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Dieses Thema hat 32 Antworten
und wurde 5.993 mal aufgerufen
 II.5. Bahnhofsgleispläne
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hmmueller Offline



Beiträge: 474

15.08.2015 08:29
#16 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Hallo Mathias -

nur kurz zu freelance (sonst flieg ich aus dem Thread): Nein, hätte ich Dir nicht unterstellt - die Grenzen sind halt enorm (Beispiel Aspangbahn: Die wollten einmal, als "Wien-Orient-Bahn" oder so, etwas weiter bauen ... sind dann 100km südlich von Wien verendet: Was ist, wenn ich mir nun eine Eisenbahn ausdenke, die "ganz andere Pläne hatte", z.B. auch mit belgischem Kapital - daher entsprechenden Ingenieuren und also entsprechenden Gebäuden - von mitten in Bayern bis nach Südfrankreich loslegte usw.usf. ... Wenn man nur dran denkt, was der Strausberg alles in Bewegung gesetzt hat ...)

Zurück zum "Angeklagten": Da würde ich - eben vielleicht auch aus dem gerade Gesagten - halt eher "im Zweifel für ihn" entscheiden und nicht "aus dem Bauch heraus dagegen" und lieber eine eher an den Haaren herbeigezogene Geschichte dazu ausdenken - aber das vielleicht auch nur, weil mein persönliches Wissen ziemlich auf Österreich beschränkt ist und ich daher über die vielen deutschen Länder-, Vizinal-, Klein- und sonstigen Bahnen wirklich nichts weiß (außer über die Telegrafenmasten ).

H.M.

re-entry Offline



Beiträge: 99

15.08.2015 14:03
#17 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Hallo Otto,

es ist eine schwere Aufgabe, hier mit Detailverbesserungen anzusetzen, weil das Grundproblem nicht im Detail, sondern in den Grundlagen zu suchen ist. Glaube ich. Ich versuche es dennoch:
Welches Detail mich besonders stört, ist die Lage des Anschließers mit dem Ladegleis auf der Bahnhofs-abgewandten, dem Betrachter zugewandten Seite. In realiter wäre es höchst ungewöhnlich, das Gebäude dorthin zu setzen, wo es, zwischen Gleisen liegend, keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr gibt. Hier wäre die Lage des Anschlussgleises und der Brennstoffhandlung zu verändern.
Die einzige Begründung für die Beibehaltung dieser Lage bestünde m. E. darin, dass dies ein Keilbahnhof mit EG in Seitenlage ist/war, wobei der Anschluss nur noch zwischen den beiden abgehenden Strecken Platz fand. Ein Vorbild für eine solche Keilbahnhofs-Konstellation wäre Senzke an der 750mm-Schmalspurbahn Rathenow-Senzke-Nauen. Dort freilich ohne Anschließer im Keil, dafür aber mit Güterschuppen an dieser Stelle. Der abgehende Ast nach Paulinenaue war schon zwischen den Weltkriegen eingestellt worden. Die Paulinenauer Seite des Bahnhofs Senzke wurde aber nicht abgebaut und diente zum Hinterstellen nicht benötigter Wagen. Man könnte in unserem Fall also auch solch eine Ausgangslage für die Überarbeitung annehmen.

Beste Grüße
Mathias

hmmueller Offline



Beiträge: 474

17.08.2015 09:31
#18 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Hallo allerseits -

Ich versuche mich noch einmal gemäß "im Zweifel für den Angeklagten":

  • 1. Mathias hat m.E. wirklich Recht - die Kohlenhandlung steht so vollkommen falsch - dabei ist die Erweiterungsmöglichkeit m.E. nur das eine Problem, das andere ist, dass man freiwillig eine Verladung der Kohlesäcke ohne direkte Verlademöglichkeit nie gebaut hätte. Reparaturvorschlag: Ohne die Gleisanlagen praktisch vollständig neu zu planen, kann man das aber m.E. nicht reparieren - also ganz weg damit. Das eingepflasterte Gleis bleibt dann eine Ladestraße; und stattdessen kriege ich vielleicht einen kleinen Lokschuppen ...
  • 2. Die Telegrafenmasten alle rausreißen ...
  • 3. Für die nicht ganz parallelen Gleise würde ich mir schon eine Geschichte überlegen - "im Zuge des Umbaus des hinteren Bahnhofskopfes wurde festgestellt, dass ein kleiner Grundwasserbrunnen nötig war, der zwischen den Gleisen ... daher musste leicht verschwenkt ..." (dann muss man da halt irgendeinen Betonsockel hinmontieren)? "Der nicht ausreichende Abstand der Gleise, der beim Gedränge an Markttagen immer wieder bemerkbar war, konnte mit geringem Aufwand nur ein wenig durch nicht parallele Lage ..."?
  • 4. Zur Gleislänge: Dazu müsste man die typischen Züge definieren - vielleicht kommt man mit dem Abzweigbahnhof in der Nähe ja zu kürzeren Zügen. Trotzdem würde ich den Achssprung hinten umdrehen, weil dann wenigstens das Gleis 1 etwas länger wäre (und mir auch keine micht befriedigende Geschichte einfällt, wieso man die Gleise so legen würde ...)
  • 5. Auch für das große EG kann sicher was erfinden - entweder verkehrstechnisch ("Im nächsten, betrieblich wichtigeren Abzweigbahnhof konnte aufgrund der beengten Lage keine zweite Wohnung vorgesehen werden ..." (wobei die beengte Lage dort auch den Kohlenbansen hier erklärt?) oder durch eine rein äußerliche Geschichte ("Der Hauptaktionär in unserem Ort erwartete sich angesichts seiner nicht unbeträchtlichen Übernahme von 7,8% der Kleinbahnaktien ein repräsentatives Gebäude, das die Wichtigkeit ... zur Schau stellt" usw.usf.)
  • 6. Was ich jetzt grundlegend nicht getan habe, ist, den Bahnhof+Ort in eine bestimmte Gegend gelegt zu haben und daraus irgendwas gefolgert zu haben. Mir persönlich scheint das nicht notwendig, anderen wohl sehr. Ich würde vielleicht etwa so argumentieren: Diese Bahn wurde von Bachstein ("Central-Verwaltung für Sekundärbahnen H. Bachstein") gebaut, und weil er in Diskussionen die Oberhand hatte, konnte er Ingenieure von zwei anderen, gerade fertiggestellten Bahnbauten "ganz woanders" dafür zur Verfügung stellen - die dann nach ihren "fernen Vorstellungen" planten und bauten ...

... und dann wäre zumindest ich ganz zufrieden ...

H.M.

lokonaut Offline



Beiträge: 121

21.08.2015 18:57
#19 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Zitat von re-entry im Beitrag #17
es ist eine schwere Aufgabe, hier mit Detailverbesserungen anzusetzen, weil das Grundproblem nicht im Detail, sondern in den Grundlagen zu suchen ist.

Hallo Mathias,

das sehe ich prinzipiell auch so - wobei es mich schon mal noch interessiert hätte, wie der Bahnhof aus einer etwas "normaleren" Perspektive wirkt. So in der Draufschau fallen die etwas ungünstigen Proportionen halt schon ziemlich deutlich auf, ist bei eher seitlicher Betrachtung vielleicht gar nicht mehr so dramatisch.

Halbwegs plausible Erklärungen werden sich für viele Details finden lassen. Beim EG fällt mir spontan das altbekannte Faller EG "Nieder-Ramstadt-Traisa" ein, das eigentlich ganz woanders hätte stehen sollen:
Ein Bahnhof um eine Station verschoben
Anfangs Oktober begann man mit dem Fundamentieren des Stationsgebäudes. Doch wurde für den Anfang ein provisorisches hergerichtet, da letzteres nicht fertig wird in diesem Jahr (Anm. Pfarrer Weigels: Es wird für manchen Leser von Interesse sein zu wissen, daß das definitive Stationsgebäude, das heute noch steht, ursprünglich für die Station Rosenhöhe, jetzt Darmstadt-Ost, bestimmt war, jedoch auf Einspruch des Prinzen Wilhelm von Hessen, dem das Palais auf der Rosenhöhe gehörte, dort nicht fertig gebaut werden durfte, weil es seiner Höhe wegen die Aussicht vom Palais aus verdeckte.
So ist dies Stationshaus hier in Nieder-Ramstadt aufgebaut worden, während man auf der Rosenhöhe ein niedriges, einstöckiges Stationsgebäude hinstellte, wie es auch heute noch steht).


Und "irgendwie" wird man sich auch noch einige andere Dinge zurechtbiegen können, aber ob sich dadurch das Bild einer typischen Kleinbahnstation einstellen wird (mal unterstellt, dass der Erbauer das überhaupt beabsichtigt hat)?
Da würde ich zur Steigerung der Glaubwürdigkeit eher auf ein besser geeignetes Vorbild umschwenken, bei dem die Proportionen besser passen. Osteuropäische Waldbahn hatte OOK ja schon mal in den Ring geworfen, wenns etwas räumlich näher liegendes sein soll, könnte vielleicht auch die Ernstbahn http://www.drehscheibe-online.de/foren/r...432722,page=all ein Kandidat sein?

@Jörn: Hast du irgendwie Angst, dass deine geplante Anlage wegen ähnlicher Proportionen auch so einen etwas unglaubwürdigen Eindruck machen könnte? Falls ja: Bei Sauerländer Kleinbahn (nennen wirs doch ruhig Industriebahn) stelle ich mir kurze Züge in engen Kurven auf/in schmalen Straßen vor. So ein richtig großzügiger Bahnhof mit großen Nutzlängen und schlanken Weichen passt da eher weniger in mein Bild (ob das Bild stimmt, sei mal dahin gestellt). Also ich sehe da jetzt keinen Grund, nervös zu werden. Du kannst also ruhig schon mal mit dem Bau anfangen...

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

re-entry Offline



Beiträge: 99

21.08.2015 23:16
#20 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Hui, Alexander, was für'n schöner Vorbildhinweis! Diese Bahn kannte ich bislang noch nicht. Allein die scheinbar von Kinderhand gezeichneten Ruhrthaler-Diesel sind ja eine Gedankenreise wert! Apropos Kinderhand und Zeichnen; ich habe mal einen "Umbauversuch" an unserem casus unternommen:



Ist der Sinn dieses Threads eigentlich ein freies Brainstorming ohne Folgen, oder werden etwaige Vorschläge den Anlagen-Bearbeitern zur Kenntnis gebracht? Oder anders gefragt: gibt es eigentlich einen Bedarf und irgendeine Richtung, in die es gehen soll?

Beste Grüße
Mathias

OOK Offline




Beiträge: 4.343

28.08.2015 21:50
#21 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Zitat von lokonaut im Beitrag #19
Da würde ich zur Steigerung der Glaubwürdigkeit eher auf ein besser geeignetes Vorbild umschwenken, bei dem die Proportionen besser passen. Osteuropäische Waldbahn hatte OOK ja schon mal in den Ring geworfen, wenns etwas räumlich näher liegendes sein soll, könnte vielleicht auch die Ernstbahn http://www.drehscheibe-online.de/foren/r...432722,page=all ein Kandidat sein?

Im gezeigten Fall ginb es ja um die Herforder Klb und nichts anderes, da war kein Umschwenken drin.
Ansonsten ist natürlich der Link zu dem LK-Beitrag im HiFo wertvoll. Die Ernstbahn war in der Tat die ideale Schmalspurbahn als Vorbild für alle, die es gerne krumm und schief, klein und knubbelig oder süß und possierlich haben. Fast gleichermaßen krumm und schief, klein und knubbelig sowie süß und possierlich war die 750mm-spurige Barytbahn im Harz, über die demnächst eine Fast-Monographie erscheint. Eins muss allerdings gesagt werden: auch dort in den Harzer Wäldern legte man die Gleise in Stationen parallel an. Tummileit.

OOK

https://0m-blog.de/

Rocologe Offline



Beiträge: 16

01.09.2015 23:56
#22 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Hallo allerseits,

warum macht ihr euch nur über diesen modellbahnhof her? aus Sicht eines vorbildgerechten Modells sind die Defizite augenscheinlich. die vorhandenen Elemente sind nur dekorativ zusammengestellt und ergeben kein funktionales ganzes. aber vielleicht war es auch nicht so gemeint und der Erbauer wollte nur viele betriebliche Möglichkeiten auf der vorhandenen fläche zusammenfassen. wie ich finde, hat der gleisplan ein hohes spielpotenzial. gleisplan und gleisgeometrie sind jedoch nicht ausgewogen und ergeben kein stimmiges Gesamtbild, wenn man einen strengen Maßstab anlegt. aber das liegt alles im Auge des Betrachters.

da ich schon mal dabei bin: warum werden hier in diesem forum auch Bausätze kritisiert, die ebenfalls augenscheinlich nicht vorbildgerecht sind? die Kataloge der einschlägigen Hersteller sind voll davon. auf einen mehr oder weniger kommt es nicht mehr darauf an. der Nachbau einer vorbildgerechten Fabrik in h0 ist sowieso "mission impossible", wenn man beschränkte Platzverhältnisse hat. die frage ist doch nur: wie gut ist die kondensierung der typischen Merkmale gelungen, um einen Eindruck zu erzeugen? und daran sollte man Modelle messen.

meint der rocologe ;-)

Silbergräber Offline



Beiträge: 596

02.09.2015 05:32
#23 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Moin,

genau das war eigentlich meine Ausgangsfrage: Was bringt mich dazu, über diesen Bahnhof herzuziehen? Wenn Du den Thread aufmerksam gelesen hast wirst Du sicherlich die wesentlichen Punkte gefunden haben.

Aber natürlich hast Du recht: es muss dem Erbauer gefallen (Diesen Satz werde ich in einem späteren Thread auseinander nehmen). Aber da ich bei mir nicht den selben Fehler machen möchte wie der Erbauer habe ich diesen Thread begonnen.

Was die Bausätze betrifft: das ist sicherlich nur ein erster Anfang. Es dreht sich dabei doch erstens um die Tatsache, dass es manche Hersteller einfach nicht hinbekommen, stimmige Modelle zu konstruieren und zweitens, das die Formen ohne Sinn und Verstand zu allen möglichen und unmöglichen Zwecken recycelt werden - Lit-Bashing eben.

LG

Jörn

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

07.09.2015 19:48
#24 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Hallo ...

Mir sind solche Diskussionen über eine bereits fertig gestellte Anlage bzw. einem Bahnhof ja eigentlich eher etwas fremd. Zumal man wirklich nicht viel "Vorbildtreue" in dem gezeigten Bahnhof entdecken kann. Kann passieren ... möchte man sagen und zur Tagesordnung übergehen, weil man wirklich nicht viel vom Vorbild (welches auch immer das sein möchte) darin entdecken kann und auch nicht weiß wer ihn und warum erbaut hat. Und ändern kann man sowieso nichts mehr. Müßig also eigentlich sich darüber aufzuregen oder viel dazu zu schreiben!

Interessanter fände ich (aber das wäre sicher eine andere Diskussion) was bei einem im Stummiforum gezeigten (und bislang vielgelobten) Bahnhof nicht ganz passend sein könnte oder fehlt. Sehr schön photographiert, sehr schön gestaltet - aber da fehlt doch was?! Oder was denkt ihr so wenn ihr euch die Anlage anschaut? Mir jedenfalls würde dazu dieses oder jenes einfallen was man anders hätte machen könnten. Wobei ich die Anlage nicht grundsätzlich verreißen würde!
Auf den ersten Blick jedenfalls denkt man: Whow - was für 'ne schöne Anlage ...

Aber wie gesagt - das wäre wohl ein neues Thema und hier etwas OT. Und vielleicht ist es ebenso müßig drüber zu diskutieren wie über den kleinen Schmalspurbahnhof. Das man den besser hätte planen und bauen können steht ja sowieso außer Frage! ;-)

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.941

07.09.2015 20:16
#25 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Zitat von Thomas Englich im Beitrag #24
Interessanter fände ich (aber das wäre sicher eine andere Diskussion) was bei einem im Stummiforum gezeigten (und bislang vielgelobten) Bahnhof nicht ganz passend sein könnte oder fehlt. Sehr schön photographiert, sehr schön gestaltet - aber da fehlt doch was?! Oder was denkt ihr so wenn ihr euch die Anlage anschaut? Mir jedenfalls würde dazu dieses oder jenes einfallen was man anders hätte machen könnten. Wobei ich die Anlage nicht grundsätzlich verreißen würde!
Auf den ersten Blick jedenfalls denkt man: Whow - was für 'ne schöne Anlage ...

Eine der besseren Anlagen und stimmig ausgestaltet, meine kleine Kritikpunkte wären:
1. Der Name Ottbergen, geht gar nicht!
2. Die Ladegleise sollten länger sein, und ein weiterer Anschließer würde auch nicht schaden!
3. Das Stellwerk ist ein bisschen "oversized", dies wäre hier, falls überhaupt, besser im Empfangsgebäude aufgehoben! Braucht es hier überhaupt ein Einfahrtssignal?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 4.343

07.09.2015 20:53
#26 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Natürlich können wir hier keine Anlage besprechen, die anderswo aber nicht hier eingestellt ist. Deswegen halte ich mich da auch bedeckt.
Aber die frage, was fehlt, kann ich dennoch beanbtworten: ein Gleisplan. So kann ich nicht beurteilen, wie der Bahnhof betrieblich funzen kann.
Ob es ein Einfahrsignal braucht, kann nicht visuell entschieden werden. Es kommt auf die Betriebsform an. Bei Nebenbahnbeterieb mit Zugleitbetrieb würde ein Trapeztafel reichen.

OOK

https://0m-blog.de/

hmmueller Offline



Beiträge: 474

07.09.2015 20:58
#27 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #26
Ob es ein Einfahrsignal braucht, kann nicht visuell entschieden werden.

... wobei die Kombination aus Einfahrsignal, keinen/m Ausfahrsignal/en und einem ziemlich großen Stellwerk mir schon sehr erklärungsbedürftig scheint ... (außerdem scheinen dem Stellwerker die Beine abhanden gekommen zu sein, oder der Boden im Stellwerk ist interessant aufgehängt ...).
H.M.

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

07.09.2015 21:03
#28 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Zitat
Aber die frage, was fehlt, kann ich dennoch beanbtworten: ein Gleisplan. So kann ich nicht beurteilen, wie der Bahnhof betrieblich funzen kann.



Hallo Otto,

hier ein paar Bildlinks aus denen man recht gut den Gleisplan des Bahnhofes nachvollziehen kann:
http://abload.de/img/p8220001agjpy.jpg
http://abload.de/img/gesamtansichtmupnd.jpg
http://abload.de/img/12f8sva.jpg
http://abload.de/img/15pasx3.jpg
Die vielen weiteren, sehr schönen Fotos mögen fehlendes illustrieren.

Was mir vor allem fehlt ist eine entsprechend zum Bahnhof passende Freiladestraße. Der Bahnhof "schreit m.E. geradezu danach! Auch die Anbindung der sehr kleinen Freiladestraße mit Rampe über den Güterschuppen ist nicht gerade glücklich. Ich will nicht ausschließen das es soetwas beim Vorbild nicht evtl. auch mal gegeben hat - aber ich hätte das im Sinne eines größeren Güterverkehrs anders gemacht. Und zum Bahnhof hätte es auch gut gepasst. Ein Gleisanschluß fände ich, wie Hubert, auch noch gut. Nebenbei fehlt dem Lsch ein Kohlebansen. Aber das wirklich nur nebenbei. Offenbar ist dem Erbauer der Anlage der Personenverkehr weitaus wichtiger als der Güterverkehr ...

Ansonsten - wie gesagt - eigentlich eine wirklich schöne Anlage!

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

Silbergräber Offline



Beiträge: 596

07.09.2015 22:14
#29 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Moin,

der Bahnhof ist mit sehr viel Können gebaut worden. Der Erbauer ist zweifelsohne ein begnadeter Modellbauer, dafür hat keine größeren Güteranlagen oder Anschließer, aber einen dicken zweiständigen Lokschuppen. Sieht mir so aus, als ob erst mal drauf los gebastelt worden wäre und nach Abschluss betrachtet man sein Werk und ersinnt eine vermeintlich passende Geschichte dazu.

Dann fällt mir das Sammelsurium von Nebenbahnfahrzeugen auf, die sich in echt jetzt niemals getroffen haben dürften. Eine typische Stummi-Anlage: kaum zeigt jemand etwas vorzeigbares, schreien sie schon nach der Ruhmeshalle.

LG

Jörn

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.941

07.09.2015 22:37
#30 RE: Diskussion über einen H0e-Endbahnhof Antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #29
Dann fällt mir das Sammelsurium von Nebenbahnfahrzeugen auf, die sich in echt jetzt niemals getroffen haben dürften.

Eine 64er, eine 74er, eine 24er, eine 91 , ein VT95 Vorserie und ein VT62 sind schon in Ordnung! Bei mir wird das Sammelsurium schlimmer werden! ;-)
Zitat von Silbergräber im Beitrag #29
Eine typische Stummi-Anlage: kaum zeigt jemand etwas vorzeigbares, schreien sie schon nach der Ruhmeshalle.

Eigentlich zum Glück keine typische Stummi-Anlage, und in der komischen Halle gibt es schlimmeres! ;-)

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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