Unterwegsbahnhof bevorzugt würde, etwa Unterleinleiter.

Aber: die Lage der Strecken in der Region, ihre Funktion für die Wirtschaft, wohl vor allem für Pendler Richtung Forchheim und die besondere Weise der Bahn, sie mit unterschiedlichen Fahrzeugsätzen zu bedienen und unterscheidbar zu machen, rufen für mich nach irgendeiner Darstellung der beiden Streckenäste. Und da kommt die Peters-Variante 3 in's Spiel. Grundsatz- und Detailkritik daran hatten wir schon, und doch möchte ich gern eine Anlage Ebermannstadt-Gasseldorf Heiligenstadt und –Behringersmühle als eine Art Traum hochhalten.

Bleibt die Frage, was diesseits von Träumen realistisch zu machen wäre. Und da ist wieder der Carstens/Meinhold-Plan das Optimum, erst recht für diesen relativ kleinen Raum! Ein Ast wird dargestellt, der andere angedeutet, die Trennungsfunktion von Gasseldorf dargestellt, super. (Da widerspreche ich meiner Meinung im Beitrag #11, Stichwort "Abstriche" – man wird ja noch lernen dürfen!)

Und zusätzlich kommt der Entwurf von Harald Winter-Mikoley im EJ 10/1995 in's Spiel – Danke an Dich, lokonaut, für die Zeichnung, die meine Argumentation feinstens illustriert! Letztlich ist der Kernpunkt der Y-Struktur der Trennungsbahnhof Gasseldorf, auf den sich der Autor beschränkt! Er spendiert eine Raumecke – würde man die FYs abnehmbar gestalten, wäre der footprint der Anlage sehr klein! Viele identitätsstiftende Merkmale sind eingearbeitet – ich nenne nur einmal die sonderbar schräge Anordnung des Empfangsgebäudes. Und ich muss noch einmal den Peters' einen Nasenstüber verpassen: die durchgängige Kurve im Gasseldorfer Bahnhof (nach Osten, siehe #13) haben sie in ihrem voraussetzungslosen großen Anlagenentwurf begradigt, Winter-Mikoley hat sie in seiner Winzanlagenidee nachgebildet...

Wir (ich #18, lokonaut #21) haben verkündet, nicht noch tiefer hier einsteigen zu wollen – aber vielleicht hat ja jemand zufällig oder wissentlich genau jenes Fahrzeugsammelsurium zusammengestellt, das hier zum Einsatz kommen könnte; der müsste nur seine Wohnung mal unvoreingenommen anschauen...

Das "Armstrong"-Thema passt hier nicht auch noch hin...

Ich wünsche einen Guten Wochenanfang,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.573

26.11.2017 21:11
#24 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Meine Liebe für Ebermannstadt kommt von Thomas Englich. Und die Bahnhofsfahrordnung dort finde ich ganz und gar nicht langweilig.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 827

26.11.2017 21:51
#25 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hi Hubert,

nu' lass mich doch erst einmal fertig editieren, bitte!

Schönen Wochenanfang,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.573

26.11.2017 21:55
#26 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #25
nu' lass mich doch erst einmal fertig editieren, bitte!

Tschuldigung, ich muss aber gleich ins Bett...

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

lokonaut Offline



Beiträge: 116

26.11.2017 22:57
#27 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hallo Freunde der fränkischen Nebenbahn(en),

kleiner Hinweis noch in Sachen Ebermannstadt: Ich kann mich da noch an einen Anlagenentwurf von Stefan Carstens aus den 80er Jahren erinnern. Muss in der MIBA gewesen sein.

Der alte Anlagenentwurf Gasseldorf-Heiligenstadt von Stefan Carstens und Michael Meinhold dürfte sich doch auch gut in 1:45 realisieren lassen!?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Gilpin Offline




Beiträge: 827

27.11.2017 09:56
#28 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Hallo Hubert,

solche Beiträge wie #23 schreibe ich erst in Word, füge sie dann ein, gucke mir die Vorschau an, speichere den Beitrag, und editiere noch ein ganz klein wenig herum, weil im Zusammenhang mit den dann erst sichtbaren vorangegangenen Beiträgen die eine oder andere Korrektur notwendig wird. Aus "aber" wird dann manchmal "weil"...

Hallo lokonaut,
Dafür, dass Du gar nicht so tief einsteigen willst, bleibst Du doch ganz schön am Ball! Unter der Woche habe ich aber nun anderes zu tun als MIBA-inhaltsverzeichnisse zu checken - das hole ich aber gern nach! Wäre doch toll, noch ein wenig zu finden.

Nochmal @ Hubert,
ich bin sehr skeptisch zu den Zugbildungsbewegungen, zumindest ab Epoche 4; guckst Du.

Auch Euch einen Schönen Start in die Woche,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.573

27.11.2017 10:09
#29 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #28
...ich bin sehr skeptisch zu den Zugbildungsbewegungen, zumindest ab Epoche 4; guckst Du.

Die Epoche IV ist hier uninteressant, weil auf dem Abschnitt Gasseldorf - Heiligenstadt zum 28.06.1960 der Personenverkehr und zum 26.05.1968 der Güterverkehr eingestellt wurde, so daß ab da lediglich die Wiesenttalbahn weiter betrieben wurde.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 827

27.11.2017 12:00
#30 RE: Von Haar-SPALT-ereien zu Eulenspiegeleien antworten

auch wieder wahr!

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