Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 121 Antworten
und wurde 10.652 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 9
Vanryu Offline



Beiträge: 80

05.06.2014 22:07
Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Hallo Leut

nachdem ich mich weiter mit ein paar Gleisplänen beschäftigt habe und nach ein paar Wochen dann nochmal mein GP angeschaut hab, wirkt er doch etwas überladen. Zum Beispiel der eingekesselte Bahnhof Auenhain, der an beiden Seiten ein Tunneleingang hatte. Ging zwar auf der Fläche nicht anders, aber was solls.

Nun habe ich ein wenig Möbel gerückt und Überlegungen angestellt, ob es nicht eventuell einen besseren Ort gäbe und tada, habe einen gefunden. Somit habe ich meine bebaubare Fläche verdoppelt. Da hier nun andere Größenverhältnisse herrschen, habe ich mir erlaubt einen neuen Faden zu eröffnen. Ich hoffe das war nicht verkehrt.

Zur Fläche selbst:
Ich kann ein Ende des Zimmers bebauen. Die breite Wand hat 4m (ziemlich genau sogar :-)), der linke Schenkel kann bis maximal 2,1m bebaut werden, der rechte Schenkel 2m.
In meinem ersten Entwurf sind die beiden Schenkel 80cm tief und die lange Fläche 70 cm tief.
EDITh spricht: Die Anlage ist "an-der-Wand-entlang" Also Links, Oben und Rechts ist eine Wand. Begehbar von Süden her.

Was soll drauf:
Das Streckenbild aus der anderen Planung sollte möglichst beibehalten werden. Das betrifft die Möglichkeit durch die beiden SB-Eingänge Zuggarnituren "kreisen" zu lassen und die abzweigende Strecke zum Endbahnhof Cöpenick.
Rangierbetrieb
Passagier und Güterverkehr zwischen verschiedene Haltepunkte
Ein wenig sichtbare Strecke um die Zuggarnituren nicht nur in Bahnhöfen sondern auch in der Landschaft sehen zu können

Sollte jedoch jemand eine geniale Idee haben, die einige Punkte von oben nicht mit abdecken, bringt sie trotzdem vor. Vielleicht gefällt sie mir ja. :-)

Was hat sich zu vorher verändert?
Ich habe nun den Bahnhof Auenhain deutlich vergrößert. Er hat auch mehr Ladegleise bekommen und Platz für Lokschuppen und Dieseltankstelle. Das Bahnhofsbild ist also fülliger geworden als zuvor.
Bahnhof Bogsdorf hat sich nicht sehr verändert.
Bahnhof Cöpenick hat sich vom Aufbau geändert und einen Steinbruchanlieger bekommen. (Themenbedingt, da es dort bergig ist. Muss nicht unbedingt ein Steinbruch sein)

Deutliche Verbesserung hat das Gleisbild erhalten. Es werden anstelle von EW1-Weichen nun EW2-Weichen genutzt. Diese sind "näher" an dem Vorbild. Auch die sichtbaren Bögen sind mit größeren Radien versehen um schöner auszusehen.
Das "Geschlängel" der Gleise hat so seinen Sinn. Sie gehen um bergige Landschaften herum. Sollte irgendeine Stelle zu "extrem" wirken, einfach anmerken. ;-)

Genug Geschrieben. Nun sind eure Kritikpunkte oder Verbesserungsvorschläge gewünscht. Der Gleisplan steht frei zum Zerpflücken. :-)




Es grüßt euch herzlichst
Daniel

... and thanks for all the fish.

OOK Online




Beiträge: 3.883

06.06.2014 13:00
#2 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Zitat von Vanryu im Beitrag #1
Der Gleisplan steht frei zum Zerpflücken.
Bin dabei, in zu studieren. Kommentar in Kürze.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Helko Offline




Beiträge: 315

06.06.2014 13:38
#3 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Zitat von Vanryu im Beitrag #1
Nun sind eure Kritikpunkte oder Verbesserungsvorschläge gewünscht.

- Die Radien unten links und rechts sind viel zu eng, sollten zumindest denen der Weichen mit ca 630mm entsprechen, notfalls früher "Tunneln" und dann enger weiter. Die Anlagentiefe muss ja ausserdem nicht sklavisch verfolgt werden.

- Auch wenn die Bögen um "Berge" herum gewollt sein sollten, sollte zumindest ein gerades Zwischenstück vorhanden sein.

- Für mich wäre Cöpenick eine dem Hauptmann entsprechende Konstruktion, viel zu eng an Auenhein, Steinbruch drehen und an Bogsdorf anschliessen

- rechteckige Kanten wirken immer spielzeughaft

VG
Helko
Videobeispiele

Gutes Design ist, wenn nichts mehr entfernt werden kann. Beispiel gefällig?
Der "."!

OOK Online




Beiträge: 3.883

06.06.2014 14:00
#4 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Um besser sehen zu können, worüber wir reden, hier noch einmal etwas verkleinert, der erste Planentwurf für die neue Anlage:



Es ist also weiterhin ein Ring auf dem der Schattenbahnhof liegt sowie sichtbar die Bahnhöfe Auenhain und Bogsdorf. In Bogsdorf zeigt die Stichbahn nach Cöpenick ab. So weit so gut (und bekannt).
Was sofort störend ins Auge fällt, ist der praktisch nicht vorhandene Abstand zwischen Auenhain und Cöpenick. Das sollte bei einer Anlage dieser Größe anders zu regeln sein.
Auf den ersten Blick störend und unlogisch erscheint, dass die Stichstrecke in dem mageren Unterwegsbahnhof Bogsdorf abzweigt, das BW liegt eine Station weiter in wesentlich umfangreicheren Auenhain. Aber das lässt sich leicht begründen: Bogsdorf ist nur Trennungsbahnhof, die Verkehrsrelation der Nebenstrecke ist Cöpenick - Auenhain.
Helkos Einwand bezüglich der fehlenden Zwischengeraden ist korrekt. Die Streken sehen eher aus wie Spuren eines wedelndes Skifahrers als wie Eisenbahntrassen. Mit Flexgleis lässt sich sehr schön geschwungen trassieren, aber das ist eisenbahnuntypisch. Bahntrassen werden mit fest definierten Radien (+ Übergangsbögen) und Geraden trassiert, nicht schwingend wie moderne Landstraßen. (Darüber müssten wir wohl mal einen separaten Strang aufmachen.)

Die Bahnhofsgleispläne müssen wir genauer studieren. Hier besteht Handlungsbedarf. Ich sage in Kürze was zu Auenhain.

Eine Bitte noch: bei neuen Planvarianten bitte wieder ein Maßgitter unterlegen.)

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Vanryu Offline



Beiträge: 80

06.06.2014 14:07
#5 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Hallo Helko,
danke schon einmal für deine Anmerkungen.

Zitat von Helko im Beitrag #3
- Die Radien unten links und rechts sind viel zu eng, sollten zumindest denen der Weichen mit ca 630mm entsprechen, notfalls früher "Tunneln" und dann enger weiter. Die Anlagentiefe muss ja ausserdem nicht sklavisch verfolgt werden.

Stimmt. Man könnte dort etwas breiter werden, um den Bogen großzügiger wirken zu lassen. Werde ich mal schauen, wie gut es sich dort macht.

Zitat von Helko im Beitrag #3

- Auch wenn die Bögen um "Berge" herum gewollt sein sollten, sollte zumindest ein gerades Zwischenstück vorhanden sein.

Ich werde mal schauen, wie es wirkt, wenn ich beim Gegenbogen den Übergang etwas strecke, damit er bei der oberen Bahn nicht so stark auffällt. Beim heutigen Blick darauf ist er mir auch aufgefallen, was gestern Abend nicht so kurvig wirkte.

Zitat von Helko im Beitrag #3

- Für mich wäre Cöpenick eine dem Hauptmann entsprechende Konstruktion, viel zu eng an Auenhein, Steinbruch drehen und an Bogsdorf anschliessen

Ich hatte gehofft die fast 20 Zentimeter Höhenunterschied würden hier eine gute Abgrenzung darstellen. Was würdest du mit dem Stück Land machen?

Zitat von Helko im Beitrag #3

- rechteckige Kanten wirken immer spielzeughaft

Sorry, welche Kanten meinst du gerade? Weiß nicht worauf sich dieser Hinweis bezieht.

So long ...
Daniel

... and thanks for all the fish.

Vanryu Offline



Beiträge: 80

06.06.2014 14:20
#6 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Zitat von OOK im Beitrag #4

Was sofort störend ins Auge fällt, ist der praktisch nicht vorhandene Abstand zwischen Auenhain und Cöpenick. Das sollte bei einer Anlage dieser Größe anders zu regeln sein.
Auf den ersten Blick störend und unlogisch erscheint, dass die Stichstrecke in dem mageren Unterwegsbahnhof Bogsdorf abzweigt, das BW liegt eine Station weiter in wesentlich umfangreicheren Auenhain. Aber das lässt sich leicht begründen: Bogsdorf ist nur Trennungsbahnhof, die Verkehrsrelation der Nebenstrecke ist Cöpenick - Auenhain.

Vielleicht wäre es besser, wenn ich die Nebenstrecke von Auenhain abzweigen lasse? Es ist aus meiner Sicht kein Zwang, an welcher Stelle der Bahnhof Cöpenick an die Strecke geführt wird. Hier hatte ich nur das Schema der kleineren Anlage übernommen.

Zitat von OOK im Beitrag #4

Die Bahnhofsgleispläne müssen wir genauer studieren. Hier besteht Handlungsbedarf. Ich sage in Kürze was zu Auenhain.

Das habe ich mir auch fast gedacht. Ich habe leider keinen Eisenbahner in der Verwandtschaft und auch im Arbeitsumfeld keine Berührungspunkte dazu. Daher sind sicher einige logische Fehler im Bahnhofsbild vorhanden. Aber man kann ja nur schlauer werden.

Danke schon mal für eure Hinweise und Mühe
So long ...
Daniel

... and thanks for all the fish.

OOK Online




Beiträge: 3.883

06.06.2014 16:12
#7 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Zitat von Vanryu im Beitrag #6
Zitat von OOK im Beitrag #4
Auf den ersten Blick störend und unlogisch erscheint, dass die Stichstrecke in dem mageren Unterwegsbahnhof Bogsdorf abzweigt, das BW liegt eine Station weiter in wesentlich umfangreicheren Auenhain. Aber das lässt sich leicht begründen: Bogsdorf ist nur Trennungsbahnhof, die Verkehrsrelation der Nebenstrecke ist Cöpenick - Auenhain.

Vielleicht wäre es besser, wenn ich die Nebenstrecke von Auenhain abzweigen lasse? Es ist aus meiner Sicht kein Zwang, an welcher Stelle der Bahnhof Cöpenick an die Strecke geführt wird. Hier hatte ich nur das Schema der kleineren Anlage übernommen.
Nicht unbedingt. Du musst nur bedenken, was du dir betrieblich einbrockst. Ein Beispiel: Die Strecke nach C. zweigt in B. ab. In Au hält, von rechts kommend, ein Schnell- oder Eilzug, fährt dann nach links, also über B. weiter. Der Anschlusszug nach C., in den diverse Fahrgäste umgestiegen sind,fährt auch in Ri. B, muss also warten, bis der Block hinter dem Eilzug frei ist, dann kann er folgen. Bitte nicht mißverstehen: Das ist keine Bewertung, das ist so gut wie jede andere Lösung, nur man muss wissen, dass es so läuft und es mögen.

Und, wie gesagt, was zu Au. in Kürze.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Online




Beiträge: 3.883

06.06.2014 16:28
#8 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Also zu Auenhain. so sieht der Gleisplan schematisiert und gestreckt aus:



Das Streckengleis verzweigt sich also in vier Gleise, alles ganz normal. Im Norden gibt es in kleines BW, angebunden an den linken Bahnhofskopf. OK. Wenn die Züge nach Cö. wie schon erwähnt hier starten, macht das BW auch Sinn.
Dann gibt es im Süden die beiden Forken, an jeder steht Ladegleis dran. Was heißt das? Jedes der Gleise muss einen Zweck und eine Benennung haben. Zur Grundausstattung von Bahnhöfen - jedenfalls bis Ep. IV, gehört ein Güterschuppen, eine Rampe, ein Freiladegleis, dazu kommen die Anschlussgleise für bestimmte Kunden.
Du musst also festlegen, was in Auenhain los ist. Was gibt es da für Kleinindustrie etc.? Muss zur definierten Gegend passen.

Du schreibst:

Zitat von Vanryu im Beitrag #6
Ich habe leider keinen Eisenbahner in der Verwandtschaft und auch im Arbeitsumfeld keine Berührungspunkte dazu.
Die wohl meisten hier auch nicht, ich jedenfalls auch nicht.

Zitat
Aber man kann ja nur schlauer werden.

Das trifft unbedingt zu, nicht nur für dich. Schlauer werden in Bezug auf Anlagenplanung, speziell Gestaltung von Bahnhöfen, kannst du werden,,wenn du dir die viele n entsprechenden Stränge in diesem Forum durcharbeitest, nicht nur deinen eigenen. Wie heißt es so schön im Blauen Buch:

"Good layout design results from a lot of hard work based on equally
hard study of what has been published. ... As unappealing as that may
sound, I have no other "easy" solution.
(Don Mitchell im Layout Design Journal 3/89
).

Bis denne.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

tuxlover Offline



Beiträge: 159

06.06.2014 18:06
#9 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Hallo,

die Nähe von Cöpenick zu Auenhain haben andere ja schon angesprochen. Wie wäre es mit der Idee Cöpenick als separate Ebene oberhalb von Auenhein zu platzieren? An der Stelle also eine Multideckanlage zu errichten.

Den betrieblichen Ablauf auf Grund der Trennung in B. und der Verkehrsverknüpfung in Auenhein hat OOK ja schon beschrieben. Ich finde das auch absolut in Ordnung, man muss sich dem nur bewusst sein, dass die "Hektik" als Einzelspieler nach Fahrplan da evtl. steigt. Man kann das aber entschärfen, indem der Zug A-C in Auenhein Anschluss an den Eilzug SB-B-A-SB hat und nicht an dessen Gegenzug.

Was mir allerdings wirklich unangenehm auffällt sind die Entfernungen zwischen B und C. Zwischen A und B ist die Strecke wunderbar lang, so dass ein Gefühl von Entfernung entsteht. Man kann sich im Tunnel sogar noch zusätzliche verdeckte Betriebstellen vorstellen.
Im Gegensatz dazu ist die Strecke B-C gerade mal zwei Zuglängen lang, dafür würde man kaum eine separate Bahn bauen. Verglichen mit deinen übrigen Entfernungen wirkt das sehr gedrängt.

Gruß
Michael

Vanryu Offline



Beiträge: 80

07.06.2014 00:07
#10 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Zitat von OOK im Beitrag #7
Nicht unbedingt. Du musst nur bedenken, was du dir betrieblich einbrockst. Ein Beispiel: Die Strecke nach C. zweigt in B. ab. In Au hält, von rechts kommend, ein Schnell- oder Eilzug, fährt dann nach links, also über B. weiter. Der Anschlusszug nach C., in den diverse Fahrgäste umgestiegen sind,fährt auch in Ri. B, muss also warten, bis der Block hinter dem Eilzug frei ist, dann kann er folgen. Bitte nicht mißverstehen: Das ist keine Bewertung, das ist so gut wie jede andere Lösung, nur man muss wissen, dass es so läuft und es mögen.

Gut, dieses Szenario hatte ich in etwa so in meinen Gedanken gehabt, als ich die Bahnhofsanordnung erstmalig aufs Papier gebracht habe. Mal sehen ob es am Ende tatsächlich so wird.

Zitat von OOK im Beitrag #8
Also zu Auenhain.
Dann gibt es im Süden die beiden Forken, an jeder steht Ladegleis dran. Was heißt das? (...)
Du musst also festlegen, was in Auenhain los ist. Was gibt es da für Kleinindustrie etc.? Muss zur definierten Gegend passen. (...)

Das "Ladegleis mit den drei Gleisen sollte der Anschluss einer örtlichen Industrie darstellen. Hier sollten Lieferungen aus dem Bergwerk nahe Cö weiterverarbeitet werden und dann an die GWW verschickt werden. Das Ladegleis mit den zwei Gleisen sollte ein Freiladegleis/Rampe werden. So jedenfalls meine noch laienhafte Vorstellung.
Wenn man auf deiner schematischen Zeichnung die 4 Gleise von oben nach unten duchnummeriert, dann hatte nördlich von Gleis 1 das Empfangsgebäude gedacht, zwischen Gleis 1 & 2 einen zusätzlichen Bahnsteig und die anderen Gleise für Güterverkehr.
Ich hatte zwischenzeitlich gelesen, dass für Güterverkehr meist längere Gleise als für Personenverkehr angedacht werden. Das müsste ich eventuell noch einmal am Bahnhof umstellen?

Zitat von OOK im Beitrag #8
Das trifft unbedingt zu, nicht nur für dich. Schlauer werden in Bezug auf Anlagenplanung, speziell Gestaltung von Bahnhöfen, kannst du werden,,wenn du dir die viele n entsprechenden Stränge in diesem Forum durcharbeitest, nicht nur deinen eigenen.

Ich habe hier und im blauen Forum mir viele Gleisplanstränge durchgelesen. Diese waren auch der Grund, warum ich die erste Anlage mittlerweile als zu gequetscht empfinde. Aber manche Dinge muss ich öfters lesen, bis es hängen bleibt.

Zitat von tuxlover im Beitrag #9
Wie wäre es mit der Idee Cöpenick als separate Ebene oberhalb von Auenhein zu platzieren? An der Stelle also eine Multideckanlage zu errichten.

Muss ich mir das dann so vorstellen, dass ich an einer Stelle eine Gleiswendel nach oben hinstelle und nen halben Meter oder so über Auenhain dann Cöpenick realisiere, oder verstehe ich da etwas falsch?

Zitat von tuxlover im Beitrag #9
Was mir allerdings wirklich unangenehm auffällt sind die Entfernungen zwischen B und C. Zwischen A und B ist die Strecke wunderbar lang, so dass ein Gefühl von Entfernung entsteht. Man kann sich im Tunnel sogar noch zusätzliche verdeckte Betriebstellen vorstellen.
Im Gegensatz dazu ist die Strecke B-C gerade mal zwei Zuglängen lang, dafür würde man kaum eine separate Bahn bauen. Verglichen mit deinen übrigen Entfernungen wirkt das sehr gedrängt.

Das steht auch auf meiner Mängelliste, jedoch habe ich bisher keine zündende Idee gehabt, wie ich dies elegant lösen kann.
Schwierig, schwierig. Da hat man nun mehr Platz und er reicht dennoch nicht.

Ich habe den ganzen Tag bereits gedanklich mit der Umstellung gespielt, den Bahnhof Bogsdorf zu streichen. Dann hätten wir den "Kreisel" mittels SB - Au - SB, wobei hier vor einem Eingang in den Sb jede Menge sichtbares Gleis untergebracht werden kann. Zusätzlich wäre dann die Abzweigung zum Bahnhöf Cöpenick, der dann als Endbahnhof auch etwas massiger ausfallen kann.
Also rechte Seite den Bahnhof Au, von Au gehen zwei strecke nach "links" ab, wobei eine Strecke sich auf gleicher Höhe wie Au durch die Landschaft bewegt und die zweite Strecke dann langsam steigend einen Berg erklimmt und dann auf dem linken Schenkel in einem Endbahnhof mündet.
Diese Idee könnten wir ja als Lösung im Hinterkopf behalten, wenn wir mit der 3-Bahnhofs-Planung in einer Sackgasse stecken.

Sobald ich an meinem Laptop wieder ran komme, werde ich mal einen Testplan für die 2-Bahnhofs-Taktik kreieren.
Einen schönen Abend noch.
So long ...
Daniel

... and thanks for all the fish.

tuxlover Offline



Beiträge: 159

07.06.2014 11:10
#11 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Hallo Daniel,

Zitat

Zitat von tuxlover im Beitrag #9
Wie wäre es mit der Idee Cöpenick als separate Ebene oberhalb von Auenhein zu platzieren? An der Stelle also eine Multideckanlage zu errichten.

Muss ich mir das dann so vorstellen, dass ich an einer Stelle eine Gleiswendel nach oben hinstelle und nen halben Meter oder so über Auenhain dann Cöpenick realisiere, oder verstehe ich da etwas falsch?



Eine zusätzliche Gleiswendel brauchst du nicht unbedingt, zum einen erzeugst du ja jetzt schon zwischen Auenhein und Bondorf einen gewissen Höhenunterschied. Diesen kannst du mit der Gleiswendel links oben im Eck auch noch vergrößern. An der Stelle könnte ich mir auch gut eine zweigleisige Wendel vorstellen. Außen verläuft die Strecke Auenhein-Bondorf und innen Bondorf-Zugspeicher.

Cöpnick läge dann auf einem eigenen Anlagenrahmen wie du vermutest ca. 50cm über Auenhein. Wolfgang hat sowas ähnliches schon mal hier und hier gezeigt.

Das würde deine drei Betriebsstellen schon mal optisch ziemlich stark trennen. Wobei das Problem der geringen Fahrzeiten zwischen B und C leider dadurch auch noch nicht gelöst ist.

Gruß
Michael

re-entry Offline



Beiträge: 98

08.06.2014 01:23
#12 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

N'abend! Eine recht spannende Geschichte...

Zitat von OOK im Beitrag #7
Du musst nur bedenken, was du dir betrieblich einbrockst. Ein Beispiel: Die Strecke nach C. zweigt in B. ab. In Au hält, von rechts kommend, ein Schnell- oder Eilzug, fährt dann nach links, also über B. weiter. Der Anschlusszug nach C., in den diverse Fahrgäste umgestiegen sind,fährt auch in Ri. B, muss also warten, bis der Block hinter dem Eilzug frei ist, dann kann er folgen.


Genau so wie hier von Otto für Au. beschrieben müsste die Eisenbahnwelt in Schlettau im Erzgebirge ausgesehen haben - und zwar in beiden Richtungen. Denn Schlettau war Anschlussbahnhof zweier Nebenstrecken, die sich jeweils erst in der östlichen und der westlichen Nachbarstation von der Hauptstrecke trennten. Die Nebenstrecke Schlettau-Crottendorf mit dem Trennungsbahnhof Walthersdorf könnte wegen des Einsatzes der BR 86 in den 1980ern allgemein bekannt sein. Die andere Nebenstrecke nach Zwönitz über den Trennungsbahnhof Scheibenberg wurde schon 1947 als Reparationsleistung weitgehend demontiert.

Zitat von tuxlover im Beitrag #9

Da hat man nun mehr Platz und er reicht dennoch nicht.

Ich habe den ganzen Tag bereits gedanklich mit der Umstellung gespielt, den Bahnhof Bogsdorf zu streichen. Dann hätten wir den "Kreisel" mittels SB - Au - SB, wobei hier vor einem Eingang in den Sb jede Menge sichtbares Gleis untergebracht werden kann. Zusätzlich wäre dann die Abzweigung zum Bahnhöf Cöpenick, der dann als Endbahnhof auch etwas massiger ausfallen kann.
...
Sobald ich an meinem Laptop wieder ran komme, werde ich mal einen Testplan für die 2-Bahnhofs-Taktik kreieren.


Daniel, ich habe auch die ganze Zeit darüber nachgedacht, eine Station zu streichen. Ich bin aber zu einem anderen Schluss gekommen als Du, und würde das mal als mögliches Variantenbündel ins Feld führen:

Cöpenick als gestaltete Station weglassen - Bogsdorf ausbauen - Grundprinzip Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn beibehalten.

Dabei wäre B. entweder weiterhin Trennungsbahnhof (Variante 1). Oder Au. wäre Anschluss- und Trennungsbahnhof in einem, und B. der erste und wichtigste Zwischenbahnhof der Nebenstrecke nach C. (Variante 2). In Variante 2 läge der Fokus somit auf der Nebenstrecke, in Variante 1 auf der Hauptstrecke.

In beiden Varianten würde ich dem Bahnhof B. einen Anschluss spendieren, der eine Bedienung mit eigenen Übergaben von Au. aus erfordern würde. Mir würde da etwas wie Goßdorf-Kohlmühle an der Sebnitztalbahn vorschweben - mit der Papierfabrik, aber ohne den Schmalspurteil. In Variante 1 würde B. dann zusätzlich über die Anlagen eines Trennungsbahnhofs verfügen. Vielleicht käme auch eine Keilform in Frage?

Au. diente in beiden Varianten vor allem dem Bilden und Auflösen von Zügen für die Nebenbahn nach C. und wäre zudem Empfänger von Gütern von dort, z. B. Holz oder Erz, wie Du schon angedeutet hast.

C. würde in beiden Varianten als gestaltete Betriebsstelle zwar wegfallen, müsst aber dennoch als Fiddleyard irgendwo vorhanden bleiben - und sei es nur, um den pendelnden Tw aufzunehmen und/oder den üblichen GmP/PmG Au.-C. umzubilden.

In Variante 2 könnte B. auch als Bad Bogsdorf eine zusätzliche Bedeutung im Personenverkehr bekommen, weil dorthin Kurswagen und Sonderzüge verkehren (und wenden) oder eine besondere Verbindung z. B. mit Schnelltriebwagen besteht. So war es z. B. im Bahnhof Oberschlema.

Soweit mal meine Gedanken dazu,

beste Grüße, Mathias

Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

08.06.2014 15:09
#13 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Hallo Mathias,

schöne Idee!
Ich hatte auch schon daran gedacht die Endstation Cöpenick als ausgestatteten Bahnhof wegzulassen, so wie Du es nun angedacht hast. Und Micha hat mit Schlettau im H0 Forum damals einen sehr interessanten Bahnhof vorgestellt, aus dem sich betrieblich mit den Nachbarstationen sehr viel herausholen lässt!

Wobei ich dann nicht von Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn ausgehen würde - sondern von Nebenbahn mit abzweigender Nebenbahn. Vielleicht die Stichstrecke nach Cöpenick von der Bedeutung etwas unterordnet zur anderen Strecke. Jedenfalls gefällt mir die Idee sehr! Ganz ähnlich wie z.B. Ebermannstadt in der fränkischen Schweiz als betrieblicher Trennungs- und Zugbildungsbahnhof für die erst in der nächsten Station Gasseldorf sich verzweigenden Strecken nach Behringersmühle und Heiligenstadt diente! Oder Kirchheim (Teck) bei Stuttgart - nur wesentlich größer - das mal für die beiden Strecken nach Weilheim und Oberlenningen Zugbildungsbahnhof war. Die beiden Strecken verzweigten sich erst im kleinen Bahnhof Kirchheim (Teck) Süd.
http://de.wikipedia.org/wiki/Teckbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke...heim_%28Teck%29
Gleisplanskizze Kirchheim Teck

Es gab ja mal einige solcher Stationen und Streckensituationen. Die sind betrieblich immer sehr reizvoll!

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

OOK Online




Beiträge: 3.883

08.06.2014 16:06
#14 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Mir ist auch noch eine Vorlage für die Konzeption mit der Zweigstrecke eingefallen, die nicht im Zugbildungsbahnhof abzweigt, eine, die noch munter in Betrieb ist: St. Moritz, Samedan und Bever an der Rhätischen Bahn.



In St. Moritz starten sowohl die Albulazüge nach Chur als auch die Unterengadin-Züge nach Scuol-Tarasp. Beide müssen auf eingleisiger Strecke zunächst nach Samedan und dann weiter nach Bever, wo sich die Streken verzweigen. Die Unterengadin-Züge halten in Bever, die Albulazüge nicht, allenfalls ein paar Tagesrand-Bummelzüge.

So war es jedenfalls viele Jahrzehnte. Durch die neue Vereinastrecke sind die Zugläufe etwas aufgemischt, da fahren zusätzlich Pendel zwischen Pontresina und Scuol und andere Novitäten. Aber das Urprinzip ist halt interessant, weil noch einen Tacken komplizierter als bei der in Rede stehenden Anlage beschrieben.

Für Güterzüge ist eh Samedan der Hauptknoten, wo alle Gz beginnen und enden. Im Bereich von Samedan liegt dann auch der Container-Bahnhof Cho d'Punt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Vanryu Offline



Beiträge: 80

08.06.2014 18:39
#15 RE: Anlage "Müggelberg" neu (TT, U-Form 2,1x4x2 m) antworten

Hallo Leute,
danke erst mal für eure zahlreichen Beispiele. Die helfen schonmal sehr.

Ich werde heute und morgen den Plan erst einmal ändern. Zum einen Cö von Au abzweigen lassen und Cö denn auf einem eigenen Deck bei Bo realisieren.
Das Ergebnis werden ich dann sobald als möglich hier zur Diskusion zur Verfügung stellen.

So long ...
Daniel

... and thanks for all the fish.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 9
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de