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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 22 Antworten
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Helmut Offline



Beiträge: 14

31.08.2008 22:24
#16 RE: Die KWR antworten

Hallo Otto,

Die Züge um 7.00 und 8.00 Uhr bringen die Arbeiter und Schüler von Riedenau nach Waldheim (Schattenbahnhof) und müssen deshalb erstmal nach Riedenau.

Die Strecke nach Baldersheim soll eine untergeordnete Bahn sein. Deshalb habe ich kaum durchgehende Züge von Waldheim nach Baldersheim vorgesehen. Aber Du hast Recht. Wenn der Personenzug von Baldersheim nicht Abgestellt wird, sondern nach Waldheim weiterfährt, spare ich mir eine ganze Zuggarnitur ein. Eventuell werden in Riedenau noch einige Personenwagen zur Verstärkung angehängt.

Hier mal kurz skizziert
http://www.spur-0-bahn.de/startseite/fahrplan1b.jpg

P104 und P202 wären dann PmG – Der neue Fahrplan gefällt mir um einiges besser als der erste Entwurf. Vielleicht noch den Zug über Nacht nicht in Baldersheim sondern in Riedenau stationieren (Annahme: nur hier gibt es einen Lokschuppen und entsprechende Behandlungsanlagen) – Die Idee ist auf jeden Fall Ausbaufähig – werde ich am kommenden Wochenende mal in Angriff nehmen.

Mit der Verkürzung von nur 1:2 wollte ich meine Überraschung ausdrücken. In vielen Beiträgen über Modellbahnbetrieb liest man, dass bei Modellbahnen eine Zeitraffung von 1:6 oder so ähnlich üblich ist.


Gruss
Helmut

OOK Offline




Beiträge: 3.151

01.09.2008 16:26
#17 RE: Die KWR antworten

Hallo Helmut,
die Sache macht gute Fortschritte. Die Var. 2 des Bildfahrplans wirkt etwas runder. Vielleicht solltest du noch ein Tfz-Umlauf machen. Den Umlauf der Garnituren sieht man ja an den Farben der Zuglinien, aber die Tfz sind ja nicht mir den Garnituren verheiratet.
Änderung der Zugstärke ist immer gut. Pz sind auch gut geeignet zur Mitnahme von Expressgutwagen oder früher auch Fisch-Kühlwagen.

Gruß

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Helmut Offline



Beiträge: 14

06.02.2013 22:10
#18 Die NBE (ex. KWR) - Zwischenbilanz antworten

Das „blaue Buch“ ist erschienen, ein würdiger Nachfolger des e-books, und auch das Forum wurde wiederbelebt. Zeit auch ein Update der zur „NBE“ mutierten „KWR“ zu geben.

Hier der aktuelle Gleisplan

Auf der Anlage kann jetzt durchgehend gefahren werden, was nebenbei bemerkt den Baufortschritt nachhaltig bremst, und nach den ersten Betriebs-Sessions (meist als Solo-Spieler, aber auch bis zu 3 Personen) will ich hier mal meine Erfa(h)rungen weitergeben und eine Zwischenbilanz ziehen.

Personenverkehr:
Ob alleine oder mit Kollegen zusammen. Keiner hatte richtig Lust mit einem reinen Personenzug die Strecke zu befahren. Als Konsequenz werden die meisten Personenzüge als PmG oder noch lieber als GmP gefahren. Die Beschaffung von weiteren Personenwagen (auch wenn einige Modelle schon sehr verlockend sind) habe ich zurückgestellt.

Güterverkehr:
Meine Liebe (in Sachen Modellbahn) gilt den Schotterwagen. Meine ersten Selbstbauten waren Talbot-Wagen und ein Schotterwerk war von Anfang ein wichtiger Bestandteil des Pflichtenhefts für die Anlage. Es wurden also genug Talbots und 4-achsige Schotterwagen für einen Ganzzug gebaut – um dann das Schicksal der Personenzüge zu teilen. Nur zwischen Schattenbahnhof und Baldersheim pendeln - wenn auch mit Kopfmachen im Neuenburg - bietet einfach zu wenig. Meinem Panzertransport (Super Vorlage in Michael Meinholds Vogelsberger Westbahn) prognostiziere ich dasselbe Schicksal, die Fertigstellung wird deshalb nach hinten verschoben.
Die wirklichen Highlights sind und bleiben Nahgüterzüge, Übergaben und GmP.

Der Schattenbahnhof:
Als Zugspeicher dient eine zwei Meter lange Schiebebühne unter dem Industriegebiet, die wie eine Schublade nach vorne herausgezogen werden kann. In den vorderen 2 Gleisen können dort auch Wagen ausgetauscht werden, allerdings wird diese Möglichkeit nur selten genutzt. Die Güterzüge fahren in den Sbf, werden von der Lok umfahren, die Wagen bekommen ein neues Fahrtziel und der Zug wird abgestellt und wartet auf den nächsten Einsatz. Vier Abstellgleise (eigentlich nur drei, weil ein Gleis als Umfahrgleich freigehalten werden muss) sind auch für meinen einfachen Betrieb zu wenig. Und wenn dann noch Platz für Personen- und Schotterzug freigehalten werden soll/muss …...
Eine Schublade ist an sich eine Platz sparende Konstruktion aber das Umsetzen der Lok macht damit nicht wirklich Spaß. Ich bevorzuge eine Weichenstraße zumindest auf der Ausfahrtseite des Schattenbahnhofs.
Zusammengefasst bin ich mit den Möglichkeiten des aktuellen Schattenbahnhofs nicht zufrieden und dessen Umgestaltung zählt deshalb zu den nächsten größeren Umbaumaßnahmen.

Anlagenhöhe:
Der Bahnhof Neuenburg und der Schattenbahnhof liegen auf 100 cm, das Industriegebiet und Baldersheim auf 120 cm. Die Betrachtungshöhe der beiden letztgenannten Betriebsstellen ist sehr viel gefälliger und könnte sicher auch noch um einiges größer sein. Deshalb soll die gesamte Anlage um 15 bis 20 cm angehoben werden.

Betrieb mit Frachtkarten:
In letzter Zeit liefen die ersten Versuche für einen Betrieb mit Wagenkarten. Obwohl ich mich mangels Erfahrung noch in der Experimentierphase befinde zeigen schon die ersten Tests eine beachtliche Steigerung des Spielspasses. Einziges Manko ist der aktuelle Schattenbahnhof (siehe oben) der die Möglichkeiten noch einschränkt.

Fahrplan:
Die ersten Überlegungen (am Anfang dieses Threads vorgestellt) habe ich nicht weiterverfolgt. Im „Einmannbetrieb“ der Anlage wird der Fahrplan auch nicht wirklich vermisst. Ein bis zwei Nahgüterzüge, einer davon gerne als GmP und dazwischen evtl. noch einen Personenzug, schon sind zwei Stunden vorüber und die Betriebslust gestillt. Dieser „Plan“ geht auch ohne Niederschrift.
Bei mehreren Mitspielern wurden die bisher Züge nach Sicht und mündlicher Absprache gefahren. Da liegt sicher noch ein großes Verbesserungspotential. Erste theoretische Überlegungen zeigen aber, dass die Fahrplanerstellung keine leichte Übung ist.

Betriebskonzept / Gleisplan:
Es gibt sicher einige Stellen, die ich im nachhinein anders bauen würde, aber das Grundkonzept Schattenbahnhof – Spitzkehre – Industrie – Endbahnhof hat sich sowohl im Einmannbetrieb als auch mit Modellbahnkollegen bewährt. Da ich ständig zwischen „Viel zu groß für eine Person“ und „Eigentlich will ich noch ein paar Betriebsstellen“ schwanke kann das Konzept nicht so falsch sein.


Wie geht es weiter:
Die Unzufriedenheit mit dem Schattenbahnhof und die Anregungen eines Modellbahnfreundes haben die Planungsmaschine für einen Umbau/Erweiterung angeworfen. In den nächsten Tagen werde ich hier die ersten Überlegungen präsentieren.

Helmut Offline



Beiträge: 14

10.02.2013 11:54
#19 Neuplanung antworten

Hallo,

Wie im letzten Beitrag beschrieben ist der aktuelle Schattenbahnhof (Schiebebühne unterhalb des Industriegebiets) für mich das große Manko der Anlage. Mir ist keine Lösung eingefallen diesen umzubauen, da die Eingriffshöhe nur 20 cm beträgt. Also wird er gestrichen und durch einen Schattenbahnhof unter der Mittelzunge ersetzt Der Abstand zum darüber liegenden Bhf. Baldersheim sollte mindestens 40 cm betragen um genug Platz zum händischen umstellen der Güterzüge zur erhalten


Größere Version

Ausgehend von der jetzigen Anlagenhöhe läge der Schattenbahnhof auf ca. 80cm (vom Fußboden gemessen). Da mir die gesamte Anlage sowieso etwas zu niedrig ist wird sie im Zuge der Umbaumaßnahmen um ca. 20cm angehoben.

Der Bahnhof Neuenburg wird durch eine Strecke unterhalb des Industriegebiets den mit dem neuen Schattenbahnhof verbunden. Unschlüssig bin ich noch, ob diese Verbindungsstrecke verdeckt verlaufen oder sichtbar ausgeführt werden kann. Der Abstand zwischen oberer und unterer Ebene würde am Anfang des gestalteten Teils gerade einmal 25 cm betragen um sich durch das Gefälle im weiteren Verlauf auf 35 cm zu steigern. Wenn ich die geringe Höhe durch eine geschickte Landschaftsgestaltung einigermaßen kaschieren könnte, z.B. indem ich das Gleis möglichst an die Vorderkante lege, wäre am Ende der Strecke noch eine weitere Betriebstelle möglich.

Hier der neue Gleisplan in der Variante mit sichtbarer Strecke. Die darüber liegenden Geländeteile (140 cm vom Fußboden) sind als Schatten dargestellt.


Größere Version

Als Betriebstelle ist eine Papier- und Pappefabrik eingeplant. Diese liegt auf ca. 105 cm Höhe vom Fußboden.



Ich bin mir Momentan nicht Sicher ob diese Umbauten und vor allem die niedrige Höhe der Verbindungsstrecke wirklich Sinnvoll sind oder ob ich mich da in eine fixe Idee verrannt habe.

Hat schon jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Konfiguration?
Oder hat jemand eine bessere Idee?

Gruß
Helmut

OOK Offline




Beiträge: 3.151

10.02.2013 21:34
#20 RE: Neuplanung antworten

Den Schattenbahnhof in die Zunge unter Baldersheim zu legen ist auf jeden Fall die bessere Lösung.
Dass du von der dorthin gehenden Strecke möglichst viel sichtbar haben willst, ist zu verstehen. Aber ob das sinnvoll ist oder nicht, brauchst du dir gar nicht am grünen Tisch auszudenken. Das zeigt sich beim Bau. Und kann auch mehrfach geändert werden. Manchmal ist die empirische Methode die bessere.
Auf jeden Fall wir da ne tolle Anlage. Gibt's bald mal die ersten Fotos?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Helmut Offline



Beiträge: 14

10.02.2013 23:45
#21 RE: Neuplanung antworten

Da es meine erste richtige Modellbahn ist - nach einem halbfertigen, oder besser 1/3 fertigen H0-Modul - versuche ich möglichst unnötige Umbau-Schleifen zu vermeiden. Aber vermutlich muss man erst mal seine Fehler machen (wie zum Beispiel den ungünstigen Schattenbahnhof) um festzustellen was funktioniert oder doch noch geändert werden muss.

Der Link zeigt ein paar Fotos der Anlage. Teilweise nicht mehr ganz aktuell.
Bilder aus diversen Bauphasen

Ich versuche alle 1-2 Monate einen kleinen Zwischenbericht über den Bau der Anlage zu zeigen
Logbuch

Diese Bilder sind Bestandteil meiner kleinen Homepage:
Spur-0-Bahn.de

Gruß
Helmut

Helmut Offline



Beiträge: 14

23.02.2013 23:55
#22 Pappefabrik antworten

Hallo,

Anbei ein kleines Update zur Umplanung. Die Betriebsstelle „Papier und Pappefabrik“ ist etwas gewachsen.




Ein Anschluß mit eigener Rangierlok (z.B. dem angekündigten Breuer-Traktor von Brawa) bietet ein weiteres Betriebselement im Unterschied zu den bestehenden Anschließern, die von der Steckenlok bedient werden. Die Bedienung der Fabrik könnte dann so ablaufen:
Der Nahgüterzug kommt aus dem Schattenbahnhof und stellt die neuen Wagen auf Gleis 2 ab und holt anschließend die Wagen aus Gleis 1. Währenddessen wartet die Rangierlok auf Gleis 6. Nachdem der NG die Betriebstelle verlassen hat werden die Wagen auf die Gleise 3 und 4 verteilt. Die Schwenkbühne muss nur groß genug sein um die Rangierlok und einen Zweiachser aufzunehmen.

Viele Grüße
Helmut

Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

24.02.2013 13:58
#23 RE: Pappefabrik antworten

Hallo Helmut,

das funktioniert aber nur, wenn der Ng die Wagen in die Fabrik hineindrückt. Sonst fehlt Dir ein Umsetzgleis für die Lok (Gl. 1 ist ja mit den versandfertigen Wagen belegt).

BTW: ich habe mir mit großer Freude Deine HP angeschaut. Deine Anlage ist absolut nach meinem Geschmack. Toll konzeptioniert und hervorragend umgesetzt!

Liebe Grüße
Michael

Edit: sorry, habs jetzt erst kapiert! Das ergibt sich ja zwangsläufig aus der Lage des Schattenbahnhofs...

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

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