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Dieses Thema hat 84 Antworten
und wurde 8.349 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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BerndK Offline



Beiträge: 206

19.02.2017 10:11
#76 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Hallo Dave,

wenn Du die beiden geraden Gleise vor der Fiddle-Kassette hinter Schwadorf rausläßt und die gegenüberliegende Anlagenzunge noch einen Hauch kürzer machst, kannst Du bequem durchlaufen:


Gruß
Bernd

dave Offline



Beiträge: 128

20.02.2017 20:12
#77 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Hallo Bernd!

Die "Kassettenauflage" wird sicher klappbar ausgeführt. Wenn kein Zug aufgestellt wird bzw. einfahren wird, kann man die Halterung einklappen und man hat genug Platz zum Durchgehen!

Ein Triebkopf kommt selten allein.

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

23.12.2018 17:10
#78 Zur Krumpe als ein Ast der Mariazellerbahn antworten

Hallo Dave, hallo Alle,

zur Krumpe gibt es im HiFo ein paar "neue alte" Bilder. (Wo wir schon mal dabei sind, im sva 12/2018 auch.) Highlight ist für mich der Unkrautvernichtungszug - es werden aber auch einige interessante Zugbewegungen und betriebliche Details erkennbar; zu Obergrafendorf gibt's noch einen Fahrplan.

Vielleicht gibt's ja bei Dir neue Planungen?

Auf jeden Fall wünsche ich einen schönen Vierten Advent,
Reiner

dave Offline



Beiträge: 128

04.01.2019 13:05
#79 RE: Zur Krumpe als ein Ast der Mariazellerbahn antworten

Frohes neues Jahr!

Es ist wohl Zeit eine Wasserstandsmeldung abzusetzen, nachdem ich im dritten Bauwinter bin und ich mich nie gemeldet habe.
Im ersten Winter wurden die Holzarbeiten erledigt. Baumaterial ist Pappelsperrholz.
Im zweiten Winter waren Gleisverlegung, Montage der Hoffmann-Weichenantriebe (excl. Gleissperrschuhe, weil noch nicht vorhanden), Bau und Inbetriebnahme der Wechselkassetten sowie Stromversorgung der Gleise angesagt.
Heuer stehen Elektroarbeiten an. Das bedeutet Stromversorgung für die Weichen und Herstellung der Fahrstraßenabhängikeiten bzw. Fahrstraßenverschluss. Eine (teil-) mechanische Lösung war zu aufwändig, aber mit nachgebauten Industrie-Drehschaltern mit aufschraubbaren Kontaktelementen funktioniert das sehr komfortabel.
Da ich nicht der große Schreiber bin, folgen nun die Bilder zum aktuellen Stand.


Übersicht über Ober Grafendorf


Weichenschalter Ober Grafendorf mit Markierung ähnlich Weichengewichten, die große Schalttafel sind die Fahrstraßenschalter. Noch fehlt die Bedienungseinrichtung für die Signale, aber da ist schon was in Arbeit...


Übersicht Bahnhof Klangen - Das Original hat ein Stellwerk und Signale, mein Modell hat Rückfallweichen und entsprechende Weichenüberwachungssignale-


"Zentralschloss" Klangen - Hier werden auch gleich die Weichen bedient. Das grüne Licht zeigt der erfolgreichen Fahrstraßenverschluss an.


Gleissperrschuh Typ Südbahnwerke, voll funktionsfähig


Streckenende Krumpe Richtung Gresten


Streckenende Richtung Mariazell in ausgeklappten Zustand - Ja, es ist wackelig. Eventuell werden noch Versteifungsmaßnahmen gesetzt.


Stromversorgung der Wechselkassetten - Das ist mehr eine Verlegenheitslösung, weil ich Kupferklebefolie in der Bastellade hatte. Die Kontaktherstellung ist nicht immer perfekt und braucht wohl noch eine kleine Überarbeitung zur perfekten Kontaktierung. Das zweite Kontaktpaar stellt die Stromversorgung einer isolierten Schutzstrecke her um Abstürze zu vermeiden.


Wie schmerzfrei muss man sein, um die schönen Viessmann-Signale ihrer Beleuchtung zu berauben?


Einfahrsignal A Ober Grafendorf aus Richtung St.Pölten


Einfahrsignal Y Ober Grafendorf aus Richtung Gresten


Einfahrvorsignal y Ober Grafendorf


Einfahrvorsignal y Ober Grafendorf

Ein Triebkopf kommt selten allein.

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

08.01.2019 11:11
#80 Zur "Wasserstandsmeldung" antworten

Hallo Dave,

eine unglaublich saubere Arbeit, und ein unglaublich sauberes Arbeiten!

Mir scheint, dass wir in Bild 1 in der dunklen Fläche des Bahnhofs eine in's Planum eingelassene Geräuschdämmmatte sehen - könntest Du Deine Erfahrungen damit kurz schildern, bitte? Worauf liegt sie auf, inwieweit steht sie den Weichenantrieben im Weg...?

Ansonsten: Bild 3 scheint mir die Lösung des hier im Forum immer wieder thematisierten Zugangs zum Fenster darzustellen: das Fenster so verkleinern, dass es auch in geöffnetem/-kipptem Zustand nicht mit der Anlage kollidiert. Auch schön, dass die Tür (Bild 6) nach außen schwingt. Bild 7 zeigt in der Tat eine ziemliche gefahrvolle Konstruktion...

Viel Spaß weiterhin!
Reiner

dave Offline



Beiträge: 128

15.01.2019 15:19
#81 RE: Zur "Wasserstandsmeldung" antworten

Hallo Reiner,

danke für das Lob!

Als Gleisbett verwende ich Material von www.lokliege.de . Die Gleise sind auch nicht genagelt, sondern geklebt. Völlig geräuschfrei geht's trotzdem nicht, weil der Unterbau doch ein Resonanzkörper ist. Die Hoffmann Weichenantriebe sind sowieso unterflur. Da gibt's keine Probleme.

Der Raum war ja immer schon als Modellbahnraum vorgesehen, deswegen passen Fenster und Tür. Das Fenster dient sowieso nur als Lichtspender bzw. Anzeige für den Nachbarn, dass gearbeitet wird. offen war das Fenster noch nie.

sg
David

Ein Triebkopf kommt selten allein.

dave Offline



Beiträge: 128

12.03.2019 12:54
#82 RE: Zur "Wasserstandsmeldung" antworten

Im Bahnhof Ober-Grafendorf wurde der größte „Meilenstein“ des Bauwinters 2018/19 erreicht, die Signalabhängigkeit. Im Original hatte Ober-Grafendorf das größte Zentralschloss überhaupt, siehe ... . Das ist modellbahnmäßig doch etwas zu anspruchsvoll und musste massiv vereinfacht werden.
Fahrstraßenmäßig stellt die Mariazellerbahn ein paar Besonderheiten dar. Es gibt nur Einfahrsignale, aber keine Ausfahrsignale. Für einen Bahnhof gibt es maximal eine Durchfahrstraße auf dem durchgehenden Hauptgleise (Gleis 1). Dies wurde am Einfahrsignal mit „Frei“ signalisiert. Das bedeutet, dass die Fahrstraße durch den ganzen Bahnhof steht und keine weitere Zustimmung zur Abfahrt seitens des Fdl notwendig war. Eine „normale“ Einfahrt wurde mit „Frei mit 20 km/h“ signalisiert, auch am durchgehenden Hauptgleis. Die Ausfahrt darf nur mit Zustimmung des Fdl erfolgen.
Wie funktioniert der Spaß?

1. Weichen stellen
Mittels Weichenhebel wird die Weiche umgestellt – „no na“ (österr. „na klar“ mit leichtem Augenrollen). Die Arbeit erledigen dann die Hoffmänner unter der Anlage. Deren Funktionieren muss aber kontrolliert werden.

2. Fahrstraßen verschließen, Teil 1
Im Original mussten die Weichenschlüssel im Zentralschloss eingesperrt werden und dann ließ sich der Fahrstraßenschlüssel entsperren. Hier erübrigt sich das Einsperren des Weichenschlüssels, da dies „elektrisch“ erfolgt. Das erfolgreiche Entsperren des Fahrstraßenschlüssels wird mittels Meldelampe angezeigt.
Das Umlegen des Fahrstraßenschlüssels bedeutet auch immer das Abschalten der Stromversorgung der zugehörigen Weichen. Leuchtet die Meldelampe wurde somit die Fahrstraße erfolgreich verschlossen. Bei Nichtleuchten können die Weichen trotzdem nicht gestellt werden.

3. Fahrstraßen verschließen, Teil 2
Durch die „normale“ Fahrstraßenlogik wurden die speziellen Fahrstraßenausschlüsse (Einfahrten auf gleiches Gleis aus unterschiedlichen Richtungen) noch nicht erreicht. Diese Ausschlüsse wurden durch die Stellung Fahrstraßenverschlussschalter erreicht.
3. Einfahrsignal stellen
Ist die Fahrstraße korrekt verschlossen und die „Einfahrseite“ des Gleises festgelegt, kann das Einfahrsignal gestellt werden. Danach kann noch das Einfahrvorsignal gestellt werden. Österreichische Formvorsignale sind immer nur zweistellig. Das heißt bei Fahrt in die Ablenkung wurde die im Buchfahrplan vermerkt, der Tfzf per Befehl verständigt oder das Singal einfach in „Vorsicht“ belassen.
Solange das Vorsignal in Fahrtstellung ist, kann das zugehörige Hauptsignal nicht zurückgestellt werden. Die Freistellung des Hauptsignals unterbricht die Stromversorgung der zugehörigen Weichen nochmals. Somit ist sichergestellt, dass bei freigestelltem Signal, aber zurückgelegter Fahrstraße die Weichen in ihrer Lage verschlossen sind.

Verwendete Schalter
Da ich ausschweifende Relaisschaltungen oder Elektronik ersparen wollte, habe ich mich für Nachbauten der XB2-Serie von Schneider Electric/Telemechanique entschieden. An den Schalter können pro Stellung vier Kontaktblöcke geschraubt werden. Somit ist man beim Schaltungsaufbau sehr flexibel. Trotzdem kam ich nicht an ca. 20 verwendeten Roco-Relais und ca. 15 monostabilen Kleinrelais vorbei.

Signalhebel
Ich verwende die bekannten H0fine-Hebel in „österreichischer“ Konfiguration. Die Grundstellung ist prinzipiell unten. Bei den dreistelligen Signalen mit Doppelhebel ist die Halt „unten-oben“, Frei „oben-oben“ und Frei 20 „unten-unten“.

Alle Schalter sind in Grundstellung.


Durchfahrt von St.Pölten Richtung Gußwerk, Einfahrsignal A Frei, Einfahrvorsignal a Frei


Einfahrt von Gußwerk in Gleis 2, Einfahrsignal Z Frei 20, Einfahrvorsignal z Frei


Einfahrt von Gresten in Gleis 4, Einfahrsignal Y Frei, Einfahrvorsignal y Frei


Einfahrt von St.Pölten in Gleis 6, Einfahrsignal A Frei 20, Einfahrvorsignal a Frei

Ein Triebkopf kommt selten allein.

OOK Offline




Beiträge: 4.090

12.03.2019 13:11
#83 RE: Zur "Wasserstandsmeldung" antworten

Hallo Dave!

ERrstmal:
Sehr eindrücklich. Muss alles im Detail studiert wertden.
Aber, jetzt spricht der Moderator. Das ist nicht mehr Planung von Anfang an, das gehört unter Weichen und Signale stellen, wo in letzter Zeit eh viel los ist. Wird slo in Kürze abgetrennt und dorthin verschoben.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

12.03.2019 14:04
#84 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Hallo Dave,

das sind schöne kleine Formsignale - wer ist der Hersteller? Die Viessmann-Teile sind doch größer?

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
--------------------------
Mein Planungsthread:
"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

Mein Wagenschnitzer-Thread:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=139641

dave Offline



Beiträge: 128

13.03.2019 09:03
#85 RE: Zur "Wasserstandsmeldung" antworten

Hallo Otto!


Sorry, ich habe einfach bei diesem Faden hinten dran geschrieben, ohne auf das Unterforum zu achten!

Hallo Jörn!

Gut beobachtet! Ich habe die Signale in der Höhe gekürzt. Da muss man schon etwas schmerzbefreit sein um das zu machen. Beim Vorbild waren auch niedrigere Signale im Einsatz. Bei den Vorsignalen fällt es kaum auf, bei den Hauptsignalen ist es doch recht deutlich.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

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