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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 2.100 mal aufgerufen
 II.5. Bahnhofsgleispläne
Wanderer Offline



Beiträge: 90

21.09.2014 19:14
Eyach - ein Anschlussbahnhof der kleineren Art Antworten

Dieser Beitrag ist die Begleichung einer alten Schuld: Im Frühjahr hatte mich Otto gebeten, doch einen Gleisplan des Bahnhofs Eyach zu posten, nachdem ich diesen in einem Anlagenvorschlag verwendet hatte. Doch dann wurde es Sommer, es war lange hell, meine Abende am PC wurden kurz und ich kam nicht mehr dazu. Nun wird es wieder früher dunkel und ich habe wieder Zeit mich mit Modellbahnplanung zu beschäftigen. Doch bevor ich wieder etwas anderes hier tue oder schreibe, muss ich natürlich noch meine alte Schuld vom Frühjahr begleichen.
Also kommt hier erstmal der (selbstgezeichnete) Gleisplan des Bahnhofs Eyach.

Eyach ist einer der Bahnhöfe, an denen die Strecken der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) auf die Strecken der DB treffen. Die beiden Teile des Bahnhofs sind durch die Straße (im Plan grau dargestellt) getrennt. Nur ein einzelnes Gleis führt hinüber. In Eyach konnten sowohl Personen umsteigen als auch Güterwagen übergeben werden. Dennoch kommt der Bahnhof mit einer überschaubaren Anzahl von Gleisen aus, und aufgrund seiner eingezwängten Lage fällt er recht kompakt aus.
Der dargestellte Zustand ist der vom Frühjahr 2011. Zu dieser Zeit fuhren auf der HzL-Strecke offenbar keine planmäßigen Züge; an mehreren Zwischenbahnhöfen wurden aber gerade neue Bahnsteige aus Schotter aufgeschüttet, so dass ich davon ausgehe, dass zumindest daran gedacht wurde, wieder Personenzüge verkehren zu lassen (oder aber Museumsfahrten durchzuführen). Die Anlagen in Eyach schienen 2011 noch vollständig zu sein, wenn auch in teilweise sehr schlechtem Zustand, wie auf den folgenden Fotos zu sehen ist.
Die Fotos habe ich alle von einer recht neuen Straßenbrücke aus aufgenommen, die im Gleisplan allerdings nicht eingezeichnet ist. Sie führt über den im Gleisplan linken Bahnhofskopf hinweg. Hier zunächst der Blick in Richtung EG (im Plan also nach rechts):

Und noch ein etwas detaillierterer Blick in den Güterbereich:

Hinter den Büschen ist noch die alte Güterrampe zu erkennen. An der straßenseiten Wand des Güterschuppens existiert sogar noch ein handbedienter Kran mit 500kg Tragkraft.
Schließlich noch zwei Blicke in die Gegenrichtung. Hier die Ausfahrt der DB-Strecke, die über eine Brücke über den Bach Eyach führt:

Und schließlich die Strecke der HzL, die links von der Straße scharf abbiegt, um im Tal zu bleiben.

Das Gleis in Bildmitte endet an dem Schuppen. Wieso es hier noch einen zweiten Schuppen zwischen Straße und Gleis gab, weiß ich nicht.

Aus Modellbahnersicht ist es natürlich etwas schade, dass die Lokalbahn (auf die wir ja meist den Schwerpunkt legen wollen) in diesem Bahnhof keine eigenen Güteranschlüsse hat, sondern alle Gütergleise zum Staatsbahnteil gehören. Außerdem ist der Bahnhof insgesamt recht lang. Und schließlich gibt es keinen Lokschuppen (der nächste Lokschupen der HzL war in Haigerloch).
Ein Vorteil dürfte hingegen sein, dass es auf der Lokalbahnseite interessante Rangiermanöver gibt, wenn ein GmP oder ein PmG ankommt und Wagen sowohl an die Staatsbahn übergeben als auch von ihr übernommen werden. Es gibt auf der Lokalbahnseite (im Plan unterhalb der Straße) ja nur ein Umfahrungsgleis. Zusätzlich liegt die Personenhaltestelle nicht in dem Bereich, in dem das Umfahrungsgleis vorhanden ist, sondern im Plan weiter rechts vor dem EG (wenn auch auf der anderen Straßenseite). Hier kann jeder gerne mal gedanklich für sich selbst ausprobieren, wie viele Rangiermanöver sich da ergeben.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zu Verfügung.

Viele Grüße
Rolf

HFy Offline



Beiträge: 495

21.09.2014 21:35
#2 RE: Eyach - ein Anschlussbahnhof der kleineren Art Antworten

Wenn wir google maps trauen dürfen, ist der Bahnhof knapp 700 m lang, aber wir können ihn sinnwahrend kürzen. Die HzL kenne ich aus eigenem Erleben, nicht zuletzt von Verwandtenbesuchen auf der Alb, ich bin zu einem Viertel Württemberger."Nichtbundeseigene" Eisenbahnen sind ein dankbares Thema mit oft kompakten Gleisanlagen, manchmal pittoreskem Fahrzeugpark und meistens mehr Betrieb, als man gemeinhin ahnt.

Herbert

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