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Dieses Thema hat 87 Antworten
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 X.4b. Identität durch Fahrzeuge
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lokonaut Offline



Beiträge: 120

02.03.2016 17:07
#31 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #28
wegen der bescheidenen Kurvenlaufeigenschaften der Tilligwagen versuche ich mich gerad an den kurzen G- und O-Wagen der Plettenberger Kleinbahn.

Na dann viel Erfolg!
Für "Sketchup-Nutzer & 3D-Drucker" ganz hilfreich: https://i.materialise.com/blog/3d-printing-with-sketchup

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

10.03.2016 19:40
#32 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Kurzer Zwischenstand:


Der Wagenkasten ist in seinen Grundzügen fertig modelliert.

LG

Jörn

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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

10.03.2016 21:53
#33 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Jörn,

meine Bewunderung ist Dir gewiss, nicht zum ersten Mal. Wie geht's weiter: 3-D-Druck? Oder scratchbuilding? Oder kitbashing und frokeln?

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

11.03.2016 11:50
#34 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hab' ich noch keine Ahnung, wie's weiter geht. Gedacht ist es jedenfalls als 3D-Druck. Ich tendiere dazu, Dach und Geländer der Bremserbühne als separate Bauteile auszuführen und das Fahrwerk unten direkt dran zu bauen. Hierzu warte ich noch auf Hinweise von den Exeprten aus den einschlägigen Foren.

LG

Jörn

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lokonaut Offline



Beiträge: 120

22.03.2016 11:17
#35 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Jörn,

was meinen die Experten denn jetzt so?
Ich bin zwar keiner, aber auf den ersten Blick scheinen mir die Wandstärken des Wagenkastens etwas optimistisch. Unter einem Millimeter wird das fragil. Und leicht. Beim G-Wagen kein Problem, aber wenn deine O-Wagen auch mal leer unterwegs sein sollen, würde ich mal über Ballast im Rahmen nachdenken. Oder (nicht ganz billig und für die Darstellung von Profilen ungeeignet) den Rahmnen gleich aus Metall drucken lassen.
Für Geländer/Griffstangen usw. gibt es ein elastisches Material, das nahezu unkaputtbar ist.
Ich bin ja "eine Nummer größer" (0e) unterwegs, wo Wagenkästen in ordentlicher Druckqualität aufgrund des Volumens ziemlich teuer werden. Da ist eine Mischbauweise (z.B. Wände aus Acryl lasern) sinnvoll. In 1:87 dürfte das bei kleineren Fahrzeugen nicht so kritisch sein?
Bei der Konstruktion kann es nichts schaden, auch mal an die Lackierung zu denken. Wenn man z.B. die Kastenprofile farblich vom Wagenkasten absetzen will, ist es einfacher, wenn das separate Bauteile sind. Dach würde ich auch als Einzelteil einplanen, wobei man sich dann halt auch mal Gedanken wegen der Befestigung machen müsste.

Ansonsten bin ich schwer begeistert von deiner Konstruktion!
Und falls es Probleme gibt, aus deiner Sketchup-Datei Druckdaten zu generieren: Wenns nicht zu umfangreich wird, helfe ich gerne.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

22.03.2016 18:43
#36 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Alexander,

ich vermute mal, Jörn hat hier vier Außenwände aneinander gesetzt , und die "Materialstärke" ist nichts anderes als die Strichstärke, die's braucht, damit man etwas sieht. (Das muss er aber selbst erläutern oder richtigstellen.) Ich vermute, den notwendigen Millimeter Materialstärke einzuzeichnen ist kein großes Ei, und daher hat er sich's gespart.

Deine Warnung zu den Wandstärken bei O-Wagen hat's aber in sich: wir sind da von der H0-Großserien-Kunststoffspritztechnik her Wände wie aus Modell-Backsteinen gewohnt. Es wäre schön, davon langsam weg zu kommen.

Und nun: ich habe vom 3-D-Design so wenig Ahnung wie vom 3-D-Druck. Und ich bin auch nicht der Lerntyp, der sich die entsprechende Hard- und Software zulegt und dann nach der Betriebsanleitung still vor sich hin dilettiert. Ich hab' da gern Anleitung und Interaktion mit lebenden Menschen – deshalb bin ich ja hier im Forum zugange. (Gut: virtuell, trotzdem...) Am liebsten hätte ich ein Wochenende, an dem ein Fortgeschrittenener seinen Erfahrungsvorsprung weitergibt und das Equipment demonstriert, sodass am Sonntagabend jeder ein kleines Projekt und großen Kompetenzzuwachs mit nach Hause nehmen kann. Das alles auch in Apple-Version...

Bis dahin: können wir hier einen Technologie-thread aufmachen?

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

20.06.2016 22:11
#37 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Zitat von Udo im Beitrag #1
Hallo,
dann müsste das dieses Buch sein:


Ein Klick ins Bild bringt weitere Infos zum Buch.

Zur Info! Inzwischen ist auch wieder Band 1 lieferbar!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

26.08.2016 17:39
#38 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Moin,

die Dicke Berta wird lackiert: hier die ersten Experimente mit der Farbe. Das Fahrwerk (und später auch der Tragrahmen) bekommen den seidenmatten Revell-Farbton 331, der Aufbau wird ebenfalls seidenmatt - Revell 62.



Bei Halling habe ich mir eine Mixnix-Ellok für H0m bestellt, die als Wilde Hilde analog lackiert wird. Ebenso im Anflug ist das Set 7494110 von Bemo mit vier gedeckten Güterwagen der RhB.


Von den Abmessungen kommt das in etwa mit den Einheitswagen der K.A.E. hin. Damit wären dann schon mal genug G-Wagen für den Stückgut-Verkehr vorhanden. Das Projekt mit dem PKB-Güterwagen ist daher zunächst auf Eis gelegt.

Als Kupplungssystem möchte ich mittelfristig zu den Glöckner-Kupplungen mit den quadratischen Puffertellern wechseln.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

31.08.2016 10:23
#39 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Die Wagen sind eingetroffen - und mussten erst einmal vermessen werden.

Mit einer umgerechneten Länge über Rahmen von 6,6 m, einer Höhe von 3,2 und einem Radstand von 3,2 m entsprechen die Wagen in etwa den K.A.E.-Wagen 379-390, wobei die K.A.E.-Wagen nur etwas über 3,0 m hoch waren. Große Diskrepanzen zweigen sich in der Breite: die K.A.E.-Wagen waren mit 1,9 - 2,1 m allesamt etwas schmalbrüstig (logo - sie mussten ja durchden Altenaer Tunnel passen), dagegen sind die RhB-Wagen mit knapp 2,7 m echte Klopper. Das sieht man auch, wenn man sie z.B. hinter die Dicke Berta bzw. einen Tillig-G-Wagen älterer Bauart stellt. Nur mein Weyer-Wagen passt von den Dimensionen hierzu. Damit kann ich leben: das Lichtraumprofil ist auf Rollwagenverkehr ausgelegt, außerdem hatte die Hohenlimburger Kleinbahn eine zweiachsiger G-Wagen mit knapp 2,5 m Breite im Bestand - allerdings nur mit einem Radstand von 2,3 m.

Von den vier Wagen kann ich nur drei verwenden: diese haben Querlattung, der vierte hat um 90° versetzte Bretter. Entweder wird das ein Privatwagen, oder er wandert zurück in die Bucht.

Auf meiner To-Do-Liste für diese Wagen habe ich folgende Punkte vermerkt:

Lackierung und Beschriftung:
Die Aufschriften müssen natürlich entfern werden, der Wagenkasten enthält dann eine neue Farbe. Die G-Wagen der K.A.E. waren braun, einige grau. Mir schweben zwei braune und ein grauer vor. Der vierte vielleicht in grün...

Aufbauten:
Bei den Bemo-Vordildern befindet sich die Verbretterung außen, d.h. man sieht die Profile des Wagenkastens nicht. Hier überlege ich, die kleinen U-Profile von Plastruct (Artikel-Nr. 90581) aufzukleben. Ggf. kommen noch Flachprofile dazu (Plastruct Nr. 90713).

Kupplungen:
Ich werde Versuche mit der Glöckner-Kupplung 503 (rechteckiger Pufferteller) anstellen und danach abschließend entscheiden. Leider habe ich zu der Glöckner-Kupplung nur sehr wenig (eigentlich gar keine) Erfahrungsberichte im Netz gefunden.

LG

Jörn

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

03.09.2016 21:33
#40 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Jörn,

kleiner Querverweis auf Modelle der KAE in 0e (seufz):

http://www.armin-berberich.de/andereBahnen/KAE335.htm
http://www.armin-berberich.de/andereBahnen/KAE42.htm

Scheinbar wunderschöne Ausführung...

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

04.09.2016 08:39
#41 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Vielen Dank für den Link auf die Seiten von ahb. Die waren mir zwar bekannt, aber ich war lange nicht mehr drauf. Besonders die Aussagen zur Farbgebung sind hilfreich.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

16.09.2016 14:37
#42 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Moin,

neben Fahrzeugen im Allgemeinen sind sicherlich auch Kupplungen im Speziellen ein Ident-Merkmal, besonders bei Schmalspurbahn. Württemberger Pufferteller sind rund, Spreewälder und Westfalen viereckig, Sachsen oval und Schweizer bzw. Rügener eingeschnürt. Im Modell kann man diesem zumeist unbeachteten Umstand durch den Einsatz der Glöckner-Kupplung gerecht werden. Ich habe für Erfahrungen mit der GlöKu bei Stummi ein eigenes Thema eröffnet:

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=140613

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

09.10.2016 21:37
#43 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Moin,

heute habe ich mir ein "Spezialfahrzeug" vorgenommen, welches auf Schmalspurbahnen eher eine Rarität ist: einen echten Kesselwagen. Als Spender diente ein Rokal-TT-Kesselwagen, dessen Ursprünge bis in das Jahr 1949 (!) zurückdatieren. Ursprünglich komplett aus Zinkdruckguß, wurde das Modell sukzessive auf Kunststoff umgestellt. Von solch einem Fahrzeug habe ich mir gleich zwei Stück besorgt. Der Kessel gefällt durch seinen geringen Durchmesser und vor allem durch seine filigranen Nieten. Die Altvorderen haben da echt was tolltes auf die Beine gestellt! Umgerechnet hat der Kessel ein Außenvolumen von ca. 10 m³, d.h. ein Nutzvolumen von ca. 5-6 m³ was den Kesselwagen der K.A.E. schon sehr nahe kommt.

Den Kessel habe ich von seinen Leitern befreit, das RIV-Zeichen sowie die Gußansätze am Laufsteg plan gefeilt und grauf grundiert. Der Rahmen entstand aus 2,5 mm-U-Profilen aus Messing, welche kurzer Hand zusammen gelötet wurden. Leider schaffe ich es nicht mehr, meine kleine Lötflamme mit Feuerzeuggas zu füllen, so dass der große Lötkolben ran musste. Schon blöd, wenn man als Nichtraucher zu blöd ist, so ein Teil zu befüllen. Ich bringen meine Lötflamme mal zum nächsten BAE-Treffen mit, dann kann Rudi sich dem Problem mal annehmen

Das Fahrwerk stammt von Weinert: es war eine kleine Herausforderung, es so zusammen zu bauen, dass die Achse nirgend wo mehr schliffen. Es fehlen noch Bremserbühne und diverse Teile für die Bremse, die ich aber schon hier liegen habe - und natürlich die GlöKus.

Hier ist das Resultat:





Die Achsen sind noch nicht festgeklebt, um einen gefälligen Achsstand herauszufinden. Der auf dem Bild oben entspricht denen der alten Tillig-Güterwagen und wurde bewußt nicht symmetrisch angeordnet.


Hier eine Version mit symmetrischen und etwas längerem Achsstand.

Sobald ich mich für eine Variante entschieden habe werden die Achsen festgeklebt, Rahmen und Fahrwerk gestrichen und weiter gebastelt. Da ich zwei Kessel habe kann ich dem zweiten, noch zu bauenden Wagen ein etwas anderes Fahrwerk verpassen.

Ist jemanden die 99 6101 aufgefallen? Das Geschenk der besten Ehefrau von allen zum Geburtstag. Deswegen muss ich die Radien in den Hauptgleisen noch leicht korrigieren. Keine Frage, dass die blöde 99er-Nummer abmontiert und Wasserkästen nebst Führerhaus flaschgrün erstrahlen werden.

LG

Jörn

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

09.10.2016 22:14
#44 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Hallo Jörn,

sehr schön! Ich würde dem Kesselwagen noch ein paar neue Spannventile spendieren.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

09.10.2016 22:35
#45 RE: Farzeuge der Plettenbacher Klb. antworten

Mönsch, Hubert, wieso weißt Du, was ich suche und wieso hast Du für solche Details immer sofort einen Link parat?

LG

Jörn

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