Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 76 Antworten
und wurde 7.565 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
Stardampf Offline



Beiträge: 39

28.10.2015 19:51
#46 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Hallo allemann,

zuerst mal eine kleine Korrektur:
Die Baeseler ist die 'große' DKW, mit dem durch die außen liegenden Zungen größeren notwendigen Gleisabstand. Die 'kleine' ist die mit dem 310er Radius.

Der Gleisplan gefällt mir in Anbetracht des zur Verfügung stehenden Raumes und seiner Einschränkungen recht gut.
Was mir auffällt, ist die doch recht große Ähnlichkeit der beiden Bahnhöfe, wenn man die Anordnung um die Hauptgleise und die davon überkreuzt abzweigenden Güterbehandlungsgleise betrachtet. Ist ja nix schlimmes, fiel mir aber auf. Ich hätte vielleicht versucht, diese etwas unterschiedlicher zu gestalten, einfach damit die Betriebsabläufe in den verschiedenen Betriebsstellen auch deutlich anders ablaufen.
Wie gesagt, nur so ein Gedanke.

Ein zweiter wäre,
daß es schade ist, den Raum zwischen Tür und Dachfenster einfach zu ignorieren. Zum Beispiel könnte ein Anschluß von der sichtbaren freien Strecke mittels einer die Tür überbrückenden Klappe (nach unten!) einen auf dieser Fläche liegenden Anschließer erreichbar machen...

Noch etwas zum Abstellbereich:
Da werden relativ viele Weichen für recht wenige Gleise 'verbraten'. Käme möglicherweise auch eine Kombination von Schiebebühnen (eine lange, mit z.B. fünf Gleisen für die Wagenzüge und eine kurze, rechts davon, zum Umsetzen der Loks) in Frage? Es muß ja nichts automatisch laufen, man kann sowas auch per Hand bedienen.
Einen Anschluß für Zugwechselkassetten vorzusehen, halte ich für ausgesprochen vorteilhaft, besonders dann, wenn er beidseitig ist. So müßte mittels der Kassette nur der Wagenzug getauscht werden, während (vorbildgerecht!) die Lok weiterhin dem Betrieb auf ihrer Stammstrecke zur Verfügung stünde. So kann man relativ viele Zug'garnituren' mit nur wenigen nötigen Loks befördern. Auch muß so der Wagenzug nicht gedreht werden, um den Zug in Gegenrichtung abfahrbereit zu machen. Das könnte man im Extremfall durch eine asymmetrische Gestaltung der Kassetten sogar verhindern.

Gruß aus MD
Ditmar

KaRo Offline



Beiträge: 55

15.11.2015 19:04
#47 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Zitat von Stardampf im Beitrag #46
Ein zweiter wäre,
daß es schade ist, den Raum zwischen Tür und Dachfenster einfach zu ignorieren.

Aus meiner Sicht geht praktisch nur entweder oder. Sobald das Modul (wie immer es aussieht) für den Betrieb eingebaut ist, ist der hintere Raum nicht mehr zugänglich. Ein "auf und zu" während des Betriebes (Klappmechanismus) kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Zitat von Stardampf im Beitrag #46
Was mir auffällt, ist die doch recht große Ähnlichkeit der beiden Bahnhöfe

Dazu habe ich mir noch einmal Gedanken gemacht. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, wenn schon Vorbild dann auch Betrieb nach Vorbild. Am Anfang des Threads hatte ich erwähnt, dass ich mir als Zeitfenster Ende 70er / Anfang 80er wünsche / vorstelle. Da gab es praktisch nicht mehr viel Betrieb nach Brotterode. Das Gleis von Auwallenburg nach Brotterode wurde Anfang der 80er zwar noch einmal aufgebaut, Personenverkehr fand aber nicht mehr statt (außer ein paar Sonderzüge). Warum also nicht die Erzverladung in den Mittelpunkt des rechten (hinteren) Teils der Anlage setzen. Heraus gekommen ist:

Dabei habe ich auch den Hinweis berücksichtigt, dass die Strecke nach Auwallenburg ansteigt. Zugspeicher und Anlagenteil habe ich vertauscht.

In Auwallenburg musste ich die Gleise spiegeln und etwas stärker verkürzen. Der Charakter bleibt jedoch erhalten. Die Übergabe der Waggons an die Betriebsstelle lässt sich abbilden. Der Rangierbetrieb dort wurde Anfang der 80er beim Vorbild durch den VEB FER übernommen. Dies könnte ich nutzen, um die Waggons auch an der Erzverladung zu rangieren. Eine Nachbildung der Spillanlage dürfte schwierig werden.

Bei Bedarf (wenn sich die Nutzung des hinteren Raumes mal ändern sollte) ließe sich nach Kilometer 3,6 die Strecke nach Brotterode fortsetzen.

Den Zugspeicher habe ich nicht gezeichnet. Hier schwebt mir eine Lösung mit Zugkassetten und Schiebebühne zum Umsetzen der Loks vor. Evt. kann dieser während Betriebspause auch mit einer Klappe verschlossen werden.

An sich bin ich mit dem Entwurf soweit zufrieden. Offen bleibt die Frage nach dem Umfang der Gleisanlagen in Kleinschmalkalden. Wie würdet Ihr es handhaben? Im genannten Zeitfenster waren die Gleisanlagen bereits reduziert:

Sollte man dem Vorbild folgen oder sich hier das mehr an Betriebsstellen aus der Vorzeit erhalten?

KaRo Offline



Beiträge: 55

17.11.2015 16:26
#48 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Zitat von Stardampf im Beitrag #46
daß es schade ist, den Raum zwischen Tür und Dachfenster einfach zu ignorieren. Zum Beispiel könnte ein Anschluß von der sichtbaren freien Strecke mittels einer die Tür überbrückenden Klappe (nach unten!) einen auf dieser Fläche liegenden Anschließer erreichbar machen...

Ich hatte ja bereits geäußert, dass aus meiner Sicht nur ein entweder oder praktisch umsetzbar ist. Aber ich habe noch einmal eine Variante mit Nutzung nur des vorderen Raumes gezeichnet:

Das Modul vor der Tür wird herausnehmbar sein und während der Betriebspause unter der Spitzkehre gelagert. Sicher hat auch diese Variante ihre Vorteile. Der obere Bahnhof (Brotterode) fällt etwas kurz aus, aber hat noch Ladestrasse und Güterschuppen. Im unteren Bahnhof habe ich mich etwas vom Vorbild Kleinschmalkalden gelöst.

Generell denke ich ist es auch hier möglich, auf Basis der Vorbildsituation Mitte der 60er Kleinschmalkalden und statt Brotterode die Erzverladung nachzubilden. Sicher auch eine Abwägung der betrieblichen Möglichkeiten.

Im Zugspeicher liegen die dunklen Gleise auf einer "großen" Schiebebühne. Dazu gab es mal in der MIBA ein Basteltip.

JBS Offline




Beiträge: 184

17.11.2015 20:03
#49 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Guten Abend Roland,

mir gefällt es so besser, also wenn sich die sichtbaren Teile in einem Raum befinden, wenn man also von Eisenbahn quasi umzingelt ist.

Jetzt ist allerdings die Strecke zwischen den beiden dargestellten Bahnhöfen arg kurz geraten.
Könntest du nicht einen Wendelschlag durch den Nebenraum (nicht sichtbar) machen. So ähnlich wie in Beiträgen 19 und 22?
Du würdest Höhe gewinnen und die Fahrzeit verlängern.
Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

KaRo Offline



Beiträge: 55

18.11.2015 16:29
#50 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Zitat von JBS im Beitrag #49
mir gefällt es so besser, also wenn sich die sichtbaren Teile in einem Raum befinden, wenn man also von Eisenbahn quasi umzingelt ist.

Der "Familienrat" hat dazu auch nochmal getagt und sich mehrheitlich für die Lösung im vorderen Raum entschieden.
Zitat von JBS im Beitrag #49
Könntest du nicht einen Wendelschlag durch den Nebenraum (nicht sichtbar) machen. So ähnlich wie in Beiträgen 19 und 22?
Du würdest Höhe gewinnen und die Fahrzeit verlängern.

Nur für eine längere (nicht "sichtbare") Fahrzeit möchte ich den Aufwand nicht treiben. Ich habe aber den oberen Bahnhof nochmals gekürzt.

Der Änderung viel die längere Ladestraße zum Opfer. Dafür gibt es jetzt noch den Fabrikanschluss. Den Höhenunterschied zur visuellen Trennung von oberen Bahnhof und Strecke zum Zugspeicher will ich erreichen, indem der untere Bahnhof von der Höhe in der Mitte liegt. In Summe habe ich dann ca. 2x2m Strecke.

Insgesamt habe ich mich vom Vorbild wieder stärker gelöst. Die (Bei-) Namen unterer und oberer Bahnhof lassen dann auch auf eine eher kurze Strecke zwischen den Betriebsstellen schliessen.

Ich danke allen für die Vorschläge, Tipps und Diskussion.

Roland

KaRo Offline



Beiträge: 55

21.11.2015 16:12
#51 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Hallo miteinander,

ganz kann ich es noch nicht lassen. Der Gedanke nahe am Vorbild Kleinschmalkalden-Brotterode zu bleiben lässt mich einfach nicht los. Eine Variante mit Nutzung des hinteren Raumes hatte ich ja mit Eurer Hilfe schon gefunden. Dennoch finde ich die Variante "Alles im vorderen Raum" oder um mit Johann's Worten zu sprechen:

Zitat von JBS im Beitrag #49
mir gefällt es so besser, also wenn sich die sichtbaren Teile in einem Raum befinden, wenn man also von Eisenbahn quasi umzingelt ist.

sehr reizvoll. Also habe ich noch einmal gezeichnet:

Kleinschmalkalden hat den Gleisplan von 1943 erhalten. Nur die DKW habe ich ersetzt. Auf die Anbindung zum Güterschuppen mag ich jedoch nicht verzichten. Brotterode habe ich in den "Schatten" verlegt. In Auwallenburg hat nur die verkürzte Variante der Erzverladung Platz gefunden. Somit lässt sich sowohl der Betrieb Anfang der Epoche III (Mitte der 60er) abbilden, als auch (wahlweise) durchaus Betrieb Epoche IV (Ende 70er/Anfang 80er). Auch so mancher Sonderzug ließe sich dann zur Abwechslung einsetzen.

Sicher ist die Strecke Kleinschmalkalden-Erzverladung nach wie vor sehr kurz. Aber nur um diese zu verlängern eine Spirale im hinteren Raum bauen? Die Erzverladung auch in den "Schatten" zu verlegen ist für mich auch keine Lösung.

Insgesamt ist die Lösung für mich reizvoller, als der letzte Entwurf mit Lösung vom konkreten Vorbild.

Wenn ich jetzt den möglichen Betrieb weiter diskutieren möchte - hier oder in einem neuen Beitrag unter Konzeptionen?

Grüße Roland

Fischkopp Offline




Beiträge: 447

21.11.2015 19:56
#52 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Hallo Roland,
als sehr nützliche Inspiration zum Thema Betrieb
fällt mir gerade der Modellbahn-Kurier Nr. 16 ein.
Dort gibt es einen 11 seitigen Artikel über "Pappenheim"
und Brotterode resp. Auwallenburg. Die betrieblichen Abläufe
(besonders in Auwallenburg) werden dort haarklein bis zum
letzten Weichenschlüssel nachvollzogen.
Allein dieses Artikels wegen sollte das Heft in keinem
MAPUDisten-Bücherregal fehlen.

Alex

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

21.11.2015 20:23
#53 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #52
Allein dieses Artikels wegen sollte das Heft in keinem
MAPUDisten-Bücherregal fehlen.

Da hab ich ja richtig Glück gehabt!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

KaRo Offline



Beiträge: 55

16.01.2016 12:55
#54 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Hallo miteinander,

alles auf Anfang. Ich hab die Zeit über die Feiertage genutzt, auf dem Dachboden ein wenig Probe zu stellen. Leider musste ich dabei feststellen, dass die Eingriffstiefe bei der Dachschräge weit weniger üppig ausfällt als gedacht. Genau genommen ist bei 60cm Ende mit Komfort. Also habe ich mir noch einmal von vorn Gedanken gemacht. Ausgangspunkt dabei bildet die Variante "alles im vorderen Raum" und auch Nebenbahn in Thüringen (oder Sachsen).

Grundidee ist dabei, den Raum unterhalb des Fensters als sichtbaren Bereich zu nutzen und die Anlage zumindest in der betriebslosen Zeit abzudecken, damit keine Feuchtigkeit bei Öffnen des Fensters Schaden anrichten kann. Evt. geht das auch auf Dauer mit einer Plexiglasplatte. Letzteres als "Ziel", ergibt sich auf Grund Unterkante Fenster (100cm) + Dachschräge für Oberkante Schiene ca. 70cm für den Schenkel unter dem Fenster.

Den anderen Schenkel würde ich in der Tiefe verkleinern (50cm) und auf Schienenoberkante 85cm anheben. Dann wäre darunter Platz für einen Schattenbahnhof mit Schienenoberkante 60cm. Bei geplanten Betreib im Sitzen sollte das noch ganz gut passen, wenn die Gleise im Schatten nicht zu weit von der Vorderkante entfernt liegen.

Die Streckenführung könnte dann so aussehen:

Die Spitzkehre liegt jetzt unterhalb des Fensters. Glashütte o. Bhf. wird über eine Gleiswendel erreicht. Bisher habe ich diese verdeckt angedacht, da der Radius mit 40cm doch etwas klein ausfällt. Die Gleispläne der Bahnhöfe sind nur angedeutet.

Auf der Spirale denke ich an einen Anschließer, z.B. in Form einer Fabrik o.ä. Evt. lässt sich die Spirale auch noch "dehnen", so dass der vordere Bereich sichtbar dargestellt werden kann. Alle Betriebsstellen liegen dann in einer Tiefe von max. 50cm und wären gut erreichbar.

Wo seht Ihr noch Verbesserungspotential?

Grüße Roland

OOK Offline




Beiträge: 4.300

16.01.2016 14:23
#55 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Tja, da schlägt mal wieder die normative Kraft des Faktischen brutal zu.
Eine Anmerkung: Wenn die Höhendistanz zwischen sichbarer Anlage und Schattenbahnhof 25cm beträgt, ist das normalerweise kein wirkliches Problem, wohl aber, wenn die obere Ebene nur auf 85cm über FO liegt. Da muss man schon auf die Knie, um was zu fiddlen. Da wäre es besser, die Anlagenplatte über dem zentralen Teil des SchBf wäre hochklappbar. Das hat auch Nachteile (Gleise müssen beim Hochklappen frei sein), aber der andere Nachteil ist gewichtiger.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

JBS Offline




Beiträge: 184

16.01.2016 18:34
#56 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Moin,
ich finde, die Anlage hat trotz oder gerade wegen der Beschränkung eher gewonnen, wie z.B. gute Längen zwischen den 3 Bahnhöfen.
Wenn das vordere Gleis des Schattenbahnhofs etwas vorgezogen wird, kann darauf doch toll gefiddelt werden.
Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

KaRo Offline



Beiträge: 55

16.01.2016 18:44
#57 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Hallo miteinander,

Zitat von OOK im Beitrag #55
die Anlagenplatte über dem zentralen Teil des SchBf wäre hochklappbar.

da hat Otto sicher Recht. Aber ich ja beim Betrieb "bequem" im Bürostuhl sitzen mag, würde das schon gehen. Das Fiddeln findet dann etwa in Höhe Sitzfläche statt. Dennoch habe ich einen weiteren Entwurf gezeichnet. Da muss ich zwar noch 10cm vom Durchgang opfern, aber es ergeben sich ein Vorteil und neue Möglichkeiten:

Zum Einen kann die obere Platte über dem Schatten recht einfach heraus genommen werden. Evt. kann er beim Betrieb auch einfach offen vor der Anlage liegen. Zum Anderen öffnet die zweite Spirale die Möglichkeit des Abweigbahnhof. Und da habe ich auch gleich ein Vorbild aus Sachsen . Die Strecke Schlettau - Crottendorf. Der Abzweig Walthersdorf ist sehr "übersichtlich". Und Crottendorf sollte sich mit einer Vorbildlänge von ca. 200cm in TT unter dem Fenster gut nachbilden lassen.

Gruß Roland

KaRo Offline



Beiträge: 55

21.02.2016 20:30
#58 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Hallo miteinander,

ich war zumindest aktiv lange nicht mehr hier. Habe mir aber weiter Gedanken gemacht. Unter anderem Johanns Vorschlag folgend:

Zitat von JBS im Beitrag #56
ich finde, die Anlage hat trotz oder gerade wegen der Beschränkung eher gewonnen, wie z.B. gute Längen zwischen den 3 Bahnhöfen.

habe ich mich für weniger ist mehr entschieden. Mit viel Vorlage aus dem "Blauen Buch" (Luttergrundbahn) entstand folgender Entwurf:

Ich behalte die Namen vom Mommelsteinblitz mal bei, auch wenn der Gleisplan schon ziemlich weit weg vom Vorbild ist.

Kleinschmalkalden als Spitzkehre liegt nun unter dem Fenster. Das Ladegleis liegt parallel zum Hauptgleis um Länge zu sparen. Auf einen Zwischenbahnsteig habe ich verzichtet, da die Kreuzung von Personenzügen nicht vorgesehen ist. Ausfahrten sind gegenüber dem Vorbild vertauscht. Dies macht die Gleisführung auf der Strecke meiner Meinung nach einfacher. Nach Schmalkalden geht es im Vordergrund kontinuierlich bergab bis die Strecke nach Querung des Moduls vor der Tür im Tunnel verschwindet.

Schmalkalden als Zugspeicher soll während des Betriebes "offen" vor Brotterode liegen. Das spart eine Wendel für weiteren Höhengewinn. Auch ist die Höhe von 65cm über Fußboden im Sitzen noch recht "angenehm".

Die Strecke nach Brotterode steigt dem Vorbild entsprechen steil an. Die Laderampe ist an die doppelt angebundene Ladestraße gewandert. Das Abstellgleis habe ich hinzugefügt. Hier können für Auwallenburg vorgesehene Güterwagen abgestellt werden. Der Gleisstummel soll eine kleinen Kohlenbansen + Wasserkran aufnehmen. Evt. auch einen kleinen Lokschuppen.

Auwallenburg selbst fällt deutlich kleiner aus. Zu- und Abfahrt der Wagen muss von Brotterode aus getrennt erfolgen. Die Gleislängen reichen für vier vierachsige Güterwagen aus. Das verschieben in der Verladestelle selbst soll entsprechend dem Vorbild (umgebauter flacher Güterwagen an Spillanlage) oder einen umgebauten Traktor erfolgen.

Der geplante Betrieb soll sich am konkreten Vorbild ausrichten, wenn auch den geänderten Gleisplänen angepasst. Was muss bzw. lässt sich aus Euer Sicht verbessern oder sogar noch vereinfachen? Eine Umbenennung der Bahnhöfe ist sicher notwendig, ich wollte hier jetzt aber nicht Glashütte unterer und oberer Bahnhof verwenden.

Roland

JBS Offline




Beiträge: 184

23.02.2016 08:04
#59 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Moin Roland,

schön klare Streckenführung, etwas statisch/parallel im Streckenteil, aber das ließe sich ja leicht beheben.
Ich habe allerdings im Moment keine Idee, wie man beim letzten Plan Schmalkalden aus dem direkten Blickfeld kriegen könnte. An was dachtest du dabei?
Außerdem liegen die Gleise in Brotterode unnötig weit vom Anlagenrand weg.

Vielleicht kann Schmalkalden (ggf. offen) nach hinten rutschen und nur ein Aufstellgleis am vorderen Anlagenrand zu liegen kommen?

Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

OOK Offline




Beiträge: 4.300

23.02.2016 12:39
#60 RE: Glashütte unter dem Dach Antworten

Zitat von JBS im Beitrag #59

Außerdem liegen die Gleise in Brotterode unnötig weit vom Anlagenrand weg.
Da hat Johann auf jeden Fall Recht. Brotterode kann soweit nach vorn rutschen, dass der Zugspeicher messerscharf gerade noch frei liegt. Dann kann hinter dem Bf noch ein bisschen Thüringer Wald angedeutet werden.
Auf jeden Fall insgesamt ein guter Plan.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz