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 II.3. Planen von Anfang an
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STBR Offline



Beiträge: 183

31.08.2014 15:53
#16 RE: Harz in H0m antworten

so, weiter geht's:
Ich habe jetzt, nach den mir zur Vefügung stehenden Quellen (diesmals auch mit Quellenangaben, damit hier nicht der Eindruck aufkommt ich sei der "Harzpabst" und hätte mir das Alles selbst erarbeitet!) die angedachte Strecke mit ihren Betriebsstellen, Kilometrierung, Höhenprofil und schematischer Darstellung aufgezeichnet.
Erstaunlich, was sich da auf "nur" 15 Km zusammenläppert!




Je länger ich mich mit diesem Teilstück der NWE befasse, desto besser gefällter es mir!
Die Betriebsstellen sind auch gut, z.B.: Papierfabrik und Sägewerk bekommen Holz aus dem Harz (Versender: Fy.Nordhausen), Schotterwerk versendet (na was wohl?) in Richtung Fy. Wernigerode oder Fy. Nordhausen, Schokoladenfabrik empfängt Rohstoffe und versendet Fertigprodukte zum Fy. WR, Kohlehandlung empfängt aus Fy. WR, auf Regelspurwagen, bis Bf. Hasserode wurden von WR aus Wagen auf Rollböcken zugestellt. Selbst ein Fy. Brocken könnte Sinn machen (Steinlöcke aus Knaupsholz zum natursteinverarbeitenden Betrieb in Hasserode).
Mit 3 Kreuzungsmöglichkeiten können darüberhinaus auch noch Personenzüge sonder Zahl verkehren....das wären übrigens 3 Fdl. plus einem für die Fiddleyards plus 2 Personenzüge, 1-2 Ng, sind gleich 7-8 Mitspieler Minimum.....da könnte ich praktisch ein FREMO-Treffen im eigenen Keller anmelden !?!

Und damit schalten wir den Wunsch- und Traummodus mal aus und kommen zwingend zur selektiven Kompression des Ganzen!
Aus Richtung WR kommend dürfte alles, inkl. Hp. Kirchstrasse, verzichtbar sein, und hinter Bf. Drängetal könnte die (Modell-)Strecke ebenfalls "verschwinden".

Der dargestellte Zeitraum soll Ep.II, bis Anfang der 30er Jahre, sein. Dementsprechend entfällt schon mal die ominöse Bauweiche und auch der Hp. WR-Hasserode II könnte raus. Das Granitwerk (das übrigens im Röper/Ziegelgänsberger "Marmorwerk" heißt, woher im Harz auch immer der Marmor gekommen sein mag ) wurde ebenfalls schon 1921 dicht gemacht. Das gilt allerdings blöderweise auch für das Schotterwerk im Thumkuhlental (Von dem ja noch das Planum und Fundament der Verladeanlage vorhanden ist, und das ich mir sehr schön nachbaubar vorstellen kann).

Dazu kommt jetzt noch meine mangelnde Erfahrung im M 1:87, d.h. ich bin mir unsicher was ich wie "zusammenstauchen" kann, damit es hinterher nicht nach LGB in klein aussieht. Ich bin für jede Hilfe beim Zusammenstreichen meiner Träume dankbar !!

Gruß:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.903

31.08.2014 18:08
#17 RE: Harz in H0m antworten

Na prima, jetzt wird alles vorstellbar. Allerdings: der Western ist nicht tot (John Wayne schon). Will sagen: im Streckenprofil muss es Westerntor heißen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

STBR Offline



Beiträge: 183

03.09.2014 23:29
#18 RE: Harz in H0m antworten

...tot isser nicht, trotzdem habe ich seit langem "nichts Neues im Western" gesehen.
Und WesterNtor ist mal schon gar nicht tot!

Jetzt aber mal wieder ernsthaft
Ich habe die Stecke samt Betriebsstellen schematisch in die Form "gebogen" in der ich mir die Anlage vorstellen könnte:




Die Anschliesser/Betriebsstellen habe ich erstmal auf der jeweils richtigen Gleisseite belassen. Wie Ihr seht, ist auch Drängetal unter den Tisch gefallen. Ich fürchte ein Gedränge im Tal wenn ich den noch mit reinnehme. Dafür sind der Hp. Kirchstrasse und die zweite Papierfabrik wieder im Rennen. Die Strecke verschwindet im Tunnel, über eine Gleiswendel nach unten und teilt sich in die Fiddleyards Brocken und Nordhausen.
Am anderen Ende führt die Strecke, über eine Schwenkbrücke vor der Tür, ggf. über die gleiche Wendel, in den Fy. Wernigerode. Hier könnte dann, auf einem Hocker sitzend, ein Fdl. alle 3 Fiddleyards händeln.

Glaubt Ihr das ist so realisierbar ? Zu viel / zu wenig ? Freue mich auf jedweden konstruktiven Kommentar!

Gruß:
Stefan

OOK Offline




Beiträge: 3.903

04.09.2014 07:53
#19 RE: Harz in H0m antworten

Stefan, das ist kein Plan, das ist eine komplette Konzeption.
Ob das zu viel, zu wenig oder gerade richtig ist, kann man ja erst beim maßstäblichen Zeichnen erkennen. Mir persönlich wäre da etwas zu wenig Streckenfahrt, das Berangieren der (gefühlten) tausend Anschlüsse könnte etwas viel werden, ist aber letztlich Geschmackssache. Ich könnte mir vorstellen, die untere Papierfabrik und das Granitwerk wegzulassen.
Bis Hasserode wird ja alles aufgebockt transportiert, das geht sehr, sehr langsam und braucht viel Zeit. Da noch Personenzüge reinzubekommen, dürfte schwierig sein.

Ein ganz anderer Aspekt: Die Anlage zieht sich weitestgehend durch Stadtgebiet, wenn auch hinter den Häusern, dennoch wirst du recht viele Gebäude brauchen, um den Streckencharakter rüber zu bringen.
Eine faszinierende Aufgabe.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.756

04.09.2014 22:18
#20 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von OOK im Beitrag #19
Eine faszinierende Aufgabe.

Ich hätte da so eine Idee mit ca. 30 m Gleislänge, kein Doppelstöcker! ;-)
Gibt es irgendwo Originalgleispläne der Betriebsstellen?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

STBR Offline



Beiträge: 183

04.09.2014 23:26
#21 RE: Harz in H0m antworten

Ich weiß, der Fluch der Sperrfahrt!
Ich bin auch am überlegen wie die Sache "flüssiger" gestaltet werden kann.
Das Granitwerk z.B. könnte in den Bf.Bezirk Steinerne Renne gelegt werden (d.h. hinter das Einfahrtsignal aus Fahrtrichtung WR), Papierfabrik/Kohlehandel könnten, bei entsprechender Gleislänge, zur Ausweichanschlußstelle (AwAnSt)erklärt werden, desgleichen Steinrampe und Schotterwerk. Der Zugführer könnte, nachdem er sich eingeschlossen hat, entsprechend Meldung machen und die Strecke wäre wieder frei.

Was das städtische Umfeld betrifft muß ich mich noch schlau machen, was da in Ep.II überhaupt an Gebäuden stand. Klar, die Kirchstrasse, aber sonst scheint mir vieles doch erst nach dem Krieg gebaut worden zu sein. Ich werde Anfang Oktober ein paar Tage in WR sein und will da mal in dem Buchladen in der Westernstrasse sehen, was sich an stadtgeschichtlicher Literatur oder Reprints alter Stadtpläne finden lässt (die sind ganz gut "heimatkundlich" sortiert). Ich will dann auch den Streckenabschnitt bis Hasserode abgehen und Fotos des Umfeldes machen.

Wenn Du die Strecke mit Tante Gugl "abfliegst" siehst Du, daß, in Richtung Hasserode, hinter der Papierfabrik rechterhand bis Kreuzung Stilles Wasser/Kirchstrasse große Gärten liegen, dann kommen ein paar alte Gebäude, danach ein großer Klotz (ich nehme mal an die Hochschule Harz), entlang "Wüsteneichen" wieder nur Grünzeug und Neubauten, im Bereich des Bü. Friedrichstrasse einige Gebäude, rechts der Burgmühlenstrasse wiederum nur Gärten. Danach dann der Bf. Hasserode und schon geht's ab ins Grüne.

Da diese "rechte Seite" die Hauptblickrichtung ist, müßte ich, als gnadenloser Verfechter der "Spatenstichmethode" (=was über den Anlagenrand hinausragt wird abgeschnitten) den "Architekturbedarf" in Grenzen halten können.

Was die Fahrtstrecken betrifft: Mehr wäre sicher schöner aber mir fehlt eine Idee wie ich in diesem Raummaß mehr Strecke herauskitzeln kann ohne in Richtung PANfeindlicher Spaghettischüssel abzudriften......
Es verbieten sich auch irgendwelche Kehrtunnel und Gleisschleifen denn "Wer hat's erfunden?", richtig, die RHB und leider nicht die NWE ! Falls hierzu noch jemandem ein guter Einfall kommt, her damit!

Als nächsten Schritt geht es jetzt an die Maßstäbliche Ausarbeitung.
Wie wär's übrigens mit dem Namen "Holtemmetalbahn" für die Anlage?

Gruß:
Stefan

vauhundert
Beiträge:

04.09.2014 23:40
#22 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Stefan,

in meinem Beitrag zur "Anschlußsuche" findet sich auch ein Link der Harold B.Lee Library und die dortige Sammlung von topgrafischen Karten im Maßstab 1:25000.
Zwar ist Wernigerode von 1951, aber das ist doch erheblich näher an der Epoche II als manch anderes.
Anhand der Blattnummern kannst Du auch die umliegenden Karten aufrufen.

Vielleicht ist Dir das für die Sichtung und Recherche zur Bebauung eine erste Hilfe.

Beste Grüße aus dem Bergischen

Michael

STBR Offline



Beiträge: 183

04.09.2014 23:41
#23 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #20
Zitat von OOK im Beitrag #19
Eine faszinierende Aufgabe.

Ich hätte da so eine Idee mit ca. 30 m Gleislänge, kein Doppelstöcker! ;-)
Gibt es irgendwo Originalgleispläne der Betriebsstellen?

Grüße Hubert


Hallo Hubert,

da wollte ich mit Jürgen Steimecke Kontakt aufnehmen bzw. in Wernigerode herumfragen. Die Grundlage meines Konzeptes sind Schemazeichnungen, die Lage und Gleiskonfiguration der Anschliesser wiedergeben. Was die Abmessungen derselben betrifft werde ich mich eh' nach der Decke bzw. Raumgröße strecken müssen!
Wenn Du Deine Idee auch nur schematisch "auf den Bildschirm werfen" könntest...

Gruß:
Stefan

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.756

04.09.2014 23:51
#24 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #23
Wenn Du Deine Idee auch nur schematisch "auf den Bildschirm werfen" könntest...

Ich will mal nicht so sein!
Eins mal vorweg, es ist erst mal eine Machbarkeitstudie mit der "Armstrong-Spirale" als Anlagenform! Mit Breite Anlage, Gänge, Radien müsste man noch spielen!



Statt Fiddleyards würde ich aus Platzgründen mit Wechselkasetten und Umfahrsetzkeit dieser unter der Anlage hier vorsehen!
Die Abgänge zur Unterwelt wären am Ende der Anlagenzunge!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

STBR Offline



Beiträge: 183

04.09.2014 23:53
#25 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Michael,

Klasse !
Die Karte ist SEHR interessant!!

Stefan

STBR Offline



Beiträge: 183

05.09.2014 00:07
#26 RE: Harz in H0m antworten

Hallo Hubert,

das sieht ja gewaltig aus!
Aber Du hast recht, das Konzept muß unter allen Aspekten geprüft werden.
Vielen Dank!

Stefan

Lutterberger Offline




Beiträge: 120

05.09.2014 21:31
#27 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #24

Eins mal vorweg, es ist erst mal eine Machbarkeitstudie mit der "Armstrong-Spirale" als Anlagenform!
Wieso Spirale? Ich denke es ist das, was John Armstroing die "superlong peninsula" nannte.

Es grüßt der Exil-Harzer
Lutterberger

OOK Offline




Beiträge: 3.903

05.09.2014 21:47
#28 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Lutterberger im Beitrag #27
Wieso Spirale? Ich denke es ist das, was John Armstroing die "superlong peninsula" nannte.
Da hat Lutterberger Recht. Einwandfrei.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.756

05.09.2014 22:08
#29 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von Lutterberger im Beitrag #27
Wieso Spirale? Ich denke es ist das, was John Armstroing die "superlong peninsula" nannte.

Quelle??

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Casey Jones Offline



Beiträge: 95

05.09.2014 23:23
#30 RE: Harz in H0m antworten

Zitat von STBR im Beitrag #21
Ich weiß, der Fluch der Sperrfahrt!
Ich bin auch am überlegen wie die Sache "flüssiger" gestaltet werden kann.
Das Granitwerk z.B. könnte in den Bf.Bezirk Steinerne Renne gelegt werden (d.h. hinter das Einfahrtsignal aus Fahrtrichtung WR), Papierfabrik/Kohlehandel könnten, bei entsprechender Gleislänge, zur Ausweichanschlußstelle (AwAnSt)erklärt werden, desgleichen Steinrampe und Schotterwerk. Der Zugführer könnte, nachdem er sich eingeschlossen hat, entsprechend Meldung machen und die Strecke wäre wieder frei.

Ich finde eher, eine Art Fluch ist nicht die Sperrfahrt, sondern die Überlegungen, "die Sache flüssiger zu bekommen".
Wozu denn?
Das ist etwas typisches für die große Bahn; wohin das geführt hat, sieht man heute leider überall, weil sich der LKW als wesentlich "flüssiger" erwiesen hat.

Du als Modellbahner hast doch eine ganz andere Zielsetzung: Maximale Freude an der Beschäftigung mit "der Sache". Die sinkt aber, wenn man an die Modellbahn mit Rationalisierungsgesichtspunkten herangeht. Und das lese ich hier sehr deutlich, wenn auf einen Rutsch gleich alle Anschließer zur AwAnSt gemacht werden. Es ist im Gegenteil wichtig, daß auch umständliche Bedienvorgänge erhalten bleiben, gerade weil sie Zeit kosten und Beschäftigung bringen.

Das nur nebenbei.


Gruß
Christian

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