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Fischkopp Offline




Beiträge: 267

07.03.2017 22:33
#46 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Ist ja schließlich auch ne Fahrdienstleiteranlage...

BR41 Offline



Beiträge: 71

09.03.2017 22:49
#47 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zwischenbilanz

fertig:
- Stückgutbahnhof

fraglich:
1. Expressgutgleise
2. Anzahl Güter-Nebengleise
3. Länge Wüst
4. Grösse Hafenbahn-Bw
5. Anschlußgleis Gummiwaaren

weitere Optimierungsmöglichkeiten
6. weitere Bahnsteiggleise
7. Lage Postgleise

Ob Expressgutgleise nötig sind, insbesondere bei reinen Expressgutzügen, werde ich einmal im Betriebs-UFO abfragen.

2 und 3 sind abhängig vom Frachtaufkommen, also vom Betrieb. Dazu werde ich mir mal Gedanken über das Wagenaufkommen der einzelnen Anschließer machen. Ein zusätzliches Güter-Nebengleis und 1 Wagenlänge mehr pro Wüst sollte ohne Probleme drin sein.

Bei 4 tendiere ich zu zwei Schuppengleisen.

Überhaupt nicht sicher bin ich mir bei 5: Anschluß von Norden oder von Süden, wie auf dem letzen Plan?

Wenn es keine Expressgutgleise gibt, kann Gleis 4a als weiteres Bahnsteiggleis mit eigenem Zugang angelegt werden.

Alternativ kann die Post zwischen die Gleise 4 und 5 wandern mit mindestens einem eigenen Gleis.
Aus meiner Sicht hat das betrieblich den Vorteil, dass die Postwagen, die hauptsächlich auf der Nord-Süd-Strecke verkehren, einfacher abgezogen und beigestellt werden können.

Comments very wellcome...

----

-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

09.03.2017 23:24
#48 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin Andreas

2)
naja, wirklich viel Luft nach oben hast Du ja nicht mehr...
3)
Also die Wüst für den Kieler Nordhafen und die Strecke zur MaK umfasst auch genau zwei Gleise, und darüber sind bis zu 150.000 Tonnen
im Jahr abgewickelt worden. Wurde dann aber entsprechend auch 3 mal täglich bedient.
4)
Wie viele Loks planst Du denn einzusetzen?
5)
Ich würde es von Norden anbinden, dann kannst Du aus z.B. Gleis 7 in die Streckengleise einfahren,
im Richtungsgleis nach Süden Kopf machen und den Anschluss bedienen. Schneller geht kaum.
6)
4a könnte dann sogar schon reichen, wenn man sich betrieblich an der Situation in Bremerhaven orientiert.
7)
Aber für eine Fahrtrichtung wird die Anbindung doch immer ungünstig liegen, oder?
War es in Hamburg Hbf nicht sogar so, dass die Post zwar am Hbf. war, die Wagen allerdings in
extra Zügen nach Langenfelde kamen, um dort den Fernzügen beigestellt zu werden?
Ich hab gerade den entsprechenden EK-Bildband nicht zur Hand, das dauerte noch bis nächste Woche.

......Du hast ja nach Kommentaren gefragt...........

Gruß
Alex

BR41 Offline



Beiträge: 71

10.03.2017 22:24
#49 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin Alex,

Zitat von Fischkopp im Beitrag #48
3)
Also die Wüst für den Kieler Nordhafen und die Strecke zur MaK umfasst auch genau zwei Gleise, und darüber sind bis zu 150.000 Tonnen
im Jahr abgewickelt worden. Wurde dann aber entsprechend auch 3 mal täglich bedient.


Das liest sich gut...mehr Gleise gehen auch nicht, nur etwas länger, für je 8 Normwagen.
Aber da maximal 6 Wagen am Stück gefahren werden können (Rampe Plattfischtunnel) sollte das reichen...

4. maximal vier Loks, min 2, je 1 kleine für den Hafen und 1 grosse für die Rampe, da reichen 2 Gleise zu je 2 Ständen
6. Im Moment tendiere ich zu keinem weiteren Kopfgleis, da es eine Umfahrung für 4nord gibt, allerdings nur für kurze Züge...
Ich werde mal eine Variante mit Kopfgleis planen...

Zitat
7)
Aber für eine Fahrtrichtung wird die Anbindung doch immer ungünstig liegen, oder?
War es in Hamburg Hbf nicht sogar so, dass die Post zwar am Hbf. war, die Wagen allerdings in
extra Zügen nach Langenfelde kamen, um dort den Fernzügen beigestellt zu werden?
Ich hab gerade den entsprechenden EK-Bildband nicht zur Hand, das dauerte noch bis nächste Woche.

......Du hast ja nach Kommentaren gefragt...........


Ja, danke für Deine Kommentare. Der Plan kann dadurch nur gewinnen, das ist wie bei der Masterarbeit...

Da Heaburg im Norden liegt, denke ich, dass die meiste Post in Richtung Süden geht, da können die Postwagen hinten eingestellt werden. Post nach Norden wird dann einfach am Bahnsteig beladen. Und wenn die Post-Wagen zum Betriebsbahnhof gefahren werden, muss die Lok nicht umsetzen.

Ich habe mal eine neue Variante geplant: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/tzx1p5rdm32njc.png
Ein zusätzliches Gütergleis, Wüst um je einen Wagen verlängert (8 je Gleis), Hafenbahn-Bw mit 2 Schuppenständen, kein Kopfgleis, aber mit Post auf anderer Pbf-Seite und Anschluß von Norden. Das Expressgutgleis liegt nun auf der Westseite, 2b. Es besteht weiterhin die Option auf ein Kopfgleis 4a.

Und meine Hausaufgabe für nächste Woche: Güteraufkommen der einzelnen Anschliesser plausibilisieren...

...besser so?

----

-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

10.03.2017 22:32
#50 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Nur eine kleine Anmerkung:
Wozu dient das Gleis recht neben dem Hafenbahn-Bw?

Gruß
Alex

Links, rechts, wer hat das eigentlich festgelegt? Das ist doch völlig willkürlich!

BR41 Offline



Beiträge: 71

10.03.2017 22:46
#51 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #50
Nur eine kleine Anmerkung:
Wozu dient das Gleis recht neben dem Hafenbahn-Bw?

Du meinst links? Zwischen Bw und Stückgutbahnhof? Anschluss Mineralölhandel

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-- Andreas

BR41 Offline



Beiträge: 71

14.03.2017 22:16
#52 Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 4: Betrieb/Güterverkehr antworten

Moin zusammen,

hier die ersten Überlegungen zum Güterverkehrsaufkommen.
Die Zahlen beziehen sich auf einen Werktag, wobei ich einfach davon ausging, dass ein voller G im Eingang entladen und als
voller G im Ausgang beladen wird. Geht das so einfach?

Der Maximalwert ist dann gegeben, wenn alle Wagen nur einmal pro Woche geliefert werden: 0,5 Wagen pro Tag x 5 Tage = 2,5 Wagen


Anschluss Wagen Eingang Wagen Ausgang gemittelt maximal Wüst
Vulkan 5 G + 0,5 Z 5 G 5,5 6 -
Ceralix 0,5 Facs 0,5 Facs 0,5 3 x
G & S 1 G + 0,3 Facs 1 G 1,3 2 y
K & K 1 G 1 G + 1 I 2 2 x
Schiffsausrüster 0,3 R + 0,3 G - 0,6 3 x
Alte Speicher 0,5 G 0,2 G 0,5 3 x
Fabrik 4 Fcs 4 Fcs 4 4 y
Mineralölhandel 0,5 Z - 0,5 3 y

Summen 14,9 26

Da wir 8 Wagen auf ein Wüst-Gleis bekommen, haben wir reichlich zu tun. Ich denke, wir müssen einige Wagen für die Hafenanschließer über den Hafenbahnhof anliefern, z.B. Ceralix, Schiffsausrüster, K & K, Alte Speicher, so wie die Wagen für die Schiffe über den Hafenbahnhof befördert werden. Die Buchstaben in der Wüst-Spalte geben an, ob die Wüst zwingend benutzt werden muss (y) oder ob auch über den Hafenbahnhof geliefert werden kann (x).

Da auf Gleis 7 maximal 15 Wagen passen, müssen bei Bedarf 2 Übergaben gefahren werden. Wurde dies so gemacht? Oder wurde nur einmal angefahren und einmal abgefahren?

Sind meine Überlegungen plausibel? Irgendwelche weitere Ideen?

...Comments very wellcome...

----

-- Andreas

BR41 Offline



Beiträge: 71

15.03.2017 19:37
#53 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin Alex,

Zitat von Fischkopp im Beitrag #50
Links, rechts, wer hat das eigentlich festgelegt? Das ist doch völlig willkürlich!

Stimmt, wir sollten uns eventuell an den Himmelsrichtungen orientieren....

Das Expressgutgleis gefiel mir noch nicht. Nachdem ich gelesen habe, dass es vorkommen kann, dass Post und Expressgut durchaus eine Anlage verwendet haben, habe ich nochmal umgeplant:

Expressgut liegt jetzt neben der Post, eventuell können beide Gleise auch gemischt belegt werden. Und dann war da noch Platz für ein Kopfgleis 4a: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/heatzy1knp6git7d1.png

Zur besseren Vorstellung habe ich die Bahnsteige braun und die Post/Expressgut-Rampe orange eingefärbt.


Was sagst Du dazu?

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-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

15.03.2017 21:07
#54 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin Andreas,
konkrete Gütermengen abzuschätzen finde ich auch immer schwierig, aber in der Epoche IV kann man sich ja immer damit behelfen,
dass der Rest schon mit dem LKW transportiert wird...
Du solltest Dich da eher nach Deinem Geschack richten, wie viele Güterwagen Du jonglieren willst und wie viel auf den Gleisen noch
nicht zu vollgestopft aussehen. Ist ein bisschen reverse engeneering, aber denke ich praktikabel.
Leere Güterwagen werden aber natürlich auch wieder an die DB übergeben, um woanders gebraucht zu werden. Allerdings können sie auch an anderer
Stelle im Hafen neu beladen werden, da braucht es eigentlich gar keinen künstlichen Binnenverkehr mehr.
Wenn Du mal MIBA Spezial 40 aufschlägst oder Dir im Internetz die pdf-Version ansiehst, findest Du ab Seite 78 einen Artikel natürlich
über die Seehafen Kiel, und besonders interessant wird es ab Seite 81, wenn dort der Zustell- und Abholbetrieb zwischen DB und SK beschrieben wird.
Post und Expressgut müssten jetzt eigentlich stimmig sein (ich hab da nicht die größte aller Ahnungen), und es gab ja auch genug Fälle, in denen solche Wagen
am Zugende mitliefen, was die Rangiermanöver beschränken sollte.
Soweit erstmal von mir,

Grüße
Alex

BR41 Offline



Beiträge: 71

27.03.2017 20:00
#55 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #54
konkrete Gütermengen abzuschätzen finde ich auch immer schwierig, aber in der Epoche IV kann man sich ja immer damit behelfen, dass der Rest schon mit dem LKW transportiert wird...



Ja, ich glaube die Epoche IV ist die ideale Epoche für eine Fahrdiesntleiteranlage, jedenfalls, wenn wenig rangiert werden soll: Da es fast keine NG mehr gab, die die Güterwagen brachten und abholten, womöglich noch nach Richtungen getrennt. So wie ich gelesen habe, fand geteilter Verkehr statt: der Güterverkehr fand als Netz nur zwischen den grossen Rangierbahnhöfen statt, die kleineren Stationen waren nur einseitig an einen Rangierbahnhof angebunden. Für den Betrieb heisst das, dass einmal am Tag eine ÜG aus dem ZS kam und die Wagen brachte und mitnahm und wieder im ZS verschwand...

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-- Andreas

BR41 Offline



Beiträge: 71

27.03.2017 20:15
#56 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zwischenbilanz

fertig:
- Stückgutbahnhof
- Expressgutgleise
- Postgleise
- Länge Wüst
- Grösse Hafenbahn-Bw
- Anzahl Bahnsteiggleise

fraglich:
1. Anschlußgleis Gummiwaaren

noch nicht betrachtet:
A. Anschluss an der Westausfahrt Richtung Ozomünde

zu 1: eventuell ein zweites Gleis, um die geplanten Gütermengen sinnvoll zu behandeln...
zu A: Festlegung Anschlusstyp und Warenverkehr, im Moment tendiere ich zu einer Farbenfabrik oder eine Andeutung einer Raffenerie, damit ich Kesselwagen einsetzen kann...

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-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

27.03.2017 20:21
#57 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

zu A: Eine Raffinerie/Farbenfabrik in der Innenstadt?

Kabees240 Offline



Beiträge: 101

27.03.2017 22:37
#58 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #57

zu A: Eine Raffinerie/Farbenfabrik in der Innenstadt?

so, wie in Herne das Sasol-Werk; zentraler wäre nur noch der Rathausplatz

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

27.03.2017 23:13
#59 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Ja, Argument,
wobei man jetzt natürlich nochmal danach ausdifferenzieren könnte, was genau man in so einer Lage überhaupt alles herstellen kann
(so rein anwohnerschutztechnisch) und man könnte zwischen Ruhrgebiet und Ostseeküste unterscheiden.
Sag ich jetzt einfach mal so.

Gruß
Alex

hwunderlich Offline




Beiträge: 350

28.03.2017 19:23
#60 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

N' Abend Allerseits,

diese Aussage möchte ich allerdings mal etwas differenzierter beleuchten:


Zitat von BR41 im Beitrag #55
Ja, ich glaube die Epoche IV ist die ideale Epoche für eine Fahrdiesntleiteranlage, jedenfalls, wenn wenig rangiert werden soll: Da es fast keine NG mehr gab, die die Güterwagen brachten und abholten, womöglich noch nach Richtungen getrennt. So wie ich gelesen habe, fand geteilter Verkehr statt: der Güterverkehr fand als Netz nur zwischen den grossen Rangierbahnhöfen statt, die kleineren Stationen waren nur einseitig an einen Rangierbahnhof angebunden. Für den Betrieb heisst das, dass einmal am Tag eine ÜG aus dem ZS kam und die Wagen brachte und mitnahm und wieder im ZS verschwand...


Die Aufgaben der Ng waren im Regelfall komplett auf die Üg verlagert worden. Diese verbanden die jeweiligen Bahnhöfe mit dem
nächsten "Knotenbahnhof". Einmal am Tag ein Üg, Wagentausch und fertig? Nee, das wäre bei einem Bahnhof in der Grösse Heaburgs
mit all den Anschliessern und Bahnhofsteilen doch etwas dünn.

Ich sehe für Heaburg folgende Üg / Bedienungen:

1.) Stückgut am Morgen => Ein Zugpaar / Tag
2.) Wagenladungen Heaburg-Ort => Ein Zugpaar / Tag
3.) Wagenladungen Heaburg-Hafen => Zwei, eher drei Zugpaare / Tag

Dazu das Umstellen von Postwagen, allfällige Lokwechsel etc. Da gibt's reichlich zu tun; von wegen wenig Rangieren.

Nur, um ein Gefühl für die Umschlagmengen eines mittelgrossen Industrie entwickeln zu können:

In den 1980ern bediente die DB 4x täglich den Bahnhof Siegen-Weidenau mittels Üg vom Knoten Kreuztal aus.

Drei dieser Üg brachten ausschliesslich Wagen mit Zielen an der 16km langen Strecke der Siegener Kreisbahn Richtung Deuz,
die vierte Übergabe beschäftigte sich mit den Wagen für die Anschliesser direkt am DB-Bahnhof Siegen-Weidenau.

Einmal am Vormittag und je einmal am Nachmittag und frühen Abend übergab die Kreisbahn Wagen an die DB. Auf Heaburg bezogen
sehe ich das Aufkommen bei Industrie und Hafenbahn bei mindestens 3 Üg-Paaren. Dazu das Stückgut... Da hat nicht nur der
Fahrdienstleiter gut zu tun.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

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