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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 3.779 mal aufgerufen
 II.5. Diskussion veröffentlichter Anlagenpläne
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OOK Offline




Beiträge: 3.537

27.09.2013 13:27
Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Aus der Stadtbücherei holte ich mir kürzlich das 2000 erschienene MIBA exclusiv-Buch "Die schönsten Modellbahn Anlagen". Darin fand ich die N-Anlage Lauscha von Klaus Möntenich. Lauscha, die deutsche Parade-Spitzkehre, das ist per se immer was Gutes. Ich habe aber im Gleisplan dieser Anlage etwas ganz Spezielles entdeckt, auf das der Text nur en passant eingeht, ohne zu erkennen, dass etwas ganz Besonderes drin ist, das eine nähere Betrachtung wert ist. Hier der Gleisplan:

Sieht auf den ersten Blick nicht besonders aus, der Gag liegt im Detail: die bei A beginnende Schwenkbühne. Der Erbauer hatte keinen Platz, die nach Sonneberg führende Strecke auf herkömmliche Weise zu einem Schattenbahnhof zu führen, daher fahren die dorthin gehenden Züge auf eine Schwenkbühne, deren vorderes Ende 17° nach hinten geschwenkt wird und sich dabei gleichzeitig um 50 mm nach unten bewegt. Aus meiner Sicht ein Geniestreich - und keiner hat's gemerkt.
Ich würde jetzt gerne mal mit dem Erbauer sprechen und erfahren, wie er das betrieblich gehändelt hat. Vermutlich sind die Züge dann in den Schattenbahnhof zurückgestoßen. Warum auch nicht?
Die andere Frage wäre, wie er diese Schwenk-Senk-Mimik konstruiert hat, dass sie auch im laufenden Betrieb zuverlässig funktioniert. Bei Google fand ich unter dem Namen Klaus Möntenich einen Elektromeister aus Koblenz, der auch Kreisvorsitzender der SPD ist. Da es auch andere Klaus Möntenichs gibt, bin ich nicht sicher, ob er es ist. Weiß jemand was?
Kennt jemand ähnliche Artefakte, bei denen Züge gedreht und in der Höhe bewegt werden?
Übrigens ist die Anlage - wie könnte es anders sein - ursprünglich in der MIBA veröffentlich worden. Das Heft ist im Internet zu finden und kann als pdf runtergeladen werden:
ftp://gw.winslow.bg/SPISANIA/MIBA/MIBA/1...A%201999-06.pdf
Bin auf eure Meinungen gespannt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.497

05.10.2013 14:38
#2 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

John Armstrong hatte auf seiner Canadigiua Southern Railroad eine versteckte vertikale Weiche (siehe Gleisplan, rechts unten)!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Helko Offline




Beiträge: 315

01.02.2014 00:05
#3 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Zitat von OOK im Beitrag #1

Ich würde jetzt gerne mal mit dem Erbauer sprechen und erfahren, wie er das betrieblich gehändelt hat. Vermutlich sind die Züge dann in den Schattenbahnhof zurückgestoßen....Bei Google fand ich unter dem Namen Klaus Möntenich einen Elektromeister aus Koblenz

Der Klaus wohnt irgendwo im Schwäbischen bei Stuttgart/Göppingen, irgendwas mit Teckstrasse.

Müsste mal meine alten Dias durchsuchen, da müsste ich noch Bilder davon haben. Aber 30000 Undokumentierte, das kann dauern.

VG
Helko
Videobeispiele

Gutes Design ist, wenn nichts mehr entfernt werden kann. Beispiel gefällig?
Der "."!

drei annen hohne Offline



Beiträge: 1

03.02.2014 22:49
#4 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Guten Abend,
ich glaube die Anlage wurde auf der Miba Cd Nr. 5 Anlagenparade vorgestellt. Aber bitte nochmal überprüfen.

schönen Abend noch

Gerald

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

03.02.2014 23:28
#5 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

N'Abend ...

ich muß schon sagen! Ich bin einigermaßen erbost (!) darüber das hier die Privatadressen von Leuten ins Netz gestellt werden die das von sich aus gar nicht wollen (oder haben haben sie das hier geschrieben?) oder die womöglich gar schon verstorben sind!

Scham oder Respekt vor der Privatsphäre kennt hier wohl niemand mehr?!
Was sollen die Angehörigen denken? Was der evtl. betroffene?

Ich glaube wirklich es geht durch mit euch ...

Sowas kann man auch offline machen, per Mail, per Anfrage, ob denn derjenige überhaupt dort wohnt, der derjenige der Gesuchte ist und ob er sich evtl. hier im Forum äußern will. Aber doch bitte nicht so! Ich zumindest empfinde das als ungehörig und respektlos!!!! Und wäre dafür die entsprechenden Beiträge zu redigieren!!!! Das hat auch was mit den sogenannten "Guten Sitten" zu tun, die ich dachte das sie hier eingehalten werden würden! Oder wie würdet ihr das finden, wenn nach euch quasi so gefahndet würde??!?? Es soll immerhin noch Menschen geben, die auf Umgangsformen (auch im www.) Wert legen !!! Fehlt wirklich nur noch die Angabe der Telefonnummer ... Himmelherrgottnochmal ...

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

OOK Offline




Beiträge: 3.537

04.02.2014 08:55
#6 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Hallo Thomas,
prinzipiell gebe ich dir Recht bezüglich der Achtung der Privatsphäre.
Im konkreten Fall gebe ich dir nicht Recht. Denn:
1. sind hier nur Links eingestellt worden, also Hinweise auf Informationen, die ohnehin bereits im Netz stehen. Da hat uns der Peter U. z.B. lediglich einmal eintippen bei google erspart, mehr nicht. Und wenn ich hier die Telefonnummer von jemandem einstellen würde, die im online-Telefonbuch steht, dann würde ich das auch für nicht kritikwürdig halten. Eine in der Presse veröffentlichte Todesanzeige zu verlinken kann m.E. aus keiner Perspektive kriminalisiert werden.
2. Wenn jemand mit seiner Anlage in die Presse geht, in Deutschlands bekanntestes Modellbahnmagazin, wird er damit zur "Persönlichkeit des öffentlichen Lebens", was die zu respektierende Privatsphäre zumindest in diesem speziellen Bereich einschränkt.

Also Thomas, ich würde sagen, halte den Ball niedrig. Wenn Google deine Daten verkauft, ist das bestimmt schlimmer.
Gruß

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

07.02.2014 16:01
#7 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Hallo Otto,

"kriminialisiert" habe ich nicht (oder wollte ich nicht), aber kritisiert!

Ich lese nun lange in diversen Eisenbahnforen mit und erlebe es extrem selten, dass offen über Wohnort, Adresse, Anschrift von diesem oder jenem Modellbahner spekuliert wird. Das denke ich hat seinen guten Grund. Du und ich (und dieser oder jener hier im Forum) hat eine eigene Webpräsenz (Forum, Webseite) und ist somit quasi öffentlich im Netz, andere die nur mal einen Artikel vor Jahren in der MIBA (oder in einer anderen Zeitschrift) veröffentlicht haben sind dort nur mit Namen gezeichnet. Nicht aber mit Wohnort oder gar kompletter Anschrift. Diese kann man über die jeweiligen Verlage erfragen, bzw. stellen diese den Kontakt her.

Auch muß man längst nicht alles was in diversen (teilweise dubiosen) "Webseiten oder Webangeboten" scheinbar öffentlich verfügbar scheint unbedingt öffentlich benutzen oder angeben. Zumal wenn es fraglich ist wie zutreffend die Ergebnisse sind.

Für mich hat das was mit der sogenannten "Nettiquette" oder von mir aus auch mit "Guten Sitten" zu tun, nicht öffentlich über Anschriften und anderem privaten Umständen von irgendwelchen Eisenbahnfreunden oder Modellbahneren zu spekulieren. Ich wollte dies für mich auch nicht und vermeide solches also bei jedermann auch. Man kann das bei Interesse auch hinter den Kulissen machen bzw. abklären und dann versuchen (privat) Kontakt aufzunehmen.

Das wollte oder will ich damit für mich aussagen! Insofern halte ich den Ball flach ...
Ansonsten scheinen wir ja durchaus zumindest Teilweise derselben Meinung zu sein was das Ganze im Prinzip angeht.

Gruß Thomas

Meine Webseite:
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Markus L Offline



Beiträge: 17

07.02.2014 16:52
#8 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Hallo zusammen,

hier muss ich Thomas uneingeschränkt beipflichten.
Einfach so ohne Zustimmung der betroffenen Person deren Adresse und Kontaktdaten hier öffentlich preiszugeben, verstösst ehrlich gesagt, gegen jeglichen Ansatz von Anstand und Moral.
Auch wenn die Mitglieder "Generation Facebook" heute noch nicht den Wert einer geschützten Privatsphäre und der informellen Selbstbestimmung für sich erkannt haben mag, sollte das für uns hier kein Freibrief sein, diese wichtigen Grundrechte derart mit Füßen zu treten.

Ich bitte eindringlich darum, die betroffenen Einträge umgehend zu editieren.

OOK Offline




Beiträge: 3.537

07.02.2014 18:23
#9 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Zwei Meinungen sind zwar eine Minderheit, dennoch habe ich die inkriminierten Beiträge gelöscht. Es nützt ja niemandem, wenn sie stehen bleiben. Allerdings könnte der ganze Strang dann gelöscht werden, irgendjemand dagegen?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Hp Schreufa Offline



Beiträge: 104

07.02.2014 19:38
#10 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Zitat von OOK im Beitrag #1
daher fahren die dorthin gehenden Züge auf eine Schwenkbühne, deren vorderes Ende 17° nach hinten geschwenkt wird und sich dabei gleichzeitig um 50 mm nach unten bewegt.

Die andere Frage wäre, wie er diese Schwenk-Senk-Mimik konstruiert hat, dass sie auch im laufenden Betrieb zuverlässig funktioniert.

Die Schwenk-Senk-Minik könnte aus einem senkrechten Zylinder mit Außendurchmesser d und einem senkrechtem Hohlzylinder mit Innendurchmesser d und waagrecht anmontierter Gleisaufnahme bestehen. In den Hohlzylinder fräst man eine gut 50 mm hohe Nut, die gleichzeitig um 17° verschenkt. Durch die Nut wird noch ein Stift geschlagen bzw. eine Schraube reingedreht. Am äußeren Ende sollte sollte noch eine Führung vorhanden sein. Das S(chw)enken kann über ein Gestänge erfolgen.

Harald.

OOK Offline




Beiträge: 3.537

07.02.2014 20:00
#11 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Hört sich gut an, aber so ganz verstanden habe ich es noch nicht. Könntest du eine Handskizze machen?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

vauhundert
Beiträge:

09.02.2014 00:34
#12 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Hallo Otto, hallo Harald,

ohne das jetzt durchkonstruieren zu wollen denke ich, das Harald eine Art Bajonetverschluß, also eine Führung eines Dorns im Außenzylinder (mit dem Gleisstück) und einer Nut im Innenzylinder verschwebt.

Habe zur Illustration mal dieses Bild ergockelt. Wenn man die Abwicklung der Nut genau konstruiert, müsste das vergleichweise leicht durchführbar sein.

Gut für Spur 0 mit drei Kilo pro Lok...

Beste Grüße aus dem Bergischen

Michael

Hp Schreufa Offline



Beiträge: 104

09.02.2014 05:47
#13 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Danke Michael,

so ähnlich stelle ich mir das vor, wobei die Nut auf kürzestem Weg die beiden Endpunkte verbinden kann.

Harald.

JBS Offline




Beiträge: 141

08.03.2014 19:10
#14 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Moin,
wie schon angemerkt wurde, wird die Anlage in Miba Anlagenparade 5 ausführlich vorgestellt, inkl. des Mechanismus für die "Dreh-Kipp"-Weiche.
Ein Schnappschuss aus dem Video anbei.
Viele Grüße,
JBS

http://null.4jbs.de

Angefügte Bilder:
Drehkippweiche.PNG  
OOK Offline




Beiträge: 3.537

09.03.2014 17:22
#15 RE: Lauscha in N von Klaus Möntenich antworten

Danke für den Tipp. In dem Stillbild wird das Funktionieren des Teils zwar nicht deutlich, ich werde aber versuchen, an das Video heranzukommen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

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