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Dieses Thema hat 20 Antworten
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BR41 Offline



Beiträge: 71

05.08.2014 21:02
#16 RE: Kaschieren des 2. Streckenabgangs antworten

Zitat von STBR im Beitrag #15

wie wäre es, den Randstreifen oberhalb Gl.1 als Hausbahnsteig zu gestalten und das EG der Phantasie des Betrachters
zu überlassen ? Anstelle des EG im Plan könnte hier noch ein ordentlicher Fabrikhof mit Ladegleis
und einer hinteren Randbebauung hin, was auch den "szeneteilenden" Effekt unterstützen könnte.



meinst Du etwa so:



Ja, ich glaube das wird was. Ich sehe die Konservenfabrik schon aus Piko-Bausätzen entstehen.
Danke ans Forum für die hervorragenden Kommentare...

Was habe ich noch vergessen? Vielleicht sollte ich noch einmal den Fahrplan genauer beschreiben
und die Art und Anzahl der Güterwagen bestimmen, bzw die verschiedenen Möglichkeiten. Denn im
Hafen kommt natürlich nicht immer das gleiche Schiff an, von Fischkuttern mal ausgenommen...

----

-- Andreas

OOK Offline




Beiträge: 3.597

05.08.2014 21:18
#17 RE: Kaschieren des 2. Streckenabgangs antworten

Zitat von STBR im Beitrag #15
wie wäre es, den Randstreifen oberhalb Gl.1 als Hausbahnsteig zu gestalten und das EG der Phantasie des Betrachters
zu überlassen ? Anstelle des EG im Plan könnte hier noch ein ordentlicher Fabrikhof mit Ladegleis
und einer hinteren Randbebauung hin, was auch den "szeneteilenden" Effekt unterstützen könnte.
Sozusagen ein virtuelles EG. Das wäre das Schlachten einer heiligen deutschen Modellbahnerkuh und erfordert Mut. Solche Vorschläge können aber nur in so einem extremistischen betriebsorientierten Forum kommen.

Allerdings muss ich ergänzen, dass wir das bei der BAE II schon mal gemacht haben. Da haben wir den Bahnhof Sonnenberg, der irgendwie nicht funzte, virtuell gedreht und das vorderste Gleis an der Anlagenkante zum Hausgleis erklärt. Das EG stand dann virtuell im Gang. Der Bahnhof was so wesentlich funktionaler.
Also auch hier: nur Mut!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

05.08.2014 23:34
#18 RE: Kaschieren des 2. Streckenabgangs antworten

Hallo Andreas,

jo, obenrum sieht's jetzt m.E. gut aus!
Zum unteren Bereich des Planes eine Frage: Wo ist der (angenommene) Kai?
Wenn ich davon ausgehe, daß er parallel zur Unterkante verläuft ist die Werft gut platziert.
Wenn ich beim "alten" Speicher davon ausgehen kann, daß der neue Kai durch Aufschüttung nach unten verlegt wurde, steht der auch richtig. So wie der alte Speicher steht, befand sich der alte Kai auf Höhe der Maßlinie "92mm" im Plan, der Speicher wurde von der Landseite über die Strassenrampe per Fuhrwerk bedient. Irgendwann wurde das Frachtaufkommen zu groß, man beschloß den Deichdurchstich zu riskieren und den Hafen an die Bahn anzuschliessen. Dazu mußte der Kaibereich aufgeschüttet werden. Dementsprechend sind alle Gebäude im Hafen "moderner" als der Speicher.

Mein Problem ist jetzt noch die Fischhalle.
Wenn die Kutter an der unteren Anlagenkante anlanden muß der Fisch über diverse Gleise, die ev. noch belegt sind, zur Kühlhalle gebracht werden.
Nur ein Vorschlag:
Das untere "Fischhallengleis" weglassen und die Halle nach unten hin vergrößern und das Gleis damit überbauen, mit ebenerdigen Eingängen zum Kai hin.
Das kleine Stumpfgleis unten rechts, zwischen dem "Kaigleis" und dem Streckengleis ebenfalls entfernen.
Damit verbleiben zwischen dem Kai und den Zugängen zur Halle nur noch 2 Gleise, die mit der Sackkarre (je nach Epoche auch Ameise oder Stapler)überquert werden müßten.
Wenn Du dann, von der unteren linken Ecke der Halle nach unten und der unteren rechten Ecke zur rechten Anlagenkante hin den ganzen Bereicht pflasterst oder asphaltierst wäre das ein großzügiges Fischereihafengelände.
Hier wäre dann auch mehr Platz für allerei "stilbildendes" Zubehör (was auch immer in so einem Fischereihafen herumsteht).
Die gesamte untere Anlagenkante könnte als Kaimauer ausgebildet werden. Meer und Schiffe dann genauso virtuell wie das EG oben....
Gruß:
Stefan

BR41 Offline



Beiträge: 71

08.08.2014 22:17
#19 der Hafen antworten

Zitat von STBR im Beitrag #18

Zum unteren Bereich des Planes eine Frage: Wo ist der (angenommene) Kai?
Wenn ich davon ausgehe, daß er parallel zur Unterkante verläuft ist die Werft gut platziert.
Wenn ich beim "alten" Speicher davon ausgehen kann, daß der neue Kai durch Aufschüttung nach unten verlegt wurde, steht der auch richtig. So wie der alte Speicher steht, befand sich der alte Kai auf Höhe der Maßlinie "92mm" im Plan, der Speicher wurde von der Landseite über die Strassenrampe per Fuhrwerk bedient. Irgendwann wurde das Frachtaufkommen zu groß, man beschloß den Deichdurchstich zu riskieren und den Hafen an die Bahn anzuschliessen. Dazu mußte der Kaibereich aufgeschüttet werden. Dementsprechend sind alle Gebäude im Hafen "moderner" als der Speicher.


Fast. Der Kai soll die schwarze Linie unten symbolisieren, soweit richtig. Der Speicher wurde gegen
Anfang des 19.Jhds gebaut, als Steinum der Ausfuhrhafen nach England war; alle Häfen südlich davon
sind von Napoleon besetzt worden (Kontinentalsperre). Da war hier echt was los...
Damals wurde er auf einer Warft gebaut, die fast so hoch war, wie der damalige Deich. Und der Kai
lag in etwa schon da, wo er jetzt ist. Die Werft gab es damals noch nicht an dieser Stelle, das stimmt.
Dafür hatte man viel Platz vor dem Speicher, das war sozugen der Warenmarktplatz...

Der Deichdurchstich selbst wurde erst später notwendig, als die Deiche weiter erhöht wurden, und die
Eisenbahn den Hafen erschloß, aber nicht die Steigung zum nun erhöhten Deich mitmachen konnte.

Zitat von STBR im Beitrag #18

Nur ein Vorschlag:
Das untere "Fischhallengleis" weglassen und die Halle nach unten hin vergrößern und das Gleis damit überbauen, mit ebenerdigen Eingängen zum Kai hin.
Das kleine Stumpfgleis unten rechts, zwischen dem "Kaigleis" und dem Streckengleis ebenfalls entfernen.
Damit verbleiben zwischen dem Kai und den Zugängen zur Halle nur noch 2 Gleise, die mit der Sackkarre (je nach Epoche auch Ameise oder Stapler)überquert werden müßten.
Wenn Du dann, von der unteren linken Ecke der Halle nach unten und der unteren rechten Ecke zur rechten Anlagenkante hin den ganzen Bereicht pflasterst oder asphaltierst wäre das ein großzügiges Fischereihafengelände.
Hier wäre dann auch mehr Platz für allerei "stilbildendes" Zubehör (was auch immer in so einem Fischereihafen herumsteht).
Die gesamte untere Anlagenkante könnte als Kaimauer ausgebildet werden. Meer und Schiffe dann genauso virtuell wie das EG oben....



Der Plan ist, alle Schienen im Hafen in das Staßenplanum einzulassen, das ist auch ein Test, wieweit
sich die neuen Strassenbahngleise von N-Tram dazu eignen. Der neue Plan sieht wie folgt aus:



Mir persönlich fehlt jetzt noch ein Abstellgleis im Hafen, aber man kann ja auch das lange Gleis
zum Speicher dafür nutzen. Steinum Hafen hat übrigens kein EG, sondern das alte Hafenamt wird als
Tourismusbüro genutzt. Hier gibt es, wenn denn Fahrbetrieb ist, auch die Fahrkarten...

Eigentlich fehlt noch eine Eisfabrik, schließlich wurden die Kühlwagen mit Trockeneis gekühlt,
soviel ich weiss, gab es in den 70ern keine Maschinenkühlwagen bei der DB...

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-- Andreas

BR41 Offline



Beiträge: 71

09.08.2014 22:35
#20 Virtuelles EG antworten

Zitat von OOK im Beitrag #17
Sozusagen ein virtuelles EG. Das wäre das Schlachten einer heiligen deutschen Modellbahnerkuh und erfordert Mut. Solche Vorschläge können aber nur in so einem extremistischen betriebsorientierten Forum kommen.



Also, das kann ich mir noch extremer vorstellen: Neben dem GS ist noch Platz, da passt es hin.
Das geht nicht? Fragen wir doch mal den Stadtchronisten...

Als die Bahnstrecke gebaut wurde, war hier Endstation. Beim Weiterbau wurde dann eine Kurve fällig,
die dann Ende des 19.Jhds entschärft wurde. Nun stand das EG etwas abseits. Natürlich wurde
überlegt, ein neues EG zu bauen, aber für die Bürgerschaft hatte das keine hohe Priorität.
Konkret wurden die Planungen erst 1908. Damals wurde vorgeschlagen, den kompletten Bahnhof zu verlegen,
aber die Planungen zogen sich bis 1912 hin, und als es mit dem Bau losgehen sollte, begann der
1. Weltkrieg. Danach hatte man andere Probleme, obwohl die Planungen in den 1930er Jahren wieder
aufgenommen wurden. Dann zerstörte ein Luftangriff Anfang 1945 das EG und seitdem steht es
virtuell an Gleis 1.

Ich überlege, ob ich hier nicht einfach einen Aufbau an alter Stelle hinzudichten will ;-)

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-- Andreas

STBR Offline



Beiträge: 183

12.08.2014 13:23
#21 RE: der Hafen antworten

Hallo Andreas,

ich finde den Hafenbereich jetzt wesentlich großzügiger!
Ein weiteres Abstellgleis ggf. parallel zum Gleis vorm Speicher (wenn das dann die Ausgestaltung der Werft nicht zu sehr einengt!)

Trockeneistechnisch habe ich mal im Netz nachgeschaut: Es gibt heute schon Trockeneismaschinen für mittelständische Betriebe, die bis zu 400Kg/Stunde herstellen können. Könnte sich die Fischereigenossenschaft nicht so ein Teil geleistet und es in einem Anbau der Fischhalle untergebracht haben?

"Weniger ist mehr", lass noch Platz für die Norddeutsche Tiefebene

Gruß:
Stefan

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