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 II.3. Planen von Anfang an
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STBR Offline



Beiträge: 183

13.11.2014 00:00
#106 RE: Harz in H0m antworten

Nach einigen Tagen Denk- und Planungszeit habe ich (in einer Ebene bleibend) jetzt nochmal einige Details geändert:



Die Anlagenflächen sind allenthalben etwas vergrößert um mehr Gestaltungsraum zu gewinnen. Die Gangbreite ist minimal 70 cm breit.
Das Ganze beginnt direkt vor der Schokofabrik, die nach oben gewandert ist, um mehr Strecke nach Steinerne Renne zu generieren.
Dadurch ist (leider) der "Gleisbogen" entfallen, die Zufahrt zur Fabrik entspricht jetzt dem ursprünglichen Gleisplan des Vorbildes der so, (zugunsten des Bogens) nicht realisiert wurde. Hier muß dann ein Entuppler hin.

Den Wegfall des Hp. Kirchstrasse "kompensiert" jetzt das Marmorwerk unten links, das eigentlich weiter nach rechts, kurz vor Steinerne Renne platziert sein müßte. Das scheitert aber am Türdurchgang, der diese Position erzwingt.
Die Situation mit dem Ziehgleis hinter dem Fabrikgebäude und an der Holtemme entspricht dem Vorbild, lediglich eine Brücke ist zuviel, aber irgendwie muß der Bach im Hintergrund verschwinden....

Ebenfalls etwas ausgearbeiteter ist der Bereich zwischen Schotterwerk und Tunnel: Hier unterqueren das Braune Wasser und ein Forstweg gemeinsam die Strecke.

Die gefüllten grünen Flächen stellen die Szenentrenner dar, die Bäume (wenn hier ein Baumhersteller mitliest soll er mir mal ein Abonnement-Angebot machen)sollen auch "szenische Trennungen" darstellen.

Bitte schaut, ob Ihr hier irgendwelche betrieblichen, bautechnische oder sonstige Probleme seht. Meine Bitte an diejenigen die die Vorbildsituation gut kennen (vulgo: die Harzfreaks): Seht Ihr das, in Bezug auf die vorhandenen Flächen, gestalterisch als umsetzbar an (Hänge, Bäche, Gebäude etc.) ?
Das Raster ist 10 x 10 cm.

Für jeden Hinweis/Vorschlag bin ich, wie immer, dankbar!

Gruß:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.842

13.11.2014 18:37
#107 RE: Harz in H0m antworten

Stefan, ich bin jetzt ziemlich nahe dran an deinem Vorbild, aber über den neuesten Anlagenentwurf muss ich noch nachdenken. Dass der Kringel an der Schokofabrik weggefallen ist, sehe ich als schweren Verlust, einmal weil er dem Vorbild entsprach und zum anderen wegen der manuellen Bedienbarkeit.

Du hast die minimale Gangbreite mir 70cm festgelegt. Das wird dir Applaus eintragen. Ich halte nur dagegen, dass dieser Wert bei der BAE 60cm beträgt, an einer Stelle. Da begegnen sich schonmal zwei Zugpersonale und beide sagen dann höflich "Nach Ihnen bitte!". Klappt aber immer ohne Probleme. Ich habe das auch nicht von vorneherein so geplant, nur als es mit der Kehrkurve am Ende der langen Zuge knapp wurde, habe ich das so machen müssen. Diesen Zwang hast du nicht, aber ich vermute mal, dass du auch etwas mehr Länge und Fläche bekämst. Muss man aber im Detail schauen, ob es lohnt. Ich werde selber mal drüber schaun. Heute oder morgen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

14.11.2014 13:47
#108 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Otto,

der Problempunkt ist irgendwie der Türdurchgang!
Wenn der nicht wäre, könnte das Marmorwerk näher an Steinerne Renne dran, die Steinrampe weiter nach unten und somit Hasserrode nach links, in leichtem Bogen verlegt werden. Wenn dann der Fy. Wernigerrode etwas diagonal positioniert würde könnte es auch mit dem Kringel passen....

Den Türdurchgang als "Duckunder" (dt. "Duckdich") zu konzipieren geht leider auch nicht. Der Kellerboden ist hier gegenüber dem Eingang um satte 25 cm abgesenkt!

Vielleicht fällt Dir noch etwas ein, ich werde auch weiter darüber meditieren!

Gruß:
Stefan

STBR Offline



Beiträge: 183

16.11.2014 21:28
#109 RE: Harz in H0m antworten

Eine kleine Korrektur in Hasserrode und dem Fiddleyard ermöglicht den "Kringel" in der Schokofabrik! Radius ist dort jetzt 34 cm, ob ich da Rollböcke durchbekomme muß ein Versuch weisen (sobald ich Rollböcke habe).



Ansonsten habe ich heute den Bau meines ersten H0m-Bausatz von Schlosser begonnen: Teufel auch, da bin ich aber so richtig im "feinstofflichen" Bereich gelandet

Gruß:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.842

17.11.2014 01:31
#110 RE: Harz in H0m antworten

Stefan, so mit dem Kringel ist das natürlich viiiiel besser. Dennoch hat der Plan einen groben Schönheitsfehler. Du kommst aus dem Fiddle direkt auf die Abzweigweiche Papierfabrik. Das heißt, wenn die Lok (bei der Talfahrt) mit Wagen aus dem Anschluss kommt und dann wieder vor den auf der Strecke zurückgelassenen Zugteil incl. Schutzwagen setzen will, muss sie dazu in den F-Y vorziehen. Das wird dir nicht wirklich gefallen, da muss Luft dazwischen.
Bin leider immer noch nicht dazu gekommen, einen eigenen Vorschlag zu unterbreiten. Kommt aber noch.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

17.11.2014 16:47
#111 RE: Harz in H0m antworten

...also dann doch 2. Ebene ?
Ich wüßte sonst nicht wohin mit dem Fiddleyard ausser dem Platz unter der Zunge....

Gruß:
Stefan

lokonaut Offline



Beiträge: 117

17.11.2014 20:46
#112 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Stefan,

wie wäre es damit: Statt Wernigerode ein (zugegeben eher schmales) Stück Strecke, dann unterirdisch eine Ehrenrunde unterm Schotterwerk und dann Einfahrt in Wernigerode direkt vorm Fenster. Nordhausen müsste halt ein bisschen in den Raum rücken. Zwischen den Fiddles und dem neuen Stück Strecke würde ich die Hintergrundkulisse anordnen. Entweder sehr flach, damit man in Wernigerode und Nordhausen noch problemlos eingreifen kann oder einfach(!) abnehmbar/wegschiebbar. Mit den Trassenhöhen müsste das mit der Unterführung beim Tunnel doch hinhauen?

Davon mal abgesehen: Auf den Halbkreis bei der Schokoladenfabrik würde ich nicht verzichten wollen. Ach ja, und hier (auch wenns nicht 100%ig passt) mal naiv gefragt: Woran genau kann denn der Rollbockverkehr in engen Radien scheitern?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

STBR Offline



Beiträge: 183

17.11.2014 22:32
#113 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Alexander,

sowas hatte ic in einem der ersten Pläne schon mal, ich werde Deine Anregung aber nochmals aufgreifen. Zuweit in den Raum darf ich hier aber nicht einrücken, der Gang ist jetzt schon nur 60-70 cm breit.

Zu den Rollböcken:

"Aufgebockte" Regelspurwagen werden direkt miteinander, Puffer an Puffer, gekuppelt. Wenn die Radien zu eng sind können sie sich sozusagen gegenseitig aus dem Gleis hebeln.
Vorteilhafter sind hier Rollwagen da diese mit mehr oder minder langen Kuppelstangen untereinander verbunden sind. Die Regelspurwagen stehen nur drauf, Gleisradien sind egal, solange die Drehgestelle der Rollwagen durchpassen.
Bei Schmalspurbahnen mit "straßenbahnähnlichen" Kurvenverhältnissen wie z.B. der Hohenlimburger Kleinbahn wurden daher von Anfang an und schon sehr früh Rollwagen eingesetzt, im Harz erst nach dem Krieg (wahrscheinlich auch aus Kostengründen). Bei den meißten Schmalspurbahnen wurde wahrscheinlich erst von Rollbock auf Rollwagen umgestellt nachdem steigende Personalkosten für das arbeitsintensivere Aufbocken die Anschaffung der teureren Rollwagen rechtfertigte.

Gruß:
Stefan

fridoo Offline




Beiträge: 51

18.11.2014 09:10
#114 RE: Harz in H0m antworten

Gibt es keine Möglichkeit das Marmorwerk gerade vor die Nadelkurve zu gestalten, wie beim Vorbild? Das Gleis links der Weiche und das dazugehörige Gebäude könnten dann auf dem Schwenkmodul einen Platz finden, die sonstigen Gleise und Gebäude auf dem festen Anlagenteil. Das Schwenkmodul muß dann vielleicht nach links statt nach rechts drehen, weil dann rechts weniger Freiraum ist und links mehr.

Frido

Harz Spoorweg Betuwe - Gartenbahn nach SHE Vorbild

RhB-Robin Offline



Beiträge: 8

18.11.2014 15:16
#115 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Stefan,

irgendwie ist jetzt der gesamte Anlagenteil um Hasserode optisch nicht mehr sehr schön, insgesamt sehr 'eckig' und die Radien m.E. viel zu klein. Das ganze sah in vorhergehenden Entwürfen stimmiger aus.

Ich würde auch versuchen, dass Marmorwerk, wie Frido schreibt, näher an die Kurve Richtung Steinerne Renne zu bringen (warum nicht teilweise auf das Schwenkmodul?) und dann den ganzen Bahnhof Hasserode mit den Anschlüssen mehr in die Kurve zu kriegen, evtl. das Sägewerk nach links vom Anschluss Niewerth abzweigen lassen. Dabei wird zwar der Gang etwas schmaler, dass sollte aber in der Ecke gehen.

Gruß, Robin

OOK Offline




Beiträge: 3.842

18.11.2014 16:47
#116 RE: Harz in H0m antworten

Jetzt hat der arme Stefan aber bisschen viel Input auf einmal bekommen. Na gut, meinen Senf auch noch oben drauf.
Zu den F-Y: Wie loconaut schrieb, den unteren F-Y (Wernigerode) unter der Zunge enden lassen, etwa unter Steinerne Renne oder etwas links davon. Erreichbarkeit durch Anordung als Basisschublade (s. Strang von ow) oder durch Absenkbarkeit.

Den oberen F-Y (ich würde ihn einfach Drei-Annen-Hohne nennen, dann ist der ganze Rest incl Ndh und Bro inbegriffen) schwenkbar über die hier zu verlegende Strecke.
An Hasserode ist nichts auszusetzen. Der alte Bf war ja so gerade,nur dass der Bogen so nah dahinter rum geht, ist ein modellbahntypischer Kompromiss. Es gibt Schlimmeres.
Marmorwerk: Das wäre in der Tat besser weiter rechts, wie Robin vorschlägt. Geht aber einfach nicht. Teilweise auf dem Schwenkmodul ist ein no go. Nach meinem Geschmack sollte eh die Steinrampe oder das Marmorwerk einer gewissen Menge an Strecke geopfert werden. An dieser Anlage rangiert man sich auch so schon 'nen Wolf.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.842

19.11.2014 07:44
#117 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #113
"Aufgebockte" Regelspurwagen werden direkt miteinander, Puffer an Puffer, gekuppelt. Wenn die Radien zu eng sind können sie sich sozusagen gegenseitig aus dem Gleis hebeln.
Dieses Problem gibt es nicht nur im Modell. Von Jürgen Steimecke habe ich erfahren, dass die Harzquerbahn in Hasserode im Anschluss "Mühle" (das ist der, den du in deinem Plan "Sägewerk" nennst), der einen ganz engen 90°-Bogen beschrieb, die Kupplungen der Normalspurwagen auch völlig gelängt zu kurz waren. Stattdessen wurden so genannten Langkupplungen eingehängt, damit man um die Ecke kam. Vielleicht geht "sowas" in 1:87 ja auch.


Niewerth ist das Sägewerk. Und dein "Sägewerk"-Anschluss muss Mühle heißen und wie erwähnt einen 90°-Bogen nach Norden machen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

19.11.2014 17:15
#118 RE: Harz in H0m antworten

Das wird dann wahrscheinlich eine Art Kuppelbaum, ähnlich wie bei Rollwagen gewesen sein. Da fällt mir ein: Hatte nicht die Jagsttalbahn auch Rollböcke mit Kuppelbäumen zum nächsten G-Wagen verbunden ? Irgendwie ist mir da so ein Bild in Erinnerung. Mal nachschlagen....
Ansonsten bin ich z.Zt. dabei Wernigerode (planerisch) in den Untergrund zu verlegen. Zeichnung folgt wenn fertig!

Gruß:
Stefan

fridoo Offline




Beiträge: 51

20.11.2014 11:03
#119 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von OOK im Beitrag #116
Geht aber einfach nicht. Teilweise auf dem Schwenkmodul ist ein no go.


Kannst du erklären warum, Otto? Ich dachte das wäre eine gute Lösung.

Frido

Harz Spoorweg Betuwe - Gartenbahn nach SHE Vorbild

OOK Offline




Beiträge: 3.842

20.11.2014 17:27
#120 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von fridoo im Beitrag #119
Zitat von OOK im Beitrag #116
Geht aber einfach nicht. Teilweise auf dem Schwenkmodul ist ein no go.
Kannst du erklären warum, Otto? Ich dachte das wäre eine gute Lösung.
Na gut, Fridoo, "no go" ist sicher etwas zu hart, aber man bekommt mehrere Gleisübergänge vom festen zum beweglichen Teil und jeder einzelne Gleisübergang ist eine potentielle Störungsquelle. Also auf jeden Fall nur, wenn es unumgänglich ist.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

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