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 II.3. Planen von Anfang an
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lokonaut Offline



Beiträge: 117

22.11.2015 20:48
#166 RE: Wernigerode antworten

Hallo Stefan,

die Sache mit dem Unterbau drängt sich auch so ganz langsam (im neuen Kellerraum fehlt nur noch der Heizkörper...) in meinen Arbeitsbereich, da bin ich mal auf deine Lösung gespannt. Ich muss ja auch mehrstöckig bauen, womit sich die Frage der Fixierung der oberen Ebene stellt. Zwischenzeitlich war ich da auf das Gondelsystem von Tegometall verfallen, ist aber nicht ganz billig. Beim eigentlichen Unterbau werde ich auf jeden Fall Segmente vorsehen, werde da mal mit Wabenplatten aus Polypropylen experimentieren. Aber das ist noch lange nicht spruchreif.
In Sachen Unterbau gibts hier im Forum ja ein eigenes Kapitel. Wäre schön, da zu gegeber Zeit was von dir zu lesen.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

STBR Offline



Beiträge: 183

29.11.2015 16:37
#167 RE: Wernigerode antworten

Hallo zusammen,

heute geht es ernsthaft weiter!
Wie oben beschrieben war dieses Jahr recht betriebsam (wenn auch nicht hier im Forum) hat mir aber viele neue Kontakte, Informationen und Anregungen gebracht!

Das Thema "Kupplungen" hat dazu geführt daß ich jetzt, als Nebenhobby, die wahrscheinlich größte Kupplungssammlung nördlich der Alpen besitze !
Die Kadee-Kupplungen waren mir auch zu klobig, Kadee-N hat irgendwie nicht funktioniert und das ganze "Gelumpe" unter den Wagen ist auch unschön. Diese Schwenkmimik der Kupplungsköpfe die allenthalben unter Schmalspurwagen verbaut wird ist m.E. verzichtbar. Drauf gekommen bin ich über die FREMO-H0m-Gruppe. Bei denen werden Harz-Fahrzeuge mit Bügelkupplungen gefahren deren Bügel 8,5mm über Schienenkopf montiert sein müssen. D.h. hier sitzt die Kupplung in der Pufferbohle (wo sie ja auch hingehört!). Alle anderen Vorbildbahnen werden mit 6,5mm Höhe gefahren (fragt mich nicht warum, aber "das war schon immer so") und auf diese Höhe kommt man mit diesen handelsüblichen Kupplungskulissen.
Also habe ich meine Tilligs erstmal auf Bemo-Bügelkupplungen umgerüstet




was einfach ist da Tillig an passender Stelle schon eine Öffnung in der Pufferbohle vorsieht die nur noch auf 1,5mm aufgeweitet werden muß. Kupplung rein, festkleben, fertig. Die Kurvenläufigkeit (bei vernünftigen Radien) ist gewährleistet, d.h. die Schwenkbarkeit der Kupplung verzichtbar.
Trotzdem ist auch dieser breite und massive Kupplungskopf keine Augenweide, vor Allem an zierlichen Messingfahrzeugen. Hier half der "Blick über den Tellerrand", nämlich der Besuch eines H0fine-Treffens. Dort fiel mir die sog. OBK-Kupplung auf. Auf Nachfrage, ob es die auch für Schmalspur gibt erfuhr ich von der SDF-Kupplung ("Süddeutsche Feinkupplung für Schmalspur"),die von Matthias Hellman vertrieben wird,unter www.h0fine.de.

Also Ätzplatinen bestellt und Kupplungen zusammengefriemelt (1 Paar ca. 1 Stunde Arbeitszeit, ich hoffe aber schneller zu werden),




das Ergebnis gefällt mir wesentlich besser, hat auch in engen Radien keine Probleme gemacht und müsste sich, da die Kupplunsbügel aus Stahl sind, auch magnetisch entkuppeln lassen. Das muß aber noch getestet werden, genauso wie der hardcore-Einsatz mehrerer Wagen auf einem FREMO-Treffen. Sie kuppelt übrigens auch mit Bügelkupplungen aus Großserie.

Somit kann ich hoffentlich an den Programmpunkt "Kupplungen" einen Haken machen!

Der nächste Beitrag befasst sich dann mit dem berüchtigten "Kringel".

Bis dahin,
viele Grüße:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.842

29.11.2015 17:32
#168 RE: Wernigerode antworten

Tja, H0m ist wohl doch so was wie Ponyhof. Oder?
Schön, dass es voran geht.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Silbergräber Online



Beiträge: 410

29.11.2015 19:28
#169 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von OOK im Beitrag #168
Tja, H0m ist wohl doch so was wie Ponyhof. Oder?

Jedem sein Nische

H0m ist ein Ponyhof!
--------------------------
Mein Planungsthread:
"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

Mein Wagenschnitzer-Thread:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=139641

STBR Offline



Beiträge: 183

06.12.2015 21:35
#170 RE: Harz in H0m antworten

...und weiter geht's, jetzt mit einem Programmpunkt der mir seit der letzten Planungsversion im Magen liegt:
Der "Kringel" in die Schokoladenfabrik in Hasserode und die Frage ob bei 36 cm Gleisradius aufgeschemelte Regelspurwagen dort durchpassen.
Was wird zum Testen benötigt und warum erst jetzt?

1. ein Gleiskringel (die einfachste Übung!)
2. ein Tfz. (kann man kaufen, sollte dann aber doch etwas "geschönt" werden)
3. Rollböcke (muß man bauen)
4. ein Zwischenwagen (dito)
5. 2 Regelspurwagen (vorgestern eingetroffen)

Bei einem Baugrößenwechsel kann man halt leider nicht mal einfach "in's Regal" greifen!

Der Versuchsaufbau erfolgte in "fliegender" Form auf Buche Natur:



Große Erleichterung, es funktioniert!
Allerdings bekommen die nächsten Zwischenwagen Federpuffer, denn, wie man auf dem Foto sieht, hätte er der armen Lok fast ein Auge ausgestochen.



Auf der Seite Zwischenwagen/Regelspurwagen ist die Situation entspannter




und auch zwischen den Regelspurwagen kommt es mit den Bügelkupplungen nicht zu Konflikten.




Somit ist dann auch diese Frage befriedigend beantwortet, jetzt geht es noch mal an die "Feinplanung", da die letzten FREMOtreffen mir einige neue Hinweise bzgl. Gleislängen in Betriebsstellen und Anlagenbreiten/Platzverhältnisse neben dem Gleis gebracht haben.

Viele Grüße:
Stefan

P.S. eine Frage an Brawa: Wie kann man an so exzellent detaillierte Wagenmodelle nur so derbe Kupplungen montieren?

1435er-fan Offline



Beiträge: 9

06.12.2015 22:13
#171 RE: Harz in H0m antworten

Hi STBR,

ob da die Federpuffer ausreichen?
Die Lok hat den Zwischenwagen rausgedrückt. Das kann auch bei Federpuffern passieren, wenn der Puffer neben der Lampe, bevor er einfedern kann, "einrastet".
Mach doch vielleicht den Kupplungsbügel einen Millimeter länger?

STBR Offline



Beiträge: 183

06.12.2015 23:03
#172 RE: Harz in H0m antworten

stimmt 1435er-Fan !
Panik, Hektik, Aufruhr...
Probeaufbau im kleinen Rahmen wiederholt und gesehen: Falsches Foto erwischt!!
Es geht wirklich, d.h. der Zwischenwagen wird nicht rausgedrückt, aber auch wirklich nur haarscharf (hier wird die Loklaterne unfreiwillig zum Pufferküsser)







Trotzdem Danke für Deinen Tipp, ich werde, neben den Federpuffern, auch die Kupplung etwas verlängert einbauen

Gruß:
Stefan

STBR Offline



Beiträge: 183

07.02.2016 20:51
#173 RE: Harz in H0m antworten

Hallo,
da bin ich wieder!
Wie alle Jahre wieder ist der Jahresanfang von geschäftlicher Hektik geprägt, aber was soll man machen...
So um Weihnachten herum gab es Zeit für "besinnliche" Gespräche mit Freunden (über was wohl?), eigentlich um das Thema "Unterbau" anzugehen, und dann kam ein Kommentar der mich doch zum Nachdenken brachte: "Da hast du jetzt einen großen Raum und stellst doch eigentlich nur ein FREMO-Arrangement auf! Eine Anlage hat doch den Vorteil auch die 3.Dimension zu nutzen. Ausserdem ist mir hier zu wenig Fläche zum Gestalten des Umfeldes."
Öööh,jaa, dachte ich, da hat er eigentlich recht. Also das Buch "Designing and building Multi-Deck Model Railroads" von Tony Koester aus dem Kalmbach Verlag vorgenommen und nachgesehen, welcher Abstand zwischen "Unten" und "Oben" denn sinnvoll ist, 40 cm Einblickhöhe sollten es schon sein. Wenn ich also von der SOK oben nochmal ca. 10cm für Weichenantriebe, Beleuchtung etc. abziehe benötige ich 50cm Abstand zwischen SOK unten und oben.

D.h. die SOK der oberen Ebene liegt bei 140cm über Fußboden, die untere dann bei 90 cm. Davon wieder 10 cm abgezogen ergibt 80 cm als Stauraum für Modulpakete. Reicht also auch aus. Durch eine kontinuierliche Steigung ist m.E. die Höhendifferenz nicht zu erreichen da ich die div. Betribsstellen ja jeweils in die Horizontale bringen sollte, das bedeutet: Ein Wendel muß her!
Da ich mal irgendwo gelesen habe daß man dafür am besten Standard-Gleisstücke verwendet bin ich bei einem Radius von 52 cm gelandet (Bemo Code70). Eine volle Umdrehung ergibt dann 326,726cm Stecke. Bei einer Steigung von 2,5% müßte dann eine lichte Höhe (LH) von SOK zu SOK von 8,16 cm herauskommen.
Die Begrenzung der LH lt. NEM ist bei H0m 4,8 cm, bei Rollbockbetrieb 5,9 cm. Somit bleiben 2,26 cm für Trassenbrett und Gleis. Müßte also klappen!
Die Höhendifferenz 50 cm müßte mit 7 Umdrehungen erreicht werden, was ausserdem noch mal 22 Meter Fahrstrecke bringt.
Hier das Ergebnis:


Untere Ebene

Der Fiddleyard Wernigerode ist größer und länger, ausserdem ist der Hp. Kirchstrasse dazu gekommen. Die Kirchstrasse selbst ist erstmal als Idee angedacht, wieviele Gebäude ich da letztlich unterbringen kann wird sich bei der Detailplanung herausstellen. Bedauerlicherweise ist den Veränderungen der "Kringel" zur Schokofabrik zum Opfer gefallen. Zumindest die Lage der Weiche ist geblieben, auf dem Fabrikhof wurde die Strecke "entrollt". Ich kann mit dem Kompromiß leben....Hinter der Steinrampe verschwindet die Strecke dann in den unausgestalteten Bereich mit Klapp-,Schwenk- oder "wieauchimmer" Element zur Überbrückung der "Türschlucht" und dann im Wendel nach oben. Das Feld "Zentrale" würde sich zum Unterbringen derselben und anderer technischer Komponenten anbieten da in diesem Bereich des Raumes diverse Steckdosen vorhanden sind.

Oben geht es dann so weiter:



Hier hat sich soweit nichts geändert, lediglich die Strecken zwischen den Betriebsstellen sind länger geworden. Ausserdem wurde Steinerne Renne vor das Fenster gelegt. Das entspricht zwar nicht meiner ursprünglichen "Einschränkung" (Fenster muß zugänglich bleiben), hier muß der Hintergrund abnehmbar sein und das ganze Segment ausbaubar.We have to make compromises!
Auch der obere Fiddleyard "Drei-Annen-Hohne" ist gewachsen. Ich habe den Raster (10 x 10 cm) eingeschaltet gelassen, Ihr könnt somit die einzelnen Maße grob herauslesen.
Lt. Planinformationen des Programms, das leider nur die Gleiselemente addiert, müßte ich so ca. 50-60 Meter Fahrstrecke haben(incl. der Durchfahrgleise der Betriebsstellen), d.h. ich bin an den knapp 9 Km der Vorbildstrecke recht nahe dran.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Meinungen dazu!

Viele Grüße:
Stefan

lokonaut Offline



Beiträge: 117

07.02.2016 23:46
#174 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #173
Ich freue mich auf Eure Kommentare und Meinungen dazu!


Tja Stefan,

ob dich meine Meinung wirklich freut...?

Also mal so gesagt: Mehrdecker finde ich der Raumökonomie wegen natürlich prima (ich plane ja selber so eine Anlage), aber mir scheinen die 40cm Einblicktiefe etwas knapp. Bei Niewerth ist die Anlage im EG ziemlich tief. Da muss man ja nicht nur hingucken sondern - zumindest gelegentlich - auch mal hingreifen können. Würde ich vorher mal ausprobieren, ob das klappt. Ebenso die 2,5% Steigung mit den Rollbockzügen in der Wendel. Die Rollböcke, die ich bisher gesehen habe, machten ihrem Namen alle Ehre: Die rollten ziemlich bockig. Rein subjektiver Eindruck (war auch H0e), aber auch da würde ich erst mal noch eine Testfahrt machen wollen. Die Höhenlage (140cm: Bahndammperspektive, 90cm: Hubschrauberblick) ist "gewöhnungsbedürftig", wobei ich eher ein Problem mit den 90cm habe. Oder soll die untere Ebene im Sitzen bedient werden?
Bei Tempo 30 wären deine Züge knapp 4 Minuten nur in der Wendel unterwegs, ohne dass man was von ihnen sieht. Finde ich nicht schlimm, sollte man sich aber im klaren drüber sein.

Eher schon ein Thema für den Anlagenbau: Mit meiner gegenläufigen Doppelwendel in Ovalform mit über Gleisdreieck angebundenem "Schattenbahnhof" an einem Ende (und Spitzkehre am anderen) konnte ich damals zumindest "fachfremde Besucher" ein bisschen beeindrucken. Wohl nicht nur mangels Erfahrung war der Wendelbau aber auch ein gewaltiges Zeitgrab. Falls es also einen für deine Wendel brauchbaren Bausatz gibt

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

OOK Offline




Beiträge: 3.842

08.02.2016 10:09
#175 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #173
Die Begrenzung der LH lt. NEM ist bei H0m 4,8 cm, bei Rollbockbetrieb 5,9 cm. Somit bleiben 2,26 cm für Trassenbrett und Gleis. Müßte also klappen!
Die Höhendifferenz 50 cm müßte mit 7 Umdrehungen erreicht werden, was ausserdem noch mal 22 Meter Fahrstrecke bringt.


Hallo Stefan,
schön, dass es nach der Zwangspause weiter geht bei dir. Dass der Verdoppelung der Streckenlänge nun ausgerechnet das Schokoladenstück (im Wortsinn) Kringel zum Opfer fällt, finde ich unfassbar. Aber das ist ja nur persönlicher gusto. Ähnlich wie Alexander stolpere ich über die lange Wendelstrecke, für die er 4 min Fahrzeit ausgerechnet hat. Für Nichtraucher eine absolut tote Zeit. Denk doch mal alternativ über ein Zughebewerk nach. Ein ca. Viertelkreis wird mit einem Garagentorantrieb in ca. 15 - 20 sec. von einem Niveau auf das andere bewegt - und weiter gehts. Dann hast du auch nicht das Problem der Steigung mit den Rollböcken in der Kurve, was garantiert nicht immer ohne Haufen abgeht.

Ansonsten:

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Gilpin Offline




Beiträge: 1.010

08.02.2016 20:37
#176 RE: Harz in H0m antworten

Hallo STBR,

Du merkst an den raschen Reaktionen, wie sehr wir nach neuen Fotodokus, Ideen und Planungen von Dir gelechzt haben! Und schon mal vorab - das ist doch nun sehr schlüssig, mit allen Elementen, die hier für Identität sorgen und damit automatisch einem sinnvollen Betrieb nach Fahrplan. Besonders freut mich die Kirchstraße - und wenn da ein Haus wegfällt oder zwei, die bleibt ein Ident-Element allererster Güte.

Ich muss erst einmal den ganzen thread nochmals lesen, um alle neuen Umsetzungen des von Dir so sauber dokumentierten Vorbildes nachvollziehen zu können. Auf die Schnelle zwei Anmerkungen:

- Auch für mich war die Vereinfachung der Schokoladenfabrik ein Schocker, obwohl Dein Argument, dass ja die Weiche dieselbe Orientierung hat wie beim Vorbild, nachvollziehbar ist! Wenn Du nun die gegenüberliegenden Kanten (auf beiden Ebenen ) entschärfen könntest...? Und das Trassenbrett bei der Schokofabrik breiter werden könnte...?

- Wernigerode wäre nun ein ZS, der quasi ungestaltet vor dem Betrachter läge, immerhin bei einigen Rangiermanövern. Wenn Du nur den Schmalspurteil des Bahnhofs nähmest - stark verkürzt und verkleinert - und den Normalspurteil ebenso wegließest wie die ganze Szenerie um den Wagenabstellbahnhof Westerntor (was Du ja tust), dann könntest Du doch den Bhf. ausgestalten...? (Und zur Not den Bereich "Zentrale" hinzunehmen - die Anlage ist doch so schön auf das Prinzip der absoluten Nähe, also auf das Mitwandern mit den Zügen ausgerichtet; lässt sich nicht sehr vieles unter der Anlage zentrieren?

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

08.02.2016 21:43
#177 RE: Harz in H0m antworten

Halle Stefan,

der Wendel sollte besser in die Mittelzunge als in die ansonsten tote Ecke! Er wäre auch dort zugänglicher!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.010

09.02.2016 16:36
#178 RE: Harz in H0m antworten

Hi,

ich möchte Hubert recht geben: in der Ecke kommst Du womöglich nicht richtig an die Wendel heran - wenn Du sie auf die Zunge verlegst, zumindest besser. Und auch so wie sie jetzt positioniert ist, ist sie auf dem unteren Niveau ein Blob, der für Gestaltung weitgehend ausfällt. Oben aber nicht: dort könntest Du auf der Wendel irgendetwas platzieren, Ideen hättest Du sicher. Aber auch dann wäre es besser, diesen Bereich aus der Ecke herauszuholen.

Ich freue mich noch immer darauf, den ganzen thread noch einmal zu lesen,
beste Grüße,
Gilpin

STBR Offline



Beiträge: 183

09.02.2016 18:47
#179 RE: Harz in H0m antworten

Liebe "Schutzgemeinschaft des Harzer Kringels",

zuerst mal vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen. Ganz vorneweg: Ich stelle hier nichts ein um Lob einzuheimsen sondern freue mich auch über kritische Anmerkungen! Nur so komme ich weiter.

Die untere Ebene soll im Sitzen bedient werden, ich dachte dabei an Laborhocker auf Rollen. Damit kann man seinem Zug hinterherrollen und die Sichthöhe passt auch. Die "Einblickhöhe" sollte dann ausreichen (lt. Tony Koester), an die Tiefe wenn etwas zu greifen ist hatte ich nicht gedacht! Ein Stöckchen zum "anschupfen" liegengebliebener Fahrzeuge will ich vermeiden.

An einen Bahnhebewerk hatte ich auch schon mal gedacht, das aber eigentlich aus Gründen eigenen technischen Unvermögens (Holz kann ich, Metall nicht, zumindest wenn's kein Buntmetall ist) verworfen. Andererseits könnte ich damit 2 Fliegen (Züge zwischen den Etagen bewegen, Türdurchgang frei machen) mit einer Klappe schlagen. Warum nicht einen Lift der Unten, Oben und "ganz Oben"`(Türdurchgang)kann ? Das limitiert die Zuglängen auf ca. 130 cm ist aber für den Harz noch akzeptabel (NWE T3 mit 6 4-achsigen Personenwagen).

Und letztlich: Der Kringel....
Stimmt, ja, mir hat er auch irgendwie gefehlt!

Daher hier die aktuelle Version des Planes



Da isser wieder! Allerdings haarscharf eingebaut. Dadurch reduziert sich die Schokofabrik auf einen Fotohintergrund und die Schutzweiche ist beim besten Willen nicht unterzubringen. Gibt dann halt eine Gleissperre. Und fragt mich nicht nach dem Abzweigwinkel der Weiche! Zum Entkuppeln müßte noch drankommen.

Unten, vor der Tür ist dann auch der Zuglift, rot gezeichnet, zu sehen.
Rechts davon kommt nix mehr und da dachte ich erst an meinen "Technikplatz" (pink) und dann daran, daß ich hier ja einen Tisch, Höhe 72 cm, platzieren könnte an dem sich, nebst der Technik, auch noch ein Zugleiter breitmachen könnte! Denn oben sieht in diese Version so aus:



In dem Bereich in dem unten ggf. der Zugleiter sitzt kann der Lokführer seinem Zug folgen, muß aber nicht zwingend an den Anlagenrand herantreten. Der Zuglift ist jetzt auf der oberen Ebene und daher blau.

Nochmal zum Grundkonzept: Ich möchte nur diesen Streckenabschnitt darstellen! D.h. die Fiddleyard sollen bewußt NUR Aufstellbahnhöfe sein die nicht ausgestaltet werden. Das wird jeweils zu groß und ich will bei den Gleislängen und Weichenwinkeln nicht "spielzeughaft" werden. Ausserdem brauche ich ungestaltete Freiflächen denn wohin sonst mit der Flasche und den Weingläsern ?

Viele Grüße:
Stefan

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

09.02.2016 19:07
#180 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #179
An einen Bahnhebewerk hatte ich auch schon mal gedacht, das aber eigentlich aus Gründen eigenen technischen Unvermögens (Holz kann ich, Metall nicht, zumindest wenn's kein Buntmetall ist) verworfen. Andererseits könnte ich damit 2 Fliegen (Züge zwischen den Etagen bewegen, Türdurchgang frei machen) mit einer Klappe schlagen. Warum nicht einen Lift der Unten, Oben und "ganz Oben"`(Türdurchgang)kann ? Das limitiert die Zuglängen auf ca. 130 cm ist aber für den Harz noch akzeptabel (NWE T3 mit 6 4-achsigen Personenwagen).

Aus diesen Gründen würde ich auf ein Hebewerk verzichten! Könnte auch einen eventuellen Epochenwechsel (Rollwagen) verhindert! Außerdem: Fixierung der Schienenübergänge? Wie vertragen H0m Rollböcke die Bewegungen des Hebewerkes?
Ich sehe ca 6 m Strecke zwischen Tür und Anfang obere Ebene! Mit 3 % Steigung wären das 18 cm Höhengewinn, den Rest könnte man auf der unteren Strecke und mit einem kleinem Kehrtunnel auf der Zunge, wie bei Sauschwänzelbahn überbrücken ( notfalls 2 Schläge). 40 cm Abstand sind schon übig, 35 cm gehen auch, siehe meinen Thread und ein paar Zentimeter lassen sich am Unterbau sparen!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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