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Modellbahnanlagen
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Wanderer Offline



Beiträge: 90

28.09.2014 21:03
#16 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan antworten

@Heiko: Kann es sein, dass hier ein Missverständnis vorliegt? Du planst in Deinen Videobeispielen mit 900mm Mindestradius in HO. Der Plan von Heaburg hier ist in N; da sind wir mit über 500mm für die große Kurve doch eigentlich in der gleichen Größenordnung, oder?

Im übrigen bin ich gespannt auf die Beschreibung des Betriebs.

Viele Grüße
Rolf

OOK Offline




Beiträge: 3.505

28.09.2014 21:10
#17 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan antworten

Zitat von Wanderer im Beitrag #16
Im übrigen bin ich gespannt auf die Beschreibung des Betriebs.
Na ich erst!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Helko Offline




Beiträge: 315

29.09.2014 08:33
#18 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan antworten

Zitat von Wanderer im Beitrag #16
@Heiko: Kann es sein, dass hier ein Missverständnis vorliegt? Du planst in Deinen Videobeispielen mit 900mm Mindestradius in HO. Der Plan von Heaburg hier ist in N; da sind wir mit über 500mm für die große Kurve doch eigentlich in der gleichen Größenordnung, oder?

mea culpa, mea maxima culpa, vor lauter Stadtbeschreibung und was noch hätte passieren und in der Chronik hätte eventuell untergehen können, habe ich die Spurweite übersehen.

Aber selbst in Spur N ist das 900mm System sehr zu empfehlen, vor allem, da es hier das hervorragende Peco Code 55 Gleis gibt.
Selbst auf Kleinanlagen (270*110) hatte ich die "langen" Weichen und Gleisradien im sichtbaren Bereich verplant. Lediglich an einer Stelle musste an der Schmalseite mit einem Übergangsbogen von 900 auf 500mm heruntergegngen werden (siehe Videos und im Stummi, Anlage Tiefenthal).

VG
Helko
Videobeispiele

Gutes Design ist, wenn nichts mehr entfernt werden kann. Beispiel gefällig?
Der "."!

Lutterberger Offline




Beiträge: 120

29.09.2014 20:00
#19 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan antworten

Zitat von Wanderer im Beitrag #16
Im übrigen bin ich gespannt auf die Beschreibung des Betriebs.
Ja, ich auch.

Es grüßt der Exil-Harzer
Lutterberger

BR41 Offline



Beiträge: 71

30.09.2014 22:54
#20 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan antworten

Zitat von Helko im Beitrag #18
Aber selbst in Spur N ist das 900mm System sehr zu empfehlen, vor allem, da es hier das hervorragende Peco Code 55 Gleis gibt.
Selbst auf Kleinanlagen (270*110) hatte ich die "langen" Weichen und Gleisradien im sichtbaren Bereich verplant. Lediglich an einer Stelle musste an der Schmalseite mit einem Übergangsbogen von 900 auf 500mm heruntergegngen werden (siehe Videos und im Stummi, Anlage Tiefenthal).



Puh, wenigstens kein Totalverriss...

900mm Radius in N ist schon schön; es ist mir aber nicht gelungen, dies auf diesem Plan zu realisieren, da der große Schenkel
maximal 130cm breit ist. Und wenn ich die Kurve in einem Tunnel geplant hätte, verliere ich sichtbare Strecke, immerhin
sollen 2m-GAG-Züge gefahren werden (216-Doppel mit 24 Fals). Übrigens sind alle Strecken ohne Fahrdraht.
Aber zur Beruhigung: Im sichtbaren Bereich wurde mit Peco geplant. Die Hauptstrecke mit Abzweig hat Code 55 mit großen 1:6 Weichen
von ca 900mm (jedenfalls soweit es ging), die Hafenbahn hat Code 80-Weichen 1:9 425mm, dort liegen dann auch Code 80 Gleise.

Wo sollen die Bahner stehen bzw was sollen die beiden Bahner machen? Die Idee ist, dass der Fdl zwischen den Schenkeln steht
mit Blick auf Heaburg und der Lokführer und Rangierer die Hafenbahn bedient.
Im Thema Hauptbahn mit Nebenbahn in diesem Forum wurde von Joachim die These vertreten, dass ein sinnvoller Betrieb einer
Hauptstrecke nur ein Mix aus Automatik und manuellem Betrieb sein kann. Das glaube ich auch. Deswegen auch diese Teilung.

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass es auch Ziel des Planes war, einzelne Betriebsstellen sinnvoll alleine bedienen
zu können, ohne Automatik und ohne weiteres Personal. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, haben wir 4 Betriebsmodi:
1. Betrieb mit 2 Personen auf der Hafenbahn und auf der Hauptstrecke und überwiegend mit Wendezügen auf der Stichstrecke
2. Betrieb alleine als Fdl ohne Hafenbahn (ich hoffe Betrieb ist hier das richtige Wort)
3. Betrieb alleine als Lokführer und Rangierer auf der Hafenbahn
4. Betrieb alleine als Lokführer auf der Stichstrecke mit Zügen zwischen Süderfurt und Ozomünde incl Bedienung der
Anschlüsse in Heaburg und ein paar Eckfahrten nach Norderhaven
Die Modi 1 und 2 werden duch Automatik unterstützt, in diesem Fall durch einen Computer, allein deshalb, weil es nicht
möglich ist, in diesem Raum mehr als 2 Mitspieler unterzubringen, höchstens als Beobachter.
Und ja, wenn ich nur Lokführer sein möchte, reicht mir eine Nebenbahn, aber das war nicht Ziel dieses Layouts.

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-- Andreas

BR41 Offline



Beiträge: 71

30.09.2014 23:03
#21 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 4 ZS antworten

Nun ein paar grobe Überlegungen zum Betrieb

Güterzüge:
Da die Haupt-Hafenanlagen von Heaburg mit dem Erz- und Kohlehafen in Richtung Norderhaven liegen und die Hauptabfuhrstrecke nach
Süderfurt verläuft, können wir viel Güterverkehr auf dieser Relation annehmen, z.B. leere Fals hin, volle zurück
Diese Züge werden nicht zerlegt oder zusammengestellt, sie fahren nach Fahrplan durch oder warten in Heaburg Hbf eine Überholung ab.
Der angenommene Rangierbahnhof der Staatsbahn liegt in Hahnenkamp an der Strecke nach Süderfurt. Alle Güterzüge, die nicht
Norderhaven als Ziel und Quelle haben, kommen von hier und gehen dort hin, auch die Übergaben zur Hafenbahn und die Güterzüge
nach Ozomünde. Diese Züge weerden betrieblich behandelt.

Personenzüge:
Der Abstellbahnhof Heaburg-Schwarzentor liegt an der Strecke nach Norderhaven, hier werden die Fernzüge eingesetzt.
Es fahren IC mit 218-Doppel und 7 Wagen und normale Schnellzüge mit bis zu 8 Wagen. Die Eilzüge werden z.T. aus Eierköpfen
gebildet. Nahverkehrszüge bestehen aus 212 mit 3 Silberlingen incl Steuerwagen und 624 TW und bedienen hauptsächlich die
Stichstrecke. Hier kommen gegen Mittag auch 2 Bäderzüge an. Diese nehmen dann die Urlauber am frühen Nachmittag wieder zurück.
Eckverkehr zwischen Norderhaven und Ozomünde findet nur wenig statt. Kurswagen lassen sich wahrscheinlich nicht realisieren.

Wieviel Modell-Züge werden dafür benötigt? Wahrscheinlich kann man es sich denken: Der Zugspeicher ist eine Kehrschleife,
die Züge kommen also gestürzt als Gegenzug zurück. Trotzdem ist es noch ein Menge, wenn wir ein wenig Abwechslung haben
wollen und nicht immer den selben Zug:

3 GAG, je ein voller Fals, ein leerer und ein Kesselwagenzug
2 DG

1 IC
2 D-Züge
3 E-Züge, davon 1 TW
3 N, davon 1 TW

Dazu kommen noch die Übergaben und die NGs für Ozomünde. Um dies zu planen, wird es Zeit, die Industriebetriebe festzulegen
und die Art und Anzahl der Wagen. Hinzu kommt, dass in einem Hafen natürlich auch unterschiedliche Schiffe ankommen, es
also i.o. ist, wenn z.B. 5 Bananenwagen zu einem (angenommenen) Bananendampfer gebracht werden.

Zugspeicher:
Ich habe also mal einen Speicher für 6x3 = 18 Züge geplant, zusätzlich 5 Kopfgleise und nochmal 6 Gleise für die Hafenzüge,
hier blaugrau gezeichnet.
Und es gibt ein Umfahrgleis, welches es erlaubt, Züge, die laut Fahrplan noch nicht fahren sollen, innerhalb des ZS umzurangieren,
hier blau gezeichnet.

Ach so, hier der Plan: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/h...b5rzk09y7xb.jpg

Der FY wird als zusätzlich anzubringendes Brett realisiert, an dieser Stelle des Raumes gibt es eine Schiebetür ins
Nachbarzimmer, und die Regierung hat es erlaubt, den Nachbarraum temporär, also zu Betriebszeiten, zu benutzen...

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-- Andreas

BR41 Offline



Beiträge: 71

04.03.2017 23:38
#22 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin zusammen,

nachdem mich mehrere Foristen gefragt hatten, ob und wie es bei Heaburg weitergeht, habe ich mich entschlossen, diesen Strang zu aktualisieren. Es sind etwa 2,5 Jahre vergangen und es ist viel passiert. Heaburg ist eine Baustelle, aber es gibt noch genug zu tun und zu kommentieren...

Zunächst einmal den aktualisierten Plan als Link; da sich an der Grundfläche nichts geändert hat, ist er weiterhin zu groß für dieses Forum: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/...fw1p6q0tzsl.png

Was kann kommentiert werden? Grundsätzlich alles, aber es wird erstmal nichts abgerissen, was schon gebaut wurde: Die Schattenbahnhöfe mit der Wendel sind fertig, wenn auch nicht ganz so, wie auf dem letzen Plan, das Hafenbecken und die Hafenbahn sind gebaut, auch hier etwas anders als im Plan, die Hauptstrecke liegt eingeschottert von Heaburg-Hafenbahn über die Brücke und die grosse Kurve bis zur Einfahrt in den Hbf, die Rampe der Hafenbahn vom Hafen zum Hauptbahnhof (Plattfischtunnel) ist fertig.

Der Plan gibt die tatsächliche Bauausführung wieder, ihr könnt also sehen, was wie gebaut wurde. Um eine bessere Übersicht zu erhalten, sind alle noch nicht gebauten Teile grün eingefärbt, hellgrün sind die Teile, deren Feinplanung noch nicht abgeschlossen ist. Wobei wir beim Stückgutbahnhof schon weiter sind, als hier zu sehen, vielen Dank für Eure Kommentare und Anregungen dazu.

Ach so, die weitere Legende: das Hafenbecken habe ich blau umrandet, Bahnbauten sind rot, Anschließer lila, Bahnsteige und Güterrampen sind braun, sonstige wichtige Gebäude entweder Gelborange (Stadt) oder grau (Bahn). Die schwarze Linie an der rechten Bahnhofseinfahrt stellt die momentane Baugrenze dar.

Da es im Moment lediglich eine provisorische Rampe mit einem Gleis von den gebauten Teilen zurück in den Zugspeicher gibt, soll dieser Teil vorrangig in Angriff genommen werden; die Stichstrecke nach Ozomünde kommt dann im 3. Bauabschnitt. Alle Anschließer, die noch keinen Namen haben, sind noch nicht in ihrer Funktion festgelegt, hier überlege ich noch, wie ich Binnenverkehre relisieren kann, also Güterwagen von einem Anchließer zum Nächsten, ohne Umweg über den Zugspeicher. Die grosse Bahnhofshalle ist dann der nächste Bau auf der Liste.

Comments very wellcome...

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-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

05.03.2017 00:06
#23 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Schön, daß Du Dich meiner erbarmt hast und es hier weiter gehen lässt.
Eine Frage zur Hafenbahn, obwohl sie schon gebaut ist:
Könntest Du einmal die räumliche Situation um den Anschluss G&S-Lebensmittel näher erläutern?
Wie laufen dort Pfeilerbahn, Hafenbahn-Stammgleis und Anschlussgleis über- und untereinander?
Sonst bin ich nur noch mit den Anschlussgleisen der Gummiwaaren und dem beim Bw etwas unzufrieden.
Um beide bedienen zu können, müssen die Hauptgleise für den Personenverkehr gesperrt werden.
Das könnte den Fdl schnell ins Schwitzen bringen, was er bei dieser Anlagen ja eh schon tut.
Um ehrlich zu sein, auf der Anlage gibts ja sonst auch schon einiges zu rangieren.
So weit erstmal,

Grüße
Alex

BR41 Offline



Beiträge: 71

05.03.2017 12:41
#24 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin Alex,

Zitat von Fischkopp im Beitrag #23

Könntest Du einmal die räumliche Situation um den Anschluss G&S-Lebensmittel näher erläutern?
Wie laufen dort Pfeilerbahn, Hafenbahn-Stammgleis und Anschlussgleis über- und untereinander?


Gerne, diese Stelle hat mich viel Kopfzerbrechen gekostet. Die Hafenbahn einschliesslich Haltepunkt Heaburg-Kornhafen liegt auf Kainiveau, 22mm oberhalb der Wasserfläche mit der Höhe 0 (wir haben in Heaburg Amsterdammer Pegel). Die Hauptbahn mit der grossen Kurve liegt ganz oben, sie steigt von der Brücke bis zur ersten Einfahrweiche von 90mm auf 100 mm. Das war auch mein Problem, die Höhenunterschiede waren ziemlich heftig, die Böschung gewaltig.

In diese Situation kommt man, wenn man seine eigene Planung nicht erst nimmt, also anders baut, aber davon eventuell mal mehr in einem anderen Thread. Damit also diese Böschung nicht ganz so garstig aussieht, habe ich mich entschlossen, auf halber Höhe, 50mm, noch einen Industriebetrieb anzusiedeln. Hier ist natürlich nicht viel Platz, aber so sieht es schön gestaffelt aus und das Ganze hat auch Tiefenwirkung.

Industriebetriebe, die nur so herumstehen, beleidigen meine Eisenbahnerseele, also mußte ein Anschlussgleis her. Hier kommt das Stammgleis der Hafenbahn ins Spiel. Diese hat in Heaburg Hbf auf 100mm eine Wüst. Sie muss also eine Rampe bis auf Kainiveau haben, deren obere Hälfte außen an der Anlagenkante entlangläuft. Bei 60mm gibt es ein Überwerfungsbauwerk mit der Hauptstrecke und die Hafenbahn verschwindet im Plattfischtunnel, aus dem sie wieder auf fast Kainiveau auftaucht. Direkt vor dem Plattfischtunnel im Überwerfungsbauwerk habe ich eine Weiche eingebaut, deren Gleisstrang dann die Hauptbahn untertunnelt und den Anschluß Grosz & Starck bedient.

Die Hafenbahnrampe selber ist auch nicht ohne, sie liegt bei 5,6%, da wird es viel Betrieb geben, die Übergaben sind in zwei Teile zu zerlegen und die Hafenbahn braucht 2 Arten von Lokomotiven: kleine Rangierloks für die engen Gleise des Hafens und starke Loks für die Rampenstrecke. Das garantiert viel Lokwechsel.

Zitat

Sonst bin ich nur noch mit den Anschlussgleisen der Gummiwaaren und dem beim Bw etwas unzufrieden.
Um beide bedienen zu können, müssen die Hauptgleise für den Personenverkehr gesperrt werden.
Das könnte den Fdl schnell ins Schwitzen bringen, was er bei dieser Anlagen ja eh schon tut.
Um ehrlich zu sein, auf der Anlage gibts ja sonst auch schon einiges zu rangieren.


Ja, das stimmt, aber lagen Industriebetriebe nur an Gütergleisen? Die genaue Geometrie des Bw-Anschließers muss noch gefunden werden, ich glaube, da brauche ich noch eine Schutzweiche, so wie bei den Gummiwaaren. Hast Du bei den Gummiwaaren einen Alternativ-Vorschlag?
Eventuell könnte der Anschluss von Gleis 2a aus bedient werden, mit einer Weiche gleich hinter dem Postgleis.

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-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

05.03.2017 17:40
#25 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Ahhhhh,
jetzt hab ich auch das Konzept des Plattfischtunnels verstanden.
Könntest Du trotzdem vielleicht noch ein Bild machen? Ich würd wirklich gern wissen, wie das am Ende aussieht.
Die Gummiwaaren könnten eigentlich bleiben, wo sie sind, man kann sie ja relativ fix von den Gütergleisen
aus erreichen, der andere Anschluss ist schon kritischer, da die Übergabe ja das gesamte Gleis 1 oder 2 belegt.
Anschlüsse in Personenzuggleisen gab es sicherlich viele, aber in beiden Ausfahrgleisen eines Hbfs einer 200.000-EW Stadt?
Noch ein paar Fragen zur Hafenbahn: Wie löst Du das Auftauchen des Stammgleises beim Haltepunkt Kornhafen und wieso gibt es überhaupt
Haltepunkte?
Mal wieder nichts als Fragen und Forderungen...

Gruß
Alex

Großes Edit: Ich würde über das Bw der Hafenbahn nachdenken, das schafft so eine räumliche Verbindung zu Ozomünde.
Die jetzige Seehafen Kiel ist z.B. immer mit einem knapp 30m langen Schuppen mit Büros und GA ausgekommen:


Solch ein Gebäude fände vielleicht auch noch in Heaburg Hafen platz. Weitere Vorteile:
Du ersparst den kleinen Rangierloks die Rampenfahrt ins Bw.
Du hast vielleicht eine zusätzliche GA, deren Wagen in Heaburg Hbf behandelt werden.

BR41 Offline



Beiträge: 71

05.03.2017 18:47
#26 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Moin Alex,

Zitat von Fischkopp im Beitrag #25

Noch ein paar Fragen zur Hafenbahn: Wie löst Du das Auftauchen des Stammgleises beim Haltepunkt Kornhafen und wieso gibt es überhaupt
Haltepunkte?


Die Hafenbahn hat eine Strecke von Heaburg Richtung Süden ins Hinterland. Darauf findet Personenverkehr statt. Verknüpfungspunkt mit der Staatsbahn ist der Haltepunkt Heaburg-Hafen. Dort gibt es eine Fußgängertreppe auf die untere Ebene zum Bahnsteig der Hafenbahn, die ja eine Privatbahn ist.

Nun brauchte in früheren Zeiten (vor 1980) der Hafen viele Arbeitskräfte, die aus dem Hinterland heranfuhren. Im Kornhafen gibt es einen Anleger, den die Barkassen der Hafenbetriebe anlaufen, um die Arbeiter zu ihren Arbeitsplätzen im Hafen zu bringen. Wie kommen die Arbeiter an den Anleger? Du kannst Dir wahrscheinlich denken: Mit der Bahn, in diesem Fall der Hafenbahn, d.h. die Hafenbahn fährt mit MAN-Triebwagen von Heaburg-Hafen über die Klappbrücke in den Tunnel, der sie am Haltepunkt Heaburg-Kornhafen wieder herausbringt. Dort kann der Verkehr mit den Barkassen abgewickelt werden. Der Triebwagen fährt weiter, wieder in einen Tunnel und kommt vor dem Bahnhof Heaburg-Hafenbahn wieder ans Licht, überquert wieder eine Brücke, verschwindet im Plattfischtunnel und kommt oben am Haltepunkt Heaburg-Süd am Hauptbahnhof heraus. Um 1980 wird diese Strecke im Personenverkehr nur noch bedient, wenn die Triebwagen planmäßig täglich das Bw anfahren müssen, um zu tanken.

Natürlich ist schon lange geplant, den Personenverkehr am Hbf umsteigen zu lassen, aber dafür muss investiert werden, auch gerade am Hbf. Die Planungen gehen zurück bis auf das Jahr 1930, aber nach dem Weltkrieg war erstmal kein Geld da und wie man sieht, geht es auch so. Geld ausgeben für Personen, die auch in Heaburg-Hafen umsteigen können? Da wird lieber der Güterverkehr ausgebaut, der bringt eh' mehr Geld in die Kasse...

Der Güterverkehr nutzt planmäßig nur die Strecke zwischen Heaburg-Hafenbahnhof und Heaburg-Kornhafen. von dort wird dann Kwada & Knudsen bedient. Ceralix AG wird vom Hafenbahnhof in Sperrfahrt bedient.

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-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

05.03.2017 19:04
#27 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Achso ,
also handelt es sich weniger um eine Hafenbahngesellschaft wie z.B. die Seehafen Kiel,
sondern mehr um eine klassische Privatbahn a la BGE, Südstormarnsche Kreisbahn, AKN (um im Hamburger Raum zu bleiben),
die zusätzlich einen Teil des Hafens bedient.
Das ändert einiges.

BR41 Offline



Beiträge: 71

05.03.2017 19:06
#28 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #25

Großes Edit: Ich würde über das Bw der Hafenbahn nachdenken, das schafft so eine räumliche Verbindung zu Ozomünde.


Das ist richtig, das Bw wird wahrscheinlich auch nicht so groß, diese Stelle wollte ich ganz klassisch mit Wald tarnen, aber ob das hilft? Betrieblich bräuchte ich wenigstens ein Tankstellengleis. Eventuell reicht es auch, wenn der Anschluss am Stückgutbahnhof ein Mineralölhandel ist, wo die Hafenbahnloks tanken können, gibt es sowas überhaupt?

Zitat
Die jetzige Seehafen Kiel ist z.B. immer mit einem knapp 30m langen Schuppen mit Büros und GA ausgekommen. [...]
Du ersparst den kleinen Rangierloks die Rampenfahrt ins Bw.
Du hast vielleicht eine zusätzliche GA, deren Wagen in Heaburg Hbf behandelt werden.


Ja, diese Variante hatte ich auch schon überlegt, ein kleines Wartungsgleis im Hafenbahnhof.
Das packe ich mal auf die Merkliste.

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-- Andreas

Fischkopp Offline




Beiträge: 267

05.03.2017 19:17
#29 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zitat von BR41 im Beitrag #28
ein Mineralölhandel ist, wo die Hafenbahnloks tanken können, gibt es sowas überhaupt?


Also mir ist nichts dergleichen bekannt, würde ich als Betriebsleiter auch nicht machen,
dann wäre ich ja der Wucher dieses einen Händlers ausgeliefert...

BR41 Offline



Beiträge: 71

05.03.2017 19:29
#30 RE: Heaburg - Fdl-Anlage in N , Teil 3 Plan B antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #25

Die Gummiwaaren könnten eigentlich bleiben, wo sie sind, man kann sie ja relativ fix von den Gütergleisen
aus erreichen


Ich habe mal den Anschluß der Gummiwaaren aus Gleis 2a geplant, finde ich persönlich besser, da sowieso nach Süden ausgezogen wird, und dann kommt die Übergabe aus der Bahnhofshalle, ist auch ganz nett.

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-- Andreas

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