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Dieses Thema hat 17 Antworten
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Wanderer Offline



Beiträge: 90

03.05.2014 10:21
#16 RE: Oberberg 1:32 antworten

Ich bin Arno ja noch einen Entwurf schuldig. Den soll er heute bekommen. Da ich von den Bahnhöfen entlang der oberhessischen Steilstrecke keine Gleispläne habe, habe ich Bahnhöfe verwendet, von denen mir Gleispläne vorliegen und die mich gedanklich beschäftigen, auch wenn diese vielleicht nicht so gut in die Region passen.

Vorab noch drei Bemerkungen zum verwendeten Gleissystem Märklin 1:
Zum einen hat mein Gleisplanungsprogramm für dieses Gleissystem kein Flexgleis gefunden. Der folgende Entwurf besteht also ausschließlich aus starren Gleisstücken.
Zum anderen ist mir hinterher aufgefallen, dass die DKW und die Weichen mit 15° Winkel für die Spurweite 45mm in meinem Planungsprogramm eigentlich extrem kurz sind. Zwei aneinandergehängte DKW ergeben nicht einmal den minimalen Parallelgleisabstand für Spur 1 (daher habe ich da gerade Zwischenstücke eingefügt). Habe ich da eventuell etwas übersehen? Ich kenne mich mit Spur 1 halt gar nicht aus.
Schließlich scheint es in diesem Gleissystem gar keine Kreuzungen zu geben. Die verwendete 30°-Kreuzung sind in Wahrheit zwei übereinandergemalte Gleise; sie wäre ein Selbstbauprojekt.

So, jetzt aber zum Plan. Ich wollte zwei Betriebsstellen unterbringen, und war dafür bereit, die beiden Betriebsstellen sehr bescheiden werden zu lassen.
Obere Ebene

Untere Ebene

Wer ein bisschen mit den Namen der Bahnhöfe herumspielt, wird folgendes rasch erraten:
Ja, der obere Bahnhof ist natürlich St. Andreasberg. Allerdings habe ich ihn in gewisser Weise mit dem Ursprungsplan des Bahnhofs Rennsteig kombiniert, indem ich das Ausziehgleis von St. Andreasberg zum zweiten Streckengleis einer Spitzkehre werden ließ. Die zweite Strecke müssste natürlich eigentlich bergab führen; da sie das aus Modellbahngründen aber nicht darf, verschwindet sie in einem Einschnitt und dann im oberen Schattenbahnhof.
Allerdings frage ich mich gerade, wie Otto das aufnehmen wird, dass ich hier eine Spitzkehre zeichne, ohne dass man dort umsetzen kann. *lach*

Aber keine Sorge, umgesetzt werden kann und muss hier auch, und zwar stets bei Bergfahrt im Bahnhof Lukasmühle (wer wissen will, wo ich den her habe - "Lukas" = "Thomas"). Dies ist der kleinste Bahnhof am Fuß einer ehemaligen Zahnradstrecke, den ich finden konnte. Bei Bergfahrt kommt die Lok hier aus dem Schattenbahnhof den Zug ziehend an. Dann setzt sie an den Zugschluss um und schiebt den Zug über die Steilstrecke (Neigung 1:15, also 67 Promille) nach St. Andreassteig.
Natürlich könnte man, wenn man denn Flexgleis hätte, diesen Bahnhof deutlich mehr in den Bogen legen und dadurch den Bediengang oben verbreitern. Dann könnte auch die Duckpassage weiter nach oben rücken und dadurch 5cm höher werden.
Bevor ich mich aber ans optimieren mache, wollte ich erstmal Arno fragen, ob der Plan ihm überhaupt von der groben Anlage her zusagt. Wenn für ihn beispielsweise eine Duckpassage oder Podeste (die die beiden Bahnhöfe auf der oberen Ebene erfordern würden) gar nicht in Frage kommen, brauche ich nicht weiter zu optimieren.

Auf Kritik und Meinungen freut sich der freundlich grüßende
Rolf

Arno Offline



Beiträge: 8

03.05.2014 13:51
#17 RE: Oberberg 1:32 antworten

Hallo Rolf,
zunächst mal auf die Schnelle einige kurze Anmerkungen.
Zuallererst aber vielen Dank für das "brainstorming".
Also das mit der Duckpassage bereitet mir erhebliche Kopfschmerzen. Wir werden alle nicht jünger, ich bin im 67. Lj. und erlitt vor 3 Jahren einen Bandscheibenvorfall.
Also möchte ich die Duckerei tunlichst vermeiden. Stattdessen bevorzuge ich an der Tür entlang zu fahren und zwar hart "RAWE" auch an der Tür, will sagen, es genügt wenn die Tür einen Spalt von ca 20 bis 30 cm zu öffnen ist. Fürs rein- und rausgehen braucht es ein unkompliziert herausnehmbares Segment (fahrbar, klappbar, wie auch immer). Der Raum wird nur noch für die Modellbahn genutzt werden und außer meiner Wenigkeit lebt nur noch die weibliche "Obrigkeit" im Haus. 30 cm zur Entgegennahme ihrer "GEMA"- Befehle reichen da. Hauptsache man kann dann rasch zum Ausführen rauskommen.
Ich arbeite mit dem Gleisplanungsprogramm WinTrack. Auch hier ist die Gleisdatenbank für Spur1 eher untergeordnet. Neben Märklin gibt es Huebner, die schon lange in Märklin aufgegangen sind. Flexgleise gibt es meines Wissens in Spur 1 nicht. Aber Kreuzungen, DKW, Dreiwegweichen und Hosenträger sehr wohl. Ich musste inzwischen aber erkennen, dass nicht alle Huebner Weichen im Märklin Gleisprogramm übernommen wurden. So habe ich mit Innenbogenweichen r=1020 mm geplant, die es aber nicht mehr gibt. Schade denn sie bringen im Bahnhofsbereich doch erheblichen Längenzugewinn, wenn die Weichen in den Ecken zu liegen kommen.
2 Ebenen wären für mich kein Problem, die waren in meinem Ausgangskonzept I ebenfalls vorgesehen.
Ich werde über Deine Anregungen nachdenken und einen überarbeiteten Plan nachliefern. Das wird aber etwas dauern, ich zunächst - obwohl im Rentenalter - meinen Geschäften nachgehen und werde die nächsten 3 Wochen nicht zu Hause sein.
Bis dahin beste Grüße
Arno

Wanderer Offline



Beiträge: 90

03.05.2014 21:38
#18 RE: Oberberg 1:32 antworten

Hallo Arno,

na da ist es doch gut, dass ich erstmal den noch unoptimierten Plan eingestellt hatte. Deine Bedenken wegen der Duckerei kann ich absolut nachvollziehen - ich bin halt noch 23 Jahre jünger als Du und denke deshalb an so etwas nicht immer spontan.
Auf jeden Fall werde ich auch noch über Dein Problem Nachdenken und nehme mal mit, dass ich beim Planen auch Weichen aus dem Hübner-Sortiment verwenden kann (nur nicht die Innenbogenweichen mit 1020 mm Radius).

Es ist aber auch für mich schön, dass die Sache etwas Zeit hat und Du nicht erwartest, dass ich morgen den nächsten Vorschlag liefere - so kann ich nochmal in Ruhe darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es noch gäbe.

Viele Grüße
Rolf

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