Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 68 Antworten
und wurde 4.559 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Mundl Offline




Beiträge: 57

23.02.2009 10:36
#16 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Ja, Jump Over ist eine gute Bezeichung dafür! Wird aber wohl eine kleine Treppe davor gebaut werden, in Voraussicht späterer Jahre.
Bedeutet Deine Antwort, daß Du die Version mit der Zunge von rechts der anderen (Zunge von oben) bevorzugen würdest? Und wenn ja, warum?

Hallo Gerd, danke für den Buchtip! Adelbert Muhr ist mir von seinen Büchern über die Donauauen bekannt. Daß der feurige Elias auch von ihm stammt, wußte ich noch nicht! Deine Planungen rund um Mi Lbf würden mich übrigens auch interessieren. ;-)

Ich werde versuchen, noch diese Woche an ein Gleisplanungsprogramm zu kommen, mit meinen Bleistiftplanungen ist es nicht weit her, wie ich erkennen mußte. Dann gibts sicher jede Menge Material für eine Diskussion!

Gruß, Raimund

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

23.02.2009 11:10
#17 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo Raimund,

die Zunge von rechts würde ich auf jedenfall bevorzugen, zu einem wegen der längeren Strecke und zu zweiten man bekommt etwas mehr gerade Strecke zwischen den Bögen. Die Zunge mit 2 m Durchmesser finde ich auch recht übig. Bei 75 cm sichtbaren Minimalradius könnte man mit 1,6 m auskommen. Da musst Du dir aber selbst Gedanken machen, was Du willst.

Gruß Hubert

PS: Zur Gleisplanung benutze ich WinRail 9.0 und bin eigentlich recht zufrieden damit. Aber Erfahrungen mit CAE beim Modellbahn-Design, wäre ein eigener Thread wert, gell OOK?

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

23.02.2009 12:39
#18 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo,

die Planungen zu Mistelbach waren noch nicht konkret (also auf Papier) sondern nur im Kopf...
Von daher habe ich leider nichts vorzeigbares.
Die Gedanken gingen dahin, beide Mistelbacher Bahnhöfe auf zwei gegenüberliegenden Wänden darzustellen und damit auch die geniale Verbindung zwischen beiden via Spitzkehre in Mistelbach Staatsbahnhof.
Für nicht Spoorenplan-User der Vollständigkait halber die beiden Bahnhöfe:
Mistelbach Staatsbahn:

Mistelbach Lokalbahn:

Beim Lokalbahnhof hätten in der Breite zwei Gleise dran glauben müssen, aber das in meinem Augen geniale BW hätte ich beibehalten. Da ich nur 4 m in der Länge Platz habe, hätte ich die Einfahrten beider Bahnhöfe in die Kurve legen müssen.

Konkreter wars wie gesagt noch nicht...

Gruß

Gerd

Mundl Offline




Beiträge: 57

23.02.2009 13:05
#19 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo Gerd,

als Dankeschön für Deine Ideen hier einige Eindrücke, wie es in Mistelbach Hbf und Lbf in Natura aussieht, vielleicht sind sie Dir und den anderen Forumsmitgliedern einmal hilfreich! Edit: Richtung Wien = Richtung Ladendorf.

Angefügte Bilder:
01 Gegend um Mi.JPG   02 fixes Formeinfahrvorsignal Lbf Mi.JPG   03 Einfahrsignal Mi Lbf mit Signal Dienstruhe (X).JPG   04 Weichenbereich Lbf; Blick Ri. Mi Hbf..JPG   05 Aufnahmsgebäude, bewohnt.JPG   06 Heizhaus.JPG   07 Verbindungsgleis nach Mi Hbf 1.JPG   08 Verbindungsgleis nach Mi Hbf 2.JPG   09 südl. Gleisabschluß Blick Ri. Wien.JPG   10 selbe Position wie 09; Blick Ri. Mi.JPG   11 Mi Hbf..JPG   12 Auswechseln auf der Hauptstrecke 1, südl. Bf.kopf..JPG   13 Auswechseln auf der  Hauptstrecke 2, nördl. Bf.kopf.JPG   14 Aufnahmsgebäude Mi Hbf..JPG   15 wieder Lbf; Heizhaus.JPG   16 Totale Lbf..JPG   17 selbe Position wie 16; jedoch Blick um 180° gedreht..JPG   18 mein Arbeitstier am 2. Mai 08.JPG  
Herbert2 Offline




Beiträge: 59

23.02.2009 15:11
#20 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo Raimund,

danke für die Fotos. Ich hätte nicht erwartet, das dort noch soviel an Gleisen liegt... Und vor allem so gepflegt! Dann wäre das ja unter Umständen sogar ein Thema für eine Anlage in der Epoche V?
Ich bin demnächst beruflich häufiger in Wien, vielleicht ergibt es sich mal, das ich nach Mistelbach "rausfahre".

Gruß

Gerd

Martin Schilling
Beiträge:

28.02.2009 15:38
#21 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo Raimund,

wenn ich deine Ausführungen richtig verstehe, willst Du auf einen Schattenbahnhof verzichten - davon kann ich nur abraten! Du brauchst irgendein Hilfsmittel, um die Weite Welt darzustellen - sonst bleibt es auf der Hauptbahn bei langweiligem Kreisverkehr, wo kein Zug jemals wegfährt.

Beim Mistelbacher Lokalbahnhof würd ich vermutlich einen der vier Streckenäste weglassen, es sei denn, Du siehst im Geiste schon dreifache Parallelausfahrten vor dir.

Gruß aus dem hohen Norden,
martiN.

PS an OOK: der Link im Editor zur FAQ funktioniert nicht.

Mundl Offline




Beiträge: 57

28.02.2009 15:55
#22 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo Martin; danke für Deinen Rat!

Ein wenig ausgeholt: Natürlich ist mir die spezielle Ausrichtung des Modellbahngedankens in diesem Forum schon aufgefallen; alleine die Gedanken zu Konzept und Konzeption einer Moba hatte und hätte ich mir nie gemacht. Insofern bin ich froh, hier überhaupt Gehör zu finden, weil ich beiweitem nicht in die hier gepflegten Sphären vorzudringen imstande bin.

In dieses Fettnäpfchen trete ich jetzt wieder, wenn ich schreibe "Ich habe gar nicht soviel Rollmaterial, um stete Abwechslung darstellen zu können" Ich hoffe, jetzt nicht allzusehr als Banause oder Spielbahner dazustehen... Und das Schlimmste daran; an dieser Situation will ich gleich gar nichts ändern, ich liebe es, meinen alten Erbstücken etwas Auslauf zu gönnen; ihnen beim "Schurln" (C) mein Großvater; Wiener Ausdruck für schnelles Laufen) zuzusehen, und dabei an meine Kindheit erinnert zu werden. Einfache, aber ehrliche Beweggründe.

Nun habe ich nach dem Studium eines gewissen e-books erstmals überhaupt einen Gedanken daran verschwendet, in der Wirklichkeit Vorbilder zu suchen; daß die Ergebnisse, das in 1:87 umsetzen zu können, als mißlungen angesehen werden, ist mir von vornherein klar. Ich stelle meinen ersten Versuch eines Gleisplans, in dem auch Zitate der großen Bahn vorkommen, trotzdem hier herein; Kritik, und sei sie noch so vernichtend, wird von mir gerne gelesen und als Lernprozeß verstanden.

Einen Schattenbf. einzuplanen ist sicher kein Problem; ev. ließe sich sowas hinter einer "spanischen Wand" am linken Anlagenteil auf der Nullebene einbauen? Das ist das Schöne an der Planung, alles kann, nichts muss sein ;-)

Meine Gedanken zum Gleisplan:

Zuallererst ist dieser "Entwurf" nicht maßstabsgetreu, mit ein wenig Fantasie lassen sich jedoch die Bahnhöfe Hohenau, Dobermannsdorf, und Mistelbach Lbf erkennen. Zur besseren Übersicht habe ich einen Meterraster über das Bild gelegt.

Aussen bildet eine zweigleisige Hauptstrecke einen geschlossenen Ring; innen gibt es eine an die Lokalbahn Mistelbach-Hohenau angelehnte Landesbahn, die in Mistelbach Lbf zwar nicht nach Pirawarth abzweigt, aber als Zugeständnis an den Spielfaktor wieder in die Hauptstrecke mündet. Auf der rechten Seite sollte die Hauptstrecke nicht sichtbar verlegt sein (hinter Wald? Unter Nullebene?), damit der Landesbahncharakter dominiert. Die Zunge ist bei diesem Entwurf wieder an die rechte Seite gewandert, weil ich am oberen Rand nichts mit ihr anzufangen wußte - auch hierzu sind Ideen und Kritiken gerne gehört bzw. gelesen.

Meinem ersten Fettnäpfchen "Ich mag nicht verschieben" zufolge ist point-to-point Betrieb nicht alles, was mir diese Anlage bieten soll; aber auch möglich sein. Hier könnte ich ein paar Gedankenanstöße gut gebrauchen! Der Ring und die (vorbildwidrige) Anbindung von Mistelbach Lbf an die Hauptstrecke bitte ich gnädig zu übersehen.

Die meiste Zeit dieses Entwurfs ging dafür drauf, die Gleispläne der Vorbild-Bahnhöfe zu modifizieren; soll heissen, zu vereinfachen. Die Situierung der Bahnhöfe sowie deren Verbindung durch "freie Strecke" sind nur der Vollständigkeit halber geschehen.

Also, wenn der erste Schock über die Banaliät des Entwurfs verdaut ist - bitte um Meinungen und Kritiken!

Angefügte Bilder:
Vers.1.jpg  
Martin Schilling
Beiträge:

28.02.2009 16:38
#23 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo Raimund,

die Sache mit dem Konzept hat mich vor etwa 3 Wochen auch kalt erwischt - auch ich hatte mir bis dato nie Gedanken darüber gemacht. *grins*

Der Schattenbahnhof dient nicht in erster Linie dazu, das überzählige Material zu parken, sondern deinem "Fahrplan" etwas Struktur zu geben. Ein Zug kann sonst niemals wegfahren und kommt im Kreisverkehr aus der falschen Richtung wieder - angenommen Du schickst den Zug nach Prag, ist er nach einer Minute aus Paris wiedergekommen, dasselbe bei der nächsten Runde. Stellst ihn irgendwo unsichtbar ab, kannst Du "vergessen" daß es derselbe Zug ist, weil zwischendurch etwas anderes passiert ist. Die spanische Wand ist schonmal ein guter Ansatz, wenn Du da noch Abstellgleise vorsiehst, um ein paar Züge dort abstellen zu können, ist das schon prima, wenn Du eingreifen kannst, um die Wagen händisch umzusetzen, ist es ein Fiddleyard. Voilà.

Soviel zur Theorie...

Bei deinem Gleisplan fällt mir auf, daß deine Bahnhöfe recht kurz sind - 2m Nutzlänge hab ich zuletzt für eine Nebenbahn in 1:160 geplant (und nie gebaut.) Stell Dir mal einen Güterzug zusammen, bei dem Du auch wirklich den Eindruck hast, einen richtigen Zug vor Dir zu sehen, und nicht nur einen Modellbahn-Kompromiß. Bei mir waren das etwa 30 Zweiachser, bis ich zufrieden war!

Schade, daß Du die Spitzkehre weggelassen hast, die macht viel von der Vorbildsituation aus - aktuell ist es (mit Verlaub) ein langweiliger 08/15 Plan. Warum keine eingleisige Hauptbahn, auch dafür gibt es genügend Vorbilder? Hast Du dir über die Schaltungsprobleme bei Gleiswechseln im Analogbetrieb Gedanken gemacht oder willst Du digital fahren (sorry, da hab ich nicht aufgepaßt) Wenn Du bei dem zweigleisigen Ring bleibst, fehlt an der Einfädelung der Nebenbahn noch ein Gleiswechsel (und eine Blockstelle) Du könntest die Hauptbahn, wo sie störend parallel zur Nebenbahn verläuft, komplett unterm Berg verschwinden lassen. Wobei hier die Frage aufkommt, warum Du eine Hauptbahn baust, wenn du so wenig Rollmaterial hast - alleine für das "richtige" Hintergrundrauschen auf so einer Strecke brauchst Du viele Züge und dafür viele Euronen, ohne zusätzlichen Spielspaß zu haben. (Aber da wird's philosophisch, ich bin eben Nebenbahner...)

Zum Schluß noch ein Link zu einer schweizer Dachboden-Anlage, die in Modulen aufgebaut ist - ich bin gestern zufällig darüber gestoplert, das paßt ja zu deiner Problemstellung: http://www.kesti.ch

Gruß,
MartiN.
http://mke.gmxhome.de

Mundl Offline




Beiträge: 57

28.02.2009 16:49
#24 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo nochmal,

danke für den Link! Bezgl. Deiner Frage "warum brauchst Du eine Hauptbahn" kann ich Dir ad hoc keine Antwort geben. Das macht mich selbst ein bißchen nachdenklich...

Ok, Deiner Meinung nach sind 2m für Bahnhöfe zu kurz - ich habe mich an meiner bisherigen Anlage orientiert; und an den wg. der viel zu steilen Rampen an meinen max. möglichen 15 Güterwagen-langen nP-Zügen.

aktuell ist es (mit Verlaub) ein langweiliger 08/15 Plan
- 100% Zustimmung; bin ja selbst nicht überzeugt davon.

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

28.02.2009 16:52
#25 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo Raimund,

obwohl ich glaube den ersten Schock nicht ganz verdaut habe (das wird dauern!).
Anbei meine Anmerkungen:
Mach Dir bitte über die Ausmaße deiner Bahnhöfe Gedanken. Auf den ersten Blick habe ich gedacht das wäre N!
Wenn Du Hohenau für 2,5 m Zuglänge auslegst, wird dieser Bahnhof mind. 6 m lang, bei 5 cm Gleisabstand und 13 parallele Gleisen, bezweifle ich auch ob er überhaubt auf die angedachte Breite passt. Die anderen Bahnhöfe sind auch zu kurz! Und die Radien sind zu teilweise viel zu klein!
Die Zunge könnte man noch ein bisschen verlängern, eine Gangbreite zum Balken von 80 cm langt locker.
Vielleicht gefallen Dir diese Gedanken anbei:
Ich habe mal die Bahnhöfe verlängert und anders verteilt! Die Bahnöfe sind mit möglichst großen, weichen Radien zu verbinden. (Auf die Schnelle konnte ich es nicht zeichnen ).
Und Hohenau muss unbedingt abspecken in der Breite. Die Hauptstrecke läuft zum großen Teil verdeckt. Die Abgänge von Michelbach gehen durch eine Kulisse und verschwinden in der Hauptstrecke oder einem Schattenbahnhof.

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Angefügte Bilder:
Raimund_001.JPG  
Mundl Offline




Beiträge: 57

28.02.2009 17:13
#26 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Zitat von Pfalzbahn

obwohl ich glaube den ersten Schock nicht ganz verdaut habe (das wird dauern!


Natürlich, sowas dachte ich mir schon. Schätze, man merkt, daß ich mich bisher mit diesen Aspekten des MoBa-Hobbys nicht abgegeben habe.
Fakt ist; wenn die Bahnhöfe zu klein dimensioniert sind, geht Hohenau nicht - ich möchte nicht nur einen Bahnhof nachbauen.

Also werde ich mal in Version 2 versuchen, eine real existierende Landesbahnstrecke vorbildgerecht in 1:87 zu zeichnen, die aber auch als Rundkurs betrieben werden kann. Das kommt mir schwierig vor
.
Die Zunge zu verlängern ist ev. nicht so gut; da dann die 45°-Balken des mittleren Dachstuhlstehers im Weg sein könnten.

(Nachtrag zum vorigen Posting: Die Hauptstrecke sollte übrigens hptsächl. meinem 4130er und den beiden 4010ern (allesamt Städteschnellzüge, Ex-Transalpin) eine adäquate Umgebung bieten.)

Gute Besserung allen Mitlesern ,

Raimund

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

28.02.2009 17:18
#27 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Zitat von Mundl

Gute Besserung allen Mitlesern ,
Raimund


Hallo Raimund,

die Rechnung für den Kasten Bier als Medizin kommt noch!.

Gruß und viel Spaß beim Planen

Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Martin Schilling
Beiträge:

28.02.2009 18:12
#28 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo Raimund,

die Langeweile kommt vermutlich daher, dass die Szenerie austauschbar ist, noch keinen Charakter hat. Also nimm Dir einen Bahnhof, den Du wirklich auf der MoBa haben willst, und fang an, ihn zu bauen. In Modulen, so wie Du es dir ja von vornherein vorgestellt hast. In der Zeit, die du für den Bahnhofsbau brauchst, kannst Du dir dann in aller Ruhe Gedanken um die weitere(n) Strecke(n) machen. Und wenn Du schon fahren willst, kannst Du mit flachen Sperrholz-Modulen den Kreis schließen, in den Du dann nach und nach ausgestaltete Landschaftsmodule bzw. -segmente einbaust, und den zweiten (dritten) Bahnhof. Wobei sich auch hier die Frage stellt: was erhoffst Du dir von einem zweiten Bahnhof? Welche anderen Betriebsabläufe sollen dort möglich sein, die im ersten Bahnhof nicht gehen? Ich sag nicht, daß es nicht geht, aber plane die beiden Bahnhöfe so unterschiedlich, daß es sich auch "lohnt" und du nicht nur die gleichen Betriebsabläufe verdoppelst.

Gruß,
martiN.
Mundl Offline




Beiträge: 57

28.02.2009 22:47
#29 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo nochmal.

@Martin Schilling: Das mit den 2. oder gar 3. Bahnhof steckt wohl noch in mir drin. Bei MoBa Nr. 3 habe ich auf einer Fläche von 8m2 ja auch 3 Bahnhöfe "untergebracht". Und wie in Wirklichkeit, wird einer nach dem Anderen bedient.

Beim Versuch, Dobermannsdorf in 1:87 in meinem Plan einzubauen, bin ich raummäßig an meine Grenzen gestoßen; und das bei einer Schenkellänge von 9m.
Eine Gleislänge von 460m im Original ergäben in 1:87 rd. 5,2m, und das ist mit den Einfahrweichenbereichen einfach viel zu groß. (Unten eine Grafik, wie das aussehen würde.) Wie könnte eine Lösung aussehen? Auf den Bahnhof einen anderen Masstab anwenden? Dob ist als ehem. Landesbahnhof weder besonders groß/lang noch besonders umfangreich. Ich denke, es wird halt bei aller versuchten Vorbildtreue doch immer ein Kompromiß daraus werden.

Angefügte Bilder:
5,2m.jpg  
Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

01.03.2009 00:27
#30 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo Raimund,
es geht ja langsam in die richtige Richtung.
Nicht verzweifeln, Dobermannsdorf würde auch mit 3,6m Gleislänge noch gut ausehen. Die beiden Einfahrbereiche würde man mit Bogenweichen und Tillig EW3 auch kürzer bekommen. Dazu würde ich vielleicht noch ein, zwei Bahnhofsgleise eliminieren, eventuell sogar noch einen Streckenabgang. 2 bis 3 Strecken sollten ohne Strecke in einem (Ring-) Schattenbahnhof münden. Eine sehr, sehr lange Strecke würde ich mit einer längeren, starken Steigung zu einem kleinen Zwischenbahnhof führen. Im Zwischenbahnhof kann dann die Schiebe- oder Vorspannlokomotive vom Zug. Auf der Strecke vielleicht noch dazu ein/zwei Anschließer (Vielleicht packt Dich doch irgendwann das Verschieben! ). Vom Zwischenbahnhof geht es dann durch die Kulisse in den Schattenbahnhof. Vielleicht kannst Du mit diesem Gedankenspiel was anfangen.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de