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Modellbahnanlagen
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 II.3. Planen von Anfang an
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lokonaut Offline



Beiträge: 118

17.10.2014 07:54
#91 RE: Harz in H0m antworten

Kleine Korrektur zu Stefans Beitrag:

Es sind zwei Schnitte: Im Mittelbau ist auch noch einer
Ich will das Thema Bildbearbeitung hier nicht breit treten - wenns an die Realisierung geht, ist deine Schokofabrik bestimmt ein eigenes Thema wert. Nur den noch: Wenn du jemand mit Erfahrung in Bildbearbeitung suchst, frag (besser nicht mich) mal bei den Jungs aus dem nächstgelegenen Fotoclub nach. Die helfen dir bestimmt gerne und haben viel mehr auf dem Kasten als ich. Prinzipiell gilt aber: Viel hilft viel. In deinem Fall wären es Bilder von der Schokofabrik aus allen möglichen und unmöglichen Perspektiven.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

OOK Offline




Beiträge: 3.844

17.10.2014 08:40
#92 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von lokonaut im Beitrag #91
Ich will das Thema Bildbearbeitung hier nicht breit treten - wenns an die Realisierung geht, ist deine Schokofabrik bestimmt ein eigenes Thema wert.
Auf jeden Fall, am besten unter dem (noch zu schaffenden) Oberthema selective compression in der Praxis.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

18.10.2014 00:29
#93 RE: Harz in H0m antworten

Hallo zusammen,

nachdem meine Planungen ja schon recht weit fortgeschritten sind (nicht zuletzt dank Eurer guten Tipps und Hinweise) und in diesem Strang die "letzte Seite" droht, werde ich weitere, dann ja eher praxisbezogene Beiträge in den anderen Kapiteln veröffentlichen. Das nächste Thema wird, in Kap. IV.1, ein möglicher Fahrplan sein, zu dem ich dann auch wieder Eure Hinweise brauche.

Alle weiteren Beiträge werden unter dem Anlagennamen "Holtemmetalbahn" zu finden sein!

Nachdem mir "Weichen-Walter" gezeigt hat wie man mit Raily4 Weichen konstruieren kann, werde ich versuchen den Gleisplan weiter zu optimieren. Diese Beiträge werden noch hier im Strang veröffentlicht werden.

Ich würde mich über Euer weiteres Interesse an meinem Projekt freuen!

Gruß:
Stefan

vauhundert
Beiträge:

18.10.2014 00:35
#94 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Stefan,

die letzte Seite ist nicht die letzte Seite die noch folgt, sondern der Hinweis, dass man direkt auf die letzte aktuelle Seite springt und nicht sich durch die Seiten von 5 bis 25 durchklicken muß.

Ich finde es auf alle Fälle einen sehr gelungenen Faden, den ich gerne verfolge.

Beste Grüße zur Nacht, aus dem Bergischen,

Michael

STBR Offline



Beiträge: 183

19.10.2014 15:14
#95 RE: Harz in H0m antworten

Ich hatte dieses "letzte Seite" irgendwie als bedrohlich wahrgenommen......
also mache ich dann unverdrossen hier weiter:

Um das Konzept mal betrieblich abzuklopfen habe ich mir das Reichskursbuch von 1927 vorgenommen und erstmal die P-Züge in einem Bildfahrplan dargestellt:



Die gestrichelten Züge verkehren nicht täglich!
Zug 1 (blau) führt nur Wagen 3. Klasse, verkehrt nur Werktags (wobei ich annehme, daß 1927 der Samstag als Werktag galt) und ist der klassische "Arbeiter-Frühzug.

Zug 102 (grün) verkehrt nur an Sonn- und Festtagen (wie das damals hieß) und nur bis 04.09.27
Zug 40 (magenta) verkehrt nur Samstag, bis 03.09.27, Zug 111 (magenta) ebenfalls
Interessant sind noch die "eingekastelten" Züge 6 und 35: Sie führen "durchlaufende Wagen 2. und 3.Klasse" von/nach Braunlage also Kurswagen!
Zug 112 (blau) nur werktags bis 15.09.27

Ziele und Anschlüsse:

Zug 32 bis Nordhausen, in 3AH Anschluß zum Brocken, nach Rübeland, Blankenburg, Thale,in Sorge Anschluß nach Braunlage, werktags endete er in Benneckenstein,
ab dort dann Kraftverkehr bis Nordhausen.
Zug 102 nur an Sonn- und Freiertagen, endet in Drei Annen Hohne (= 3AH)
Zug 4 in 3AH Anschluß zum Brocken, in Sorge Anschluß nach Braunlage, dann durchgehend bis Nordhausen
Zug 104 zum Brocken, in 3AH Anschluß nach Rübeland, Blankenburg, Thale
Zug 36 bis Benneckenstein, in 3AH Anschluß zum Brocken und nach Rübeland, werktags Kraftverkehr bis Nordhausen
Zug 6 in 3AH Anschluß zum Brocken, nach Rübeland, Blankenburg, Thale, in Sorge Anschluß nach Braunlage, dann durchgehend bis Nordhausen
(falls in Sorge eine Kurswagen-Übergabe vorgesehen ist, sind dafür 4 (!) Min. Aufenthalt vorgesehen)
Zug 8 in 3AH Anschluß nach Rübeland, Blankenburg, in Sorge Anschluß nach Braunlage, dann durchgehend bis Nordhausen
Zug 40 in 3AH Anschluß nach Schierke, Rübeland, Blankenburg, Thale, dann bis Elend
Zug 42 bis Benneckenstein
Zug 112 bis Schierke

Zug 1 von Nordhausen, mit Anschluß von Rübeland, Blankenburg, Thale, Braunlage
Zug 101 vom Brocken, mit Anschluß Rübeland, Blankenburg, Thale
Zug 3 von Nordhausen, mit Anschluß vom Brocken, von Rübeland, Blankenburg, Thale, Braunlage
Zug 35 von Benneckenstein, mit Anschluß vom Brocken, von Rübeland, Braunlage (Kurswagenübergabe in Sorge 6 Min.!)
Zug 107 vom Brocken, mit Anschluß von Rübeland, Blankenburg, Thale
Zug 7 von Nordhausen, mit Anschluß vom Brocken, von Rübeland, Blankenburg, Thale, Braunlage
Zug 111 von Elend, mit Anschluß von Schierke

Wernigerode hatte von und zu den Zügen 32, 4 36, 6, 8, 40, 42, 1, 101, 3, 35, 107, 7 und 111 "passende" Anschlüsse von/nach Berlin und Magdeburg !
Die Tourismusindustrie funktionierte scheinbar schon damals ganz gut! In Elend, Benneckenstein unf Ilfeld gab es auch noch Kraftverkehrsanschlüsse, plus den touristischen Busrundfahrten durch den Harz, die die NWE ab Wernigerode anbot.

Jetzt muß ich noch sehen, wie ich hier den Güterverkehr "eingefädelt" bekomme!

Gruß:
Stefan

STBR Offline



Beiträge: 183

04.11.2014 17:03
#96 RE: Harz in H0m antworten

Nachdem ich von Euch viele gute Hinweise zu den Themen Gleiswendel, Mindestradien und Ebenenabstand bekommen habe
und mir auch das Buch "Designing + Building Multideck Modelrailroads" von Toni Koester besorgt habe, bin ich wieder einen Schritt weitergekommen.
Die Knackpunkte der bisherigen Planung waren m.E. die zu kurzen Fahrstrecken, dadurch "Gedränge" zwischen den Betriebsstellen und die Tatsache daß spätestens am Thumkuhlenkopftunnel das Ende des Rollbockverkehres erreicht ist (eigentlich schon in Hasserrode!). Da die Tunneleinfahrt in meiner bisherigen Vorstellung auch die (einzige) Einfahrt zur "Unterwelt" darstellte, mußten irgendwie auch alle Betriebsstellen davor angeordnet werden...
Eine Verlängerung der Strecke hinterm Tunnel (über Drängetal nach Drei Annen Hohne) wäre auch noch denkbar gewesen, habe ich aber verworfen, da sie betrieblich nichts bringt (Drängetal war und ist ein reiner Kreuzungsbf. ohne Personenhalte, hinter Drei-Annen-Hohne benötigt man 2 Fiddleyards (Nordhausen + Brocken) und großartiger Güterverkehr herrschte dort auch nicht). Für einen "Mushroom" reichts irgendwie auch nicht, der Raum ist zu klein.

Das Ergebnis meiner Überlegungen ist jetzt, die bisher geplante Strecke auseinanderzuziehen und auf 2 Ebenen zu verteilen.

Untere Ebene



Obere Ebene



Die Papierfabrik hinter Westerntor habe ich weggelassen, die Häuser der Kirchstr. tarnen den Ausgang des Fiddleyard. Dafür habe ich, wenn auch etwas beengt, das Marmorwerk (heute Batteriefabrik) in Steinerne Renne hinzugenommen.
Da Rollböcke nur bis Hasserode gefahren wurden müßte der ovale Gleiswendel eigentlich praktikabel sein. Gleisradius wäre hier 45 cm, die "Zwischengeraden" habe ich mit 60 cm Länge gezeichnet. Die Zufahrt dorthin verschwindet, durch Botanik getarnt, im Szenentrenner, die Tunneleinfahrt liegt in Ebene 1, direkt vorm Fiddleyard "Nordhausen".

Die Ebene Null würde auf SOK 80 cm verlaufen, die Ebene 1 auf SOK 140 cm. Vor der Tür müßten dann 2 Schwenkmodule gebaut werden und für die untere Ebene einige Hocker auf Rollen angeschafft.

Was haltet Ihr davon ?

Viele Grüße:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.844

04.11.2014 17:56
#97 RE: Harz in H0m antworten

Stefan, ist ja alles gut und schön, aber: Du wirst zu zwei Dritteln auf der unteren Ebene zu tun haben. Die liegt auf 80cm. Bei Maßstab 1:87. Darüber haben wir ja schon früher geredet, da siehst du von deinen schönen Fahrzeugen hauptsächlich die Dächer und beim Rangieren, An- und Abkuppeln machst du einen so krummen Rücken, dass es bald zwiebeln wird. (Ich erinnere dich jedenfalls nicht so superkurz.) Oder soll die untere Ebene von Rollhockern aus bedient werden?
Und was ist aus dem wunderschön S-kurvigen Steinerne Renne geworden?
Langer Rede kurzer Sinn: Ich persönlich fand die vorige Lösung besser. Aber, bitte, das ist absolut subjektiv!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

04.11.2014 19:38
#98 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Otto,

Du triffst den Nerv! Die "wesentlichen" Elemente sind unten und Steinerne Renne sieht etwas hölzern aus......
Für die Bedienung unten könnte ich Hocker auf Rollen besorgen, trotzdem ist's suboptimal.
Das Kernproblem sind in meinem vorherigen Plan die Streckenlängen zwischen den Betriebsstellen. Wie in der Diskussion um den Fahrplan bzw. die Zeitverkürzung herauskam funktioniert es (meines Erachtens) nicht richtig.
Ich suche weiter nach einer Lösung!

Gruß:
Stefan

fridoo Offline




Beiträge: 51

05.11.2014 17:16
#99 RE: Harz in H0m antworten

Noch eine Anmerkung meinerseits: die längste Fahrstrecke gibt es jetzt zwischen Hasserode und Steinerne Renne. Beim Vorbild ist das genau die kürzeste Strecke zwischen zwei Bahnhöfe. Schiebst du Steinerne Renne 'talwärts' wird's unten noch voller und oben leerer, da soll dann eigentlich Hasserode 'bergauf' verschoben werden. Steinerne Renne passt in die Ecke linksoben auf der obere Ebene auch besser in einer Art S-Kurve.

Frido

Harz Spoorweg Betuwe - Gartenbahn nach SHE Vorbild

lokonaut Offline



Beiträge: 118

05.11.2014 22:05
#100 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #96
Für einen "Mushroom" reichts irgendwie auch nicht, der Raum ist zu klein.


Hey Stefan,

Raum zu klein? Bist du sicher?
So vom Grundsatz her müsste das bei ca. 5x4,5m Raumgröße irgendwie passen. Ich vermute mal, das/dein Problem ist eher, eine Streckenführung zu finden, die nicht automatisch "die Bediengänge zufährt". Ich hatte da jedenfalls auch so meine Probleme, als ich meinen (partiellen) Doppeldecker entworfen habe.

Ursprünglich wolltest du mal deine Module unter der Anlage unterbringen (Mindesthöhe 1,05m), jetzt liegt die SOK bei 80cm. Das wird knapp werden .

Das mit der Doppelnutzung der Grundfläche durch zwei Ebenen finde ich ja grundsätzlich gut, aber SOK 80cm geht sinnvoll nur sitzend (es sei denn natürlich, du magst die Hubschrauberperspektive und dein Rücken macht das auf Dauer mit). Ich bin ja weder ein Planungsguru noch ein gestandener Betriebsbahner und auch meine sonstigen modellbahnerischen Werke sind - äh nun ja: überschaubar. Trotzdem (oder vielmehr deshalb) würde ich dieses abwechselnde Sitzen und Stehen erst mal ausgiebig mit Hilfe von zwei entsprechend hoch untergebrachten "Betriebsregalen" für eine gewisse Zeit simulieren.

Ansonsten gilt immer noch: Wer lang fragt, geht lang irr

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

OOK Offline




Beiträge: 3.844

06.11.2014 18:00
#101 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von lokonaut im Beitrag #100
Zitat von STBR im Beitrag #96
Für einen "Mushroom" reichts irgendwie auch nicht, der Raum ist zu klein.
Raum zu klein? Bist du sicher?
Naja, Stefan hat ja nur gemeint, dass der Raum für eine Pilz-Konfiguration zu klein ist. Das habe ich zwar noch nicht rechnerisch oder konstruktiv überprüft, aber mein Gefühl sagt mir, dass er Recht hat. Leider.
Aber ich glaube, es wird auch ohne Pilz eine tolle Anlage.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.715

06.11.2014 20:14
#102 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #96
Für einen "Mushroom" reichts irgendwie auch nicht, der Raum ist zu klein.

Nicht zu klein, sondern zu niedrig! Bei 2,12 m Raumhöhe (siehe erster Post) und 30 cm hohen Potesten wird es für 1,80 m große Operator eng!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

tuxlover Online



Beiträge: 159

06.11.2014 20:44
#103 RE: Harz in H0m antworten

Auch zu eng meiner Meinung, da beim Pilz man maximal einen Gang für zwei Bedienseiten hat. Bei einem klassischen hat man maximal vier Strecken, die von einem Bediengang aus erreicht werden können.
Je mehr Mitspieler hat, desto problematische wird das natürlich und der Pilz bietet den Komfort immer in optimaler Höhe zu seinem Streckensegment unterwegs sein zu können.

Ich hab mich auch mal an einem klassischem Doppeldecker versucht, welcher den Vorteil hat ohne herausnehmbares Segment auszukommen. Im Bild die obere Ebene, die untere wäre analog. Von der Bedienhöhe, würde ich auch die beiden Ebenen eher Höher anordnen- Dann lieber zum Bauen ein Tritt, um besser an die obere Ebene kommen zu können.



Gruß Michael

STBR Offline



Beiträge: 183

07.11.2014 14:35
#104 RE: Harz in H0m antworten

Bei einem "hohen" Doppeldecker kommt dann wieder das Problem "Fenster" bzw. dessen Zugänglichkeit hinzu (UK. Fensterbank 147 cm über FF.), Sturzhöhe 0 cm.
D.h. da müßte dann auch ein herausnehmbares Segment hin! Daher meine erste Idee darunter eine Ebene anzulegen. Habe mir aber zwischenzeitlich mal ein H0-Fahrzeug auf diese Höhe gestellt und sinnend betrachtet: Ob sitzend oder stehend, das ist es irgendwie nicht! Ich bin aktuell dabei, den zuletzt gezeigten "Plan in einer Ebene" zu überarbeiten.
Nix wie ZOFF mit der Modellbahn

Gruß:
Stefan

lokonaut Offline



Beiträge: 118

07.11.2014 14:58
#105 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #102
Bei 2,12 m Raumhöhe [...]wird es [...] eng!

Ja Hubert,

da bekommt "nach der Decke strecken" eine ganz neue Bedeutung...

Aber Stefan will ja nun doch lieber auf dem Teppich bzw. in einer Ebene bleiben, womit sich das erst einmal erledigt hätte.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

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