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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 84 Antworten
und wurde 8.109 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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dave Offline



Beiträge: 124

14.09.2014 22:48
Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Nachdem meine Freundin und ich häusliche Pläne haben, muss auch in Zukunft ein passendes Eisenbahnzimmer eingeplant sein. Im untersten Stockwerk (eigentlich Keller, dank Hanglage aber mit Fenster) ist nun beim ersten groben Plan ein 18 m² großes Zimmer vorgesehen. Außer der Modellbahn muss auch eine Arbeitstisch und 2x2 Sitzgruppe aus einem „langen Schlieren“ der ÖBB Platz finden. Schwarz markiert ist rechts oben ein langes schmales Fenster, das aber so hoch oben sein wird, dass es auf die Modellbahn keinen Einfluss haben wird.

Kommen wir zur Modellbahn. Nachgebildet werden soll ein Teil der Mariazellerbahn in H0e. Zeitmäßig ist die Bahn in den 1990ern angesiedelt, aber der Güterverkehr wurde nicht eingestellt. Die Strecke ist bekannt für ihre tolle Landschaft auf der Bergstrecke. Die Talstrecke ist eher weniger beachtet, höchstens noch der Abzweigbahnhof Obergrafendorf. Die Landschaft ist eher flach und landwirtschaftlich geprägt. Ich möchte mich nun ganz am Anfang der Strecke ansiedeln. Zentrum meiner Strecke ist wie beim Vorbild St.Pölten Alpenbahnhof. Hier endet der Güterverkehr und man hat Anschluss zur Normalspur. St.Pölten Hbf. hat selbst keine Umfahrgleise und so muss jeder Personenzug „auf der Alm“ gewendet werden. Das heißt es einiges an Verkehr. Deswegen gab es schon früh Streckenblock zwischen diesen zwei Betriebsstellen. Am Alpenbahnhof befinden sich auch die Zugförderung und die Hauptwerkstätte für alle Schmalspurfahrzeuge der ÖBB. Der erste Bahnhof nach St.Pölten Alpenbf. ist Schwadorf. In der letzten ÖBB-Zeit fanden hier regelmäßig Zugkreuzungungen statt. Früher gab hierher auch regelmäßigen Güterverkehr im Rollwagenbetrieb zu einer Anschlussbahn im Bahnhofsbereich zu einem holzverarbeitenden Betrieb.

Jetzt muss ich noch schnell den Verkehr erklären. Neben den Personenverkehr nach Mariazell sind auch einige Züge Wieselburg/Gresten – Obergrafendorf nach St.Pölten durchgebunden. Der Güterverkehr besteht vor allem aus Holztransporte von Gußwerk nach St.Pölten mit Schmalspurwagen, da die Tunnel für Rollwagenverkehr zu schmal sind. Die Leerwagen werden umgehend als Leerwagenzüge wieder nach Mariazell geschickt, wo diese dann für weitere Aufgaben warten. Von Kirchberg an der Pielach aus gibt es Schottertransporte auf Rollwagen. Weiters gibt es noch Milchtransporte nach Obergrafendorf (die Molkerei muss ich auf der Modellbahn nach St.Pölten übersiedeln).
Hier ist nun der erste Entwurf meiner Modellbahn für diese ersten Kilometer der Mariazellerbahn. Los geht’s in St.Pölten Hbf. Natürlich sind meine Gleisanlagen nicht so umfangreich wie beim Vorbild. Funktionell bestehten St.Pölten Hbf. zwei Schmalspurstumpfgleise. Das lässt sich ja leicht ins Modell umsetzten. Mit 30 Promille Steigung geht’s durch den EIsbergtunnel Richtung Alpenbahnhof. 40 mm höher kommen wir zum Alpenbahnhof. Hier kommt auch das Gleis von der Hauptwerkstätte und der Wagenhalle. Diese zwei Funktionen werden mit Wechselkassetten umgesetzt. Im Bahnhof selbst gibt es zwei durchgehende Hauptgleise (1 und 2). Das Gleis 3 ist ein Nebengleis und ist von Zugfahrten nicht zu befahren. 3a ist ein Abstellgleis für Schadwagen. 3b ist das Freiladegleis. Gleis 4 ist das Wendegleis für den Hauptbahnhof (diese herausfordernde Anbindung hat das Vorbild vorgegeben). Gleis 306 ist das Ausziehgleis. Von hier erreicht man das Reihungsgleis 106, das Holz-Umladegleis 108, das Stückgut-Umladegleis 110, die Rollwagenrampe 112 und das Rollwagenabstellgleis 114. Auf Gleis 308 ist ein Abstellgleis für nicht benötigte Wagen und Güterzugbegleitwagen. Über das Gleis 208 erreicht man die Lokschuppen. Die Normalspurgleise enden einfach im verdeckten Bereich. Eine Verschublok bringt dann einfach die Wagen zum sichtbaren Alpenbahnhof.

Der zweite richtige Bahnhof auf meiner Anlage ist Schwadorf. Die Gleisanlage entspricht dem Vorbild. Noch nicht sicher bin ich mir welcher Betrieb mit dem Gleisanschluss bedient wird. Mir schwebt ein Lagerhaus vor, das mit Rollwagen bedient wird. Wie beim Vorbild wird dieser Bahnhof die meiste Zeit unbesetzt sein und Betriebsruhe hat. Nur wenn die Anschlussbahn bedient wird, muss der Bahnhof besetzt werden. Das war’s. Das Streckenende Obergrafendorf ist dann einfach eine Wechselkassette.

So, Ende mit dem vielen Geschreibe. Allerdings bleiben noch einige Fragen offen, bei denen ich eure Hilfe brauche:
Ist der Platz ausreichend um St.Pölten Hbf. zwei Außenbahnsteige zu verpassen?
Ist der Platz ausreichend um ordentlich ein Trennkulisse zwischen Alpenbahnhof, dem verdeckten Normalspurbereich und dem „Hauptbahnhof“?
Gibt es Alternativen zur Handkran-Holzumladung?


Ein Triebkopf kommt selten allein.

dave Offline



Beiträge: 124

16.09.2014 07:22
#2 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Keine Kommentare?

Ein Triebkopf kommt selten allein.

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

16.09.2014 08:34
#3 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Zitat von dave im Beitrag #2
Keine Kommentare?

Hallo Dave,

ich habe noch keine sinnvolle Kommentare! Also bitte etwas Geduld!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

hmmueller Offline



Beiträge: 307

16.09.2014 09:02
#4 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

... ich habe einmal begonnen, Deinen Plan mit dem originalen (siehe hier auf sporenplan.nl) zu vergleichen und mir dabei zu überlegen, was im Modell was in echt entspricht ... andere Dinge halten mich aber auf, sodass ich da noch nicht weit gekommen bin und groß kommentieren könnte. Aber vielleicht kannst Du ja kurz Deine "Philosophie" beim "Eindampfen" des Originals erklären = was wolltest Du unbedingt erhalten (etwa dieses nur einsitig angeschlossen Gl.5!), was wieso nicht oder nur teilweise?

Grüße
Harald M.

// Edit: Du hast den Gleisplan ja gespiegelt - nennst Du deswegen das "Wendegleis" 4, während es originalerweise, zumindest lt. sporenplan.nl, Gl.5 sein müsste?

dave Offline



Beiträge: 124

16.09.2014 13:32
#5 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Danke euch beiden für die Rückmeldung!

@ Harald
Der Gleisplan hat ein paar Entwicklungsstufen durch und begann mit einer abgespeckten Variante des Originals. Allerdings wäre der Platzbedarf noch immer zu hoch als die vermutlichen zukünftigen Gegebenheiten erlauben werden. Die maximalen Zuglänge beträgt inkl. Lok 105,5 cm (1099 + 6 P-Vierachser oder 1099 + 7 G-Vierachser).
Unbedingt erhalten wollte ich die "Betriebsatmosphäre". Das besteht meines Erachtens aus dem Rückdrückbetrieb zum Hbf., die kleinen Anlagen des Bahnhofs (rot), die Zugförderung (blau), den Umladebahnhof (grün), Anschluss zur Hauptwerkstätte (gelb) und Personenzugbildung (gelb). Von Anfang ausgeschlossen waren die diversen Abstellgleise und Signalmeisterei, da hier kaum Betrieb stattfindet sondern mehr Zeug herumsteht.
Im Zuge der Komprimierung wurde zuerst der HW-Anschluss zur Wagenhalle verlegt. Das macht betrieblich nur wenig Unterschied da sowieso ausgezogen werden muss um die Umladeanlage vom Bahnhof zur erreichen. Als nächstes wurde die Umladeanlage auf der anderen Bahnhofseite angebunden. Dann musste der Gleisplan gespiegelt werden. Für die Zf-Anlagen war zwischen Bahnhof und Umladeanlage kein Platz vorhanden und musste somit platzsparend an den Rand rücken. Deswegen sind die beiden Lokhallen nebeneinander und nicht hintereinander wie beim Vorbild. Nicht vorbildentsprechend ist das Ausziehgleis. Ohne Ausziehgleis müsste man aber ziemlich weit (Modellbahnperspektive) ausziehen und das Einfahrsignal weit weg aufstellen. Dann steht das Vorsignal schon fast in Schwadorf...
Zur Sicherungsanlage habe ich schon Ideen, aber das hat jetzt noch Zeit.
Hier nun der Vergleich zwischen Vorbild (aus Openstreetmap extrahiert) und Modell:

Ein Triebkopf kommt selten allein.

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

16.09.2014 17:31
#6 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Hallo Dave,

anbei meine ersten Kommentare:

Zitat von dave im Beitrag #1
St.Pölten Hbf. hat selbst keine Umfahrgleise und so muss jeder Personenzug „auf der Alm“ gewendet werden.

Ist wohl epochenabhängig, der Gleisplan von St. Pölten Hbf. auf Sporenplan von 1984 zeigt schon Umfahrmöglichkeiten!
Zitat von dave im Beitrag #1
Los geht's in St. Pölten Hbf. Natürlich sind meine Gleisanlagen nicht so umfangreich wie beim Vorbild. Funktionell besteht St. Pölten Hbf. zwei Schmalspurstumpfgleise. ...
... Die Normalspurgleise enden einfach im verdeckten Bereich. Eine Verschublok bringt dann einfach die Wagen zum sichtbaren Alpenbahnhof. ...
... Allerdings bleiben noch einige Fragen offen, bei denen ich eure Hilfe brauche:
Ist der Platz ausreichend um St. Pölten Hbf. zwei Außenbahnsteige zu verpassen?
Ist der Platz ausreichend um ordentlich ein Trennkulisse zwischen Alpenbahnhof, dem verdeckten Normalspurbereich und dem „Hauptbahnhof“?.

Ehrlichgesagt tue ich mir ein bisschen schwer mit deinem Entwurf! Für meinen Geschmack ist der Bahnhof zu sehr eingedampft! Sichtbar wird dies am geringen Radius der Regelspurgleise der geringer ist als der der Schmalspurgleise! Allerdings sieht man noch nicht welche Gleise verdeckt sind! Eine Wechselkassette brauchst Du auch für den Normalspurteil um einen Wagenaustausch zu ermöglichen! Dies macht wiederum eine Darstellung von St. Pölten Hbf. (Schmalspur) obsolet! Die Anbindung der Hauptwerkstätte mittels Wechselkassette finde ich an der geplanten Stelle etwas ungünstig da sie dort zu arg vom sichtbaren Schmalspurbahnhof ablenkt!
Wenn Du schon St. Pölten so freizügig interpretierst, könnte man auch über ein Dreischienengleis nachdenken das in einen gemeinsamen Fiddleyard St. Pölten Hbf. mündet, für die Ziele Hauptwerkstätte, St. Pölten Hbf. (Schmalspur + Regelspur).
Bei aller Begeisterung für die betrieblichen Möglichkeiten würde ich mich hier eher auf Ober-Grabendorf oder Mariazell - Gußwerk stürzen!

Grüße und Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

dave Offline



Beiträge: 124

16.09.2014 21:35
#7 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Bevor ich für zwei Tage verabschiede:

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #6

Ist wohl epochenabhängig, der Gleisplan von St. Pölten Hbf. auf Sporenplan von 1984 zeigt schon Umfahrmöglichkeiten!


Das sind reine Abstellgleise. Die Umfahrmöglichkeit wurde dort nie genutzt und man hat tatsächlich seit Anbeginn (muss ich pürfen, aber sicher seit den 1920ern) am Alpenbahnhof gewendet.

Bei der Normalspur käme Roco-R2 (358 mm) zum Einsatz. Verwenden würde ich zweiachsige Wagen und eine zwei- oder dreiachsige Verschublok. Vierachser würde dieser Teil optisch nie vertragen.
Bei Obergrafendorf reizt mich die Abzweigbahnhofsituation zwar schon, aber das Identelement Drehscheibe weniger. Mariazell - Gußwerk hat zwar seinen Reiz, aber der Personenverkehr fand nur bis Mariazell statt und zwischen Mariazell und Gußwerk gab es nur einen spärlichen GmP-Betrieb...

Ich sehe, ich muss noch einmal tief in mich gehen und vielleicht doch den ursprünglichen Alpenbahnhof-Entwurf in diesen Raum bringen. Das ist nicht notwendig, sondern mehr Ansporn es noch einmal besser zu versuchen. Zeit ist ja noch genug...

beste Grüße
David

Ein Triebkopf kommt selten allein.

OOK Offline




Beiträge: 4.036

18.09.2014 09:31
#8 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Tja dave, auf den ersten Blick sieht dein Plan recht spannend aus. Was mir gleich auffiel, war jedoch die Überschreitung der max. Eingreiftiefe im Alpenbahnhof. Das ließe sich aber durch eine andere Führung der Anlagenkante (die eh überall zu polygon ist) ändern.
Du hast ja auch schon einiges geschrieben, wie der Betrieb dort ablaufen soll. Die Frage ist nur, wie du als Einzelkämpfer das händeln willst. Mit dem Normalspurteil hättest du schon genug zu tun. Aber eigentlich willst du ja die Mariazellerbahn betreiben und nicht die ÖBB. Auf zwei Hochzeiten tanzen? Meine Ansicht ist da ziemlich dezidiert: Ein Bahnhof, den man in seiner vollen Funktionalität weder darstellen noch betreiben kann, gehört als wie auch immer gearteter Zugspeicher aus dem kostbaren sichtbaren Bereich der Anlage herausgenommen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

dave Offline



Beiträge: 124

19.09.2014 14:27
#9 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Die Eingrifftiefe hätte ich mit beidseitiger Bedieung gelöst. Ein Güter- bzw. Umladebahnhof muss ja leicht bedienbar sein.
Mittlerweile suche ich einen anderen Streckenabschnitt mit zwei Bahnhöfen die umsetzbar sind. In der nähreren Auswahl sind Tradigist - Krichberg a.d. Pielach oder Schwarenbach a.d. Pielach - Frankenfels, wobei ich zu letzterem tendiere...

Danke jedenfalls für die klaren Worte!

Ein Triebkopf kommt selten allein.

OOK Offline




Beiträge: 4.036

19.09.2014 16:41
#10 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Zitat von dave im Beitrag #9
In der nähreren Auswahl sind Tradigist - Krichberg a.d. Pielach oder Schwarenbach a.d. Pielach - Frankenfels, wobei ich zu letzterem tendiere...
Genau, das wäre optimal.,

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

dave Offline



Beiträge: 124

28.09.2014 22:19
#11 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

So, ich hab's mir nicht leicht gemacht um mir einen neuen Streckenabschnitt zu suchen und auch umzusetzen. Der gewählte Abschnitt ist Schwarzenbach an der Pielach - Frankenfels wobei diese beiden Bahnhöfe modelliert werden.
"Links unten" geht's los. Der gelbe Punkt ist ein EKÜS (Eisenbahnkreuzungsüberwachungssignal.at = Bü-Signal.de). Darauf folgt natürlich die Lichtzeichen gesicherte Eisenbahnkreuzung. Weiter gehts im engen Tal (vlnr Trennkulisse (grüne Linie), bewaldeter Steilhang, Bahn, Stützmauer, Straße). Mitten drinnen Steht das Einfahrvorsignal (oranger Punkt). Kurz vor einem Tunnel steht das Einfahrsignal (roter Punkt). Nach dem Tunnel folgt der Bahnhof Schwarzenbach. Die Einfahr(vor)signale sind Formsignale. Ausfahrsignale gibt's nicht. Es gibt zwei Hauptgleise und ein Nebenglise mit Stumpfgleis. Praktischerweise ist's dort in Wirklichkeit auch sehr eng. Die Weichen liegen im Bogen und die Bahnhofsgebäude sind nur über die Gleise erreichbar. Das freut den Modellbahner! Nachdem Bahnhof bleibt es zuerst noch geografisch eng, aber schon bald weitet sich das Tal und Frankenfels wird erreicht. Vor der "nördlichen" Einfahrweise liegt noch eine Eisenbahnkreuzung, die aber entgegen der Realität mit einem handbedienten Schranken gesichert ist. Wiederum gibt es nur zwei Hauptgleise. Die Einfahr(vor)signale sind Lichtsignale der Bauart 1954. Ausfahrsignale gibt'S wieder nicht. Es ein Stumpfgleis. Entgegen der Realität wurde es nicht so stark gekürzt und das Lagerhaus kann noch bedient werden. Nach dem Bahnhof bleibt die Landschaft weiterhin nur mäßig hügelig und die Bahn entschwindet im in den Zugspeicher.
Zum Betrieb:
Wir befinden uns in den 1990ern. Stündlich verkehren Personenzüge in beide Richtungen. Der Güterverkehr nach Gußwerk nicht eingestellt und deswegen gibt es täglich 1-2 Güterzüge von und nach Gußwerk. Die Schwarzenbach gibt es selbst auch eine Holzverladung am Freiladegleise. Damit die zusätzliche Gleisverbindung zum durchgehenden Hauptgleis nicht nur Möglichkeit ist sondern auch verwendet werden muss, sind die Verschubhalttafeln (Ra10.de) nah am Bahnhof, so dass man den engen Platz gut nutzen muss um die Wagen auf's Ladegleis zu bringen bzw. abzuholen. In Frankenfels hat das Lagerhaus immer noch Gleisanschluss und wird auch noch bedient. Ansonsten ist in den Zügen auch noch Bahnpostverkehr und der Milchkurswagen Annaberg - Obergrafendorf zu erwähnen.
In diesem Video sieht man von ca. 31:00 bis 41:00 die umzusetzende Strecke: http://www.youtube.com/watch?v=kpskV2yJdjk .

Das war's vorerst. Die Gedanken auf den Bildschirm zu bringen, ist nicht immer leicht...

Ein Triebkopf kommt selten allein.

OOK Offline




Beiträge: 4.036

29.09.2014 06:36
#12 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Du hast die zehn Tage gut genutzt, um etwas gänzlich andres zu schaffen. Indem du es geschafft hast, auf den (im Verhältnis) Monsterbahnhof St. Pölten zu verzichten, hast du es fertig gebracht, eine Anlage zu konzipieren, die dem vorhandenen Raum tatsächlich entspricht und vermutlich auch deinen personellen Möglichkeiten beim Betrieb.

Die Feintarierung ist eine andere Sache, und da kommen dann wieder die Vorschläge, die den Geschmack des Posters ausdrücken. Ich mache da gleich den Anfang: Für meinen Geschmack ist auf den beiden dargestellten Bahnhöfen zu wenig Verschub möglich. Die Hin- und Herfahrerei der Personenzüge wird den Betrieb dominieren. Der erwähnte Milchkurswagen ist eine hübsche Sache, bringt aber auf der Anlage ebenfalls keinerlei Aktion (nur im Zugspeicher). Wenn du ganz sicher bist, dass das für dich das Optimale ist, dann darfst du meine Ansicht gerne knicken und in den Papierkorb werfen.

Soviel fürs erste.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Wanderer Offline



Beiträge: 90

29.09.2014 09:01
#13 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Ich sehe das auch wie OOK, dass auf diesen beiden Bahnhöfen recht wenig rangiert wird.

Außerdem ist mir noch folgendes aufgefallen: Zwischen den beiden Bahnhöfen liegt nur wenig freie Strecke. Dafür liegt zwischen dem zugspeicher Loich und Schwarzenbach relativ viel freie Strecke. Wenn es mein Entwurf wäre, würde ich daher den Bahnhof Schwarzenbach und den landschaftsbetonten Bereich direkt darunter vertauschen. Dann wäre die freie Strecke zwischen den beiden dargestellten Bahnhöfen. Das ist aber nur meine persönliche Vorliebe.

Viele Grüße
Rolf

OOK Offline




Beiträge: 4.036

29.09.2014 09:10
#14 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Dave, ich hab da noch was im Hinterkopf. Bevor ich das poste, bräuchte ich Maßangaben. Die Einzeichnung eines Meters oder die Bemaßung einer Wand würde reichen.

OOK
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vauhundert
Beiträge:

29.09.2014 09:39
#15 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Habe gerade nach oben gescrollt und in Post #1 etwas von 4000x4500mm gelesen. Vielleicht hilft das ja.

B.G.a.d.B.

M.

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