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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 84 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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dave Offline



Beiträge: 128

29.09.2014 10:23
#16 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Zitat von Wanderer im Beitrag #13

Außerdem ist mir noch folgendes aufgefallen: Zwischen den beiden Bahnhöfen liegt nur wenig freie Strecke. Dafür liegt zwischen dem zugspeicher Loich und Schwarzenbach relativ viel freie Strecke. Wenn es mein Entwurf wäre, würde ich daher den Bahnhof Schwarzenbach und den landschaftsbetonten Bereich direkt darunter vertauschen. Dann wäre die freie Strecke zwischen den beiden dargestellten Bahnhöfen. Das ist aber nur meine persönliche Vorliebe.


Den Bahnhof Schwarzenbach auf die andere Seite zu verschieben habe ich auch schon überlegt. Ich habe es dann aus zwei Gründen nicht gemacht:
1) Optische Trennung zwischen den Bahnhöfen zu illusion von Entfernung. Der Bediener kann nie den anderen Bahnhof sehen.
2) Bei Einzelkämpferbetrieb kann ein Fdl. beide Bahnhöfe leicht bedienen.

Die derzeitige Konstruktion sollte sich aber halbwegs leicht auf die andere Seite spiegeln lassen, weil mehr Strecke zwischen den Bhnhöfen doch nötig wäre. Die längste Tüftelei war, Schwarzenbach so seit an den Rand zu drängen, dass es noch gut aussieht und die 180°-Kurve nicht einen zu engen Radius hat (dzt. 350 mm).

Zitat von OOK im Beitrag #14
Dave, ich hab da noch was im Hinterkopf. Bevor ich das poste, bräuchte ich Maßangaben. Die Einzeichnung eines Meters oder die Bemaßung einer Wand würde reichen.


Leider habe ich die Maße hier nicht bei der Hand. Der Gang zwischen Frankenfeld und Schwarzenbach ist 800 mm lang. Die grau gezeichneten Platten für die Zugspeicher sind 400 mm x 1200 mm.

Sobald ich wieder Zeit habe, probiere ich Schwarzenbach auf die andere Seite zu bringen und Frankenfels etwas nach links zu schieben, damit der Bahnhof hinter der Hintergrundkulisse von Schwarzenbach verschwindet um von dort nicht gesehen werden zu können. Dann gibt's auch einen bemaßten Plan.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

vauhundert
Beiträge:

29.09.2014 10:50
#17 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Hallo,

nur so zum Verständnis. Der Raum mit den in Post#1.genannten Maßen ist dann nicht mehr aktuell?

M.

dave Offline



Beiträge: 128

29.09.2014 10:58
#18 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Halo!

Der Raum ist ident. Denster, Tür, Sitzgruppe und Tisch sind an der gleichen Stelle.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

vauhundert
Beiträge:

29.09.2014 11:11
#19 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Aha,gut und danke, dann sind die Raumgesamtmaße ja vorhanden.

Beste Grüße

M.

dave Offline



Beiträge: 128

04.10.2014 11:01
#20 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Weiter geht's! Schwarzenbach wurde auf die andere Seite gedreht. Das Nebengleis wurde entgegen der Realität mit dem Stutzen Richtung St.Pölten angebunden, da sonst Platzprobleme gäbe.
Erst einmal ein Bild mit allen Maßen direkt aus Raily. Frankenfels ist etwas nach "links" gerückt, damit es nicht leicht aus Schwarzenbach sichtbar ist. Ich wollte eine Anschlussbahn nahe Frankenfels zur Erhöhung des Güterverkehrs noch reinbasteln, aber die Ergebnisse gefielen nicht, also weg damit. Um Mehrverkehr zu simulieren, muss wohl der eine andere P-Zug verspätet sein und in Frankenfels kreuzen statt Laubenbachmühle. Das kam gar nicht so selten vor...
Zur Übersicht gibt's ein Bild mit allen Maßen direkt aus Raily und noch ein zweites mit Signalen (orange: VSig, rot: ESig, gelb EKÜS (Bü-Signal).

Ein Triebkopf kommt selten allein.

Wanderer Offline



Beiträge: 90

04.10.2014 21:20
#21 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Warum ist Schwarzenbach denn so "eckig" gekurvt? Ich nehme mal an, dass Du mit Flexgleis planst. Dann könntest Du doch den ganzen Bahnhof in eine weitgeschwungene Kurve legen, oder?

Gefühlsmäßig finde ich allerdings, dass da insgesamt recht wenig Betrieb ist, da es nur zwei Gütergleise gibt. Lediglich hin und wieder eine (verlegte) Zugkreuzung wäre mir persönlich etwas wenig. Irgendwie denke ich schon, dass da noch ein bis zwei Gleisanschlüsse fehlen. Gab es denn irgendwelche Gleisanschlüsse in der Nähe, die man vielleicht in den dargestellten Bereich verlegen könnte?

Wie immer sind das nur meine persönlichen Ideen. Ich bin gespannt, was die anderen sagen.

Viele Grüße
Rolf

dave Offline



Beiträge: 128

05.10.2014 10:01
#22 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Das Problem bei Schwarzenbach besteht am "rechten" Ende. Um einen halbwegs passablen Radius (jetzt 350 mm) für Kehre zu schaffen, habe ich die Weichen auf diese Weise gelegt. Am anderen Ende ging es darum noch möglichst viel Strecke Richtung Zugspeicher unterzubringen. Ich werde einmal versuchen die Landzunge um 5 cm breiter zu machen und den oberen Gang auf 75 cm zu verringern. Was ist eure Meinung zum Unterschreiten der 80 cm-Grenze?
In Laubenbachmühle (5 km von Frankenfels entfernt) gab es einmal eine Anschlussbahn zu einer Holzverladung. Vielleicht schaffe ich es diese in den Bereich Frankenfels zu verlegen...
Falls hmueller mitliest: Wie werden zuggestuerte EK "ausgeschaltet"? Sollte ich die Anschlussbahn "links" von Frankenfels anbinden, habe ich das Problem, dass der Einschaltkontakt der EK bereits bei einer Anschlussfahrt betätigt wird. Wie löst das Problem das österreichische Vorbild? Wenn die Anschlussbahn eine "Awanst" (heißt das in .st auch so?) werden soll, gibt es Alternativen zu Zustimmungsfeldern?

Ein Triebkopf kommt selten allein.

Wanderer Offline



Beiträge: 90

05.10.2014 10:48
#23 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Ich glaube, ich habe die Namen der beiden Bahnhöfe verwechselt. Also ich meinte den Bahnhof, der im Gleisplan oben liegt, als ich das mit "eckig gekurvt" schrieb. Mir ging es dabei darum, warum hinter den Weichen jeweils gerade Gleisstücke kommen, die dann mit einer recht engen Kurve verbunden sind. Die Frage läuft also darauf hinaus, wieso es da nicht eine durchlaufende Kurve von Weiche zu Weiche gibt.

Und sorry für die Verwechselung der Bahnhofsnamen.

Viele Grüße
Rolf

dave Offline



Beiträge: 128

05.10.2014 10:57
#24 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Das ist nur der etwas umständlichen Verlegung von Flexgleisen bei Raily geschuldet. Deswegen gibt's meist beim Gleisübergang auch einen komischen Knick. Beim tatsächlichen bauen soll's natürlich etwas geschmeidiger gehen.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

hmmueller Offline



Beiträge: 322

07.10.2014 07:32
#25 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Zitat von dave im Beitrag #22
....Wie werden zuggestuerte EK "ausgeschaltet"? Sollte ich die Anschlussbahn "links" von Frankenfels anbinden, habe ich das Problem, dass der Einschaltkontakt der EK bereits bei einer Anschlussfahrt betätigt wird.

Ich weiß keine definitive Antwort - aber die folgende Lösung wäre sicher vorbildgerecht: Knapp vor der Einschaltstelle befindet sich ein Schaltkasten mit einem Schlüsselschalter und einer Taste, die die Einschaltstelle während des Befahrens (oder davor für das nächste Befahren?) "tot schaltet". Ich denke, ich habe irgendwo einmal für so einen Fall die Abkürzung "EKÜT" für "EK-Überbrückungstaste" gesehen, weiß aber nicht mehr wo ...

Zitat
Wie löst das Problem das österreichische Vorbild? Wenn die Anschlussbahn eine "Awanst" (heißt das in .at auch so?) werden soll, gibt es Alternativen zu Zustimmungsfeldern?


Es gibt "Ausweichanschlusstelle" [Korrektur!:] und auch die Abkürzung "Awanst" [habe ich in einem aktuellen Dokument gesehen]. Die "brachiale" Alternative zu Zustimmungsfeldern sind eigene Deckungssignale, die direkt bei der Anschlussstelle gestellt werden - siehe hier - dort war allerdings eine zusätzliche Blockung als Information nach Pitten eingebaut - das ist aber nicht nötig: Ein Telefonanruf (mit entsprechendem Wortlaut - muss ich suchen, ob ich den finde) zur Freigabe der Strecke reicht, weil die richtige Stellung der Anschlussweiche ja durch die freistehenden Deckungssignale gewährleistet wird.

Harald M.

// Edit: Awanst gibt's in Ö genauso.

tuxlover Offline



Beiträge: 159

07.10.2014 10:50
#26 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

In Deutschland heißt die Taste UT: Unwirksamkeitstaste. Ist ein Schlüsselschalter auf Höhe des Einschaltkontaktes und schaltet diesen für einmaliges Befahren unwirksam, so dass der BÜ nicht eingeschaltet wird.

Gruß
Michael

dave Offline



Beiträge: 128

07.10.2014 11:23
#27 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Danke für die Rückmeldungen! Ich habe mitterlweile eine andere Lösung für die Anschlussbahn, die mir einerseits gefällt und andererseits da EK-(Bü-) Problem nicht hat. Die AB wird im Bahnhof beginnen und ähnlich des Anschlusses der "Steirischen Pyritbahn" im blauen Buch funktionieren. Zu meiner Freude muss ich dann auch eine kleine Diesellok für die Bedienfahrt einsetzen, denn viel Platz wird's nicht geben.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

dave Offline



Beiträge: 128

07.10.2014 23:29
#28 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Hier ist nun ein Gleisplan mit Anschlussbahn in Frankenfels, die auch mir gefällt. Die Verschubfahrt muss nicht mehr raus auf die Strecke und die Bedienung ist doch anspruchsvoll. Die Bedienung ist ähnlich der "Seitrischen Pyritbahn" im blauen Buch. Vom Bahnhof wird nach "links ausgezogen". Nicht eingezeichnet ist ein kleiner Schuppen für die Diesellok ("Köf-Schuppen"). Die ganze Gleislänge steht allerdings nicht zur Verfügung sondern nur eine kurze Lok und zwei Vierachser. Nach "rechts" geht's dann zum Sägewerk in die Verladehalle (ähnl. Gußwerk). Da kann man dann per Handkran verladen. Ob hier dann Platz für zwei Vierachser. Wenn dann ein Zug aus vier Wagen besteht, können zwei Wagen sofort zugestellt werden und mit den anderen zwei Wagen kann die Lok dann noch immer das Bahnhofsgleis räumen.
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen stolz auf mich und die Lösung, weil sie eine fast wie aus dem Modell-Betriebs-lehrbuch kommt.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

OOK Offline




Beiträge: 4.090

13.10.2014 10:37
#29 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Während ich mich in der Schweiz herumtrieb, hast du fleißig weiter optimiert.
Meinst du dieses Sägewerk:


(Screenshot aus dem von dir verlinkten Führerstandsmitfahrt-Video)

Ein sehr schönes betriebsbelebendes Vorbild!

Zitat von dave im Beitrag #28
Die Bedienung ist ähnlich der "Seitrischen Pyritbahn" im blauen Buch. Vom Bahnhof wird nach "links ausgezogen". Nicht eingezeichnet ist ein kleiner Schuppen für die Diesellok ("Köf-Schuppen"). Die ganze Gleislänge steht allerdings nicht zur Verfügung sondern nur eine kurze Lok und zwei Vierachser. Nach "rechts" geht's dann zum Sägewerk in die Verladehalle (ähnl. Gußwerk).
Irgendwie bin ich jetzt ein bisschen stolz auf mich und die Lösung, weil sie eine fast wie aus dem Modell-Betriebs-lehrbuch kommt.

Ja, die Sägefahrt ist sicher spannend, aber so auf Anhieb scheint mir die Begründung nicht so ganz offensichtlich. Eine DKW wäre möglich und würde die Sägefahrt überflüssig machen. Bei der "Steirischen Pyritbahn" (sic) wurde die Sägefahrt ja durch den Höhenunterschied begründet.
Zumindest sollte evtl. die zum Säw führend Weiche weiter nach links, um die Unmöglichkeit einer DKW zu untermauern.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

dave Offline



Beiträge: 128

15.10.2014 13:31
#30 RE: Mariazellerbahn, Talstrecke antworten

Den Hinweis mit der Anschlussbahn habe ich bisher nur in einem Buch ("Die Mariazellerbahn" 3.Aufl. von Felsinger/Schober avulgo "Mzb-Bibel") in einem Satz gefunden. Die AB muss noch unmittelbar im Bahnhofsbereich bestanden haben, mehr weiß ich nicht. Neue Literatur ist mit "Die Mariazellerbahn im Modell" eingetroffen. Da ergibt sich noch die eine oder andere Information...
Eine ordentliche Begründung braucht es sicher noch um diesen komplizierten Gleisanschluss zu rechtfertigen. Ich denke an eine Platzeinschränkung (Gebäude, Straße) und/oder ein Gefälle Richtung Sägewerk.

Ein Triebkopf kommt selten allein.

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