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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 III.3. Konkrete Konzeptionen - von Forumsmitgliedern eingebracht
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Silbergräber Offline



Beiträge: 596

03.08.2020 11:38
#31 RE: Frachtmengen Antworten

Moin,

Lüdersfeld war ja als Anschlussbergwerk für die stillzulegenden Zechen in Obernkirchen (Georgschächte), Stadthagen (Schacht Auhagen) und Beckedorf vorgesehen. 1959 holte man bereits täglich 2.000 t aus dem Schacht und die Preussag schloss mit dem Kraftwerk Lahde einen Vertrag ab, jährlich 600.000 t Kesselkohle dorthin zu liefern. Weitere 200.000 t sollten per Bahn in das Kraftwerk Veltheim gebracht werden, wofür man von Stadthagen aus bereits ein Anschlussgleis zur RStE gebaut hatt. Für was anderes als für'n Kessel konnte man die Kohle aufgrund ihres hohen Aschegehaltes wahrscheinlich nicht wirtschaftlich nutzen. Die Belieferung sollte mit Schiffen über den Mittellandkanal ab Sachsenhagen erfolgen; den Transport dorthin hätte man wahrscheinlich mit einer Seilbahn realisiert. Aber 1960 war ja bekanntlich Schluss. Angesichts einer Mächtigkeit des Hauptflözes von 90 cm darf das nicht verwundern.

In Deiner Geschichte könnte die Anbindung an die RStE ja nicht stattgefunden haben, stattdessen wird nur ein bescheidener Teil der Kohle mit der Kleinbahn abgefahren; eher würde ich die Zufuhr von Material für die Zeche in den Focus rücken - damit dürftest Du hinreichend beschäftigt sein.

Ole, hat Du das Manuskript zum Schaumburger Steinkohlenbergbau von Wilhelm Weiland?

Grüße

Jörn

freelancer Offline



Beiträge: 19

23.08.2020 13:49
#32 RE: Frachtmengen Antworten

Hallo liebe Anlagenplaner, moin Jörn,

ich habe meine konkreten Überlegungen zur Anlagenplanung mal in einen eigenen Strang ausgelagert, um die Konzeption zum Vorbild nicht mit der Umsetzung als Modellbahn zu vermischen: Anlagenplanung zur Schaumburger Kleinbahn.

Jörn, vielen Dank für diesen Beitrag. Das passt ja ganz gut in die Geschichte, dass ein gewisser Teil des Umschalgs über den Hafen erfolgt. Ob es wirklich in der Größenordnung wie oben diskutiert passiert oder in geringerem Umfang muss ich mir nochmal genauer überlegen. Im Modell müssten die Züge ohnehin kürzer sein.

Bezüglich des Manuskripts von Weiland: Meinst du Wilhelm Weiland (Bearbeiter): Die Schaumburger Kohlenbergwerke. Stadthagen 1976.? Das habe ich bisher nicht. Lohnt es sich, das Werk zu beschaffen?

Ich habe auch gesehen, dass der Nachlass von Wilhelm Weiland im Archiv in Bückeburg liegt. Dort will ich sowieso mal hin - auch wenn ich in näherer Zukunft dafür keine Zeit finden werde. Aber wenn du das Material von ihm empfiehlst, werde ich mir den Punkt mal auf die Agenda setzen.

Viele Grüße,

Ole

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