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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 1.717 mal aufgerufen
 II.4. Mitglieder stellen eigene Entwürfe zur Diskussion
Seiten 1 | 2
Herbert2 Offline




Beiträge: 59

21.08.2008 15:44
Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Ich wage es mal, hier einen etwas größeren Entwurf zur Diskussion zu stellen:
Der Text ist eine Kopie von Moddelbaan, meiner Website.
Ich hab an der Bahngeschichte des Pfaffenwinkels in Oberbayern gedreht :
Zusätzlich zu alledem, was es dort an schönen Strecken gibt, hat seinerzeit die LAG ihre
Strecke nach Füssen nicht ab Marktoberdorf, sondern ab Schongau gebaut (Pläne, eine Strecke
von Schongau nach Füssen zu bauen, gab es tatsächlich). Die LAG hat deshalb einen eigenen
Bahnhof in Schongau ("Schongau Lokalbahnhof") auf der anderen Lechseite (gesehen vom "anderen"
Schongauer Bahnhof, jetzt "Schongau HBf") errichtet.
Als 1917 dann die Strecke von Peissenberg gebaut wurde, musste diese in den Lokalbahnhof eingeführt
werden.
Aufgrund eines kleinen (rein fiktiven) Erzvorkommens an der Füssener Strecke wurde der
Lokalbahnhof nach der Verstaatlichung der LAG 1938 umgebaut und erhielt den kleinen Ablaufberg,
dem das bisherige LAG-BW geopfert wurde.
So kommt es zu folgendem Plan:



Abmessungen : 4m auf 4m, rechter Rand 4,50m
Fangen wir mal linkerhand an, das ist einfach ;-) :
Ein offener Schattenbahnhof im Regal, der Weilheim, Schongau "HBf", Füssen und das Peissenberger
Bergwerk darstellen soll. Okok, ganz schön viel für seine paar Gleise, aber wir verfechten hier ja NÖSPL.
Dann gehts über die Lechbrücke oben im Plan in den Schongauer Lokalbahnhof, dort verzweigt die
Strecke dann Richtung Füssen (verschwindet hinter Kulisse)
und Richtung Weilheim über Peissenberg. Die Strecke Richtung Peissenberg verläuft auf der
Zunge um eine Mittelkulisse herum. Unterhalb dieser Strecke taucht das Anschlussgleis des
Peissenberger Bergwerks auf.
Der Bahnhof Peissenberg entspricht meinem alten Aufbau in der alten Wohnung, dem wohnt der schlichte
Charme inne, das ich alle nötigen Gleise etc. eingelagert habe.
Ab Peissenberg ist die Strecke Richtung Weilheim eine Hauptbahn und elektrifiziert. Das betrifft nur
die drei Durchgangsgleise und das Lokwartegleis, sollte also zu handhaben sein.
Unten führen dann die Strecken Richtung Weilheim und Füssen zurück in den Schattenbahnhof
über einen beweglichen Anlagenteil.
Das ganze ist in Etappen baubar:
-Erstmal der Schattenbahnhof
-Dann die Lechbrücke und Schongau Lokalbahnhof
-Dann der "Ringschluss" mit der Klappbrücke (ok, OOK, das gibt in der Tat einen möglichen Kreisverkehr)
-zuletzt die Zunge mit Peissenberg
Mal sehen, ob das was wird...


OOK Offline




Beiträge: 3.599

21.08.2008 17:44
#2 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Zitat von Herbert2
Dann der "Ringschluss" mit der Klappbrücke (ok, OOK, das gibt in der Tat einen möglichen Kreisverkehr)

Also, lieber Herbert, du machst nicht den Eindruck von einem,. der im Kreis juckeln will. Dein multifunktionaler Schattenbahnhof rechtfertigt den umlaufenden Betrieb allemal. Mit sechs Gleisen ist er aber dieser Aufgabe kaum gewachsen.
Hast du schon mal die Idee ventiliert, zwei Fiddles (das sind sie doch, oder?) übereinander anzulegen?
eine Frage: dös Gleis, wo i net versteh, ist des wo dransteht "Gleis zum Bergwerk (tiefer)" und "Verschwindet irgendwo ..." Erklär mal bitte.

Auf jeden Fall ein Planentwurf mit Potenzen.
Gruß

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

HFy Offline



Beiträge: 466

21.08.2008 18:06
#3 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Höhenangaben wären hilfreich.

Herbert

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

22.08.2008 08:14
#4 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo, danke für die Ideen.
Ich hab mal Höhenangaben an die (wenigen) Gleise auf der Zunge gemacht, die nicht auf Ebene 0 liegen. Ich hoffe, das erklärt diesen Bereich etwas besser.
Das Gleis zum Bergwerk ist der Anschluß des Peissenberger Bergwerks, welches ich nicht darstellen will. Deshalb fällt das Gleis am Ende der Anlagenzunge ab und verschwindet dann unter dem Streckengleis nach Schongau und läuft verdeckt Richtung Schattenbahnhof. Damit kriege ich in bester Armstrongscher Tradition ein "Empties in, Loads out".
Zu 2 Fiddle Yards übereinander:
Das habe ich überlegt, ist mir aber baulich zu viel Aufwand, denn um beide mit hinreichend Abstand übereinander zu bekommen, müsste die ganze Anlage ja in einer Steigung liegen. Ich werde versuchen, mehr Gleise in den Schattenbahnhof zu bekommen, muß dabei aber auf die Breite des Durchgangs davor achten.
Problem : Ich habe eine "Bayern 3 Figur" (Stau am mittleren Ring...)
Der Vorteil dieses Schattenbahnhof-Designs ist meines Erachtens das sog. "Restaging" (ein passendes deutsches Wort kenne ich nicht), d.h. ein Personenzug von Schongau über Schongau Lokalbahnhof und Peissenberg nach Weilheim steht anschließend gleich wiederverwendbar in passender Richtung im Schattenbahnhof.

Gruß Gerd alias Herbert2

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

23.08.2008 17:48
#5 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo Gerd,

ich verfolge ja schon länger Deine Pläne zur Pfaffenwinkelbahn. Die sind immer wieder interessant. Dieser Plan ist auch wieder sehr schön, aber auch sehr groß. Ein wenig habe ich bedenken wegen der Durchgänge gerade beim Fiddelyard. Dort scheint mir der Platz etwas klein wenn man mit mehr als nur Einmannbedienung spielt. Denn am Fiddelyard wird man sich oft und länger aufhalten um die Züge umzubilden (gerade weil dort nur wenig Gleise sind), während der evtl. zweite Spieler beim Zugverfolgen dem ersten dort irgendwann ins Gehege kommt.

Aber ansonsten (mal abgesehen von der noch etwas unklaren Gestaltung der Landschaft und wie Du die Gleise wegtarnen willst (zum Bergwerk) ist das ein spannender Plan der viele interessante Betriebssitzungen ermöglicht. Gerade für zwei oder drei Mitspieler also wie gemacht. Bin gespannt wies weitergeht!

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

OOK Offline




Beiträge: 3.599

31.08.2008 20:47
#6 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten


So, nun habe ich mal ein wenig gezeichnet. Der Varianten-Entwurf ist noch roh, nicht bis ins Detail durchgefeilt. Mir ging es speziell um Folgendes:

# Entzerrung und Entlastung des völlig überforderten Fiddle Yards. Ich habe zwei übereinander angeordnet, Höhendifferenz 20cm. Das ist nicht gerade viel, vielleicht ließen sich bei genauer Durchrechnung der Neigungen noch ein paar Zentimeter mehr herausschinden.
Dem Fiddle Yard (obere Ebene) habe ich noch ein paar Stumpfgleise verpasst, sonst gibt es ja nix zu Fiddlen.

# Die Strecke zwischen Peißenberg und dem Fiddle ist nun in zwei Ebenen, die getrennt gestaltet werden können. Auch hier ist die Höhendifferenz arg knapp, aber sonst wäre ein langer Tunnel fällig.

# Anbindung und Lage des Bergwerkes habe ich verändert. Es wird nun real dargestellt am unteren Ende von Peißenberg. Die Tagesanlagen grenzen an die Kulisse, die beiden Gleise unter Tage sind vom Anlagenrand aus zugänglich. Erstens ist der Fiddle dadurch entlastet und zweitens entfällt die lange öde unterirdische Fahrt mit zwei/drei Schachteln bis in den Fiddle.

# Peißenberg selber ist unverändert (da, wie ich verstanden habe, schon vorhanden), nur der innere Bogen der oberen Ausfahrt ist entfallen (wg. Umsetzung des Bergwerks).

# Die Kurve von Schongau Lokalbf nach Peißenberg war zu eng. Jetzt ist der Radius mit ca. 55cm immer noch eng, aber tolerabel. Es kann jetzt u.U. von/nach Weilheim und Peißenberg gleichzeitig ein/ausgefahren werden.
# Bahnhofsplan Schongau Lbf. fand ich stark überfrachtet, habe ich zurückgeschnitten, dafür aber drei Bahnsteigleise und passable Situation von EG und Gs geschaffen. Den Ablaufberg habe ich weggelassen. Ist durch das Aufkommen nicht ausrechend begründet, außerdem funktioniert das in H0 mit den geringen Wagenmassen bekanntlich recht enttäuschend.

Alles, wie gesagt noch roh, arbeite gern Verbessungsvorschläge ein.
Gruß

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

01.09.2008 08:20
#7 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo OOK,

erstmal 1000 Dank für Deine Mühe!

Meine Kommentare dazu:
#Dem Thema "2 Fiddle-Yards übereinander" stand ich ja erst sehr skeptisch gegenüber (siehe mein Posting dazu), aber so ausgearbeitet überzeugt es dann doch sehr!
Da das Regal, in das der/die Fiddle-Yrads kommen sollen, mittlerweile schon existiert, werde ich dort mal mit den 20 cm Differenz experimentieren.

#Das Stück mit den 2 Ebenen übereinander müsste klappbar sein, da von dort aus der Zutritt aus dem Rest des Raums erfolgt (das habe ich bisher so nicht beschrieben, sorry : Der Raum ist hier 4 weitere Meter lang, die ich aber nicht nutzen kann/ will). Von daher könnten die beiden Strecken evtl. auch auf beiden Seiten einer Kulisse laufen, das würde das Thema "knapper Höhenunterschied" entzerren.

#andere Anbindung des Bergwerks : Da hast Du genau den Punkt erwischt, der mich unbewusst gestört hat : Die lange Strecke vom Bergwerk zum Fiddle-Yard! Jetzt muß man allerdings die "zwei bis drei Schachteln" (zur Info : Wir sprechen beim Vorbild über 800.000 Tonnen Pechkohle im Jahr) per Fünf-Finger-Kran von und nach Fiddle-Yard Weilheim speditieren. Evtl. kann ich das was mit selbstgebauten Kasetten ala Iain Rice bzw. Train-Safe machen.
Zur Zusatzinfo : Bis ca. 1920 war das Bergwerk tatsächlich so angebunden. Du entpuppst Dich da als intimer Kenner der Vorbildsituation!

#Die enge Kurve zwischen Schongau und Peissenberg war in der Tat zu knapp, ich sah bloß nicht, wo ich den zusätzlichen Platz herbekomme. Dank Deiner Idee mit dem Bergwerk ist auch das jetzt viel besser!

#Ich weiss, der Ablaufberg hat keine Berechtigung, ich bin halt nur ein Fan von sowas... Aber wahrscheinlich hast Du auch da Recht.

#Die Luke rechts unten brauchts glücklicherweise nicht, da wie gesagt der Raum dort offen ist.

#Sehr gut passt auch, das die Strecke nach Schongau ab Peissenberg stark ansteigt, das tut sie nämlich in Echt auch (über den Hohen Peissenberg).

#Der Bau ist jetzt allerdings etwas aufwändiger, da permanente Höhenentwicklung und teilweise 2 Ebenen.

Ich melde mich evtl. nochmal, nur hier gewitterts gerade, ich schicke mein Getippsel lieber mal ab.

Gruß

Gerd

OOK Offline




Beiträge: 3.599

01.09.2008 16:18
#8 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo Gerd,
ich freue mich, dass dir meine Änderungsvorschläge zusagen.
Den Wagenumlauf bei der Pechkohle habe ich nochmal überdacht und eine andere Lösung für das Bergwerk gefunden. Das Anschlussgleis weist nun Richtung Weilheim. der bogen ist sehr scharf, etwa so wie ursprünglich die Kehre von Schongau Lbf nach Peißenberg, aber hier machts ja nix, wo nur rangiert wird.Das Schachtgebäude kaschiert die Einfahrt in den unterirdischen Bereich und verdeckt auch das nun doch besser im Tunnel verlaufende Streckengleis nach Weilheim.
Die beladenen Wagen können vom Fiddle Weilheim praktisch bis in den Ladebunker des Bergwerks händisch geschoben werden, die Leerwagen ebenso herausgezogen. Sekundensache.
Falls der Bau der Rampen dir Probleme macht, komm zur BAE und schau, wie es gemacht wurde. Wichtig ist, dass die Steigung bis aufs Promille genau gleichmäßig eingehalten wird.
Hier nun die Var. 1.1. meines Planvorschlags:



Gefällts so besser?
Gruß nach Bayern

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

01.09.2008 16:36
#9 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo OOK,

das Problem ist, wenn man das Vorbild zu gut kennt . Gerade bei Peissenberg ist das so, und deshalb widerstrebt mir die vorgeschlagene Anbindung etwas.
Von den sichtbaren Strecken her gefällt mir die Lösung "1.0" besser.
Evtl. wäre es eine Idee, gar keine sichtbare Anbindung des Bergwerks zu machen, sondern den Anschluß versteckt aus der Strecke Peissenberg <-> Schongau LBF auszufädeln (mittels eines Tunnels oder besser durch Bäume oder so verdeckt). Allerdings komme ich dann nicht mehr auf das Niveau des Weilheimer Fiddle-Yards herunter...
Ich möche eigentlich vermeiden, das Bergwerk oder Teile davon sichtbar auf der Anlage zu haben, es ist doch sehr groß.
Mir geht es um das Verschieben der vollen und leeren Züge aus dem Anschluß und das Umspannen im Bahnhof Peissenberg auf Altbau-Eloks (falls das Ziel München-Laim ist)
oder 50er (falls das Ziel Augsburg etc.) ist. Dazu noch das Rangieren in Peissenberg mit leeren und vollen Waggons auf den dafür vorgesehen Abstellgleisen.
Ich muß mich heute Abend nochmal in den Keller stellen und meine Vorstellung mit Deinen Entwürfen in der Hand strapazieren. Vielleicht fällt mir dann ja was Kluges ein.
Nochmals Danke für Deine Entwürfe! Mit was zeichnest Du?

Gruß aus Regensburg,

Gerd

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

02.09.2008 08:07
#10 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo,

ich habe mich gestern abend mal mit dem Thmea "2 Fiddle-Yards" 20 cm übereinander befasst.
Wenn man von einer Höhe des oberen Fiddle-Yards von ca. 140 cm ausgeht (dann ist er für mich noch bequem bedienbar, und auch der Rest der Anlage hat akzeptable Höhen), dann ist der untere Fiddle-Yard im Stehen nur ca. zur Hälfte einsehbar.
Und dabei habe ich jetzt in meinem Probeaufbau nur eine 16mm-Tischlerplatte als "Unterbau" verwendet. Ich plane eigentlich, hier noch 45mm Kanthölzer als Rahmen unterzuziehen, um einerseits mehr Stabilität zu haben und um zum zweiten die Elektrik ordentlich geschützt verstauen zu können. Auch müsste der obere Stock ja die Beleuchtung für den unteren in irgendeiner Form tragen.
Ich muß die Plan-Variante mit 2 Fiddle-Yards übereinander mal konkret durchplanen, um rauszufinden, wieviele Zentimeter lichten Raum ich bei 3% Maximalsteigung erreichen kann.

Gruß aus dem Nebel,

Gerd

OOK Offline




Beiträge: 3.599

02.09.2008 16:59
#11 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo Gerd,
3% Maximalsteigung ist ein guter Wert,16mm Tischlerplatte ein gutes Material. Aber 45mm Kantholz drunter brauchts nicht, da genügen 30mm, das ist die Höhe (Dicke) der Unterbauleuchten, die es gerade wieder bei Penny im Angebot gibt.

Es pricht auch nichts dagegen, alle 50cm eine Stütze an der Vorderkante zwischen Fiddle und Schattenbahnhof zu setzen. Im Schattenbahnhof wird ja nicht gefiddlet (oder kaum). Und Elektrik? Da gibts doch nur die Weichenantriebszuleitungen an den Bahnhofsköpfen. Und je Gleis zwei Anschlussdrähte. Passt alles in die 30mm zwischen den Trägerleisten.
Gruß zurück in den Nebel
OOK

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.599

02.09.2008 20:25
#12 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo Gerd,
dein Anlagenprojekt lässt mich nicht los. Das ist ein Paradebeispiel von Anlagendesign von der Wahl des Vorbildes über die Gesamtkonzeption bis hin zur sophisticated Anbindung der Zugspeicher etc.
Du hattest geschrieben, dass du das Bergwerk, da Vorbild riesig, lieber nicht darstellen möchtest und die Ausfädelung dorthin auch vorbildgerechter in der Strecke Pbg-Sgl liegen würde. Habe mal eine Möglichkeit der Realisierung dieser Vorgabe geplant, siehe nachfolgenden Plan.


Ich habe Peißenberg ohne Änderung der Geometrie im Uhrzeigersinn gedreht und etwas hoch gerückt und dadurch an der Zungenwurzel mehr Platz geschaffen. Die Bergwerksanschlussbahn kann nun dort auf halber Strecke abzweigen und hat eine eigene unabhängige Zufahrt in die beiden hintersten Gleise des Fiddle Yards Weilheim. Von der Grube kommende Züge können sichtbar warten, wenn die Strecke belegt ist und Züge vorbeilassen. Die Züge Weilheim-Peißenberg können unbehindert durch die Grubenzüge verkehren.

Durch die Drehung und Streckung der Zunge ist die Strecke Pgb-Sgl etwas länger geworden.
Wenn nun noch Elemente im Entwurf sind, die dir nicht gefallen oder vorbildwidrig sind, lass es mich wissen.
Gruß

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

03.09.2008 08:57
#13 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo OOK,

ich kriege langsam ein schlechtes Gewissen, da Du Dich so engagierst für meine Planung!
Dieser Plan ist praktisch perfekt und berücksichtigt alle meine Anforderungen. Ich werde das mal mit meinen CAD-Programm (WinRail) konkret durchplanen, komme aber aufgrund diverser Termine erst in ein paar Wochen dazu.
Ich werde das Ergebnis dann hier veröffentlichen.


Danke,

Gerd

Herbert2 Offline




Beiträge: 59

16.09.2008 13:24
#14 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo,

wie angedroht ein aktualisierter Plan:



Die Anregungen von OOK sind umgesetzt, und es springen ca. 25 cm zwischen Fiddle-Yard Schongau/Füssen und dem Schattenbahnhof Weilheim/Peissenberg raus. Das sollte reichen!
Schongau Lokalbahnhof gestalte ich evtl. noch ein bisschen um und lasse die Füssener Strecke in einem eigenen kleinen Kopfbahnhofsteil enden, so wie das in Bad Aibling oder Murnau der Fall war.
Momentan entsteht bereits der obere Fiddle-Yard, es wird!

Gruß,

Gerd

OOK Offline




Beiträge: 3.599

11.11.2008 16:44
#15 RE: Die Pfaffenwinkelbahn antworten

Hallo Gerd,
na das ist ja schon wieder fast zwei Monate her, dass du deinen endgültigen Plan eingestellt hast. Ist schon was zu sehen von der Anlage? Übrigens, wusstest du, dass es das EG von Peißenberg als H0-Modell von Luetke-Modellbahn gibt? siehe http://www.luetke-modellbahn.de
Ich hab das Modell in Köln auf der Messe gesehen. Sieht sehr gut aus:

Oder etwa nicht?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

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