Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 2.271 mal aufgerufen
 II.6. Planungsdetails unabhängig vom Gesamtplan
Seiten 1 | 2
OOK Offline




Beiträge: 4.300

05.06.2016 09:41
#16 RE: Größe von Anschlusskunden Antworten

Hab ich mir gleich mal angeschaut. In der Tat eine ideale Konstellation, die man auch "so ungefähr" nachstellen könnte (aber auf jeden Fall den pinkelnden Lagerarbeiter als Hingucker), denn diese Art von Bauwerken waren meist selber "so ungefähr" zusammengenagelt. Auf jeden Fall ist eine solche Aufreihung von Kunden eine prima Rangiervorlage, denn meist stehen ja ein bis zwei Wagen vor den jeweiligen Lagerhäusern und ein Bedienen eines weiteren macht eine Umreihung erforderlich, die spannend sein kann, die also für "Rangierspaß" sorgt, wie es immer so schön heißt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

05.06.2016 10:07
#17 RE: Größe von Anschlusskunden Antworten

Nochmal Moinsen ...

jetzt hab ich doch glatt vergessen zu erwähnen das sich eine solche Ansammlung von kleinen Lagerhäusern oder Schuppen natürlich auch ganz wunderbarst für die Nebenbahn eignet! ;-) Und da fällt mir doch glatt Gefrees ein, wo gegenüber dem Eg ein Gleis lag, an dem sich ganz zu Anfang gar nichts befand (Abstellgleis), dann später ein Landhandellager (mittig). Davor wurde dann später ein Kohlenlager errichtet und ganz zuletzt ein Lager für Schaumstoffe. Teilweise war da (bevor das Schaumstofflager entstand) einfach eine Seitenrampe.

http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/ge...ahnhof_zwei.htm

Auch hier in diesem Beitrag schön zu sehen:
http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4244108
Der Gleisplan zeigt die Situation:
http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/ge...ahnhof_eins.htm

Zeichnungen der Gebäude (aber nur in klein) finden sich bei Gleimo:
http://www.gleimo.de/projekte/LBFG/Gefrees/gefrees.php

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

OOK Offline




Beiträge: 4.300

05.06.2016 10:30
#18 RE: Größe von Anschlusskunden Antworten

Oh ja! Speziell der gefreessige Kohlenschuppen ist ein Hit. Leicht zu bauen und an jeden vorhandenen Platz anzupassen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Bahnfahrer Offline



Beiträge: 20

05.06.2016 10:41
#19 RE: Größe von Anschlusskunden Antworten

Hallo,

nicht unbedingt klein aber ich finde ihn interessant, weil es über eine Drehscheibe erstmal ins Haus geht. Wer nicht viel Platz hat läßt die Güterwagen hinter dem Torbogen verschwinden (Fingerkran).

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...ih=887&biw=1280

Schönen Sonntag noch
Rudi

hwunderlich Offline




Beiträge: 576

05.06.2016 10:48
#20 RE: Größe von Anschlusskunden Antworten

Moinsen,

ich denke mal, dass wir eindeutig zwischen Anschlusskunden und Ladestrassen Anliegern zu unterscheiden heben.

Insbesondere die Schuppen in Kirchen (und ähnliche Ensembles anderswo) gruppier(t)en sich um die sowieso vorhandene,
öffentliche Ladestrasse resp. den Bereich der Ortsgüteranlage.

Anschliesser im Sinne von "eigenes Anschlussgleis" gab/gibt(?) es von ganz klein (Gleisnutzlänge ca. 30m, Fa. Baumgarten
in Neunkirchen (Krs. Siegen)-Nord) mit einem Wagenaufkommen von ein bis zwei Wagen pro Woche, den Schrotthändler in
Deuz (Krs. Siegen), der täglich 5 bis 8 E-Wagen versendete (1986) bis hin zum Hüttenwerk mit eigener Werksbahn, mehr
als 10 eigenen Lokomotiven und einem täglichen Wagendurchsatz >250.

Es wurde schon geschrieben, das die kleinen Anschliesser bei den NE-Bahnen ("Privatbahnen") deutlich länger überleben
konnten als bei der grossen Staatsbahn; auch meine Beispiele liegen (bis auf die grosse Werksbahn) alle im Bereich einer
NE-Bahn (hier Siegener Kreisbahn).
Ich werde in einem separaten Strang die Anschliesser der FGE (Teilbetrieb der Siegener Kreisbahn) "aufdröseln" und näher
beleuchten.
Eines aber schon mal vorab: Hier, wie auch bei den anderen betriebsteilen der SK, wurden zeitaufwändig alle Anschliesser
bedient. Es gab/gibt Anschliesser mit verrosteten, ungenutzten Anschlussgleisen bis hin zu Anschliessern mit einem Wagen-
aufkommen >40 Wagen/Tag, die teilweise mehrmals täglich bedient werden mussten.

Einen typischen Arbeitstag bei der FGE habe ich hier Nahgüterzüge - Vorsortierung der Wagen für die Bahnhöfe ? schon einmal beschrieben.

Wie gesagt, ich drösele das nochmal auf. Wird aber ein paar Tage dauern, da ich die Gleispläne noch aufarbeiten möchte.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

OOK Offline




Beiträge: 4.300

05.06.2016 12:08
#21 RE: Größe von Anschlusskunden Antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #20
Ich werde in einem separaten Strang die Anschliesser der FGE (Teilbetrieb der Siegener Kreisbahn) "aufdröseln" und näher
beleuchten.
Vor

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

16.09.2016 22:43
#22 RE: Wie groß muss eine Mühle für ein Anschlussgleis sein? Antworten

Hallo,

nochmal kurz zur Stockau Mühle. Es ist schon irre, was man aus einem fahrenden Zug bei Sonnenschein hinkriegt:

Zitat von Gilpin im Beitrag #2
das ist 'ne Mühle mit Bahnanschluss, gestern aus dem fahrenden Zug fotografiert:



Eigens zu Fuß hingetappt, aber wolkiger Himmel – schon ist alles etwas weniger schön. Beeindruckend aber doch: Der Blick auf die Gleise von der anderen Seite, im Bild oben quasi von links her, also aus dem Areal heraus Richtung alter Bahnhof. Immerhin: zwei Gleise sind gut zu erkennen:



Rechts sieht man eine Verladestation, die nicht gerade klein, vor allem aber mechanisiert und auf Beladung von oben ausgerichtet ist:



Es geht also nicht (mehr) um Om mit Bretterwänden, sondern um Otmm 52 ff als Wagenaufkommen. Rechts schließt sich ein dicker Brocken von Gebäude an:



... genau wie links, das kennen wir aber schon.

Um eine Darstellung des Ensembles zur Einordnung der einzelnen Gebäude werde ich mich noch kümmern. Nachdem noch immer keine romantische hölzerne, "fachwerkene" Schwarzwald- oder Pfalzmühle mit Gleisanschluss aufgetaucht ist (tja, nun...), wollte ich einfach noch einmal herausarbeiten, welche Dimensionen an "Fabrik" ein solcher Anschluss braucht, um glaubwürdig zu wirken. Macht ja nix: Reliefbauten...

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Udo Offline




Beiträge: 92

17.09.2016 14:52
#23 RE: Wie groß muss eine Mühle für ein Anschlussgleis sein? Antworten

Hallo,
im H0-Forum habe ich vor längerer zeit mal diesen Betrag zur Ölmühle in Spyck am Niederrhein geschrieben.

Größe der Mühle und deren Gleisanlagen läßt sich an an dem dort verlinkten Gleisplan und einer Luftaufnahme gut erkennen.

Der Gleisanschluß war am ehemaligem Traketbahnhof (Trajekt Spyck–Welle) angeschloßen.

Zur Vergrößerung der Werksanlagen wurde das Bahnsteiggleisgleis am Rhein nach Zuschüttung der alten Fährbettreste und Uferbegradigung an die neue Drehscheibe angeschlossen. Deren ehemalige Lage ist im Luftbild mir Drehscheibe 1 markiert. Sie wurde dann mit 2 Parallelgleisen mit der älteren Drehscheibe 2 verbunden.

Viele Grüße ÷ Udo

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

17.09.2016 17:15
#24 RE: Wie groß muss eine Mühle für ein Anschlussgleis sein? Antworten

Hallo Udo,

der Plan aus den Vierzigern ist ja allerliebst detailliert: 2 Bahnsteige (nachdem es auch eine "Ladestrasse gepfl." gibt, dürften die wohl genau das sein: Bahnsteige für Personen), Wegübergang ohne Schranke (?), Beamten-Wohnhaus... Die Dkw ist interessant, vor allem aber die vielen Möglichkeiten, innerhalb des Werksgeländes Züge zu umfahren. Bleibt die Frage, ob die Drehscheibe nur eine Wagendrehscheibe war: immerhin gibt es "hinter" ihr noch einmal eine Weichenverbindung...?

Klar geht es hier noch einmal um eine ganz andere Dimension von "Mühle" - nicht mehr von fließendem Wasser angetrieben, sondern von Dampfkraft/Elektrizität. Das Werk allein ergäbe - durchaus komprimiert - eine schöne Anlage!

Schönes Wochenende,
Gilpin

Udo Offline




Beiträge: 92

18.09.2016 19:59
#25 RE: Wie groß muss eine Mühle für ein Anschlussgleis sein? Antworten

Hallo,

Zitat von Gilpin im Beitrag #24
Bleibt die Frage, ob die Drehscheibe nur eine Wagendrehscheibe war: immerhin gibt es "hinter" ihr noch einmal eine Weichenverbindung...?


Das halte ich für sehr gut möglich. Die ältere Drehscheibe mit 9m Ø und die neuere mit knapp 12m Ø würden für einen B- /C-Kuppler ausreichen. Reste von Spillanlagen konnte ich damals nirgendwo sehen.
Zitat von Gilpin im Beitrag #24

... Klar geht es hier noch einmal um eine ganz andere Dimension von "Mühle" - nicht mehr von fließendem Wasser angetrieben, sondern von Dampfkraft/Elektrizität. ...


Eine Dampfspeicherlok hätte da ein gutes Einsatzgebiet. Zumal wenn die Mühle mit Dampf angetrieben wurde. bzw der Dampf zur Stromerzeugung für die Antriebe genutzt wurde. Ein großer Kohlenbansen für den Brennstoff zur Dampferzeugung ist ja vorhanden.

Viele Grüße ÷ Udo

Seiten 1 | 2
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz