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 II.3. Planen von Anfang an
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STBR Offline



Beiträge: 183

14.09.2014 23:38
#46 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Hubert,
hallo Harald M.,

Rmin = 53 cm, Anlagenkante habe ich (ebenfalls rudimentär)mal eingezeichnet.



Gleismaterial ist noch großes Fragezeichen....Code 55 sollte es sein, ist näher an S33 dran. Code70 zur Not (Ich habe mir von Hobbyecke Schumacher mal 2 Weichen und Gleismaterial in Code55 bestellt und werde daraus (was wohl?) FREMOdule bauen (Vorbild Knaupsholz, was auch sonst), um zu sehen, wie ich damit klarkomme. Wie vielleicht noch nicht erwähnte: Ich habe, nach der Weihnachtsanlage meines Großvaters vor 40 Jahren, noch nie etwas in H0 gebaut und bin daher, was das Rad/Schiene-System, betrifft völlig unbelastet!
Bemo Code70 fällt aus, das ist Shinohara-Kapspur, demenstprechend funktionieren die Weichen nicht, Tillig ist von den Weichen her eher etwas für Strassenbahnen, Ferrosuisse-H0m ist für meinen Keller zu groß dimensioniert.
Bleiben Selbstbau, Weichen-Walter oder Schumacher. Mal sehen was es wird.
Radsätze jedenfalls RP25, wenn schon kleinere Baugröße dann zumindest so vorbildgerecht als möglich!

Harald:
Richtig erkannt, das soll Kohlehandel + Papierfabrik sein, wurde aber von mir falsch gezeichnet!
In Steinerne Renne handelt es sich um eine Schutzweiche, der Bf. liegt in diese Richtung im Gefälle.
Züge Richtung Drei Annen Hohne fahren auf Gl.2 ein, dementsprechend reicht der Bremssand im Gleis in dieser Fahrtrichtung fast bis SOK.

Bin sehr auf Eure Meinung gespannt

Stefan

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

16.09.2014 18:04
#47 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #46
Bemo Code70 fällt aus, das ist Shinohara-Kapspur, demenstprechend funktionieren die Weichen nicht, Tillig ist von den Weichen her eher etwas für Strassenbahnen, Ferrosuisse-H0m ist für meinen Keller zu groß dimensioniert.
Bleiben Selbstbau, Weichen-Walter oder Schumacher. Mal sehen was es wird.

Hallo Stefan,

wäre Peco H0m Code 75 eine Option? Der Gleisselbstbau zieht die Bauzeit etwas in die Länge! Gell Otto? ;)

Zum obigen Plan: Der einzige Kritikpunkt meinerseits wäre das Hasserode einen geringen Wiedererkennungswert hat, durch die parallele Gleisführung! Da das keilförmige Vorbild die Anlagentiefe erhöht ist mir allerdings noch keine Alternative in den Sinn gekommen ...

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.842

16.09.2014 19:40
#48 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #47
Der einzige Kritikpunkt meinerseits wäre das Hasserode einen geringen Wiedererkennungswert hat, durch die parallele Gleisführung! Da das keilförmige Vorbild die Anlagentiefe erhöht ist mir allerdings noch keine Alternative in den Sinn gekommen ... Die keilförmige Ausfführung ist ja erst durch die Neutrassierung (Begradigung) entstanden.

Ursprünglich waren die durchgehenden Gleise unmittelbar vor dem (heute och bestehenden )EG.
Da finde ich de Wiedererkennungswert von Steinere Renne schon geringer, weil der von unten kommende Gleisbogen "verkehrt rum" ist. Idealerweise müsste der Bf so liegen, dass das eine Innenkurve ist. Aber sooo schlimm ist das nun auch wieder nicht.

OOK
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STBR Offline



Beiträge: 183

17.09.2014 00:06
#49 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Hubert,

Peco ist mein "letztes Mittel der Wahl", wenn gar nix mehr geht! Code 75 finde ich einfach zu hoch, das entspricht S49 und wer mahl in Jöhstadt stand (Engspur mit S49-Profilen) den gruselt's davor. Vielleicht bin ich einfach zu puristisch, aber ich will mein Glück möglichst mit Code 50 versuchen. Ausserdem sind die Weichen arg kurz.

Otto, mir geht's wie Dir, das ist nicht schön
Daher hier der geänderte Plan:



Ich habe das Granitwerk rausgeworfen, Steinerne Renne auf die "richtige Seite" der Anlagenzunge gelegt und dafür das Schotterwerk auf deren andere Seite platziert. Mir war Steinerne Renne auch zu nahe am Tunneleingang. Jetzt liesse sich, wenn auch sehr verdichtet, das Schotterwerk, dann die Strassenunterführung und danach der Thumkuhlenkopftunnel darstellen.

An Hasserode habe ich auch noch etwas herumkorrigiert, befriedigt mich aber auch noch nicht völlig.
Wenn ich meine "Kasettenfiddleyards" richtig sehe limitieren Sie die Zuglänge auf ca. 1200mm. Bei den Bf.Gleisen bin ich von 1400mm grenzeichenfrei ausgegangen (7 P-Wagen, 1 PwPost + Tfz), was nat. Quark ist, wenn am Streckenende nur 120 cm (6 P-Wagen, 1 PwPost + Tfz) zur Verfügung stehen! Ich hoffe das ergibt noch einen glaubhaften harzer Personenzug und werde morgen Hasserode nochmal dementsprechend überarbeiten.

gruß:
Stefan

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

17.09.2014 00:29
#50 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #49
Wenn ich meine "Kasettenfiddleyards" richtig sehe limitieren Sie die Zuglänge auf ca. 1200mm. Bei den Bf.Gleisen bin ich von 1400mm grenzeichenfrei ausgegangen (7 P-Wagen, 1 PwPost + Tfz), was nat. Quark ist, wenn am Streckenende nur 120 cm (6 P-Wagen, 1 PwPost + Tfz) zur Verfügung stehen! Ich hoffe das ergibt noch einen glaubhaften harzer Personenzug und werde morgen Hasserode nochmal dementsprechend überarbeiten.

Hallo Stefan,

die Wechselkassette muss ja nicht zweigleisig sein! Bei Verzicht auf die Weichen im Fiddleyard lassen sich vielleicht noch ein paar Zentmeter rauskitzeln!
Das mit Hasserode geht in die richtige Richtung! Man könnte noch versuchen den beiden Hauptgleise ein paar Grad Abzweigung zu verpassen! Okay dann geht die Schokoladenfabrik wahrscheinlich nur als Reliefgebäude!

Grüße Hubert

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OOK Offline




Beiträge: 3.842

17.09.2014 08:14
#51 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #49
Otto, mir geht's wie Dir, das ist nicht schön
Daher hier der geänderte Plan:
Ja, wunderbar, Stefan. Da erkennt man Renne auf den ersten Blick, zumal, wenn du noch den BÜ und die kleine Brücke an der richtigen Stelle setzt. Außerdem hat der Bf jetzt die richtige S-Form.

OOK
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OOK Offline




Beiträge: 3.842

17.09.2014 08:17
#52 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #49
Code 75 finde ich einfach zu hoch, das entspricht S49 und wer mahl in Jöhstadt stand (Engspur mit S49-Profilen) den gruselt's davor. Vielleicht bin ich einfach zu puristisch, aber ich will mein Glück möglichst mit Code 50 versuchen. Ausserdem sind die Weichen arg kurz.
Engspur mit S 49 ist auch für mich ein Graus. Allerdings wäre code 50 für meine Wurstfinger nix, aber du hast ja im FREMO einige H0e-Fritzen, die solche Blumendrahtweichen gebaut haben.Nur zu!

OOK
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STBR Offline



Beiträge: 183

20.09.2014 02:43
#53 RE: Harz in H0m antworten

Und weiter geht's:



Erste Änderung ist die Situation der Fiddleyards. Nach Diskussion mit potentiellen, zukünftigen Mitspielern wurde das Kassettenthema als zu "fummelig" verworfen. Auch für zugbildung sei kein rechter Platz vorhanden.
Ausserdem wurde bemängelt daß der Harz ohne jede Steigung irgendwie auch nicht dem Vorbild entspricht.
Dementsprechend soll die Strecke jetzt ab Bf. Hasserode steigen, auch Steinerne Renne soll vorbildgerecht in die Steigung.

am anderen Ende fällt die Strecke hinter Hp. Kirchstrasse leicht und ab der Tür stärker.
Dadurch sollten ca. 30 cm lichte Höhe für den Fy. Wernigerode, der jetzt (rot eingezeichnet)unter die Anlagenzunge gewandert ist. Der rote Radius beträgt 400 mm.

Mit dem Bf. Hasserode hadere ich immer noch!
Ich habe ihn jetzt in einen leichten Bogen gelegt, die Anschl. Papierfabrik II und den Kohlehändler rausgenommen sowie die Zufahrt zur Schokofabrik nach rechts verlegt. Der Halbmesser der Zufahrt ist 340 mm, auch verdammt knapp für Rollböcke...
Irgendwie sieht es aber immer noch wenig elegant aus....

Die Überlegungen gehen weiter, Anregungen und Ideen sind herzlich willkommen!

Grüße:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.842

20.09.2014 08:53
#54 RE: Harz in H0m antworten

Immer besser, Stefan, immer besser!

Zitat von STBR im Beitrag #53
Ausserdem wurde bemängelt daß der Harz ohne jede Steigung irgendwie auch nicht dem Vorbild entspricht.
Dementsprechend soll die Strecke jetzt ab Bf. Hasserode steigen, auch Steinerne Renne soll vorbildgerecht in die Steigung.... am anderen Ende fällt die Strecke hinter Hp. Kirchstrasse leicht und ab der Tür stärker.
vgl dazu Unterforum X.4 "Identitätsstifter Neigung"
Natürlich wäre es schön, wenn der Gleisplan von Hasserode genau dem Vorbild entspräche. Aber bekanntlich kann man nicht alles haben. Immerhin sich Renne, Kirchstraße und der Halbkreisanschluss der Papierfabrik unerhört identitätsstiftend.

OOK
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

20.09.2014 10:39
#55 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Stefan,

nach meiner Meinung wird es nicht besser!

Zitat von STBR im Beitrag #53
Erste Änderung ist die Situation der Fiddleyards. Nach Diskussion mit potentiellen, zukünftigen Mitspielern wurde das Kassettenthema als zu "fummelig" verworfen. Auch für zugbildung sei kein rechter Platz vorhanden.

Was soll an einer Wechselkassette fummeliger sein als an einem Fiddleyard! Gerade in den kleineren Spuren sind Kassetten besser, da die Modelle empfindlicher gegen Handeingriffe sind! Den Skeptiker würde ich mal das blaue Buch ab Seite 50 empfehlen!
Hier noch ein Nachteil der eine Fiddleyard liegt jetzt genau unter einer Betriebsstelle! Unschön!
Zitat von STBR im Beitrag #53
Mit dem Bf. Hasserode hadere ich immer noch!

Ich habe ihn jetzt in einen leichten Bogen gelegt, die Anschl. Papierfabrik II und den Kohlehändler rausgenommen sowie die Zufahrt zur Schokofabrik nach rechts verlegt. Der Halbmesser der Zufahrt ist 340 mm, auch verdammt knapp für Rollböcke...

Die Schokoladenfabrik liegt jetzt über 80 cm von der Anlagenkante entfernt! Ein bisschen weit zum Entkuppeln!

Der Abschnitt Hasserode - Steinerne Renne ist mir jetzt etwas zu gedrängt! Die Abstände der Betriebsstellen ist gerade über eine Zuglänge!

Grüße Hubert

PS: Bitte in Zukunft die Pläne so groß wie möglich (1024) einstellen!

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OOK Offline




Beiträge: 3.842

20.09.2014 11:06
#56 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #55
Die Schokoladenfabrik liegt jetzt über 80 cm von der Anlagenkante entfernt! Ein bisschen weit zum Entkuppeln!
Der Einwand ist prinzipiell korrekt, allerdings wäre ein konkreter Verbesserungsvorschlag besser als nur die Bennennung des Problems. Denn den Identität stiftenden 180°-Bogen zugunsten einer besseren Enkupplungsmöglichkeit zu opfern, wäre nun auch nicht im Sinnen von MAPUD.

Zitat
Der Abschnitt Hasserode - Steinerne Renne ist mir jetzt etwas zu gedrängt! Die Abstände der Betriebsstellen ist gerade über eine Zuglänge!

Hier würde dein Verbesserungsvorschlag vermutlich auf das Wegrücken der einen Kellerwand hinauslaufen. Oder?

OOK
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

20.09.2014 11:52
#57 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von OOK im Beitrag #56
Denn den Identität stiftenden 180°-Bogen zugunsten einer besseren Enkupplungsmöglichkeit zu opfern, wäre nun auch nicht im Sinnen von MAPUD.

Wieso Identitätsstiftend? Nach meinen Unterlagen (Harzquerbahn und Südharz - Eisenbahn - Hans Röper, Seite 43 bis 46) geht der Anschluss Schokoladenfabrik direkt ohne Bogen vom Bahnhof Hasserode ab!
Was nützt mir die Identität wenn der Betrieb leidet, oder habe ich den Forumstitel falsch verstanden?
Zitat von OOK im Beitrag #56
Hier würde dein Verbesserungsvorschlag vermutlich auf das Wegrücken der einen Kellerwand hinauslaufen. Oder?

Man könnte auch Hasserode in die untere recht Ecke legen, aber der bessere Platz für den Bahnhof Hasserode wäre die Anlagenzunge, den da hätte man die Breite! Zum Beispiel! ;-)
Bevor es wirklich ins Detail geht sollte man noch mehrere Möglichkeiten bezüglich Anlagenform und Anordnung Betriebsstellen durchspielen!
Aber wie habe ich zu meinem Fahrlehrer gesagt: " Ist ja nicht mein Auto!"

Grüße Hubert

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OOK Offline




Beiträge: 3.842

20.09.2014 13:17
#58 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #57
Zitat von OOK im Beitrag #56
Denn den Identität stiftenden 180°-Bogen zugunsten einer besseren Enkupplungsmöglichkeit zu opfern, wäre nun auch nicht im Sinnen von MAPUD.

Wieso Identitätsstiftend? Nach meinen Unterlagen geht der Anschluss Schokoladenfabrik direkt ohne Bogen vom Bahnhof Hasserode ab!
Stefan nimmt entsprechend seiner Epoche die ursprüngliche Form des Anschlusses als Vorbild, die Röper leider nicht aufführt. Ich habe entsprechende Unterlagen, die in HSS II veröffentlicht werden sollen und daher hier nicht gezeigt werden können.

OOK
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vauhundert
Beiträge:

20.09.2014 13:51
#59 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Hubert,

schau doch bezüglich der Epoche II nochmal in meinen Post #22 in den Link der topografischen Karte von 1951.
Da kann man diesen markanten Bogen recht gut erkennen. Auch die Gegebenheiten der anderen Anschlißer lassen sich gut deuten.

Allerdings teile ich Deine Ansicht, das es mit 80cm Griffweite schwierig wird. Eine rechte Idee will mich aber auch nicht erleuchten.
Bin gerade zu sehr in Oehde beschäftigt. Vielleicht fällt mir zum Gesamtplan ja doch etwas ein. Zum Beispiel die Grundsätzliche Anlagenform zu zu ändern, dass die "Schokoladenseite" näher zu greifen ist. So eine Art kleine Zunge zwischendrin?

Beste Grüße aus dem Bergischen

Michael

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.694

20.09.2014 16:34
#60 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Leute,

ich bin jetzt verwirrt! In der Karte von Michael finde ich einen "Halbkreis-Anschluß", aber dieser müsste der der Papierfabrik sein?!



Copyright/Quelle Originalkarte: Public Domain, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University

Grüße Hubert

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