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Dieses Thema hat 55 Antworten
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 VII.1. Anlagenbau konkret
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

08.03.2017 22:45
#31 RE: Märklin oder nicht Märklin, das ist hier die Frage? antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #30
... und das bringt das Thema Brücken auf's Tapet...

Die Vorbildbrücken sind nix besonderes, mehr Respekt habe ich vor dem Bach an sich.
Die Frage wäre was mach ich am Kellereingang? Einfaches klappbares Streckenbrett oder vielleicht doch eine Gartentür mit einer bescheidenen Brücke .... ;-)

Grüße Hubert

PS: Was machen Wir mit dem Hyperrealismus?

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

08.03.2017 23:59
#32 RE: Märklin oder nicht Märklin, das ist hier die Frage? antworten

Hi Hubert,

Brücke und Bach sind ja eng verwoben: sie kreuzen einander (fast) rechtwinklig. Ich persönlich finde Bäche, die am Anlagenrand enden, nicht so toll. Umgekehrt ist mir klar, dass es auch nicht sinnvoll/illusionsstiftend ist, den Bach immer eng entlang der Bahn nachzubilden. Da bliebe vom Trassenbrett nicht mehr viel... Meine Besorgnis war auch eher: wie kriegst Du den notwendigen Einschnitt in's Trassenbrett hin? Klar, mit 'ner Säge, aber willst Du das?

Achtung: das Thema Hyperrealismus von Schienen und Gleisen haben wir bislang nur zu zweit diskutiert. Ich sag's mal so: für mich ist die kurze Wienert-Weiche der Hit des Jahres: IF 1, NF 5. Für eine gewisse Nebenbahn...

Gute Nacht mal für heute,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

09.03.2017 20:10
#33 RE: Märklin oder nicht Märklin, das ist hier die Frage? antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #32
Ich sag's mal so: für mich ist die kurze Weinert-Weiche der Hit des Jahres: IF 1, NF 5. Für eine gewisse Nebenbahn...

Da bin mal auf den neuen Gleisplan gespannt!

Zum Hyperrealismus: Vielleicht hält er uns alle etwas vom Bauen ab, mit dem C -Gleis bin ich in 3 Wochen weiter gekommen als in einem Jahr mit Weinert. Und beim ersten Rangieren mit meiner 94er war mir das Gleis erst mal ziemlich egal.
Der Versuch mit dem Weinertgleis war nicht umsonst, zu einem zeigte er die Machbarkeit und zu anderen die handwerklichen und zeitlichen Grenzen. Auch Allen McClelland hat bei seiner letzten Anlage auf Industriematerial zurückgegriffen um die Anlage fertig stellen (betriebsbereit) zu können.
Was "Good enough" ist muss schließlich jeder für sich selbst entscheiden. Und Makroaufnahmen in der MIBA sind nicht alles...

Grüße Hubert

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

09.03.2017 22:01
#34 Pragmatik oder Hyperrealismus beim Gleisbau antworten

Hi Hubert,

- noch so ein Effekt: zum Beispiel in der Zs. Hp0 Modellbahn und dem mit ihr verwobenen Bahnsinn-Shop wurde intensiv für einen Hyperrealismus bzgl. Gleisen, natürlich in Selbstbau zu erstellen, geworben. Ohne dass es je ausgesprochen worden wäre - automatisch landete man in kleinen und kleinsten Endbahnhöfen, letztlich Dioramen. Und das sind nicht wirklich Anlagenkonzepte.

Yo, der Gleisplan wird 1:1 erstellt - Schicksalsfrage sind die aufeinanderfolgenden Linksweichen vor den Lokschuppen, die eine durchgängige Kurve bilden; kein ganz einfaches Thema... (Achtung: bei der TAG geht es um ein isoliertes Thema, ausschließlich 2= Loks, kein Bedarf an Pukos.)

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

09.03.2017 22:32
#35 RE: Pragmatik oder Hyperrealismus beim Gleisbau? antworten

Ich bin eher der Pragmatiker. Die Modellbahn ist für mich eher ein Theaterstück und da muss die Kulisse nicht perfekt sein denn das Hauptaugenmerk liegt auf den Darstellern (Fahrzeuge). Und das bei der Weiche der Verschluss im H0 fehlt fällt erst auf großformatigen Fotos auf. Nichtsdestotrotz in die Endwicklung in mehr Maßstäblichkeit nicht verkehrt und hohen Respekt vor allen Gleisbauer, aber mit Pragmatismus kommt man eher zum Ziel. ;-)

Grüße Hubert

PS: Ich hätte noch 4 lange Weinertweichen ...

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

11.03.2017 18:20
#36 RE: Pragmatik oder Hyperrealismus beim Gleisbau antworten

Zitat von Gilpin
... und das Märklin-C-Gleis gibt's auch ohne Pukos, da heißt es Trix.



Anbei mal das Trix C-Gleis eingeschottert auf der Trix-Messeanlage in Sinsheim 2017.









Grüße Hubert

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

13.03.2017 21:33
#37 RE: Der Speyerbach antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #32
Brücke und Bach sind ja eng verwoben ...

Apropos Bach: Der Speyerbach wurde schon mal sehr intensiv dokumentiert: speyerbach.info, leider weniger die Brücken.

Grüße Hubert

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

13.03.2017 22:03
#38 RE: Der Speyerbach antworten

Hallo Hubert,

also auf ein Neues: ich hatte gerade auf apple Karten die Strecke zwischen Breitenbach und Ernstal nachverfolgt; die Strecke, die Du ja wunderbar nachbildest, kreuzt den Speyerbach zehn mal. Hinzu kommt ein längerer paralleler Verlauf. All das wäre mir gar nicht aufgefallen, hätte ich nicht beim Blättern in der Sekundärliteratur zur Aartalbahn genau solche unauffälligen Brücken, die eben nicht in luftiger Höhe ein Tal queren, sondern im Talgrund ganz einfach den Bach; keine Vorflutbrücken, keine Pfeiler, einfach eine flache Stahlbrücke auf zwei Widerlagern. Und doch würden Bach und Brücke jedesmal Einschnitte in die Trassenbretter erfordern. Alles nicht schlimm: ich weiß ja gar nicht, ob die Schienen schon aufgeklebt sind oder ob die noch auf Dämme kommen, oder was Du Dir ausgedacht hast.

Yo, und nun gucke ich die bisherige Speyerbach-Forschung an...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

13.03.2017 22:13
#39 RE: Der Speyerbach antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #39
.. ich weiß ja gar nicht, ob die Schienen schon aufgeklebt sind oder ob die noch auf Dämme kommen, oder was Du Dir ausgedacht hast.

So schnell schießen die Pfälzer auch nicht, erst ist mal Elmstein dran.
Fotos von den Brücken findet man auch unter www.vergessene-bahnen.de

Grüße Hubert

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

09.07.2017 14:51
#40 RE: Der Speyerbach antworten

Anbei mal ein Update des Gleisplanes:

Obere Ebene:



Untere Ebene:



Speicherbahnhof:



Schemata:



Neu ist quasi das vorbildfreie "Gleisdreieck Appenthal":



Wozu dieses Gleisdreieck? Da die Anlage schon etwas größer ist, sollte trotzdem eine relativ schnelle Betriebsfähigkeit möglich sein!

Dazu muss der Speichebahnhof mit einem Wendel an die obere Ebene angebunden werden. Der Betrieb würde dann folgendermaßen so ablaufen:

Stufe 1: Speicherbahnhof Lambrecht <-> Endbahnhof Elmstein
Stufe 2: Speicherbahnhof Lambrecht <-> Spitzkehre Helmbach <->Endbahnhof Elmstein
Im Endausbau wäre es dann möglich Elmstein als Spitzkehre zu Betreiben!

Der Nachteil der Aktion: Mein Rmin fällt im verdeckten Bereich auf 515 mm und ich habe jetzt 2 Tunnels die in Wirklichkeit gar nicht gibt! Also nix mehr mit Prototype Modelling! :-(
Vielleicht könnte ich dann aber auch noch den Eisenerzabbau im Pfälzerwald wieder aufnehmen! :-)

Update Status Bau:

Der Bahnhof Elmstein ist gleistechnisch und elektrisch fertig!

Der nächste Schritt wäre die Hintergrundkulisse! Ich bräuchte da eigentlich nur Wald, aber Malen oder Foto???

Parallel mach ich meine ersten Versuch mit Spörle Gipsformen für die Ladestraße etc.


Grüße Hubert

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

09.07.2017 16:50
#41 RE: Der Speyerbach antworten

Hallo Hubert,

schön von Dir zu hören - ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Ich meine, wenn Du schreibst, dass Du zunächst durch

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #40
dieses Gleisdreieck ... eine relativ schnelle Betriebsfähigkeit
herstellen möchtest, dass das doch

- zwingend ist, oben anzufangen mit dem Bauen, schließlich tropft und fällt immer mal 'was 'runter, und
- wünschenswert, quasi zur Halbzeit ersten Betrieb machen zu können.

Ich denke auch nicht, dass es so
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #40
nix mehr mit Prototype Modelling
ist: man muss ja nicht ständig auf die Portale schauen, und ich wette, dass mit der Fertigstellung der unteren Ebene die betriebliche Bedeutung von Appenthal abnehmen wird.

Und der
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #40
Eisenerzabbau im Pfälzerwald
macht doch ohnehin Sinn: Zum Einsatz von ErzIIId wird's nicht reichen, großartige Anlagen á la Friedrichshütte und Gleisentwicklungen dorthin wirst Du auch kaum haben können, aber frühe Laster, die Erz zur Bahn bringen...? Das würde den Eisenerzabbau doch versinnbildlichen und Güterverkehr über die Holztransporte hinaus generieren.

Noch zur
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #40
Hintergrundkulisse ... eigentlich nur Wald, aber Malen oder Foto???
Der Pfälzerwald ist ein ziemlicher Mischwald mit vorwiegend Buchen und Eichen - warum nicht dreidimensionale Islandmoosknubbel auf fast senkrechter Wand á la Tony Koester's voriger Anlage? Du musst das Moos ja nicht kaufen, sondern sammeln...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

09.07.2017 18:00
#42 RE: Der Speyerbach antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #41
Zum Einsatz von ErzIIId wird's nicht reichen, ...

Nee, nur zum Einsatz von Erz Id:



Zitat von Gilpin im Beitrag #41
Der Pfälzerwald ist ein ziemlicher Mischwald mit vorwiegend Buchen und Eichen - warum nicht dreidimensionale Islandmoosknubbel auf fast senkrechter Wand á la Tony Koester's voriger Anlage?

Eichen und Buchen musst du eher suchen, Pfälzer Wald sind für mich eher unten Kastanien, Birken und Pappeln am Bach und oben hauptsächlich Kiefern mit ein paar Fichten ...
Das Problem ist das ich in Elmstein für 3D keinen Platz habe bzw. etwas perspektivischen Platz brauche zwischen Kulisse und Gleis. Im Prinzip würde so was oder



genügen, allerdings auf 5 Meter Länge?

Grüße Hubert

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Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

09.07.2017 18:49
#43 RE: Der Speyerbach antworten

Hallo Hubert,

zum ErzId: "Brit.-Us-Zone"?

Etwas ernster: gibt's im Pfälzer Wald etwa größeres als das:



? Es ist der Herzog-Johann-Stollen in Nothweiler. (Ich glaube, das Thema hatten wir schon einmal, aber ich habe das Bild eingestellt, weil die lange zurückliegenden Fotos verschwunden sind.) Ich hab' dort vor fünf Jahren mal vorbeigeschaut - nach Feierabend des Museums.

Oberhalb des Stollens sieht man auch noch Bäume. Ich hatte "Buchen und Eichen" einfach Wikipedia entnommen; ich selbst kann ohnehin nur Laub- von Nadelbäumen unterscheiden...

Schönen Sonntag noch,
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

09.07.2017 20:09
#44 RE: Eisenerz in der Pfalz antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #43
zum ErzId: "Brit.-Us-Zone"?

Mit französischem Zone gibt es ihn halt nicht! Die Epoche IIIa ist gar nicht so schlecht.

Zitat von Gilpin im Beitrag #43
Etwas ernster: gibt's im Pfälzer Wald etwa größeres als das ...


Nicht wirklich : https://de.wikipedia.org/wiki/Bergbau_in_der_Pfalz?wprov=sfla1

Grüße Hubert

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Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

10.07.2017 10:54
#45 RE: Eisenerz in der Pfalz antworten

- Hintergrundkulisse -

Hallo Hubert, hast du einen Laserdrucker? Oder hast du Zugang zu einem Laserdrucker, der A3 drucken kann, das wäre noch besser? Dann nix wie raus in die pfälzische Landschaft, da wo Waldränder sind. Viele, viele zusammenhängende Fotos von Waldrändern machen, mit Photoshop o. ä. bearbeiten und dann im Hochformat zusammenpassend ausdrucken. Mit Tapetenkleister an die Kulissenwand kleben. Das geht nur mit Laser-Gedrucktem, bei Tintenstrahlern verläuft die Farbe.

Ich habe auf diese Weise das kurpfälzische Neckarufer nach Thüringen verpflanzt, das fällt erst auf, wenn ich die Besucher darauf hinweise.


- Mindestradius -

Im Laufe meiner vielen MoBa-Jahre habe ich für mich einen Mindestradius von 535 mm ermittelt (nur für verdeckte Strecken), da kommen selbst in 270°-Bögen noch 30-cm-Wagen, geschobene Wendezüge oder längere Dgs rum. Bei kürzeren Wagen (beim Kuckucksbähnel habe ich bei meinen Besuchen keine längeren Wagen beobachten können, wohl aber auf deinen Fotos) kann man sicher noch bis 500 mm runter gehen. Werden auf deiner Anlage diese Touropa-Ferien-Sonderzüge nach Elmstein fahren? Dann solltest du vielleicht doch bei 535 mm bleiben.

Viele Grüße - Helmut

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