zum Thema Fiddle Yard muß ich jetzt noch mal was loswerden. Anstatt eines richtigen Modellgleises würde mich die im Forum aufgezeigte Möglichkeit mit den Aluwinkel als Gleisersatz und gleichzeitiger Seitenschutz sehr gefallen. Nun war ich letzte Woche in meiner Umgebung in diversen Baumärkten (obi, hagebau ...) und habe erschrocken festgestellt, das ein normaler Aluwinkel, 25 x 25 mm Kantenmaß im Schnitt 5 Euro pro Laufmeter kostet. Da man ja links und rechts pro Kassette einen braucht, kostet das Alu für einen lfm Kassette also rund 10 Euro und ist damit etwa doppelt so teuer wie ein Peco-Flexgleis von meinen Modellbahn-Dealer. Nun überlege ich, wo Aluwinkel in großen Mengen verarbeitet werden könnten (Bau, Sanitär....), um da mal anzusetzen, habe aber keine rechte Eingebung. Hat evtl. jemand im Forum einen Tip bzw. wenn jemand schon mal so gebaut hat - wo kommt man günstig(er) ran?
Es scheint verschiedene Qualitäten von Aluwinkeln zu geben, aber genaues weiß ich leider nicht. Auf den Feuchtinseln habe ich noch keine Klagen über den hohen Preis gehört, und dort sitzt das Geld oft (noch) weniger locker im Geldbeutel als bei uns.
Hallo Robert, nur keine Winkel im Baumarkt kaufen. Diese sind eloxiert und nicht leitend und wirklich viel zu teuer. Beim Bau-oder Kunstschlosser kannst du Winkel aller Abmessungen in Stangen von 3 m bestellen und gleich auf gewünste Länge sägen lassen. So genau und sauber kannst du nie sägen. Auch konnte ich kostenlos so manches Profil-Reststück aus der Altmetalltonne mitnehmen. Überhaupt sind Reststücke von Aluprofilen aus dem Fenster -und Türenbau ideale Werkstoffe, vielfältig in den Formen, winkelgenau, auch ohne Profi-Werkzeug leicht zu bearbeiten und kostenlos, wenn man einen Fensterbauer für unser Hobby begeistern kann. Schau mal die Fotos meiner FY-Schublade an, vieviel dort Fensterprofile eingearbeitet sind (siehe Fred "Gebirgsbahn mit Basisschublade) Anbei ein Bild meiner Kassetten (Spur N) Wenn man mit offenen Augen und einer großen Tasche bei den einschlägigen Handwerksbetrieben, wie Holzwürmer, Strippenzieher und sonstige für seine Leidenschaft wirbt, kann so mancher € für den Anlagenbau erspart und dafür in das rollende Material gesteckt werden. meint der Sparfuchs Otto (ow)
Wer kann mir sagen wie sich die Schrifttype nennt, die die Bundesbahn in Epoche 3 für Bahnhofsschilder, Stationnamen usw. verwendet hat? Gibt es dafür ein Normblatt und wo bekommt man dieses?
Das war Futura (welcher Schnitt, weiß ich nicht so genau). Schau mal hier: http://www.heliweb.de/enkel/eisenbahn/ Eventuell mußt Du Dich ein bißchen durchklicken, aber jedenfalls ist sie dort zu finden.
Zitat von PfalzbahnIst ja irgendwie OT , aber schau mal da Gruß Hubert
Danke Hubert, habe mit zip.Dateien noch kleine Probleme, ich werde es schon noch schaffen. Danke Herbert, hier hats geklappt, jetzt kann ich das Bahnhofsschild von "Qualmtal" oder von "Landwasser" ausdrucken. Otto (ow) Nachtrag: Sobald ich die Schrifttype FUTURA auf den Rechner geladen bekomme !!
@Otto: Hast du die Schrift schon heruntergeladen? Wenn ja, und sie ist entpackt (!)(falls überhaupt...) dann einfach in den Schriftartenordner (zu finden unter "Systemsteuerung") kopieren, und schon sind Sie fertig!
Also Leute, versucht doch bitte mal, in einem Fred beim Thema zu bleiben. Wenn der Fred "Aluwinkel" heißt, kann man da nicht über Schriften diskutieren. Dann muss man halt ein neues Thema aufmachen.
Und was soll ich jetzt wohin verschieben? Ich blicke nicht mehr durch. Leicht genervten Gruß
Es wäre ggf. alles ab dem Beitrag von ow vom 21.4, wo er nach Schriften fragt, in einen neuen Thread "Schriften" zu verlagern. Es ist übrigens kein unwichtiges Thema, je nach Lage und Epoche einer Anlage sind verschiedene Schriften anzuwenden, wobei wie bei allem anderen alte Schriften auf modernen Anlagen vorkommen können, aber nicht umgekehrt. Bei Bahnhofsschildern wurde wohl zunächst die preußische Schrift angewandt, soweit nicht die Schildermaler selber kreativ waren. Ab Mitte der Dreißiger scheint "Tannenberg" zum Zuge gekommen zu sein, bis die Fraktur 1941 in Ungnade fiel. Die DB verwendete Futura, aber es gab wohl auch Schilder mit DIN-Schrift. Für alles, was danach kam, kann ich leider kein Interesse mehr aufbringen.
um nun wieder auf das eigentliche Thema zurück zu kommen :
Ich bin diese Woche in Sachen Aluwinkel auf Euren Tip hin tatsächlich fündig geworden. In meinem Fall heißt das Zauberwort: Ladenbau! In meiner Nähe gibt es da eine Firma, die neben Ladenbau auch Regal- und Messebau usw. macht. Ist auch eine gute Quelle für hochwertige Schraubfüsse (in Verbindung mit Einschlagmuttern) - (nur nebenbei erwähnt, damit es nicht gleich wieder OT wird .
Habe auch eine "Bezugsperson" die mir eine Lage Winkel zuschneidet (unter uns - wahrscheinlich zum Einkaufspreis)