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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 1.659 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
feuerstein Offline



Beiträge: 16

20.02.2010 00:02
Spitzkehre Steinhausen antworten



Wie schon angekündigt, bin ich mitten in der Planung und möchte gern meinen augenblicklich bevorzugten Plan hier einstellen und hoffe auf konstruktive Meinungsäußerungen.
Vorab, "Steinhausen" bitte nicht im Atlas suchen, es könnte sich aber im Genthin Kleinbahnnetz befunden haben. Zuerst hatte ich versucht, Görzke nachzubilden, dazu liegen mir auch ausführliche Unterlagen vor, aber der Gleisplan (einfacher Nebenbahnendbahnhof) mit 6 Weichen, genügte meinen Ansprüchen an der Betrieb nicht.

Mir steht (nach längerer Diskussion mit der Frau Vorsteherin) nun eine Fläche von etwa 0,90m(links)-1,60m(rechts) x 3,40m zur Verfügung leider an drei Seiten von Zimmerwänden begrenzt, allerdings wünscht sie sich eine Drehscheibe, das habe ich gleich überhört, nur ein BW allein möchte ich nicht, soll ich sonst mit der Drehscheibe hin.

Um noch überall ranzukommen, habe ich mich auf 88cm beschränkt. Anregungen für den Entwurf holte ich mir unter anderem im MIBA-Gleisbuch.
Ein paar Stichworte zum Entwurf:

Nebenbahnhof "Steinhausen" Epoche III/IV in Keilform als Spitzkehre mit Strecken nach Jenthin (obere Strecke) und Glarow (untere Strecke)
Abgänge in Form von 2 Gleiswendeln (gegenläufig) zu einem Schattenbahnhof mit 10 Gleisen, der Fahrten in alle Richtungen mit oder ohne Umsetzen der Loks zulässt.

Gleis 1 (Ich bitte, die Gleisnummerierung (alte Art) richtigzustellen.) Einfahrt/Ausfahrt Richtung Jenthin
Gleis 2 wie 1, aber kein Bahnsteig, dient auch dem Abstellen von Zügen
Gleis 3 Einfahrt/Ausfahrt Richtung Glarow
Gleis 4 Züge für Strecke nach/von Glarow hier zusammenstellen oder auflösen
Gleis 5 Lokumfahrgleis/Umsetzgleis für Züge die von Jenthin nach Glarow oder umgekehrt fahren wollen
Gleis 6 wie 4 nur Jenthin und Ladestraße
Gleis 7 Gleiswaage Lademaß Freiladegleis
Gleis 7a Güterschuppen Kopframpe
Gleis 6a Untersuchungsgrube Wasserkran einständiger Lokschuppen
Gleis 5a Bekohlung
Gleis 4a Fabrik

Überladen sieht es so bestimmt nicht aus. Im vorderen Linken Bereich ist viel Pltz frei
.
Was ich nicht gut finde: kaum Strecke, dann noch im Außenbogen, event. fehlten noch eine Abstellgleis für einen kurzen Triebwagen und ein Kö-Schuppen
Was mir gefällt: Gleislängen ausreichend, Betriebsmöglichkeiten umfangreich

Beste Grüße
Fred

puls200 Offline



Beiträge: 70

20.02.2010 08:49
#2 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Hallo,
Je nachdem wie "tief" dein Schattenbahnhof liegt könnte man den äußeren Abgang auf "halber Tiefe" so verlängern, daß eine Art Paradestrecke an der vorderen Anlagenkante entsteht, evtl. in einer Art Galerie. Damit erhälst du etwas mehr "Fahrstrecke". Ansonsten finde ich den Entwurf sehr gut. Ich habe mir erlaubt, das grob reinzukritzeln:



Grüße,
Daniel

feuerstein Offline



Beiträge: 16

20.02.2010 09:24
#3 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Danke Daniel,

das ist eine gute Idee. Bisher war der Schattenbahnhof 3,5 Runden tief (um Eingriffe zu gestatten). Müsste jetzt noch einmal überlegen, ob ich nicht lieber die hintere Strecke (mit mehr Betrieb) auf den äußeren Kreis führe, damit diese Züge dann "Paradefahren".

Beste Grüße
Fred

sr-kamera Offline




Beiträge: 58

20.02.2010 12:09
#4 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Ich würde die Bahnanlagen ein wenig nach "vorne" holen, etwasvon der Wand weg. Ich denke ja mal, dass oben Wand ist, oder?

Anonsten find ich die Stummelhinter den Weichen ein wenig kurz. Vorallem das Schuppengleis und das Kohlebansengleis. Wäre für mich ganz gut wenn die längste Lok dort noch mit nem Drehschemelpaar umsetzen könnte.

Wenns von der Anlagen-Gesamtlänge her dann nicht mehr aufgeht, dannwürd ich den Schuppen und die Bekohlung versetzen

Sascha

http://licht-ist-alles.tv

Die meisten Bildfehler entstehen hinter der Kamera.

Nebenbahner aus Sachsen Offline



Beiträge: 20

20.02.2010 19:21
#5 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Hallo Fred,

das ist ein wunderbarer Plan (schön wenn man so viel Platz hat). Ich kann mir schon richtig vorstellen, wenn die ELNA mit ihrem GmP aus Jenthin einfährt, während am Glarower Bahnsteig der VT 135 auf Anschlußreisende wartet.

Ich habe mal ein ganz kleinwenig an deinem Plan herum gewerkelt. Die Gleisanlagen sind um 3 Grad gedreht, damit hast du bessere Zugriffsmöglichkeit, die Gleise sind überwiegend etwas von der Hintergrundkulisse weg gerückt. Sascha machte ja schon diesen Vorschlag.

Gleis 6 würde ich nicht als zweites Ladestraßengleis einrichten. Wenn dort Wagen zur Ent- oder Beladung stehen, bist du bei Rangierarbeiten stark eingeschränkt, wenn z.B. auf Gleis 4 die Glarower Personenzuggarnitur oder Übergangswagen aus dem Jenthiner Nahgüterzug für die Glarower Strecke abgestellt sind. Das Güterschuppengleis 7a würde ich mit einer Außenbogenweiche an das Ladestraßengleis 7 anbinden, damit es nicht so weit von der übrigen Gleislage weg führt. Dadurch und durch die Drehung hat dein Ladestraßengleis jetzt auch mind. 20 cm mehr Nutzlänge. Vielleicht könnte man auch das Lademaß und die Gleiswaage nach Gleis 6 versetzen.

Hier der Plan:


Daniels Idee mit der Paradestrecke bringt allerdings die große Herausforderung mit sich, die "Tunnel"-Portale gut zu kaschieren, ebenso wie die beiden Einfahrten in die Wendel, da ja das Vorbild der Genthiner Kleinbahnen sich in flacheren Regionen befindet.

feuerstein Offline



Beiträge: 16

20.02.2010 22:14
#6 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

@Daniel,Sascha,Michael

mir gefallen Eure Vorschläge. Ich werde sie in meinen Plan einarbeiten, und dann hier wieder veröffentlichen.
Kann mir jemand bei der richtigen Nummerierung der Gleise einen Tip geben?

Beste Grüße
Fred

Nebenbahner aus Sachsen Offline



Beiträge: 20

21.02.2010 14:45
#7 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Ich zitiere mal aus dem Buch "Bahnhöfe auf der Modellbahn" von G. Fromm aus den 70er Jahren:

"... Die Gleise sind fortlaufend mit arabischen Zahlen zu versehen. In der Regel erhält das Gleis am Hausbahnsteig die Nummer 1. Die DR schließt sich nunmehr auch den teilweise im Ausland üblichen Bezweichnungen an, nach der das in Richtung der Kilometrierung verlaufende durchgehende Hauptgleis die Nummer 1, alle rechts von ihm liegenden Gleise ungerade Nummern, alle links von ihm liegenden Gleise gerade Nummern erhalten. Bei zweigleisigen Strecken erhält das durchgehende Hauptgleis der Gegenrichtung die Nummer 2. Auf alten Plänen galt überwiegend die Regel, das Gleis am Hausbahnsteig mit der Nummer 1, alle von Empfangsgebäude weiter entfernt liegenden Gleise z.B. mit den Nummern 2-6, alle auf der Seite des Empfangsgebäude liegenden Gleise z.B. mit den Nummern 7-9 zu kennzeichnen. Durch Weichenstraßen unterteilte Gleise erhalten Zusatzbuchstaben, z.B. 6a und 6b. ..."

Anschlussgleise wurden mit dem vorangestellten Großbuchstaben "A" und arabischer Ziffer bezeichnet.

Ich würde die Gleise nach der alten Regel wie folgt bezeichnen:


Hier ein Originalbeispiel für den ähnlichen Bahnhof Diesdorf:
http://www.altmark-modellbahn.de/html/bahnhof_diesdorf.html

Auf Spoorenplan.nl findest du jede Menge Originalgleispläne, hier der Direktlink zu den Plänen der Rbd Berlin:
http://www.sporenplan.nl/html_nl/sporenp.../startinfo.html

Heute im EStW-Zeitalter ist die Bezeichnung der Gleise wieder etwas anders - hier nachzulesen:
http://www.voev.ch/dcs/users/117/rsk2501...nung_090916.pdf

VG Micha

feuerstein Offline



Beiträge: 16

21.02.2010 20:27
#8 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

So hier ist der bearbeitete Plan:



Sichtbare Tunnelportale will ich durch Straßenbrücken, Mauern, Einschnitte und Bäume vermeiden. Ich habe (auch wenns aus betrieblicher Sicht schwerfällt) es vermieden, in der neuen Paradestrecke auch nur eine Weiche einzubauen. Hier nun die Unterwelt (3 Gleiswendeln tiefer):



Man kann aus jeder Bahnhofausfahrt auf das Gleis A des Schattenbahnhofs einzufahren, dort kann die Lok umgesetzt werden. Der Zug kann
1. zum Ausgangspunkt zurückkehren oder
2. vorgezogen werden, um dann auf einem Abstellgleis des Schattenbahnhofs auf die nächste Benutzung zu warten.
3. die andere Auffahrt nach Steinhausen wählen.

Die Stumpfgleise sind für so vorbereitete Züge oder Triebwagen oder Triebfahrzeuge gedacht.

Natürlich kann man nach Durchfahrt der Kehrschleife auch wieder beide Bahnhofseinfahrten erreichen ohne (vorbildgerechtes) Lokumsetzen.

Beste Grüße
Fred

defender90 Offline



Beiträge: 108

21.02.2010 21:19
#9 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Guten Abend Fred,

ich finde Dein Projekt richtig gut. Zwei Dinge möchte ich anmerken: Ich gehe davon aus, dass die Gleise im Bahnhofsbereich etwas weniger gerade verlegt werden, mir persönlich sieht es etwas zu starr aus. Zweitens, ich finde die Gleise im Schattenbahnhof etwas kurz. Ich habe mir Bilder der Genthiner Kleinbahn im Netz angeschaut, da sieht man richtig lange Züge. Die Gleise in Deinem Bahnhof gestatten auch längere Züge. Ich versuche immer, die Gleise im Schattenbahnhof etwas länger zu planen als im sichtbaren Bahnhofsbereich, damit es keine Probleme beim Befahren gibt.

Schönen Abend

wünscht

Steffen

feuerstein Offline



Beiträge: 16

21.02.2010 22:05
#10 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Hallo Steffen,

ich werde im Bahnhofsbereich Flexgleise verlegen, ein bißchen weniger gerade natürlich. In der Genthiner Kleinbahn gab es in der Epoche 3 (und besonders in Epoche 4) auch viele kürzere Züge und Triebwagenzüge. Klar etwas längere Gleise im Schattenbahnhof wären prima, aber das geht zu Lasten der Anzahl der Gleise. Die zwei Gleise im Vordergrund sind m.E. lang genug. Ich erinnere noch einmal daran, das ich in TT bauen möchte. Auf die diagonalen Gleise passen die BR24(längste vorgesehene Lok) und 5 Donnerbüchsen oder die BR64 und 7 2-achsige Wagen. Na klar länger wäre schon schöner...

Übrigens erlaube ich mir, auf die tolle Webseite zum Theme Genthiner Kleinbahn von Frank Barby kleinbahndirektor.de aus Stendal hinzuweisen, der hervorragender Kenner dieses Themas ist und dazu noch ein perfekter Modellbahner(aber in H0) . Zum 100. Jubiläum der Genthiner Kleinbahn haben wir eine Weile zusammengearbeitet. Bei Frank gibt es auch Infomaterial zu diesem Thema.

Beste Grüße
Fred

feuerstein Offline



Beiträge: 16

22.02.2010 22:29
#11 RE: Spitzkehre Steinhausen antworten

Noch ein kleiner Nachtrag:

In der MIBA erscheint in der Ausgabe 03/2010 (ab 26.02.2010 im Zeitschriftenhandel erhältlich) ein Artikel von Frank Barby in der Reihe "Wenns nicht mehr weitergeht" über den Bahnhof Milow der Genthiner Kleinbahn.

Karte der Genthiner Kleinbahn 1925-1952:


Zeichnung von Reinhard Richter †

Beste Grüße
Fred

Boscho Offline




Beiträge: 293

23.02.2010 00:02
#12 Wasser im Wein antworten

Moin,

dann will ich mal etwas Wasser in den Wein gießen...

  • Der Plan gehört eigentlich um 180° gedreht - sonst sind praktisch alle Gleise schlecht erreichbar.

  • Den Schattenbahnhof finde ich mindestens einfallslos. Die Wendeschleife im Keller ist eigentlich überflüssig, kostet aber potentielle Gleislänge.

  • Ich kenne die Genthiner Kleinbahn nicht und weiß deshalb auch nicht, ob die hintereinander liegenden Bahnsteige für die verschiedenen Streckenäste so typisch sind. Betrieblich sind sie wohl eher hinderlich und kosten zudem Länge.

  • 88 cm Tiefe sind definitiv zu viel. Das Hintere wird dabei nur noch mit Mühe erreicht; von bequemer Gestaltungsarbeit kann keine Rede mehr sein.

  • Die Wendel sind dermaßen eng, dass eine Befahrung für die Tfz zur Tortur wird.


  • Schau mal auf http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de; da hat's eine Menge Vorschläge für Bahnhöfe mit 3,40 Meter Länge. Für den Betrieb böte sich dann ein Zusatzsegment an, das bei Bedarf rechtwinklig zum Bahnhof montiert werden kann. Man kommt dann viel besser an alles ran, die komplette Strecke ist einsehbar und es wird ein echter Mehrpersonenbetrieb möglich.

    Apropos Betrieb: über den ist noch garnicht geredet worden. Was wird denn alles in deinem Bahnhof passieren? Gibt es schon ein Konzept oder gar eine Konzeption?

    Grüße!
    B.

    feuerstein Offline



    Beiträge: 16

    23.02.2010 11:01
    #13 RE: Wasser im Wein antworten

    Hallo Boscho,

    Danke auch für Deine Meinung.

    - eine Drehung um 180° ist möglich, das Problem des Zugriffs verlagert sich dann auf andere Gleise. Man könnte natürlich, wenn die Gleisentwicklung aus der Diagonale wieder herausnimmt die Breite der Anlage ausserhalb der Gleiswendeln einschränken.
    - der Schattenbahnhof ist sicher überarbeitungsbedürftig, würdest Du zu 2 getrennten Zugspeichern für die Strecken raten?
    - Ich baue in TT, da sind die Wendeln meiner Meinung nach nicht zu eng, die äußere hat den größten Modellgleisdurchmesser, die innere einen mitteleren.
    - Leider steht mir nicht mehr Fläche zur Verfügung, ich bin schon froh über diese, ein Zusatzsegment ist vorerst nicht geplant.
    - Der Personenverkehr auf der Genthiner Kleinbahn ging schon ab 1923 beträchtlich zurück, bis dahin gab es vorwiegend Personenzüge mit Güterbeförderung, danach in zunehmendem Maße Triebwagen bzw. Loks mit Beiwagen, in letzen Jahren des Betriebes fast ausschließlich Neubautriebwagen. Die Keilform ist nicht typisch, häufig waren aber die relativ kurzen Bahnsteiggleise vor oder hinter den übrigen Gleisen. Dort wo mehrere Strecken aufeinander stießen, war Umsteigen angesagt (Jerichow, Schönhausen, Güsen)
    - Mehrpersonenbetrieb wird zwar technisch vorgesehen, meist soll die Anlage nur von mir bedient werden.
    - Betriebliche Überlegungen habe ich angestellt, was die Fahrzeuge, Zuglänge, Zugfolge, und die Rangierbewegungen betrifft und am 1:5 Modellplan nachgespielt. Für einen ist mehr als genug zu tun und die Gleisanlagen des Bahnhof sind ausreichend.

    Beste Grüße
    Fred

    Boscho Offline




    Beiträge: 293

    23.02.2010 14:28
    #14 RE: Wasser im Wein antworten

    Moin Fred,

    TT also... Das hatte ich übersehen. Soweit passt das also schonmal.

    Zum Betrieb: habe ich das korrekt verstanden, dass die Personenzüge jeweils in Steinhausen enden sollen? Dann wäre es in der Tat betrieblich sogar von Nutzen, die Bahnsteiggleise wie gezeichnet anzuordnen, da auf diese Weise mehrere Rangierbewegungen gleichzeitig stattfinden können.

    Zur Gleisentwicklung (Bennenung der Gleise nach Eingangsbeitrag): das Gleis 4a würde ich persönlich per "halbiertem Hosenträger" an Gleis 5 anbinden; dadurch lässt sich der Anschluss sehr viel unkomplizierter bedienen. Siehe Skizze:



    Zitat
    - eine Drehung um 180° ist möglich, das Problem des Zugriffs verlagert sich dann auf andere Gleise.


    Sehe ich anders, solange der Schattenbahnhof wie gezeichnet liegt. Aktuell liegt das der Anlagen-Vorderkante nächstliegende Gleis knapp 40 cm von der Kante weg und ist zudem ein Gleis, auf dem eher wenig los sein wird; gedreht wäre die Ladestraße samt Güterschuppen quasi an der Anlagen-VK. Ein geringerer Winkel der Gleise zur Anlagenkante wäre allerdings auch dann nicht schlecht; da gebe ich dir recht.

    Zum Zugspeicher: der stellt ja per Definition den Rest der Welt dar - einer ist also genug. Dann braucht's auch weniger Gleise (die dann wiederum länger sein können). Da mir die Gegend um Genthin als äußerst flach in Erinnerung ist (und aus Gründen besserer Bespielbarkeit) rate ich nochmals dazu, auf die Wendeln zu verzichten und statt dessen den Zugspeicher auf ein Ansatzstück zu platzieren, das bei Betriebsruhe unter der Anlage verstaut werden kann. Vorteile: bessere Zugänglichkeit durch geringere Anlagenbreite, mehr Platz unter der Anlage, da die Höhe der Wendeln als Stauraum genutzt werden kann, bessere Gestaltung durch Verzicht auf Tunnel o.ä. und mögliche Kompatibilität zu Fremodulen - falls das mal von Interesse wäre. Außerdem bräuchte man die Fahrzeuge nicht mehr kompatibel zu den trotz TT noch unrealistisch engen Radien zu halten, was dich vielleicht momentan nicht interessieren wird, dir aber für die Zukunft Optionen offen hält.

    Ich denke, ich spreche auch für den Rest des Forums, wenn ich bitte, die betrieblichen Überlegungen mal ausführlicher darzulegen. Das wird bestimmt spannend; der Bhf hat durchaus Potential.

    Grüße!
    B.

    Angefügte Bilder:
    Steinhausen.JPG  
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