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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 55 Antworten
und wurde 3.934 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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Doerphof Offline



Beiträge: 28

03.02.2018 06:52
#31 RE: Fahrzeuge Antworten

Moin Reiner,

ja, Dörphof lag an der schmalspurigen Strecke von Eckernförde nach Kappeln. In Kappeln traf diese meterspurige Kreisbahn, nach der Überquerung der Schlei an der berühmten Drehbrücke, mit der meterspurigen Kreisbahn von Kappeln nach Flensburg und der hier geplanten normalspurigen Kreisbahn von Schleswig nach Kappeln zusammen.

... ein echter Verkehrsknotenpunkt, wenn man bedenkt, das der Kappelner Hafen Fischerei, Personenschiffahrt und Industriefracht hochseetüchtig in sich vereint ...

Grüße Klaus

Doerphof Offline



Beiträge: 28

04.02.2018 13:10
#32 RE: Fahrzeuge Antworten

Moin,

ich habe mir mal Süderbrarup vorgenommen. Der Platz erlaubt es mir Süderbrarup als gestalteten Schattenbahnhof auszulegen. Im Originalplan ist nach Weiche 29 von Kappeln kommend (bei mir oben links der Abgang von der Wendel) eine Kreuzung vorhanden gewesen. Um auch die restlichen Gleise zu erreichen habe ich eine doppelte Kreuzungsweiche eingeplant. Ansonsten entspricht der Gleisplan in etwa dem Vorbild.



Ich denke, die Variante werde ich weiter verfolgen ...

Grüße Klaus

Doerphof Offline



Beiträge: 28

04.02.2018 15:32
#33 RE: Fahrzeuge Antworten

Moin,

zur Veranschaulichung der 3 Ebenen der Anlage habe ich mal versucht die 3D-Ansicht so hinzuschieben, daß man einen Überblick über die Gleistrassen hat. Die roten Pfeile zeigen jeweils von Süderbrarup nach Kappeln. Die beiden Wendel sind gegenläufig. So kann ich von Süderbrarup nach Scheggerott und anschließend nach Kappeln über einen Wendelturm mit zwei Wendeln kommen.



Ich hoffe man kann die Planung in der Ansicht einigermaßen erkennen.

Grüße Klaus

lokonaut Offline



Beiträge: 121

04.02.2018 21:45
#34 RE: Fahrzeuge Antworten

Hallo Klaus,

Kappeln ohne Schmalspur? Für mich undenkbar, aber damit bist du ja wohl ("0e-Weichen von PECO") schon durch. Kappeln kenne ich (nur) aus diversen Veröffentlichungen und einem "zufällig" dort verbrachten Urlaub. Definitiv keine schlechte Vorbildwahl, zumal wenn man noch "persönlich betroffen" ist.

Ich bin leider nicht so der begnadete Planer, insofern ist mein "du bist auf einem guten Weg" nicht allzu hoch zu bewerten.

Der geplante Wendelturm nötigt mir ein bisschen Respekt ab. Bei so vielen Umdrehungen wäre das handwerklich für mich jedenfalls eine Herausforderung. Wenn du das drauf hast, könntest du den doch auch gleich als eigenständiges, selbsttragendes Bauteil erstellen, der nur bei Bedarf (d.h. bei Betrieb) an die Anlage angedockt wird? Dann könnte der zur Betriebszeit den Türbereich blockieren und du hättest etwas Platz für die eigentliche Anlage gewonnen.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

05.02.2018 12:12
#35 RE: Fahrzeuge Antworten

Hi Alexander,

ich denke, Klaus wollte sich in N ein Dreischienengleis N/Nm nicht zumuten. Und die schmalspurige Freude hielt ja nur bis 1952/53. Bleibt die Frage, ob es im dargestellten Bereich irgendeine noch so kleine Reminiszenz an die F Krb gibt oder gab? Immerhin schreibt Wolff (Bd.12, Seite 323) zum ehemaligen Bahnhofshotel, "das einst die Diensträume der beiden Kreisbahnen aufnahm und den Fahrkartenverkauf besorgte; äußerlich fast unverändert ist es heute zu einem Billigrestaurant mit Namen Cafe Kö mutiert."

Schöne Woche,
Reiner

Doerphof Offline



Beiträge: 28

05.02.2018 21:10
#36 RE: Fahrzeuge Antworten

Moin Alexander,
Moin Reiner,

die Wendel ist sicherlich eine Herausforderung. Aber ich denke das werde ich hinbekommen. Wie ich die Wendel plane und baue werde ich im Bereich Details zur Planung dann mit Bildern und Zeichnungen dokumentieren.
Die Schmalspur und das Bahnhofshotel werde ich wohl mit einer entsprechenden Hintergrund-Kulisse an Kappelns rechter Seite würdigen. Mir schwebt da so eine Art colorierte Fotomontage vor. Auch diese Details werde ich zur gegebenen Zeit hier zum Besten geben.

Im Moment prüfe ich noch nach, ob ich die Gleiswüste auf vernünftige Art und Weise überall erreichen kann und auch die Weichenantriebe und Verkabelungen ordentlich verlegbar und wartbar sind.

Grüße Klaus

Doerphof Offline



Beiträge: 28

10.02.2018 20:13
#37 RE: Revisionsrunde der Planung Antworten

Moin,

hiermit läute ich die nächste Revisionsrunde ein, mehrere Punkte sind nun geändert und ergänzt worden:

1. Die Zugänglichkeit der Wendel war suboptimal. Der Abstand zwischen den Ebenen zu niedrig, die Steigung mir persönlich zu viel und die Wendel generell zu breit.
2. Ich habe die endgültigen Höhen eingetragen (jeweils SOK der Ebenen Süderbrarup, Scheggerot und Kappeln) und kurz (in orange) die Bestandsmöbel, die ich gerne weiterverwenden möchte eingetragen.
3. Durch die Umstellung der Wendel auf Oval habe ich ca 20cm mehr länge für die drei Ebenen gewonnen; - ein deutliches Plus, was sich vor allen Dingen im FY Süderbrarup und in der Ausgestaltung der Kappelner Drehbrücke niederschlagen wird.

Ich hoffe, daß ich Euch nicht mit den ganzen Details langweile ... aber um die Planung zur Werkplanung zu machen braucht es die Revisionen.

Skizze 1: Anlage im Raum inkl. Arbeitstisch und Schubladenschrank.



Skizze 2: Ebene 0 FY Süderbrarup (SOK 800 mm)



Skizze 3: Ebene 1 Scheggerott (SOK 1120 mm)



Skizze 4: Ebene 2 Kappeln an der Schlei (SOK 1440 mm)



Skizze 5: 3D-Darstellung der Gleise



Noch ein paar technische Daten:

Im den Gleiswendeln, als auch in der Kurve rechts von Scheggerott plane ich Fleischmann ohne Bettung (ehem.Roco) Gleise R2 Stückgleis zu verwenden. Das Verlegen mit Stückgleisen mit festen Radien ist deutlich einfacher als mit widerspenstigen Flexgleisen. Der Übergang zu Peco Code 55 ist kein Problem, die Gleise haben identische Querschnitte und Höhen, das passt. Alle Weichen von Peco Code 55, alle sichtbaren Gleise ebenfalls Peco Code 55.

Abstand der Gleise (SOK zu SOK) in den Gleiswendeln mindestens 65mm, Steigung überall max. 2,25%, kleinster Radius überall mindestens R2 (228,2 mm), in den sichtbaren Bereichen mindestens 400,00 mm.

Puh...! Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Jetzt geht's in die letzte Revision vor Anlagenbau!

Grüße Klaus

Doerphof Offline



Beiträge: 28

11.02.2018 19:29
#38 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Moin,

ich möchte, bevor ich das Holz für die neue Anlage bestelle, einige Aspekte der Anlage vorher austesten.

Da wäre die Steigung bei R2 im Wendelturm. Der soll ja später Steigungen unter 2,3% haben. Daher möchte ich 2,5% Steigung bei R2 ausprobieren, um sicher zu gehen, daß es später keinen Ärger gibt.

Der Übergang von Peco Code 55 zu Fleischmann ohne Bettung ist zwar unproblematisch, - ich möchte aber gerne genau herausbekommen, wieviel Höhenunterschied in der Praxis am zusammengesteckten Gleis bleibt und ausgeglichen werden muß.

Und dann wären da noch die Dapol Kupplungen und das magnetische Entkuppeln. Das funktioniert bei größeren Maßstäben ganz hervorragend! Nun möchte ich gerne ausprobieren, wie es sich beim NEM 355 Schacht der Spur N verhält.

Für diesen Praxistest werde ich die nächsten Tage eine sehr einfache Testanlage "Dekelsen" bauen. Den Namen fand ich passend, da der Ort Kappeln in der Fernsehserie "Der Landarzt" als Dekelsen immer wieder vorkommt.



Linker Kreisbogen und Gleise oben Roco, Gleise und Weiche unten Peco Code 55.

Grüße Klaus

Doerphof Offline



Beiträge: 28

14.02.2018 19:41
#39 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Moin,

die Testanlage muß noch für 4 weitere Tests herhalten:

1. Wassertest Hafen: Ich möchte hier mal die Rauhfasermethode auf ihre Tauglichkeit prüfen. Soll ja angeblich ganz ansehnliche Wasserflächen ergeben ...
2. Teichtest: Hier möchte ich eine alternative Methode mit Acrylplatte ausprobieren.
3. Schüttbahnsteigtest: Eher eine Fingerübung ...
4. Hafentest: Da auf der Anlage später auch einige Gleise im Straßenbelag eingelassen sein werden, möchte ich das hier ebenfalls ausprobieren.

Erstaunlicherweise habe ich noch, neben einigen Flexgleisen, auch eine Peco Bogenweiche SL-E386F in meinem Sammelsurium gefunden, die werde ich für den Testaufbau nutzen.

Hier nun der aktuelle Plan für die Testanlage, am Wochenende geht es los ...







... in welches Ufo gehört eigentlich so eine Testanlage?

Grüße Klaus

Fischkopp Offline




Beiträge: 447

14.02.2018 20:25
#40 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Moin Klaus,
von dem Wassertest und den Gleisen im Straßenbelag wirst
nicht nur du profitieren
Ich werde das aufmerksam verfolgen
Versuchs doch mal im UFo VII.1 oder VII.2.
Da würd ich sowas hinpacken.

Gruß
Alex

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

14.02.2018 23:30
#41 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Moin,

für Gleise und Weichen im Straßenbereich bist Du in Spur N am besten hier aufgehoben:
http://www.n-tram-shop.de/epages/1777950...ngleise_N__9_mm

H0er finden für Tillig-Weichen passende Inlets bei MKB:
http://www.mkb-modelle.de/index.php?cPath=287_296_373

LG

Jörn

Doerphof Offline



Beiträge: 28

22.02.2018 13:18
#42 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Moin,

für die weitere Planung der Ebenen suche ich noch einen qualitativ hochwertigen und flachen Weichenantrieb, auch gerne per Servo - die Controller sind vorhanden.
Ich denke, die Ebenen werden nur ca. 4-5 cm dick werden, daher suche ich flache Antriebe.

Habt Ihr da Tipps für mich?

Grüße Klaus

Bill Offline



Beiträge: 94

22.02.2018 13:58
#43 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Hallo Klaus,

wie wäre es mit Servos. Gibt es auch in sehr klein. Aber auch ein Standardservo mit Stellarm ist nicht mehr als 4cm breit und du kannst die Servos auch da montieren wo Platz ist. Die Stellstange kann recht lang werden.
Servodecoder gibt es auch viele. Mit digital Ansteuerung aber auch einfach über Taster im Gleisbildstellpult.

Ach ja. Wichtig ist, dass der Decoder das Servo in Endstellung abschaltet. Sonst brummen manche Servos vor sich hin. Mit Endabschaltung funktionieren dann auch die günstigen, analogen Servos.

Grüße
Till

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 506

23.02.2018 10:05
#44 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Hallo Klaus, ich habe gute Erfahrungen mit dem BEMO-Motorantrieb (Art.Nr 4425 000), den hatte ich schon in Triptis I. Etliche dieser Antriebe (die ich aus der abgerissenen Anlage ausgebaut habe) sind bei mir seit 30 Jahren im Einsatz und funktionieren immer noch. Der Vorteil ist, dass du vier Umschaltkontakte zur Herzstückversorgung und zur Fahrstrom-Schaltung zur Verfügung hast. Die Endabschaltung funktioniert zuverlässig. Ansteuerung durch eine Gleichspannung von 6 ... 9 Volt, die Bewegungsrichtung wird durch die Polarität der Steuerspannung bestimmt, die dauernd anliegen darf und die auch zur Anzeige der Weichenlage dienen kann.

Ich weiß allerdings nicht, ob der Antrieb noch lieferbar ist.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Bill Offline



Beiträge: 94

23.02.2018 15:31
#45 RE: Praxistest "Dekelsen" Antworten

Hallo Klaus,

hier habe ich noch zwei Bilder von Servoantrieb.



Das sind jetzt Standardservos. Die gibt es auch noch viel kleiner. Die ESU Decoder sind aber genauso hoch wie ein Standardservo.

Grüße
Till

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