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Dieses Thema hat 96 Antworten
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 X.4b. Identität durch Fahrzeuge
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Udo Offline




Beiträge: 86

19.12.2015 14:53
#1 Fahrzeuge der Nordharz-Eisenbahn antworten

Hallo,
dann müsste das dieses Buch sein:



Ein Klick ins Bild bringt weitere Infos zum Buch.

Viele Grüße ÷ Udo

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

05.01.2016 13:06
#2 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Moin,

ein kurzer Zwischenstand von mir:


Ich habe mir auf einem Brett mit abgeknippten Tackernadeln und Peco-Profilen einen 20 cm-Kreis als Testkreis gemacht - um die Grenzen auszutesten. Im Bild sieht man noch einen Glöckner-Rollwagen im Original mit beim Vorbild einer Bühnenlänge von 8,5 m. So wie sie sind passen sie allerdings nicht durch diesen Radius. Die Glöckner-Rollwagen sind aber aus Kunststoff und mit etwas über 20,- recht günstig. Ich habe kurzer Hand einen 7,5 m-Rollwagen und einen 6,5 m -Rollwagen hergestellt. Der 7,5er nimmt die Kurve schnappab, der 6,5er ohne Probleme. Die Vorebildbahnen hatte auch unterschiedliche Bühnenlängen bei ihren Rollwagen im Einsatz von 5,5 m bis 8,5 m - das war dann aber schon das höchste der Gefühle.


Links der Rollwagen mit 7,5 m Bühnenlänge, rechts derjenige mit 6,5 m Bühnenlänge. Beim Transport von Drehgestellwagen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder wird nur ein Drehgestell des aufgerollte Güterwagen auf einem der beiden Rollwagen festgesetzt und die beiden Rollwagen mittels geeigneter Kuppelstange untereinander verbunden, dann darf aber das freie Drehgestell nicht festgebremst sein. Oder beide Drehgestelle des aufgerolltem Güterwagen werden auf jeweils beiden Rollwagen festgesetzt - dann muss man auf die Kuppelstange verzichten.



Zum Schluss nochmal ein Ansicht von oben - mit der alten Spreewald-Gurke von Zeuke (ähnliche Maschinen fuhren bei der K.A.E.). Man sieht deutlich, wie sehr die Drehgestelle des Normalspurwagens ausschwenken. Ganz wie beim Vorbild.

Sorgen machen mir noch die groben, klobigen Vorlegekeile von Glöckner. Meine Idee ist, deinere Vorlegekeile zu verwenden, und diese direkt auf dem Rollwagen fest zu kleben. Voraussetzung dafür ist, dass die Normalspurgüterwagen weitestgehend einheitliche Achsstände haben, damit ich nicht für jeden Normalspurwagen einen Rollwagen vorhalten muss.

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
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"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
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lokonaut Offline



Beiträge: 120

06.01.2016 10:56
#3 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Jörn,

jetzt gehts aber ab - prima!
Wenns unbedingt lange Rollwagen auf engen Radien sein müssen: Ich nehme an, der Drehgestellausschlag ist das Problem? Du könntest versuchsweise ja die Drehgestelle festlegen und die äußeren Achsen temporär ausbauen. Wenn die Fuhre so um die Kurve kommt, kann das (mit abgedrehten Radsätzen) ja zum Dauerzustand werden.
Wegen der Keile wäre meine spontane Idee "irgendwas magnetisches". Da gibt es sehr kleine aber kräftige Magnete, um die man noch in einem (leicht) überdimensionieren Keil basteln könnte. Gegenpol wäre dann Metallfolie auf dem Rollwagen. Umgekehrt könnte es auch gehen: Dünne Magnetfolie auf der Lauffläche des Rollwagens und Keile aus Eisen.
Bin mir sicher, du wirst (d)eine Lösung finden.

Und wenn ich schon mal bei den ungebetenen Ratschlägen bin: Den Shapeways-Hobel würde ich vor dem Lackieren mal in Waschbenzin baden, damit du siehst, was Sache ist. Gegen streifige Oberflächen hilft Schleifen. Kleben lässt sich das FUD-Zeugs ganz gut mit Sekundenkleber.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

06.01.2016 11:16
#4 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Zitat von lokonaut im Beitrag #123
Ich nehme an, der Drehgestellausschlag ist das Problem?

Richtig, und zwar in Verbindung mit den - bei Modellen naturgemäß - breiteren Laufflächen der Räder. Die Räder durch Schleifen verschmälern mag ich ncht so recht.

Zitat von lokonaut im Beitrag #123
Du könntest versuchsweise ja die Drehgestelle festlegen und die äußeren Achsen temporär ausbauen.

Hab' ich mir auch schon überlegt - allerdings mit den Rollwagen von "engineer" bei Shapeways, denn beim beladenen Rollwagen sieht man nicht, ob das Frehgestell ausschwenkt oder nicht. Das Problem mit den Spurkränzen, die dann in den engen Kurven zwängen könnten, hast Du richtig erkannt: ich gestern einen Bemo-O-Wagen der RhB (den ich zum OO-Wagen umbauen möchte) probeweise als Zweiachser durchlaufen lassen. Der hat schon recht kleine Spurkränze und in etwa den Achsstand, den ein zweiachsiger Rollwagen mit 8,5er-Bühne hätte. Ich habe immer noch da reale Quietschen in den Ohren.
Fakt ist aber, dass 6,5er und 7,5er-Bühnen der Standard im Sauerland war, 8,5er waren eher die Ausnahe.

Auf jeden Fall bin ich froh, hier eine Lösung gefunden zu haben. Ich hatte schon mit dem Gedankn gespielt, auf RollBÖCKE umzusteigen, wovon man mir wegen dem höheren Kipp- und damit geringerem Spaßfaktor abgeraten hat.

Deine Idee mit den Magneten ist gar nicht mal so schlecht, besonders die mit der Magnetfolie.

Zitat von lokonaut im Beitrag #123
Bin mir sicher, du wirst (d)eine Lösung finden.

Davon bin ich überzeugt. Vielleicht sogar mit einer Eigenkonstruktion über Shapeways? Wobei die Glöckner-Rollwagen immer noch 10-15 € preiswerter sind als die von shapeways. Du siehst, es ist auch eine betriebswirtschaftliche Frage

Zitat von lokonaut im Beitrag #123
Und wenn ich schon mal bei den ungebetenen Ratschlägen bin: ...Shapeways...vor dem Lackieren...Waschbenzin...Schleifen...Sekundenkleber.

Dir entgeht aber auch nichts . Waschbenzin + schleifen - DAS ist goldwert. Ich habe im SST schon diverse Sachen gelesen. Insgeheim hatte ich auf eine Grundierung gehofft, die die Streifen zusetzt. Soviel dazu... Nehme ich halt feines Schleifpapier. Ach so, und ich hoffe, dass endlich der Piko-Panto mit Dopelwippe eintrifft.

LG

Jörn

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

06.01.2016 15:45
#5 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Jörn,

Zitat von Silbergräber im Beitrag #122
Ich habe mir auf einem Brett mit abgeknippsten Tackernadeln und Peco-Profilen einen 20 cm-Kreis als Testkreis gemacht - um die Grenzen auszutesten. Im Bild sieht man noch einen Glöckner-Rollwagen im Original mit beim Vorbild einer Bühnenlänge von 8,5 m. So wie sie sind passen sie allerdings nicht durch diesen Radius.

Mal das Pferd andersrum aufgezäumt, welchen Mindestradius bräuchten denn die 8,5 m Wagen?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

06.01.2016 16:18
#6 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Glöckner: 25 cm, Weinert: 30 cm. Völlig indiskutabel weil nicht vorbildgerecht ;)

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Silbergräber Offline



Beiträge: 558

07.01.2016 19:34
#7 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Moin,


Das sind zwei der zukünftigen Stückgutwagen. Links noch mit orischinal-kost-the-Ost Pizzaschneidern von Zeuke - aber immerhin schon Speichenräder, rechts mit von H0e auf H0m umgespurten Radsätzen von Bemo.

So im DR-Kleid können die natürlich nicht bleiben. Kann sich jemand der älteren Semester unter uns daran erinnern, welche Farbe die Güterwagen von K.A.E. und PKB hatten? In Hüinghausen gibts braune, graue und grüne G-Wagen der K.A.E. und einen grünen OO der PKB - aber sind die Farben authentisch?

LG

Jörn

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OOK Offline




Beiträge: 4.090

08.01.2016 09:15
#8 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Ich war bei der Ankunft des G 380 der KAE in Bruchhausen-Vilsen dabei. Er war genau so braun wie deine beiden. Und die sehen als PKB-Stückgutwagen recht ordentlich aus. Soweit ich weiß, waren die O-Wagen aber grau.

OOK
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

08.01.2016 20:28
#9 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #126
Glöckner: 25 cm, Weinert: 30 cm. Völlig indiskutabel weil nicht vorbildgerecht ;)
Also 20 Meter Vorbildradius ergeben 23 cm in H0! Die 2 cm würde ich dem Oberbautrupp gönnen.
Schmale Austauschradsätze, bestellt bei den üblichen Verdächtigen dürften aber auch nicht die Welt kosten! ;-)

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

1435er-fan Offline



Beiträge: 9

08.01.2016 23:05
#10 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #127
Das sind zwei der zukünftigen Stückgutwagen. Links noch mit orischinal-kost-the-Ost Pizzaschneidern von Zeuke - aber immerhin schon Speichenräder, rechts mit von H0e auf H0m umgespurten Radsätzen von Bemo.


Bei Modmueller.de gibt's auch ordentliche 12mm Radsätze, sowohl für TT als in verschiedenen Durchmessern als auch in H0m/H0e.

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

09.01.2016 00:01
#11 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Moin,

also ich habe da für H0m nur Scheibenradsätze gesehen - die zudem sehr große Spurkränze haben. Pizzaschneider halt ;)
Die Bemo-Radsätze gibts auch in H0m, aber ich hatte noch H0e-Sätze in der Bastelkiste. Mittlerweile sind beide Wagen mit den ordentlichen Bemo-Radsätzen ausgestattet.

Zu den Farben: Da gab's wohl alles von grau über grün bis grau... Die K.A.E. hatte ähnliche Wagen im Bestand, die genau wie die Zeuke-Wagen keine Bremsausrüstung und damit auch keine Bremserbühne besaßen.

LG

Jörn

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

09.01.2016 17:13
#12 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Silbergräber,

"wenn's der Wahrheitsfindung dient":



... und noch einmal näher an Plettenberg dran, aber frisch bemalt und womöglich farblich etwas weniger authentisch:



Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

09.01.2016 20:01
#13 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Gilpin,

vielen Dank für die Bilder aus der alten Heimat. Ich wusste gar nicht, dass der 301 der SEG/OEG schon restauriert ist.
Wie dem auch sei: Ich werde für meine Wagen grau, grün und braun verwenden, wenngleich braun die dominierende Farbgebung meiner Güterwagen sein wird.

War das Stahlgerippe eigentlich auch früher schwarz abgesetzt, oder ist das eine Marotte der Museumseisenbahner?

KG

Jörn

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

09.01.2016 20:28
#14 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hi Silbergräber,

nachdem Du

Zitat von Silbergräber im Beitrag #133
gar nicht (wusstest), dass der 301 der SEG/OEG schon restauriert ist,
habe ich mal nach dem Datum der Aufnahme geschaut: 20.10.2006

Und zu Deiner Frage, ob
Zitat von Silbergräber im Beitrag #133
das Stahlgerippe eigentlich auch früher schwarz abgesetzt (war), oder (ob) das eine Marotte der Museumseisenbahner
ist, neige ich dazu, Deiner Skepsis beizupflichten... Lass' uns mal im Wolff gucken und eine Meinung entwickeln!

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

10.01.2016 16:07
#15 Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Silbergräber,

bei der PKP (Wolff/Riedel, Bd. 5, S. 98ff., Groote, S. 80 ff.) bin ich mir unsicher bezüglich der Farbe der Streben: ich meine aber eher, dass sie farblich (dunkel) abgesetzt waren. Die Farbe der Wagenkästen ist recht dunkel: braun...? Die G-Zweiachser waren ansonsten nie länger als 6m...

Für die KAE (Wolff/Riedel, Bd. 5, S. 76 ff., Kenning et.al., S. 119 ff.), ergibt sich folgendes Bild: Dunkel abgesetzte Streben hatten nur die vierachsigen GG, plus Zweiachser wohl erst nach dem Umbau zu Mannschaftswagen und Salzstreuwagen. Die Farbe scheint mir eher hell, vermutlich grau. Randbemerkung: einen Zweiachser mit drei Feldern rechts und links der Schiebetür kann ich nicht erkennen, dafür aber die Schiebetür mit Diagonalstrebe, die die Tillig-Wagen aufweisen – na dann, frohes Sägen! (Muss aber auch nicht sein...)

Mit bestem Gruß,
Gilpin

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